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DIE DIENSTAG-PRESSE (25. SEPTEMBER 2018)

25.09.2018 | Aktuelles

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE – 25. SEPTEMBER 2018

Zürich
Wir töpfern uns eine Oper: Schreker-Premiere in Zürich
Mit den «Gezeichneten» von Franz Schreker startet das Opernhaus Zürich mutig in die neue Spielzeit. Doch weder die Regie von Barrie Kosky noch der Dirigent Vladimir Jurowski lassen sich tiefer auf das komplexe Stück ein
Neue Zürcher Zeitung
Ableitung der Ableitung: Franz Schrekers „Die Gezeichneten“ an der Oper Zürich
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wien/ sirene Operntheater im Reaktor
Massenmörder und Heilige – „Jeanne & Gilles“, Reaktor, 2. Aufführung
Das um neue Spielstätten nie verlegene sirene Operntheater lotst das Publikum diesmal nach Hernals in den „Reaktor“ und befeuert die „kulturelle Kernspaltung“ mit einer Geschichte aus dem Hundertjährigen Krieg: „Jeanne & Gilles“ erzählt von der Beziehung zwischen der Jungfrau von Orleans und ihrem Kampfgefährten Gilles de Rais.
http://www.operinwien.at/werkverz/descamps/ajeanne.htm

Sirene Operntheater zeigt „Jeanne & Gilles“ als Kampfgefährten
Die Oper verquickt die Schicksale von Jeanne d’Arc und Gilles de Rais – mit Schlagseite zum Kindermärchen – derstandard.at/2000087920084/Sirene-Operntheater-zeigt-Jeanne-Gilles-als-Kampfgefaehrten
Der Standard

Berlin
Staatsoper Unter den Linden: Frau mit Schlagschatten
Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal haben diese große Märchenoper als ihre persönliche „Zauberflöte“ und ihr opus magnum verstanden. Die Rezeptionsgeschichte des 1919 in Wien uraufgeführten Werkes verlief allerdings schleppend. Das Publikum empfand die Geschichte der Tochter des Geisterkönigs Keikobad und ihrer Wandlung zu einem fühlenden, mitleidigen Menschen als zu kompliziert und versponnen.
In jüngerer Zeit hat sich das Werk, das reich an wunderbaren musikalischen Einfällen ist, mehr und mehr durchgesetzt. Die Berliner Staatsoper Unter den Linden zeigt es in einer Inszenierung von Klaus Guth, die im letzten Jahr im Schillertheater ihre Premiere hatte. Der Regisseur inszeniert die gesamte Handlung als Traumvision der Kaiserin, die über weite Strecken im Bett eines Kranken- oder Irrenhauses liegt. Dieser – keineswegs neue – Einfall führt aber den Sinngehalt des Werkes komplett ad absurdum. War alles nur ein Traum, so ist der humanitäre, schöne Grundgedanke des Textes verloren.
Peter Sommeregger berichtet aus der Staatsoper Unter den Linden.
Berlin/ Staatsoper
Klassik-begeistert

Brüssel
Romeo Castellucci verblüfft mit radikaler „Zauberflöte“ in Brüssel
Der italienische Regisseur räumt auch das letzte Vorurteil aus, dass die „Zauberflöte“ eigentlich eine Oper für Kinder ist
Der Standard

Wien/ Staatsoper
Wenn Wiener Repertoireabende zur Sensation werden: La traviata mit Albina Shagimuratova
bachtrack

Wien/ Musikverein
Späte Liebe: Die Philharmoniker und Herbert Blomstedt
Der 91-jährige Dirigent gastierte mit den Wiener Philharmonikern im Musikverein – derstandard.at/2000087984502/Spaete-Liebe-Die-Philharmoniker-und-Herbert-Blomstedt
Der Standard

Stockholm
Eine Reise durch das Menschenleid, das Leben und den Tod: Der große Peter Mattei singt Schubert in Stockholm
Franz Schubert vollendete die Winterreise in den letzten Monaten seines kurzen Lebens. Die Vertonungen der 24 Gedichte von Wilhelm Müller haben eine Gefühlstiefe und eine psychologische Kraft, die wenige andere Werke dieser Gattung bieten.
Zusammen mit den Zyklen Die schöne Müllerin und Schwanengesang gilt die Winterreise als Höhepunkt der Gattung des Liederzyklus’ sowie des Kunstliedes. Technisch als auch interpretatorisch stellt jedes einzelne Lied eine große Herausforderung für Sänger und Pianisten dar.
Der im Norden Schwedens geborene Peter Mattei gehört heute zu den besten Baritonen der Opernwelt. Seine Interpretationen von Rollen wie Don Giovanni, Amfortas, Wolfram und Billy Budd sind weltweit bekannt und gefragt. An diesem Abend zeigt er auch, dass er die Kunst des Lieds mit Bravour beherrscht.
Yehya Alazem berichtet aus dem Konserthuset in Stockholm.
Klassik-begeistert

