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DIE FREITAG-PRESSE (7. AUGUST 2020)

07.08.2020 | Aktuelles

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die FREITAG-PRESSE – 7. AUGUST 2020

Wien/ Schönbrunn
Sommernachtskonzert der Philharmoniker heuer nicht-öffentlich, Park gesperrt
Am 18. September spielen die Philharmoniker in Schloss Schönbrunn vor einem leeren Park – und bitten, das Konzert via Fernsehen zu verfolgen.
Kurier

Salzburg
Musiktheaterpreis ehrt in Salzburg Placido Domingo
In seiner achten Auflage stand der Österreichische Musiktheaterpreis am Donnerstag in Salzburg unter besonderen Vorzeichen. Die Verleihung – insgesamt wurden 20 „Goldene Schikaneder“-Statuetten vergeben – wurde zum Wiedersehensfest einer von Corona gebeutelten Branche. Star des Abends war der spanische Opernsänger Placido Domingo, der für sein Lebenswerk mit einem Sonderpreis geehrt wurde.
Salzburger Nachrichten

Salzburg
Das große Trotzdem
Die Salzburger Festspiele wagen es – und finden statt. Im Schauspiel wie in der Oper. Mit viel Hygiene
Die Zeit.de

„Così fan tutte“ in Salzburg gefeiert
Treue-Test im Schnelldurchgang
https://www.azonline.de/Welt/Kultur/4246727-Cosi-fan-tutte-in-Salzburg

Salzburg
Hellwach, mit milder Melancholie

Der große Pianist Grigory Sokolov begeistert die Festspielbesucher. Er spielte Fantastisches von Wolfgang A. Mozart und Robert Schumann, später erklang in der Kollegienkirche „in vain“ von Georg Friedrich Haas.
Sueddeutsche Zeitung

Igor Levit: Marathon mit kleinen Durststrecken
Wiener Zeitung

Placido Domingo wehrt sich gegen Weinstein-Vergleich
Der an Covid-19 erkrankte und inzwischen genesene Opernsänger und Dirigent Placido Domingo will sich gegen Anschuldigungen des sexuellen Fehlverhaltens, die gegen ihn erhoben wurden, entschlossener verteidigen. „Ich bin heute eine andere Person, ich habe keine Angst mehr“, so der Künstler im Interview mit der römischen Tageszeitung „La Repubblica“ (Donnerstag-Ausgabe).
https://orf.at/stories/3176430/

Bregenz
Fantastisches Festspielkino auf dem See
https://www.vn.at/kultur/2020/08/05/fantastisches-festspielkino

Tenor Michael Schade startet Konzertreihe in NÖ
Der Tenor Michael Schade hat am Donnerstag eine vierteilige Konzertreihe in Niederösterreich angekündigt. Mit „Michael Schades musik.salon“ will der Sänger von 5. September bis 12. Dezember einen Bogen von der Klassik über das Wienerlied bis hin zu Weihnachtsliedern spannen, wobei besonders der künstlerische Nachwuchs im Vordergrund stehen soll.
https://www.vol.at/tenor-michael-schade-startet-konzertreihe-in

„Bitte die Musiker nicht füttern“ – Das Freiburger Barockorchester in der Corona-Pandemie
Neue Musikzeitung/nmz.de

Opernsänger Günther Groissböck, ein „positiver Superspreader“
Die Corona-Maßnahmen kritisierte er vehement: der international gefeierte Opernsänger Günther Groissböck über eine „Politik der Angstmache“
Der Standard

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Glyndebourne Open House – Handel’s Giulio Cesare and Brett Dean’s Hamlet
http://www.operatoday.com/content/2020/08/glyndebourne_op.php

Moses und Aron, Komische Oper Berlin, OperaVision review – complex and powerful memorial
https://theartsdesk.com/opera/moses-und-aron-komische-oper-berlin-operavision

