Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

DIE DIENSTAG-PRESSE (10. JULI 2018)

10.07.2018 | Aktuelles

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE – 10. JULI 2018

Ein Amerikaner in Bayreuth – Joachim Lange im Gespräch mit „Lohengrin“-Regisseur Yuval Sharon
Neue Musikzeitung/nmz.de

Grafenegg
Grafenegg: Macht und Mord, Glaube und Lust in der Oper
In Grafenegg gab man Operneinakter aus den Zwanzigerjahren, einen von Krenek, zwei von Hindemith.
Gewalt in der Politik, in der Sexualität, in der Religion: Mit einem schon thematisch gewaltigen Programm fesselte eine Matinee des „Campus Grafenegg“. Drei Operneinakter aus den Zwanzigerjahren erfuhren auf musikalisch bestem Niveau eine Art Renaissance. Künstlerischer Leiter des „Campus“ – auf dem sich Nachwuchs mit Stars wie Thomas Hampson, Lera Auerbach und Franz Welser-Möst trifft – ist der rüstige Schweizer Leon Botstein, ein Dirigent mit Erfahrung im Umgang mit jungen Musikern, im Programmieren unter Berücksichtigung historischer Aspekte. Am Sonntag war das Motto: „Neue Sitten, neuer Geschmack: die Neuerfindung der Oper“.
Die Presse

Klosterneuburg
Kameliendame mit Doppelgängerinnen
Die Oper Klosterneuburg feiert heuer mit Giuseppe Verdis „La traviata“, dem letzten Werk der Trilogia popolare, ihr 25-jähriges Bestehen. Am Samstagabend (7.7.) fand die Premiere im sommernächtlichen Kaiserhof des Stifts Klosterneuburg bei perfekten Wetterbedingungen statt.
DrehpunktKultur
Die Blumen der Violetta
Zu Beginn von Christiane Lutz’ Klosterneuburger Inszenierung von Giuseppe Verdis „La Traviata“ ist Violetta tot, ihre letzten Habseligkeiten werden versteigert. Das Bild in seiner grauen Kälte bleibt in Erinnerung – und auch, wie die Rückblende mit dem Auftritt Arthur Espiritus als Alfredo beginnt und aus seiner Erinnerung die Gegenwart des Dramas entsteht. Dann singt Arthur Espiritu seine ersten Phrasen mit strahlendem Tenor, und man weiß, dass man zumindest in einer Rolle Staatsopern-Niveau erleben wird.
Wiener Zeitung
„La Traviata“: Leichte Mädchen unter freiem Himmel
Verdis Oper in der Inszenierung von Christiane Lutz im Stift
Der Standard
La Traviata in Klosterneuburg
https://radioklassik.at/la-traviata-in-klosterneuburg/
In Klosterneuburg stirbt die Traviata viele Tode
KritikVerdis „Traviata“ im Kaiserhof, mit einem guten Liebespaar, aber etwas überambitioniert in Szene gesetzt
Die Presse

München
„Parsifal“ : Wie ein empörter Sonnengott schmettert Christian Gerhaher herrlich glänzende Lichtstrahlen aufs Parkett, denen der Regen unverzüglich zu weichen vermag – zauberhaft!
… denen der Regen unverzüglich zu weichen vermag – zauberhaft! Erbarmen und Macht, theatralische Begierde und religiöse Reinheit – mit Wagners „Parsifal“ läuft in München derzeit bei den diesjährigen Opernfestspielen eine Produktion, die man guten Gewissens zu den hochkarätigsten und besten aller Zeiten zählen darf. Jonas Kaufmann, Christian Gerhaher, René Pape – das musikalische Nonplusultra der deutschen Opernszene auf einer Bühne vereint: Das verspricht nicht nur jede Menge Vorfreude auf eine ganz besondere Wagner-Sternstunde, sondern geht auch mit einer ordentlichen Portion Vorschusslorbeeren einher, mit denen an diesem Abend vor allem Bühnenbildner Georg Baselitz zu kämpfen hatte, der sich als „Opernausstatter“ bisher nicht unbedingt den ganz großen Ruf erarbeiten konnte.
Raphael Eckardt berichtet aus der Bayerischen Staatsoper.
https://klassik-begeistert.de/richard-wagner-parsifal-8-juli-2018

