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DIE DONNERSTAG-PRESSE (22. OKTOBER 2020)

22.10.2020 | Aktuelles

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DONNERSTAG-PRESSE – 22. OKTOBER 2020

Plácido Domingo will noch lange Applaus hören
Opernstar möchte auch nach der Feier seines 80. Geburtstags noch möglichst lange auftreten.
Wiener Zeitung

Plácido Domingo: «Die Menschen brauchen diese Musik»
Plácido Domingo war mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung konfrontiert, er lag mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus. Nach der Infektion war sein Leben «ganz außergewöhnlich», erzählt der Opernstar im Interview. Jetzt singt er wieder.
https://www.wn.de/Welt/Kultur/4298752-Opernstar-Placido-Domingo

Anna Netrebko sieht die Opernwelt in Not
Die Sopranistin tritt nach Genesung von Covid-19-Infektion wieder an der Scala auf
Salzburger Nachrichten

Anna Netrebko: „Es ist schwierig, optimistisch zu sein“
Die Sopranistin sieht die Opernwelt „wie in ein kleines Tier, das in einem Loch voller Wasser versucht, nicht zu ertrinken“. Ihre Stimme litt offenbar nicht unter ihrer Erkrankung.
Die Presse

Dmitri Tcherniakov über Werktreue
Mit Kurzvideos zu Tcherniakovs Regiearbeiten
Werktreue

Hamburg
Die Passion des Ludwig van Beethoven: Ein grandioser Rudolf Buchbinder verkörpert Verzweiflung, Einsamkeit und Wehmut
Was für ein Konzertabend in der ausverkauften, jedoch Pandemie-bedingt nur teilweise besetzten Elbphilharmonie! Der erste Blick für das Publikum: Ein einsamer Klavierflügel in der Mitte des weiten Podiums – eine geradezu programmatische Ansage für das bevorstehende Konzert. Drei der bedeutendsten Klaviersonaten Ludwig van Beethovens, aufs Intimste verknüpt in einem Seelenkosmos von Verzweiflung, Einsamkeit und Wehmut. Niemand konnte sich ihm entziehen. Dieses Konzert war eine wahre Sternstunde!
Früher oder später stellt sich für jeden talentierten, hervorragend ausgebildeten und ambitionierten Pianisten die Frage, ob und wann er/sie das kompositorische Werk Beethovenscher Klaviersonaten in Angriff nehmen solle. In heutigen Zeiten können die Zuhörer aus einer unüberschaubaren Vielzahl unterschiedlichster Werkseinspielungen auswählen und sich auf eine akribische Entdeckungsreise begeben, die nicht einmal vor der Vergangenheit Halt macht. Die Möglichkeiten des Vergleiches unterschiedlicher Interpretationen sind nahezu unbegrenzt. Was auf Tonträgern gebannt wurde, steht allen Generationen quasi auf Knopfdruck zur Verfügung.
Dr. Holger Voigt berichtet aus der Elbphilharmonie
Klassik-begeistert

Berlin/ Boulez-Saal
Scharfe Geschosse, feiner Schrot
Ein furioser Abend: Die Pianisten Michael Wendeberg und Nicolas Hodges spielen Werke von Debussy, Boulez und Ravel im Berliner Pierre Boulez Saal.
Tagesspiegel

München
Gärtnerplatztheater begeistert mit Schmuse-Hits
Gärtnerplatztheater: Von diesen Tenören lassen wir uns gern das Herz brechen
Münchner Merkur

Wien/ F23
Sirene Operntheater: Uraufführung von „Amerika oder Die Infektion“
Im Wiener Kulturzentrum F23 hatte die Kammeroper von Matthias Kranebitter und Antonio Fian Premiere
Der Standard

Kulturdebatten um Monika Maron und Igor Levit: Die Klaviatur der Meinungsfreiheit
Gespielte Naivität, Diffamierung und zerschnittene Tischtücher: Was die Streitfälle um Monika Maron und Igor Levit über die Debattenkultur hierzulande verraten.
Tagesspiegel

Das Antisemitismus-Problem der Süddeutschen Zeitung
Die Süddeutsche Zeitung hat einen Text über Igor Levit veröffentlicht, den man als antisemitisch verstehen kann. Das Krisenmanagement des Blatts macht alles noch viel schlimmer.
Berliner Zeitung

Sommereggers Klassikwelt 58: Wer kennt noch Joseph Weigl?
Die Stadt Wien leistet sich gegenwärtig den Luxus von grob gerechnet etwa 1000 Ehrengräbern oder so genannten ehrenhalber gewidmeten Gräbern. Die Kriterien, nach denen solche Gräber vergeben werden sind nicht unbedingt transparent, zielen aber insgesamt darauf ab, die kulturelle Elite des Landes zumindest mit einem Grabdenkmal zu ehren.
In vielen Fällen wären die so geehrten Persönlichkeiten sonst tatsächlich vergessen. Bei Spaziergängen über den Zentralfriedhof entdeckt man manchmal Ehrengräber, die zur Erforschung der jeweiligen Biographie anregen. Ein solcher Fall ist das Grab des Komponisten Joseph Weigl, der von 1766 bis 1846 lebte. Kaum jemand weiß heute noch, dass Weigl in seiner Lebenszeit einer der am häufigsten gespielten Opernkomponisten war. Über gut dreißig Opern und Singspiele hinaus schuf er auch Ballette, Oratorien und Kammermusik.
Klassik-begeistert