Hamburg/ Kammeroper
Funkelnder Rohdiamant in der Hamburger Kammeroper: Anna Rabe, Sopran
Ähnlich wie bei einem Hotel macht allein ein Vordach auf die Existenz des Allee-Theaters mitten zwischen Altbau-Wohnhäusern an der Max-Brauer-Allee 76 in Hamburg-Altona aufmerksam. Doch verstecken muss sich dieses Haus ganz sicher nicht. Es ist ein Kleinod, ein Garant für gute Qualität für ein geringes Budget.
Ein Beweis? Die Premiere von Giuseppe Verdis „Rigoletto“, die von den mehr als 200 Besuchern im ausverkauften Haus klatschend, jubelnd und trampelnd gefeiert wurde.
Birgit Kleinfeld berichtet aus der Hamburger Kammeroper.
Klassik-begeistert

Wien
Wiener Festwochen: Fünf Bewerber für Intendanz ab 2020
Ausschließlich männliche Bewerber, vier davon international – derstandard.at/2000087972964/Wiener-Festwochen-Fuenf-Bewerber-fuer-Intendanz-ab-2020
Der Standard

Schwerin
Huppert wird Generalmusikdirektor der Bergischen Symphoniker
Generalmusikdirektor Daniel Huppert verlässt das Mecklenburgische Staatstheater
Sueddeutsche Zeitung

Helsinki
An emotional new Tosca from Christof Loy in Helsinki
bachtrack

Madrid
La Fura dels Baus’ Faust 5.1 opens the new season at the Teatro Real
bachtrack

New York
The Met Is Creating New Operas (Including Its First by Women)
The New York Times

Philadelphia
O18: Unsettling, Riveting Sky on Swings
http://www.operatoday.com/content/2018/09/o18_unsettling_.php

A Hotbed of Operatic Innovation Wins With Tradition
The New York Times

Boston
Gounod reigns in belated U.S. premiere of “La reine de Saba” by Odyssey Opera
http://bostonclassicalreview.com/2018/09/gounod-reigns-in-belated

Washington
Political satire of UrbanArias’ “Last American Hammer” misses the mark
http://washingtonclassicalreview.com/2018/09/24/political-satire-of-urbanarias-

Kansas City
BWW Review: WEST SIDE STORY at Lyric Opera of Kansas City
https://www.broadwayworld.com/kansas-city/article/BWW-Review

West Side Story in Kansas: Broadway flair meets opera style
bachtrack

Tanz/ Ballett

Hamburg
Chopin Dances in Hamburg: Der polnische Nationalheld hätte wohlwollend geschmunzelt
Warum zwei? Und warum in der verkehrten Reihenfolge? Erst “Dances at a Gathering” von 1969 und nach der Pause “The Concert” von 1953? Nun, die Länge der einelnen Ballette reicht nicht für einen ganzen Abend, wie man ihn hier kennt. Auf dem Broadway wahrscheinlich schon, dort laufen im Vorprogramm Sketche und Gesangseinlagen von wenig bekannten Künstlern. Aber wir sind zu Gast in der Staatsoper der Freien und Hansestadt Hamburg – im Hamburg Ballett von John Neumeier.
“Dances at a Gathering” kommt sehr puristisch daher. Das Bühnenbild: beschämend einfach. Könnte alles sein: Werbung für Waschmittel, Fluglinien (besonders Billigflieger), sogar mit Verlaub für Damenbinden; zu meinem Erstaunen sah ich das gleiche Bild (oder soll ich „Folie“ sagen?) als Hintergrund der Pressekonferenz des Bundeskanzleramtes einen Tag später. Motiv: zwei zarte Wolken auf einem makellos blauen Himmel.
Teresa Grodzinska berichtet vom Hamburg Ballett aus der Staatsoper Hamburg
Klassik-begeistert

Sprechtheater

München
Martin Kusej, welche wilden Ideen haben Sie in ­München nicht verwirklicht?
Theaterregisseur und Intendant Martin Kušej im Interview ohne Worte: über bittere Tränen, Reaktionen der Zuschauer und eine lehrreiche Narbe.
https://sz-magazin.sueddeutsche.de/sagen-sie-jetzt-nichts/welche-wilden-ideen

Ausstellungen/ Kunst

Berlin
Klaus Lederer zur Berlin Art Week: „Berlin könnte mehr in Kultur investieren“
Kommerziell trifft experimentell auf der Berlin Art Week. Kultursenator Klaus Lederer über Fördermittel, Teilhabe und wie er die Verdrängung stoppen will.
Tagesspiegel

Florenz
Künstlerin in Museum mit eigenem Bild attackiert
Eine serbische Künsterin ist in einem Museum in Florenz attackiert worden. Ein 51-jähriger Tscheche schlug Marina Abramovic eine Leinwand auf den Kopf. Nachtragend ist die Kunstschaffende offenbar nicht: Sie will von dem Angreifer lediglich die Beweggründe für den Angriff erfahren.
https://www.krone.at/1777135

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Unter’m Strich

Wien
Erste Details zum Traditions-Konzert „Christmas in Vienna“ präsentiert
Mit den Wiener Sängerknaben, der Wiener Singakademie und dem ORF Radio Symphonieorchester treten als Solisten diesmal Valentina Nafornita, Angela Denoke, Dmitry Korchak und Adrian Eröd auf. Alle gemeinsam werden den erstmals von Christian Arming dirigierten Abend im Großen Saal des Wiener Konzerthauses laut vorläufigem Programm mit “We shall overcome” in einem Arrangement von Christian Kolonovits einläuten.
Vienna.at

 

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