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9. JUNI 2021 – Mittwoch

09.06.2021 | Tageskommentar

Nora Schmid folgt Sobotka - Vorarlberger Nachrichten | VN.at
Die Grazer Intendantin Nora Schmid (eine Schweizerin, auf dem Foto links mit ihrer Grazer Vorgängerin Elisabeth Sobotka)), wird Intendantin der Dresdner Semperoper. Foto: Vorlberger Nachrichten

Dresden/ Graz
Oper Graz-Intendantin Nora Schmid übernimmt Semperoper in Dresden
Vertrag soll bis ins Jahr 2030 laufen, die Schweizerin hatte bereits an selber Stelle als Chefdramaturgin gewirkt
Der Standard.at

Nora Schmid wird neue Intendantin der Semperoper in Dresden
Die bisherige Leiterin der Grazer Oper wird nach Dresden wechseln. Sie soll die Oper in die Moderne führen.

Steirische Medien sprechen von einem „Königstransfer“: Nora Schmid, Schweizer Intendantin der Grazer Oper, habe „ein ganz besonderer Ruf erreicht“. Schmid wird ab dem Jahr 2024 die Intendanz der Semperoper in Dresden übernehmen.
Berliner Zeitung

Grazer Opern-Intendantin ab 2024 in Dresden
https://steiermark.orf.at/stories/3107358/

Laut ihrer Erfinderin, der Dresdner Kulturchefin Barbara Klepsch (vormals Oberbürgermeisterin von Annaberg-Bucholz) – hat Nora Schmid (42) Grazer Oper umgebaut und mit großem Geschick modernisiert. Auch in Dresden wird erwartet, dass die Semperoper einen neuen Kurs einschlägt. Kulturministerin Barbara Klepsch will die Oper für neue Publikumsschichten öffnen.

Das wollen die Kulturzuständigen allerorts, auch in Wien. Ob es gelingt? Wir werden die Zahlen verfolgen, soferne diese ungeschönt offengelegt werden!

PREMIERE VON »MACBETH« AN DER WIENER STAATSOPER: ERSTMALS AUCH ALS KLANGINSTALLATION RUND UM DAS HAUS AM RING

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Luca Salsi (Macbeth), Anna Netrebko (Lady Macbeth). Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Ein dunkel-faszinierender Wurf, der tief in die menschliche Psyche greift – mit Giuseppe Verdis Macbeth kommt am Donnerstag, 10. Juni2021 die letzte der zehn Staatsopern-Neuproduktionen dieser Saison zur Premiere.
Mit einer hochkarätigen Solist*innenbesetzung bringt dieser Abend zahlreiche Rollendebüts am Haus mit sich: Erstmals sind hier Luca Salsi in der Titelpartie, Anna Netrebko als Lady Macbeth, Roberto Tagliavini als Banquo und Freddie De Tommaso als Macduff zu erleben.

Regisseur Barrie Kosky kehrt mit dieser Produktion zurück an die Wiener Staatsoper, ab der kommenden Saison wird er den Mozart-Da Ponte-Zyklus, beginnend mit Don Giovanni, neu inszenieren. Staatsopern-Chefdramaturg Sergio Morabito über den Künstler: »Schon seit längerem behauptet sich Barrie Kosky als einer der führenden Opernregisseure unsere Zeit. Zum Geheimnis seines Erfolges trägt die Vielzahl kreativer Spielmöglichkeiten und Kulturtechniken, über die er verfügt, sicher entscheidend bei: als Regisseur, der sowohl im Schauspiel als auch in allen nur erdenklichen Musiktheaterformen unterwegs ist, aber auch als Pianist und Liedbegleiter, Performer und Arrangeur.«

Auf demYoutube-Kanal der Wiener Staatsoperwird vor der Premiere wieder eine »digitale Einführungsmatinee«, moderiert von Direktor Bogdan Roščić, veröffentlicht.

Derzeit ist noch kein Streaming-Termin bekannt!

