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DIE FREITAG-PRESSE (7. DEZEMBER 2018)

07.12.2018 | Aktuelles

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die FREITAG-PRESSE – 7. DEZEMBER 2018

Mailand
Saisoneröffnung Mailänder Scala mit „Attila“
Skandale von 1904 bis heute
Am Freitag eröffnet die Mailänder Scala ihre Saison mit einer Neuinszenierung von Verdis „Attila“. Dem Regisseur Davide Livermore wird nun Blasphemie vorgeworfen, weil in einer Szene eine Marienstatue zerstört wird. Das berühmteste Opernhaus Italiens hat damit wieder einmal einen Skandal zu melden.
https://www.br-klassik.de/themen/oper/mailaender-scala-skandale-100.html

Das kleine Einmaleins der Scala
Was Sie über das Mailänder Opernhaus wissen müssen
Das Teatro alla Scala in Mailand ist einer der legendärsten Operntempel der Welt. In Italien ist die Scala eine Art italienisches Nationaheiligtum. Die wichtigsten Fakten, die Sie über die Scala wissen müssen, erfahren Sie hier.
BR-Klassik

Mailand
Scala-Aufsichtsrat ist uneins. Alexander Pereira will bis 2022 an der Spitze des Mailänder Opernhauses bleiben
Der Aufsichtsrat sei jedoch über eine Mandatsverlängerung uneinig, berichtete das Blatt. Pereira habe zwar neue Sponsoren gewonnen und der Umsatz des Theaters sei gestiegen. Die Platzauslastung sei unter Pereiras Leitung jedoch von 89 auf 80 Prozent gesunken, was laut Pereiras Gegner auch auf umstrittene künstlerische Beschlüsse des Intendanten zurückzuführen sei.
Kleine Zeitung

Hamburg
Schwächeanfall von Sängerin: „Tosca“-Aufführung verkürzt
Die 43-jährige Kristin Lewis musste nach dem zweiten Akt ärztlich behandelt werden und kam ins Krankenhaus.
Hamburger Abendblatt

Rom
Bärendienst für die Musikwelt
Anfang August dieses Jahres entließ das Königliche Concertgebouw-Orchester mit sofortiger Wirkung seinen Chefdirigenten Daniele Gatti, nachdem Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe gegen ihn laut geworden waren. Die Vorwürfe sind ungeklärt, Gerichtsverfahren gegen den Musiker anhängig. Jetzt hat die Oper in Rom bekanntgegeben, dass Gatti die Stelle ihres musikalischen Leiters zum kommenden Monat antreten wird. Unanständiger kann es kaum werden.
O-Ton/Michael Zerban
Römische Oper: Glücksgriff und Skandalon
https://www.sueddeutsche.de/kultur/roemische-oper-daniele-gatti-1.4239970

CD
Karajan: Beethoven-Höhenflüge
Karajans 2. Berliner Symphonienzyklus, neu digitalisiert.
Die Presse

Wien/ Konzerthaus
Entschuldung des Konzerthauses: „Meilenstein in der Geschichte des Hauses“
Der seit der Generalsanierung laufende Kredit wird mit Jahresende getilgt.
Kurier

Stuttgart
Prokofjew-Oper in Stuttgart : Ein Virtuose des Lachens
Frankfurter Allgemeine

Frankfurt/ Alte Oper
Die kleinen Menschen und die große Musik
Die Gaechinger Cantorey mit quicklebendig vorgetragenen Bach-Kantaten für den Advent in der Alten Oper Frankfurt.
Frankfurter Rundschau

„Konzertgänger in Berlin“
Belesend: Gerhaher singt, Huber spielt Schubert, Wolf, Berg, Rihm
Doppel-Benikolausung in der Philharmonie: Während im Großen Saal Teddy Currentzis (für manchen Traditionalinski eher ein Knecht Ruprecht) das großmahlersche Riesen-Schoko-Likör-Ei in den Stiefel batzt und dabei selbst eingeschworene Rezensissimi wie Krieger überzeugt, kredenzen der Sänger Christian Gerhaher und sein Pianistenpartner Gerold Huber im Kammermusiksaal 24 allerfeinste Preziosen
https://hundert11.net/belesend-gerhaher-singt-huber-spielt-schubert-wolf-berg-rihm/

Carolin Widmann und die Geister, die sie rief
Die gefeierte Geigerin Carolin Widmann spielt mit dem Musikkollegium Winterthur das ungewöhnliche Violinkonzert, in dem der Schweizer Komponist Dieter Ammann sie sogar in Tönen verewigt hat – ein Hörabenteuer
Neue Zürcher Zeitung

London
Kosky’s Carmen is still the smartest show in town – and the most fun
https://www.spectator.co.uk/2018/12/koskys-carmen-is-still-the-smartest

BWW Review: THE NUTCRACKER, Royal Opera House
https://www.broadwayworld.com/westend/article/BWW-Review-THE-NUTCRACKER

Requiem: Remembrance connections explored by Ian Bostridge and Antonio Pappano
bachtrack

Esa-Pekka Salonen to step down as Philharmonia conductor
https://www.theguardian.com/music/2018/dec/04/esa-pekka-salonen-conductor

New York
Weitere „Traviata“-Reviews
“La Traviata’ at the Met Review: Marvelous Musicality
Conductor Yannick Nézet-Séguin shines in a softer, sadder new production staged by Michael Mayer
https://www.wsj.com/articles/la-traviata-at-the-met-review-marvelous

