Wiesbaden: Tristan und Isolde“. Neuinszenierung durch Uwe Eric Laufenberg

Barbara Haveman (Isolde), Khatuna Mikaberidze (Brangäne), Marco Jentzsch) (Tristan 1.Akt). Foto: Karl und Monika Forster

Wiesbaden
„Tristan und Isolde“ ertrinken in der Bilderflut

Uwe Eric Laufenberg inszeniert, Michael Güttler dirigiert Wagner in Wiesbaden: Buhrufe für die Regie und Begeisterung für Solisten, Dirigent Michael Güttler und das Staatsorchester. „Güttler dirigiert Wagner in Wiesbaden“, „Begeisterung für Solisten, Dirigent Michael Güttler und das Staatsorchester“, „Wunderwerk“, „Melancholie jener existenziellen Einsamkeit.., die das Staatsorchester unter .. Michael Güttler zu Beginn des dritten Aufzugs so eindringlich beschwört“, „von Güttler und dem Staatsorchester so präzise wie leidenschaftlich ausformulierte Sehnsuchts-Harmonik“.
Allgemeine-Zeitung.de

Wiesbaden: „Tristan und Isolde“. Premierenbericht von Gerhard Hoffmann

Wähnte ich mich im Glauben vor wenigen Wochen in Füssen die musikalisch optimale Aufführung von „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner erlebt zu haben, doch weit gefehlt, es gibt immer wieder wundersame Überraschungen und die widerfuhr mir heute zur Premiere am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Wobei es sich allerdings hauptsächlich um das Tristan-Debüt von Marco Jentzsch handelte. Pardon meine Damen, heute erhalten die Herren der Schöpfung den Vorzug…

Zum Bericht von Gerhard Hoffmann

Warum kündigt jemand beim besten Orchester der Welt?
Der Fagottist Mor Biron will nach 15 Jahren im Orchester nicht länger Mitglied der Berliner Philharmoniker sein. Er hat gute Gründe dafür.
Tagesspiegel.de

Festival Wien Modern: Opernuraufführung „Poppaea“ von Michael Hersch (Vorstellung: 7.11.2021)

 

Als Koproduktion mit der Basel-Biennale für neue Musik fand vom 5. bis 7. November 2021 im Rahmen des Festivals Wien Modern im Wiener Odeon die Österreichische Erstaufführung der Oper „Poppaea“ von Michael Hirsch statt. Die Uraufführung des Werks war im September dieses Jahres in Basel in der Schweiz. Die Aufführung in Wien wurde in englischer Sprache gesungen und hatte Übertiteln in englischer und deutscher Sprache.

Die Oper, deren Libretto Stephanie Fleischmann verfasste, erzählt aus der weiblichen Perspektive der Poppaea von Machtkämpfen, Gewalterfahrungen und Emanzipation. Man kann sagen, dass es sich bei dieser Oper um die Fortsetzung von Monteverdis Barockwerk L’incoronazione di Poppea handelt, allerdings ohne Happyend…

Zum Bericht von Udo Pacolt

Wien modern
„Poppaea“: Der Kaiserin neue Kleider sind alt
Premiere für Michael Herschs Musiktheater „Poppaea“ beim Festival Wien Modern.
Wiener Zeitung.de

Düsseldorf
Düsseldorfer Kulturhäuser klagen über zu wenige Besucher
Längst sind die Düsseldorfer Konzertsäle wieder geöffnet, auf den Programmen stehen Konzerte und Lesungen. Viele Plätze aber bleiben wegen mangelnder Nachfrage noch leer.
rp-online.de

Leipzig
Leipzigs Kultur wechselt zu 2G
lifepress.de

MuTh/ Konzertsaal Augarten/ KINDEROPER WIEN

 

FARINELLI-COMPANY am 28.11. in der Kapuzinerkirche

 

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Polen schliesst nach Andrang von Migranten Grenzübergang zu Weissrussland: Ab 7 Uhr am Dienstagmorgen werde der Grenzverkehr für Waren und Personen am Übergang Kuznica eingestellt, teilte der Grenzschutz über Twitter mit. Reisende wurden gebeten, auf Grenzübergänge von mindestens 70 Kilometer Entfernung auszuweichen. Zuvor hatten grössere Gruppen von Migranten in der Nähe von Kuznica vergeblich versucht, die EU-Aussengrenze von weissrussischer Seite aus zu durchbrechen. Nach Erkenntnissen der polnischen Behörden halten sich gegenwärtig zwischen 3000 und 4000 Migranten im weissrussisch-polnischen Grenzgebiet auf.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • Mord an drei Lastwagenfahrern bringt Marokko und Algerien an den Rand eines Krieges: In der Westsahara, sind Mitte letzter Woche drei algerische Lastwagenfahrer bei einem militärischen Angriff zu Tode gekommen. Das algerische Präsidialamt vermutet, dass es sich bei den Tätern um die marokkanischen Besetzer der Westsahara handle. Das Klima zwischen den zwei Staaten verschlechtert sich rapide. Hintergrund ist auch Marokkos Annäherung an Israel.
    Zum Bericht
  • Früherer US-Präsident Obama lobt Jugend für Klima-Proteste: «Ich will, dass ihr wütend bleibt! Ich will, dass ihr frustriert bleibt!», sagte der 60-Jährige am Montag auf der Weltklimakonferenz in Glasgow. Er lobte insbesondere die Klimaschutzbewegung «Fridays for Future». Gleichzeitig beklagte Obama, dass viele Staaten selbst gesteckte Ziele verfehlten oder sich zu schwache setzten. Namentlich rügte er Russland und China. Dass deren Staatschefs der Konferenz fernbleiben, sei beschämend.
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  • Republikaner wollen Sanktionen gegen Nord Stream 2 auch nach der Fertigstellung der Ostsee-Pipeline erzwingen: Die Republikaner im Auswärtigen Ausschuss der Kongress-Kammer stellten am Montag den Entwurf einer entsprechenden Gesetzesänderung vor. Sie sieht vor, dass dem Präsidenten das Recht genommen wird, aus Gründen der nationalen Sicherheit Ausnahmen von Sanktionen zu verfügen. Die betreffende Passage in den Sanktionsgesetzen gegen Nord Stream 2 soll dem Entwurf zufolge gestrichen werden. Biden verfügte im Mai Ausnahmegenehmigungen, mit denen die Nord Stream 2 AG mit Sitz in der Schweiz und ihr deutscher Geschäftsführer von US-Sanktionen verschont blieben.
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    Untersuchungsausschuss zur Erstürmung des Kapitols lädt enge Trump-Verbündete vor:
    Neben dem ehemaligen Wahlkampfmanager William Stepien sollen auch der frühere ranghohe Trump-Berater Jason Miller und der einstige Nationale Sicherheitsberater Michael Flynn den Abgeordneten Rede und Antwort stehen. Der Untersuchungsausschuss müsse über deren Bemühungen, das Wahlergebnis zu sabotieren, «jede Einzelheit» ans Licht bringen, erklärte der Vorsitzende Bennie Thompson. Es müsse geklärt werden, mit wem die Personen im Weissen Haus und im Kongress in Kontakt gewesen seien und was sie mit den Protesten verbinde, die zur gewaltsamen Erstürmung des Kapitols geführt hätten, erklärte er.
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