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DIE DIENSTAG-PRESSE (16. OKTOBER 2018)

16.10.2018 | Aktuelles

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE – 16. OKTOBER 2018

Wien/ Staatsoper
„Ganz Große Oper“
Die erste Staatsopernpremiere der neuen Saison galt Hector Berlioz und seiner Monumentaloper „Les Troyens“. Der Fall Trojas und die Liebe der karthagischen Königin Didon zum italiensuchenden Enée stehen im Mittelpunkt der Handlung. „Les Troyens“ sind ein Werk für genusssüchtige Opernliebhaber – und die kommen bei dieser Neuproduktion voll auf ihre Rechnung.
http://www.operinwien.at/werkverz/berlioz/atroyens2.htm
„Les Troyens“ in der Staatsoper: Schwerfällige Schau der Konventionen
Regisseur David McVicar begnügt sich mit klassischer Erzählkunst. Zumindest Starsängerin Joyce DiDonato bringt Leben in Berlioz‘ Oper –
Der Standard
Es braucht so wenig
Ein strotzender Kraftakt: Hector Berlioz’ Mammutoper „Les Troyens“ an der Staatsoper.
Wiener Zeitung
Glanzvolle Rückkehr der Trojaner
Die Presse

Wien
Wiener Festwochen: Slagmuylder bleibt Intendant
IntendantChristophe Slagmuylder bleibt dem Festival auch darüber hinaus erhalten. Wie das Büro von Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) am Montag bekanntgab, entschied der Belgier die Ausschreibung für sich. Sein Vertrag läuft von 2020 bis 2024.
Kurier
Wiener Festwochen: Slagmuylder wird Intendant bis 2024
Der Belgier leitet das Festival bereits seit 2019 interimistisch. Er hält nichts von elitärer Kunst und kommt aus einem Land, das die Szene fördert.
Die Presse
Christophe Slagmuylder wird Intendant der Wiener Festwochen 2020 bis 2024
Für 2019 war der Belgier schon interimistisch bestellt worden –
Der Standard
Slagmuylder wird Intendant der Wiener Festwochen
Der Belgier soll die Geschicke des Festivals von 2020 bis 2024 leiten.
Wiener Zeitung

Wien/ Volksoper
„Zar und Zimmermann“: Ist die Wiesn-Zeit noch nicht vorbei?
In der Volksoper beweist Regisseur Hinrich Horstkotte anhand von Lortzings einstigem Dauerbrenner „Zar und Zimmermann“, wie schwer es ist, feinen Witz auf die Bühne zu bringen.An der Volksoper ist nun der Bär los. Über drei lange Stunden wird gefährlich wie gefährdend der Holzhammer geschwungen, kein Klischee ausgelassen – lustig, heißa, hopsasa –, da wird verblödelt, was verblödelt werden kann. Operation gelungen, Patient tot. Prominente Opfer: Gustav Albert Lortzing und sein „Zar und Zimmermann“.
Die Presse
Gags, Gags, Gags
Bei Zar und zimmermann werden alle Holland-Klischées ausgespielt
Wiener Zeitung

Berlin/ Staatsoper
Usher“ an der Staatsoper: Der kleine Horrorladen
An dieser Inszenierung stimmt einfach alles: Debussys Vertonung von Edgar Allen Poes „Der Untergang des Hauses Usher“ an der Berliner Staatsoper.
Tagesspiegel

„Konzertgänger in Berlin“
Vogelerdig: NABU führt durch den Tiergarten, Jurowski durchs „Lied von der Erde“
Das Lied von der Erde singen in der Sonntagabenddämmerung erstmal die Vögel im Tiergarten. Denn vor dem Konzert mit Schubert und Mahler bietet der altehrwürdige Naturschutzbund NABU einen vogelkundlichen Spaziergang in der Nähe der Philharmonie an – als Kooperationspartner des Rundfunk-Sinfonieorchesters, dessen aktuelle Saison Chefdirigent Vladimir Jurowski unter das Motto Der Mensch und sein Lebensraum gestellt hat.
https://hundert11.net/vogelerdig/