In der Juni-Nummer von „Opernring zwei“ steht, dass Macbeth am 10. Juni um 18:30 Uhr live gestreamt wird. Auf https://play.wiener-staatsoper.at/ steht aber immer noch, dass kein Stream geplant ist. Vielleicht ist da irgendwer nicht einverstanden oder es muss noch etwas verhandelt werden.

Sehr heftig war der Kartenverkauf am 8. Juni offenbar nicht. Derzeit (9. Juni Vormittag) ist noch gar nichts ausverkauft.

Für die Carreras-Gala gibt es noch ca. 200 Plätze auf Balkon und Galerie.

Für die Barbier-Premiere gibt es noch viele teure Plätze und viele Plätze im 2. Rang und auf Balkon und Galerie.

Für Adriana mit der Garanca gibt es noch reichlich Karten in allen Kategorien.

Für die weiteren Barbier-Vorstellungen und für alle Repertoire-Abende wie Tosca, Traviata, Falstaff, Otello, Figaro, Onegin, Faust gibt es noch reichlich Karten in allen Kategorien, und natürlich eine noch größere Menge fürs Verratene Meer, Poppea und die Ballettabende.

BAYERISCHE STAATSOPER: „TRISTAN NEVER SLEEPS….

Tristan never sleeps…rehearsals for our new production of ‘Tristan und Isolde’ continue at the @bayerischestaatsoper.

kauf
ZU INSTAGRAM mit weiterem Foto

Für den „Tristan“ liegen der Bayerischen Staatsoper 30 000 Kartenwünsche vor

Crescendo Klassik-Woche
Krokodil im Garten und der 50-Euro-OPUS-Trick
KlassikWoche 23/2021
https://crescendo.de/klassikwoche23-2021-opus-sistema-winterberg-hampson-1000083248/

München
„Klassik am Odeonsplatz“: Die Zeit läuft davon
Die Inzidenz fällt weiter, aber wenn die nächsten Lockerungen nicht bald verkündet werden, fällt „Klassik am Odeonsplatz“ aus. Bei „Oper für alle“ zeichnet sich eine Rettung ab.
Münchner Abendzeitung

Hamburg: Stabiles Sensationsniveau
Die Elbphilharmonie präsentiert 2021/22 ein ungeheuer dichtes Programm aus Klassik, Jazz und Neuer Musik.
Die Welt.de

Salzburg
Brisanter Bericht zu NS-Straßennamen in Salzburg
Historikerkommission hat Biografien von 66 Namenspaten aufgearbeitet. Betroffen sind auch Karajan und Porsche

…Faktum ist, dass sich im Kreis der hoch belasteten Namenspaten prominente Namen finden: Neben Dirigent Herbert von Karajan und Automobilkonstrukteur Ferdinand Porsche sind dies Volkskundler und Obmann des Landestrachtenverbandes Kuno Brandauer, Musikschriftsteller und Mitbegründer der Salzburger Festspiele Heinrich Damisch, Schriftsteller und Maler Erich Landgrebe, Komponist und Dirigent Hans Pfitzner, Volksmusikant Tobias Reiser, die beiden Bildenden Künstler Gustav Resatz und Josef Thorak, der Domorganist und Mozarteums-Professor Franz Sauer sowie Musikwissenschafter und Universitätsprofessor Erich Schenk, Kunsthistoriker und Universitätsprofessor Hans Sedlmayr und der Autor Karl Heinrich Waggerl
Wiener Zeitung

INSTAG(K)RAMEREIEN  (gefunden von Fritz Krammer)

FLORENZ – weitere Fotos aus der „Forza“

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Saioa Hernandez. Foto: Instagram

ZU INSTAGRAM mit neuen weiteren Fotos

Berlin
Bereits abgestanden – Premiere des „„Zigeuner“-Barons“ an der Komischen Oper Berlin
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wuppertal: Der heilige Emigrant der Schlachthöfe
Luigi Nonos „Intolleranza 2021“ aktualisiert in Wuppertal
Neue Musikzeitung/nmz.de

Musiktheater-Kritk:
„Kismet und Masen“: Austro-Cobain liebt Türken-Brünnhilde
Premiere für 110 Minuten Völkerverständigungskomik im Museumsquartier.
Wiener Zeitung

