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DIE DIENSTAG-PRESSE (28. AUGUST 2018)

28.08.2018 | Aktuelles

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE – 28. AUGUST 2018

Dresden
Neuer Semperoper-Intendant will politisches Musiktheater machen
Dresden – Die Semperoper Dresden geht an diesem Mittwoch mit einem neuen Intendanten in die neue Spielzeit. Nach Ansicht von Peter Theiler darf das Haus kein „politikfreies“ Musiktheater sein. „Es gibt keine apolitische Kunst. Eine Haltung zu den Themen unserer Zeit ist wichtig“, sagte der 62-jährige Schweizer der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Er verstehe das aber nicht doktrinär, sondern im analytischen Sinne. „Es gilt Themen aufzugreifen, die heutige Menschen bewegen.“ Zugleich habe sich die Semperoper ihrer Vergangenheit zu stellen. Wenn sich das Haus dem Werk von Richard Strauss und Richard Wagner verpflichtet fühle, müsse es auch Werke von Komponisten aufführen, die in der NS-Zeit als verfemt galten oder schon zuvor Opfer von Antisemitismus wurden
Musik heute
Semperoper: Peter Theiler zeigt politisches Musiktheater
Der neue Intendant der Semperoper Dresden will Themen aufgreifen, die heutige Menschen bewegen. Zugleich habe sich das Haus seiner Vergangenheit zu stellen, sagt er.
Hamburger Abendblatt
Semperoper geht mit neuem Intendanten in neue Spielzeit

Sueddeutsche Zeitung

Salzburg/ Berliner Philharmoniker/ Petrenko
Was für ein Kerl war Don Juan?
Beide Dirigenten haben ihren eigenen Kopf, und beinah im Wochenabstand haben sie in Salzburg Beethovens „Siebente“ dirigiert: Einmal MusicAeterna unter Teordor Currentzis, jetzt die Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko.
DrehpunktKultur
Der weiße alte Don Juan
Die Berliner Philharmoniker in Salzburg
Wiener Zeitung
Die Ära Petrenko hat begonnen
Kritik Der Maestro aus Omsk begeisterte bei seinem Einstand mit den Berliner Philharmonikern.
Die Presse

Salzburg
Eine Entdeckung voller Klage und Komplexität
Dirigent Franz Welser-Möst und die Wiener Philharmoniker setzten in Salzburg ein letztes deutliches Zeichen.
Salzburger Nachrichten

Tristan trauert um die Bachmann
Franz Welser-Möst dirigierte Hans Werner Henzes „Tristan“ in Salzburg
Wiener Zeitung

Salzburger Festspiele: Leicht, so federleicht
Das Gustav Mahler Jugendorchester unter Lorenzo Viotti mit Gautier Capuçon als hinreißendem Solisten.
Die Presse

Salzburg
Buniatishvili: Schneller, immer schneller
Khatia Buniatishvili erntete Ovationen mit einem rasanten romantischen Virtuosenprogramm von Brahms bis Liszt.
Die Presse
Khatia Buniatishvili: Hingerissen von der Welt der Wunderkinder
Die 30-jährige Pianistin Khatia Buniatishvili begeistert das Publikum bei den Salzburger Festspielen
Salzburger Nachrichten

„Parsifal“ in Bayreuth: Groissböck, Schager, Chor und Orchester Weltklasse! Bychkov zurückhaltend nobel
… Bychkov zurückhaltend nobel… Andreas Schager beweist als Parsifal mal wieder, welch’ große Stimme er hat. Ohne jegliche Müdigkeitserscheinung singt und schmettert er scheinbar lässig mit natürlicher und geerdeter Stimme alles in den Saal, was in der anspruchsvollen Partie von ihm gefordert wird. Parsifals “Amfortas!“-Ruf im zweiten Aufzug geht in Mark und Bein. Andreas Schager ist ein prächtiger Parsifal!
Sebastian Koik berichtet von den Bayreuther Festspielen.
Klassik-begeistert

Lucerne
Ist Riccardo Chailly der richtige Dirigent für das Lucerne Festival?
Nach dem dritten Sommer, den der Nachfolger Claudio Abbados und das Festivalorchester gemeinsam in Luzern bestritten haben, ist es Zeit für eine Bilanz – zumal demnächst Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung anstehen.
Neue Zürcher Zeitung

Weimar
Uraufführung von „Sardanapalo“: So gut ist die bisher unbekannte Oper von Franz Liszt
Er war sein Freund, Förderer und Schwiegervater: Franz Liszt hat sich immer für Richard Wagner eingesetzt. So sehr, dass er seine eigene Oper unterschlug. Nun wurde „Sardanapalo“ endlich uraufgeführt
Die Welt.de

Innsbruck
Hasses „Semele“ in Innsbruck Ärger für Jupiter
1726 hat Johann Adolf Hasse die Kammeroper „Semele“ komponiert. Und neben den heute nur ohnehin nur wenig bekannten Opern des einstmals gefeierten Komponisten ist dieses Kleinod mit zweieinhalb Stunden Spielzeit vollständig vergessen worden. Bis es der Musikforscher und Dirigent Claudio Osele in Wien im Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde wiederentdeckt hat. Osele dirigierte nun auch die Aufführung der Oper bei den Innsbrucker Festwochen mit dem von ihm gegründeten Ensemble Le Musiche Nove – sie ging am 26. August über die Bühne.
BR-Klassik