A glitzy new “Traviata” ushers in the Nézet-Séguin era at the Met
http://newyorkclassicalreview.com/2018/12/a-glitzy-new-traviata-ushers-in

Yannick Nezet-Seguin’s “La Traviata’ at the Met brings down the house
http://www2.philly.com/arts/metropolitan-opera-la-traviata-review-yannick-nezet-

The Met welcomes Nézet-Séguin with a new Traviata
bachtrack

Americans in Paris and Purgatory
Tom Cipullo: Josephine – After Life
http://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=13487

San Francisco
Ars Minerva Produces a Winning Revival of Ifigenia in Aulide
https://www.sfcv.org/reviews/none/ars-minerva-produces-a-winning

Rock/ Pop

Wien
Kritik zu Paul McCartneys Wien-Konzert: Und Martha sagte „Ja“
Ein 76-Jähriger machte in der Wiener Stadthalle drei Stunden lang Lärm.
Kurier

2014 – als plötzlich alles Wurst war
Travestiekünstlerin Conchita Wurst war in den Tagen vor ihrem überraschenden Song-Contest-Sieg jeder Menge Häme ausgesetzt – auch im eigenen Land. Hat der Erfolg die Österreicher offener gemacht? Die SN fragten nach.
Salzburger Nachrichten

Tanz/ Ballett

„Peer Gynt“ als Ballett: Taumeln im Irrgarten
Zweite Aufführungsserie der im Jänner erstaufgeführten Ibsen-Vertanzung von Edward Clug.
Die Presse

Wien/ Theater Odeon
Verebbender Totentanz
Choreograf Simon Mayer zeigt durchwachsene „Requiem“-Uraufführung.
Wiener Zeitung

Sprechtheater

Wien/ Burgtheater
Purer Luxus auf Kosten des Burgtheaters
Die Anklage gegen die kaufmännische Geschäftsführerin offenbart, wie unkontrolliert und freihändig Geld in die Privattasche floss.
Salzburger Nachrichten

München
Münchner Kammerspiele: Christian Löber spielt „Macbeth“ in Amir Reza Koohestanis Regie
Münchner Abendzeitung

Wien/ Rabenhof
König Artus“ im Rabenhof Theater
Historiker bezweifeln, ob es ihn jemals gegeben hat, was seinen lebhaften Interpretationen in ungezählten Ritter- und Heldengeschichten keinen Abbruch tut: Die Rede ist von König Artus. Der Herrscher Britanniens.
Wiener Zeitung

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Unter’m Strich

Linz
Stadt Linz beschloss Ausstieg aus Theatervertrag
Luger: „Das Bruckner Orchester bleibt das Residenzorchester des Brucknerhauses“ Linz – Der Linzer Gemeinderat hat am Donnerstag den Ausstieg aus dem Theatervertrag mit dem Land Oberösterreich beschlossen. Die Kündigung wurde von SPÖ und FPÖ befürwortet, ÖVP, Grüne, Neos und KPÖ waren dagegen. Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) argumentiert den Schritt mit einer Schieflage bei den Transferzahlungen zwischen Stadt und Land. Der Ausstieg ist mit 2020 möglich. –
Der Standard
Linz steigt aus dem Theatervertrag aus
Nun ist es fix: Die Stadt Linz kündigt den Theatervertrag mit dem Land Oberösterreich. Für die Grünen ein „katastrophales kulturpolitisches Signal“
Die Presse
Stadt Linz beschloss Ausstieg aus Theatervertrag
Der Linzer Gemeinderat hat am Donnerstag mit den Stimmen von SPÖ und FPÖ den Ausstieg aus dem Theatervertrag mit dem Land OÖ beschlossen. ÖVP, Grüne, Neos und KPÖ waren dagegen. Landestheater-Intendant Hermann Schneider sieht sich für die Saison 2019/20 „nicht mehr geschäftsfähig“. Kulturreferent LH Thomas Stelzer (ÖVP) versprach aber, das Theater und das Bruckner Orchester nicht hängen zu lassen.
Salzburger Nachrichten

„Schweigekanzler“ ist österreichisches Wort des Jahres 2018
Zum rot-weiß-roten Wort des Jahres ist – bereits zum zweiten Mal – der „Schweigekanzler“ gewählt worden. Bei dieser Bezeichnung von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) handelt es sich um einen „terminologischen Wiedergänger“, hieß es von der Jury. Denn bereits 2005 war es auf Platz eins. Das Unwort des Jahres wurde „Datenschutzgrundverordnung“.
Salzburger Nachrichten

Frankreich/ Fußball
Gelbwesten-Proteste: 5 Spiele der ersten Liga abgesagt
https://www.krone.at/1821976

Frankreich/Politik
Macron geht weiter auf die Gelbwesten zu
Der Geheimdienst befürchtet am Samstag neue Gewalt
Der Standard

Deutschland
Denunzieren für den guten Zweck?
Das Kunstkollektiv „Zentrum für Politische Schönheit“ hat mit „SOKO Chemnitz“ eine Webseite gelauncht, auf der rechtsextreme DemonstrantInnen denunziert werden sollen, die vor drei Monaten bei den Demos in Chemnitz dabei waren. Dafür hagelt es Kritik.
https://fm4.orf.at/stories/2951557/

 

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