Davos
Davos Festival celebrates the senses
bachtrack

London
English National Opera Launches ‚ENO Breathe‘
https://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/English-National-Opera

New York
This Year’s Mostly Mozart Festival Will Center Black Lives and Air Over the Radio
https://observer.com/2020/08/mostly-mozart-festival-wqxr-lincoln-center/

Tanglewood Festival
“Amid tears and sorrow”: Yo-Yo Ma and Emanuel Ax at Tanglewood
bachtrack

San Diego
Will San Diego survive a fall without classical music?
https://www.sandiegoreader.com/news/2020/aug/05/classical-will-san

Sydney
Under lockdown, young opera singers watch themselves and learn
https://www.theage.com.au/culture/music/under-lockdown-young-opera-singer

Feuilleton
Virtual Togetherness: Can virtual choirs replace the real thing?
https://bachtrack.com/de_DE/virtual-choirs-can-they-replace-the-real-thing

Classical Music Attracts Older Audiences. Good.
Especially during a pandemic, the graying of audiences has been seen as a sign of precariousness. But maybe these older listeners are a lifeline.
The New York Times

Sprechtheater

Salzburg
1,5 Millionen an einem Wochenende
Die Quote ist heuer zwangsläufig nicht das Thema, in welcher Kultursparte auch immer. Doch halt: Auch wenn im Großen Festspielhaus, im Haus für Mozart, in der Felsenreitschule und am Domplatz nach wie vor jeder Besucher von einem imaginären Babyelefanten begleitet wird, ist das Köpfezählen ein Thema.
Den Jedermann haben bei der Übertragung auf ORF 2 im Schnitt 411.000 Zuseherinnen und Zuseher mitverfolgt. „Das beste Ergebnis seit der Traviata-Übertragung von den Salzburger Festspielen 2005“, heißt es in einer Presseaussendung der Salzburger Festspiele. Und rechnet man dann noch jene 236.000 Menschen dazu, die sich den Jedermann im Bayerischen Fernsehen gegeben haben…
DrehpunktKultur.at

Perchtoldsdorf
Romeo und Julia, ein liebes Paar
Bei den Sommerspielen flocht Regisseurin Veronika Glatzner viel Humor in Shakespeares Tragödie ein. Das Publikum freute sich an der jugendfrischen Aufführung.
https://www.diepresse.com/5849458/romeo-und-julia-ein-liebes-paar

„Romeo und Julia“ in Perchtoldsdorf: Wunderbar poetisch
Bei den Sommerspielen vor der Burg Perchtoldsdorf ist eine sinnliche „Romeo und Julia“-Inszenierung von Regisseurin Veronika Glatzner zu erleben
Der Standard

Literatur

Hamburg
Kabarettistin Lisa Eckhart von Literatur Festival ausgeladen
Die Kabarettistin hätte Mitte September in Hamburg mit ihrem ersten Roman auftreten sollen
Der Standard

Angst vor linkem Protest: Kabarettistin Eckhart von Festival ausgeladen
Die Österreicherin, die mit antisemitischen Klischees Kontroversen anfachte, wird dennoch am 27.8. im Wiener MQ lesen.
Kurier

Film

Podcast: Läutet Disney jetzt das Ende der Kinos ein?
„Mulan“ läuft als erster Blockbuster nur noch online an. Führt das endgültig zum Aus für die Kinos?
Der Standard
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Unter’m Strich

Kommentar: Was Satire nicht darf
„Satire darf alles.“ Das weiß man, seit Jan Böhmermann dem türkischen Präsidenten geschrumpfte Hoden andichtete und dies, da quasi unter Anführungszeichen gestellt, in einem Großteil der deutschsprachigen Medien als Satire auf der Metaebene gerühmt wurde. Aber Recep Tayyip Erdogan ist nun einmal der Buhmann Europas, wozu er freilich selbst allerhand beigetragen hat.
Wiener Zeitung

 

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