„Parsifal“ begeistert die Zuschauer in der Bayerischen Staatsoper
Für die diesjährige Festspielpremiere hat die Bayerische Staatsoper in München eine Besetzung und ein Leitungsteam aufgeboten, wie sie wohl nur ein Haus mit vergleichbarer finanzieller Ausstattung und Strahlkraft aufbringen kann. Dass sich diese Produktion mehr hören als sehen lassen kann, liegt an den doch sehr massiven Vorgaben, die Georg Baselitz“ Bühnenbilder für den Regisseur Pierre Audi bedeuteten. Die kranken Bäume im ersten Akt, die sich nach bekannter Manier im dritten Akt auf den Kopf gestellt wieder finden, die jeder Sinnlichkeit entbehrende geborstene Mauer des zweiten Aktes sind doch sehr dominante Elemente. Der Regisseur Pierre Audi ließ offenbar seinen Sängern teilweise auch freie Hand bei der Gestaltung ihrer Rollen.
Peter Sommeregger berichtet aus der Bayerischen Staatsoper in München.
https://klassik-begeistert.de/richard-wagner-parsifal-5-juli-2018-bayerische

Erl/ Tirol
Tiroler Festspiele Erl: Rossinis „Ermione“ mit Gustav Kuhn
Regietheater gibt es in Erl nicht. Angesichts der starken Musik dieser Oper von Rossini lässt sich das aber verschmerzen
Münchner Abendzeitung
Opernfestival in Erl: Tragödie der Stoffpuppen
Gioacchino Rossinis selten gespielte tragische Oper „Ermione“ beeindruckte mit großen Stimmen
Der Standard

„Konzertgänger in Berlin“
Dreiweiblich: Kurzopern von Ibert, Poulenc, Ravel an der UdK
Notiz ans Selbst: öfter mal das junge Gemüse besuchen. Denn was die Berliner Musikhochschulen so auf die Bretter stellen, ist à la bonne heure. Was nun die jüngst gezeigte Einakter-Triplette unter dem Titel Trois femmes mit Stücken der drei Non-femmes Jacques Ibert, Francis Poulenc und Maurice Ravel an der Universität der Künste angeht, hängte sich ein Intensiv-Musiktheatergänger gar dergestalt aus dem Fenster, dies sei der Höhepunkt seiner Berliner Opernsaison gewesen.
https://hundert11.net/dreiweiblich-kurzopern-von-ibert-poulenc-ravel-

Hamburg/ Laeiszhalle
Mozart-Meisterwerk im Original
Sabine Meyer und das Kammerorchester Basel beim SHMF in der Laeiszhalle
Hamburger Abendblatt

Hamburg/ Elbphilharmonie
Wagner für junge Leute – „Der Ring ohne Worte“ in der Elbphilharmonie
Was für ein Konzert! Das NDR Jugendsinfonieorchester eröffnet den vor allem Richard Wagner gewidmeten Abend selbstbewusst mit der „Wiener Philharmoniker Fanfare“ von Richard Strauss. Blech und Paukist haben sichtlich Spaß und testen den Großen Saal der Elbphilharmonie schon mal an. Danach folgt nämlich erst mal das mit wenig Blech besetzte Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2 von Louis Spohr. Als Solist tritt der NDR Soloklarinettist Gaspare Buonomano auf.
Sarah Schnoor berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg
https://klassik-begeistert.de/ndr-jugendsinfonieorchester-stefan-geiger

Kremsmünster/OÖ
Eine Winterreise, die sich reizvoll der Düsternis entzog
Tenor Michael Schade und Pianist Rico Gulda verliehen Schuberts Liederzyklus in Kremsmünster Tempo, Verve und viel Hoffnung
Oberösterreichische Nachrichten

Aix-en-Provence
Putting the magic back into Zauberflöte: Simon McBurney at Aix
bachtrack

Ariane à Naxos (Ariadne auf Naxos) in Aix
http://www.operatoday.com/content/2018/07/_ariane_a_naxos.php

L’Ange de feu (The Fiery Angel)
in Aix
http://www.operatoday.com/content/2018/07/_the_fiery_ange.php

London
Falstaff review at Royal Opera House, London – “a lavish production’
https://www.thestage.co.uk/reviews/2018/falstaff-bryn-terfel-review

Royal Opera House 2017-2018 Review: Falstaff
Bryn Terfel Leads Brilliant Cast As Theatre Sparkles on the Opera Stage
http://operawire.com/royal-opera-house-2017-2018-review-falstaff/

Grindr: The Opera review at Above the Stag, London – “an amusing parody’
https://www.thestage.co.uk/reviews/2018/grindr-opera-review-stag-london/