Wien/ Theater an der Wien
Rossinis „Tell“: Der Rütlischwur hinter dem Grenzbalken
Torsten Fischer erzählt „Guillaume Tell“, Rossinis letzte Oper, als mit Symbolen überfrachtete Bürgerkriegsstory. Trotz achtbarer Besetzung kommt der Abend auch musikalisch nur langsam in Fahrt.
Die Presse
Durch diesen hohlen Abend muss er kommen
Am Ziel vorbei: die Rossini-Oper „Guillaume Tell“ im Theater an der Wien.
Wiener Zeitung
Starke Bilder prägen sich ein
Darf man für Freiheit töten? Ist Gewalt als politisches Mittel gerechtfertigt? Aktuelle Fragen, die sich an die Neuproduktion von Rossinis „Guillaume Tell“ im Theater an der Wien stellen lassen.
https://www.sn.at/kultur/musik/starke-bilder-praegen-sich-ein-42121672

Wien/ Staatsoper
Wenn die Stimmen stimmen
Ja, in Wolfgang Amadeus Mozarts „Le Nozze di Figaro“ darf auch gelacht werden. Immerhin ist es eine Opera buffa und bei all den Verwirrspielen, die auch einiges schauspielerisches Talent zutage fördern, wird der Gute-Laune-Effekt voll ausgeschöpft.
Wiener Zeitung
In diesem Figaro knistert es
Die Presse

Lyon
Mefistofele in Lyon: Viel Beifal – auch von der Jugend – für eine Aufführung mit Schwächen
An Aufnahmen mit berühmten Interpreten herrscht kein Mangel, und hier und da kommt Arrigo Boitos Opernsolitär „Mefistofele“ an großen Bühnen zu Ehren. Berühmte Tenöre wie Enrico Caruso, Mario del Monaco oder Luciano Pavarotti haben in diesem Musikdrama den Faust gesungen – Renata Tebaldi und Mirella Freni die Margarete und der unvergessene Fjodor Schaljapin den teuflischen Titelhelden. Aber alle diese großen Namen konnten nicht bewirken, dass sich das Musikdrama in den Spielplänen nicht vergleichbar etablieren konnte wie Gounods „Marguerite“. Die Monumentalität der Mammut-Oper und der fragmentarische Charakter mögen das erklären.
Kirsten Liese berichtet aus der Opéra de Lyon.
https://klassik-begeistert.de/arrigo-boito-mefistofele-opera-de-lyon/
Daniele Rustioni: Von Lyon aus zur Weltkarriere
Mit Boitos „Mefistofele“ startete Daniele Rustioni in seine zweite Saison an der Opéra de Lyon – ein bestechendes Dirigat dieses großen Hoffnungsträgers
Münchner Merkur

München/ Gärtnerplatztheater
Das Gärtnerplatztheater bohrt bis zum Schmerz
Das Münchner Gärtnerplatztheater startete mit „Dantons Tod“ in die neue Spielzeit.
Münchner Merkur

Würzburg
Puccinis „La Bohème“ in Würzburg: Erst Aufbruch – dann Altenheim
Mit der Premiere von „La Bohème“ startete das Mainfranken Theater Würzburg am Samstag in die neue Spielzeit. Inszeniert wurde Puccinis Weihnachtsgeschichte ausgerechnet als Rückblick auf die „68er“. Für das Wagnis der Regisseurin Martina Veh gab es großen Beifall.
BR-Klassik

Wien/ Musikverein
Musikverein: De Billy, zu Hause bei Berlioz
Der große Berlioz-Interpret Bertrand de Billy dirigierte den Komponisten erstmals mit den Wiener Symphonikern.
Die Presse

Berlin/ Komische Oper
Martin Grubinger in der Komischen Oper: Hexenmeister am Schlagwerk
Er ist der bekannteste Schlagzeug-Solist Europas: Martin Grubinger spielt in der Komischen Oper, am Pult des Orchesters steht erstmals Ainars Rubikis.
Tagesspiegel