Erl/Tirol
Kommission prüft MeToo-Vorwürfe
Gustav Kuhn, Intendant der Tiroler Festspiele, muss sich nach MeToo-Vorwürfen vor der österreichischen Gleichbehandlungskommission verantworten
Tagesspiegel

Linz/ „Brucknerfest“
Klangwolke: Schwindelfreie Statisten werden gesucht
Brucknerfest: OÖN präsentieren „La Fura dels Baus“ im Linzer Donaupark (8. September) und die Einweihung der neuen Orgel
Oberösterreichische Nachrichten

Bernsteins Broadway-Fiasko Wie Leonard Bernstein mit einem Musical über Rassismus scheiterte
Mit der „West Side Story“ hatte Leonard Bernstein Riesenerfolg. Daran wollte der Komponist 1976 mit „1600 Pennsylvania Avenue“ anknüpfen, einem Musical über Rassismus in den USA. Es ging gründlich schief.
Der Spiegel

Hamburg
Norweger bringen Elbphilharmonie zum Glühen
Aus dem hohen Norden eingeflogen kamen 101 Musiker oder besser gesagt MusikerInnen des Bergen Philharmonic Orchestra zu uns nach Hamburg. Die Gentrifizierung war in diesem Falle zwingend notwendig: In Norwegen hat der konservative Wirtschaftsminister Ansgar Gabrielsen 2006 ein Gesetz durchs Parlament gepeitscht, das auch die Privatunternehmen zwingt, 40 Prozent der Aufsichtsratsposten mit Frauen zu besetzen. Somit ist der Kapellmeister des Bergen Philharmonic Orchestra eine Kapellmeisterin (eine umwerfende feurige Melina Mandozzi, die einen extra Applaus bekam, weil alle dachten, mich eingeschlossen, dass sie eine Solistin ist), und beinahe die Hälfte der Musiker Frauen, davon mehrere echte Blondinen, leuchtend wie goldene Trompeten.
Teresa Grodzinska berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg.
Klassik-begeistert

Innsbruck
Innsbruck Early Music Festival 2018 Review: Gli Amore d’Apollo e Dafne
http://operawire.com/innsbruck-early-music-festival-2018-review-gli-

London
Orpheus and Eurydice at the Bridewell Theatre |
https://www.londontheatre1.com/reviews/orpheus-and-eurydice

Prom 57, On the Town, LSO, Wilson review – symphonic dances and sassy vocals
Bernstein’s most flawless stage work zips past in expert hands
https://theartsdesk.com/classical-music/prom-57-town-lso-wilson-review

John Wilson takes the Prommers out On the Town
http://www.operatoday.com/content/2018/08/john_wilson_tak.php

London u.a.
War, peace, and everything between: the best classical music of autumn 2018
The Guardian

New York
BWW Review: Dell’Arte Opera Unlocks the Cypher of LA CIFRA by Salieri
https://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/BWW-Review-DellArte-Opera-Unlocks

New York City Opera Announces Additional Productions For Its 2018-2019 Season
https://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/New-York-City-Opera-Announces

Musical

Wien
„Doyen der Wiener Kulturmanager“: Franz Häußler starb mit 81 Jahren
Der einstige Direktor der Vereinigten Bühnen Wien wurde 81 Jahre alt. Er war fast 40 Jahre lang im Unternehmen und auch langjähriger Präsident des Wiener Bühnenvereins.
Die Presse

Jazz

Saalfelden
Tönende Risikogesellschaft
Mehr Abwechslung geht nicht: Drei musikpralle Tage beim Jazzfestival Saalfelden
Wiener Zeitung

Tanz/ Ballett

Von Berlin nach Zürich: Boris Charmatz zeigt ein Blitzgewitter der Gesten
Der französische Choreograf Boris Charmatz war ein Goldstück von Chris Dercon und dessen Versuch, an der Volksbühne in Berlin ein Haus spartenübergreifender Kunst zu entwickeln. Auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof begeisterte Charmatz Stück «10 000 gestes» die Hauptstadt. Am Zürcher Theaterspektakel gastiert der Künstler jetzt zum ersten Mal in der Schweiz.
Neue Zürcher Zeitung

Sprechtheater

Zum Tod von Neil Simon
New Yorks seltsame Paare
Die Welt als Witz und Bühnenvorstellung: Zum Tod des amerikanischen Erfolgsdramatikers Neil Simon
Tagesspiegel

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Unter’m Strich

Salzburg
Erstmals Stiftung als Hauptsponsor für Salzburger Festspiele
Die Kühne-Stiftung wird Nestlé ersetzen. Die Höhe des Fördervolumens ist ähnlich.
Der Standard

Salzburg: Markus Hinterhäuser: Es gibt keine Strategie der geplanten Aufregung
Der Standard

Romy Schneider: Meine Mutter hatte ein Verhältnis mit Hitler
https://www.vol.at/romy-schneider-meine-mutter-hatte-ein-verhaeltnis

 

 

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