Buxton
Idomeneo review at Opera House, Buxton – “an uneven staging’
https://www.thestage.co.uk/reviews/2018/idomeneo-review-opera
Idomeneo, Buxton Festival review – revolution in the head

https://theartsdesk.com/opera/idomeneo-buxton-festival-review
Monsters of the mind: Idomeneo at the Buxton Festival

bachtrack

Revolutionary jungle fever: Verdi’s Alzira staged at the Buxton Festival
bachtrack

Feuilleton
Interview: Reviving Rameau’s “Le Temple de la Gloire’
Conductor Nic McGegan On The World Premiere of the Baroque Masterpiece
http://operawire.com/interview-reviving-rameaus-le-temple-de-la-gloire/

Nachruf
Composer Oliver Knussen dies aged 66
Peers pay tribute to a force of nature, the British composer and conductor who was “one of the most important musicians of our time’
The Guardian

Tonträger

Ein Gipfel im Massiv der Schubert-Aufnahmen
Der 34-jährige Bariton Andrè Schuen kommt aus den Bergen und erklimmt die Schubert-Höhen mit enormer Leichtigkeit
Sueddeutsche Zeitung

Jazz

Wien/ Staatsoper
Jazzfest Wien: Opernzelt der Wiederholungen
Das Jazzfest hat sich wieder einmal selbst unterboten. Unter Umgehung relevanter Jazzkünstler setzt es auf irrelevanten Kommerz und die Wiederkehr des Immergleichen
Wien – Ob es nun das exzellenteste Jazzfestival Europas ist oder das allerschlechteste – darüber herrscht seit jeher ein heiter-hitziger Disput. Der reife Crooner Louie Austen dankte unlängst Festivalmacher Fritz Thom auf offener Staatsopernbühne jedenfalls für das „beste Festival in der besten Stadt“. Der Nestor unter den Barsängern, auch nicht zum ersten Mal beim hier gemeinten Jazzfest Wien, hat das sicher ehrlich gemeint. Sein Wiederholungsauftritt in der Staatsoper erschien auch ihm womöglich als unerwartet vorgezogenes Weihnachtsgeschenk
Der Standard

Sprechtheater

Salzburger Festspiele: Drama zwischen Antike und Gegenwart
Johan Simons, Frank Castorf, Dusan David Parizek und Ulrich Rasche – es sind vier starke Regisseure mit unverkennbaren Handschriften, die heuer das Schauspielprogramm der Salzburger Festspiele prägen. Möglichst unterschiedliche Formensprachen zu präsentieren sei ihr wichtig, betont Schauspielchefin Bettina Hering. Den Anfang macht aber am 22. Juli der unverwüstliche „Jedermann“ am Domplatz
Salzburger Nachrichten

Salzburg/ Festspiele
Jedermann, Perser und ein Pferd, das in eine Bar kommt
Die Salzburger Festspiele zeigen heuer fünf Schauspielpremieren
Oberösterreichische Nachrichten

Kobersdorf
Süßes Ableben
„Arsen und Spitzenhäubchen“ bei den Schloss-Spielen Kobersdorf
Wiener Zeitung

Avignon
„Nun duze ich die Götter“
Das Theaterfestival in Avignon konzentriert sich zum Auftakt auf antike Blutherrschaften. Aber wie lebt man unter einem solchem Himmel?
Sueddeutsche Zeitung

___________________

Unter’m Strich

Gedanken zu Inszenierungskonzeptionen i. S. gesellschaftlicher Theaterreflektionen von Tim Theo Tinn
https://onlinemerker.com/gedanken-zu-inszenierungskonzeptionen-i-s-

München
Kulturprojekte der Stadt Letztes Amtsjahr von Küppers: Wo steht München?
Der Kulturreferent Hans-Georg Küppers läutet sein letztes Amtsjahr ein – eine vorläufige Abschlussbilanz.
Münchner Abendzeitung

München
Warm- oder Kaltblüter: Wie wird das Münchner Konzerthaus?
Die Akustik des neuen Münchner Konzerthauses wird zur Glaubensfrage. Eine Bestandsaufnahme – und ein Interview mit Bauministerin Ilse Aigner
Münchner Merkur

Kanzler Kurz mittendrin in der Brexit-Krise
Brexit-Krise in Großbritannien – und der EU-Ratsvorsitzende Sebastian Kurz mittendrin! Der Kanzler hatte als erste Reise in seiner neuen EU-Funktion einen Besuch in Irland und Großbritannien angesetzt, um sich über die brisante Lage zu informieren. Er wurde von der Überlebenskrise der Regierung von Theresa May eingeholt – zwei Minister-Rücktritte. Der Sturz der Regierungschefin scheint nicht ausgeschlossen.
https://www.krone.at/1737077

 

 

Diese Seite drucken