Hamburg
Elbphilharmonie-Konzert als Vorbereitung für die Asien-Tournee
Das Hausorchester und sein designierter Chefdirigent Alan Gilbert nutzten zwei Abende im Großen Saal auch als Probelauf
Hamburger Abendblatt

Freiburg
Zwiespältig: Viktor Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“ im E-Werk Freiburg
Neue Musikzeitung/nmz.de

Karlsruhe
Lebt kein Gott? Webers „Der Freischütz“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe
Neue Musikzeitung/nmz.de

Hamburg
Hamburg’s Die Tote Stadt: excellent singing but muddled staging
bachtrack

Mailand
La Scala 2018-19 Review: La Finta Giardiniera
http://operawire.com/la-scala-2018-19-review-la-finta-giardiniera/

London
Solomon, Royal Opera House, London — a vivid performance from Lawrence Zazzo
https://www.ft.com/content/4eb4aca6-d08f-11e8-9a3c-5d5eac8f1ab4

Glyndebourne
Overwrought and over-thought: Fiona Shaw directs Cendrillon for the Glyndebourne Tour
bachtrack

Glyndebourne’s Cendrillon sprinkles its magic
https://www.ft.com/content/e3190790-d06a-11e8-a9f2-7574db66bcd5

Los Angeles
BWW Review: SOLDIER SONGS at Ford Amphitheatre
https://www.broadwayworld.com/los-angeles/article/BWW-Review-SOLDIER

Toronto
Review: Rufus Wainwright’s “Hadrian’ Is a Step Forward, but Still Frustrating
https://www.nytimes.com/2018/10/14/arts/music/hadrian-opera-review-rufus-wainwright.html

Photo Flash: Rufus Wainwright’s HADRIAN at the Canadian Opera Company
https://www.broadwayworld.com/toronto/article/Photo-Flash-Rufus

Griechischer Bariton Vasilis Gianoulakos gestorben
Der Gewinner des Decca-Gesangswettbewerbes 1961 ist am Sonntag in Athen gestorben
http://www.kathimerini.gr/989979/article/epikairothta/ellada/apeviwse-o-diakekrimenos-varytonos-vasilhs-giannoylakos

Tanz/ Ballett

Linz/ Landestheater
Johann Kresniks „Macbeth“ in Linz: Zu Hause bei den Blutbadewannen
Der Choreograf hat seine 30 Jahre alte „Macbeth“ am Landestheater gelungen rekonstruiert. Sie entspricht dem Tanz unserer Zeit –
Der Standard

Sprechtheater

Wien/ Kammerspiele der Josefstadt
Turrinis „Josef und Maria“ in den Kammerspielen: Schule der Empathie
Die Josefstadt-Produktion ist ein entzückendes Plädoyer für die kleinen Leute
Der Standard

Berliner Ensemble
Doppelpremiere am Berliner Ensemble: Nenn mich nicht Mümmi
Das Theater reagiert auf die MeToo-Debatte: Ein Feminismus-Doppel von Marlene Streeruwitz und Alice Birch am Berliner Ensemble
Tagesspiegel

Winterthur
Das Theater Winterthur ist eine unterschätzte Grösse
Mit der Uraufführung einer Novelle von Stefan Zweig glückt Thomas Guglielmetti in Winterthur ein Publikumserfolg. Davon abgesehen scheint man in der Stadt nicht zu bemerken, dass das internationale Gastspielhaus eine künstlerische Hochleistungsschau bietet.
Neue Zürcher Zeitung

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Unter’m Strich

Österreich
Theater in den Bundesländern gründen „Intendant*innengruppe“
Die Intendanten der Theater in den Bundesländern wollen künftig stärker zusammenarbeiten. Dazu wurde in Salzburg die „Österreichische Intendant*innengruppe“ gegründet, wie am Montag mitgeteilt wurde. Ziel sei, „den Gedankenaustausch und die Vernetzung der künstlerischen LeiterInnen und ihrer Institutionen auszubauen und zu verstärken“.
Salzburger Nachrichten

 

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