Dresden
Seelenbalsam: Christian Thielemann setzt seinen Beethovenzyklus in Dresden fort
Es fügt sich gut, dass die Fortsetzung des Dresdner Beethoven-Zyklus mit der „Pastorale“ beginnt. Die Natur, von der sich Beethoven zu seiner Sechsten inspirieren ließ, überwältigt vor allem von den Bäumen, durch die er sich mit seinem Schöpfer verbunden fühlte, kann auch in der aktuell schwierigen Zeit als ein unbelasteter Ort fern von Angst, Panik und Kontrolle erlebt werden, an dem man zur Ruhe kommen und sich erden kann.
Kirsten Liese berichtet aus der Semperoper Dresden
Klassik-begeistert

»Unterwegs-Sein« in der Lausitz: Kammermusikalische Pralinés mit dem Gidon Kremer Trio
Das umjubelte Konzert in der Görlitzer Kreuzkirche reiht sich wie eine goldene Perle in die gelungene Auftakt-Saison des Lausitz-Festivals ein. In einem nord-östlich inspirierten Programm führt der lettische Geiger Gidon Kremer zusammen mit den beiden – ebenfalls lettischen – Nachwuchskünstlern, der Geigerin Madara Pētersone und dem Pianisten Georgijs Osokins, das Publikum zu musikalischen Begegnungen abseits bekannter Pfade. Dabei ist es vor allem der Komponist Mieczysław Weinberg, der 2019 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, dem dieser grandiose Kammermusik-Abend gebührt.
Pauline Lehmann berichtet aus der Görlitzer Kreuzkirche
https://klassik-begeistert.de/gidon-kremer-trio-lausitz-festival-15-oktober-2020/

Musical

Wien
VBW-Musical „Miss Saigon“ auf Herbst 2021 verschoben
Wiedereröffnungstermin des renovierten Raimund Theaters wackelt.
Wiener Zeitung

Sprechtheater

Wien
Andreas Vitasek als „Herr Karl“: So sind wir nicht? Vielleicht doch!
Andreas Vitásek als „Der Herr Karl“ im Rabenhof.
Kurier

Duisburg
Don Juan in der Theaterkantine des Stadttheaters Duisburg
Premiere für die neue Produktion „Don Juan“ der Duisburger Literatur-Performerin Bettina Rutsch. Theaterkantine wird erstmals Spielort.
https://www.waz.de/staedte/duisburg/don-juan-in-der-kantine-des-stadttheaters

Buch

Comic
Asterix beim Song Contest
„Der Goldene Hinkelstein“ ist ein neues altes Asterix-Abenteuer von René Goscinny und Albert Uderzo höchstpersönlich. Es ist eine Hommage an Troubadix – und an Sir Peter Ustinov.
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/literatur/2079702-Asterix-beim-Song-Contest.html

Ausstellungen/ Kunst

Bayreuther Wagner-Museum zeigt Gesamtwerk der Künstlerin Rosalie
Das Richard-Wagner-Museum zeigt ab heute eine Ausstellung über die 2017 verstorbene Künstlerin Rosalie. Sie feierte ihren größten Erfolg als Bühnen- und Kostümbildnerin in den 90er Jahren, als sie den „Ring des Nibelungen“ ausstattete.
BR-Klassik.de

Film

Filmdoku „Liebe war es nie“: Gesang für Nazi-Schergen
Die Jüdin Helena Citron verband in Auschwitz eine Beziehung mit einem SS-Mann: Maya Sarfatys Filmdokumentation lässt Ambivalenzen spüren, bleibt aber im Ungefähren
Der Standard

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Unter‘ m Strich

Österreich
Wann dem Gesundheitssystem der Kollaps droht Bezahlartikel
Ein Lockdown ist nur möglich, wenn das Gesundheitssystem vor dem Zusammenbruch steht. Allein: Welche Werte gelten hier?
Kurier

Kommentar
Winterschlaf der Kultur
Die zweite Welle der Covid-Infektionen ist da und führt dazu, dass kulturelle Aktivitäten weiter eingeschränkt bleiben und Maßnahmen möglicherweise sogar nachgeschärft werden müssen. Die Kultur, so scheint es, wird in einen unfreiwilligen Winterschlaf schlittern, weil zahlendes Publikum ausbleibt
Wiener Zeitung

Österreich
Das sind die Regierungsszenarien für einen Lockdown

Die rechtliche Voraussetzung für den Lockdown ist der drohende Kollaps des Gesundheitssystems, und das könnte im Dezember so weit sein.
Kurier

Österreich
Ab heute können Hausärzte Antigen-Tests anbieten

Ab heute können all jene, die Symptome spüren und sich Klarheit verschaffen wollen, ob sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben, den Hausarzt kontaktieren. Nach vorheriger Terminabsprache kann der Betroffene bei seinem Allgemeinmediziner einen Antigen-Test machen, das Ergebnis liegt nach 15 Minuten vor, die Kosten trägt die Sozialversicherung.
Oberösterreichische Nachrichten

Deutschland
Hamstern in Corona-Zeiten: Der Klo-Papier-Index
Wie im Frühjahr machen Warnungen vor Hamsterkäufen die Runde. Die Angst vor leeren Regalen zeigt mehr als alles andere die Wahrnehmung der Pandemie.
https://taz.de/Hamstern-in-Coronazeiten/!5721253/

 

 

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