KOMISCHE OPER BERLIN: Premiere »Mondnacht« – Erstes Sinfoniekonzert vor Publikum – Wieder da: »Pierrot Lunaire« mit Dagmar Manzel

Komische Oper Berlin - Gabriela Ryffel - Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin

Die Premiere von Johann Strauss’ Der »Zigeuner«baron bildete am vergangenen Sonntag den Auftakt zu unserem neu zusammengestellten Juni-Spielplan, und jetzt geht es auch schon Schlag auf Schlag:

Am 13. Juni präsentieren wir die aus dem November nachgeholte Premiere des Chorprojektes Mondnacht (Weitere Informationen), am 18. Juni spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin unter der Leitung von Marie Jacquot sein erstes Sinfoniekonzert vor Publikum (weitere Informationen), mit Hensel, Medelssohn Bartholdy und Beethoven. Gastsolistin ist die Pianistin Olga Scheps. Und ab 23. Juni präsentieren wir drei Vorstellungen Pierrot Lunaire mit der fulminanten Dagmar Manzel. Weitere Informationen

WIEN / Akademietheater des Burgtheaters: ALLES, WAS DER FALL IST
Dead Centre nach Ludwig Wittgenstein
Uraufführung
Premiere: 8. Juni 2021

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Foto: Burgtheater /  (c) Marcella Ruiz Cruz

Der so berühmte „Tractatus logico-philosophicus“ des österreichischen, nach Großbritannien abgewanderten Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889, sechs Tage jünger als Adolf Hitler, bis 1951) ist relativ leicht zugänglich, man kann ihn als schmales gelbes Reclam-Heftchen erwerben. Weit weniger einfach ist die Lektüre, die schon Generationen von Intellektuellen Kopfzerbrechen bereitet hat. Letztendlich – wenn man es recht verstanden hat – sagt uns Wittgenstein, dass uns Menschen nur die Sprache zur Verfügung steht, und dass diese ein recht unzulängliches Mittel sei, die Welt zu erfassen…

Das Publikum klatschte heftig, ob es jetzt mehr über Wittgenstein weiß, ist zu bezweifeln. Immerhin konnte man am Heimweg im Programmheft lesen, wie sich auch Ingeborg Bachmann mit dem Thema abgemüht hat.

Zum Bericht von Renate Wagner

Wien
Das Volkstheater – „ein oppositioneller Pfeil Richtung Hofburg“
Kay Voges, der neue Direktor des Volkstheaters mit einem Faible für österreichische Dramatik, erklärt seine Programmatik
Kurier.at

Volkstheater: Ein Pott Buntes von Kay Voges
Knapp 30 Premieren und recht viel Nebenprogramm sind für 2021/22 geplant. Der neue Direktor will „Theater für die Menschen“ machen und ist auf der Suche nach weiteren Publikumsschichten.
https://www.diepresse.com/5990859/volkstheater-ein-pott-buntes-von-kay-voges

Wien/ Festwochen
Wiener Festwochen: Einfach den tiefsten Punkt überwinden
René Pollesch hat in „Die Gewehre der Kathrin Angerer“ eine wunderbare Aussage getroffen, Markus Schinwald beeindruckt mit „Danse Macabre“
Kurier.at

HEUTE Schauspieler René Peckl (32) spielt sein erstes eigenes Theaterstück „Quoi de neuf?“ am 9. Juni 2021 in Wien.

Er spielt alleine – und dabei nicht weniger als 14 verschiedene Rollen.

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Foto Copyright: Philomène Incici.Design: Damián Posse (www.dpossephotography.com)

Zur Person: René Peckl ist Schauspieler und Sprecher. Geboren wurde er 1988 in Schladming (Steiermark). Seine Schauspielausbildung machte Peckl am Max Reinhardt Seminar in Wien. Schon während des Studiums spielte er bei den Festspielen Reichenau (ua. „Dr. Oskar Bernhardi“ in „Professor Bernhardi“ unter der Regie von Hermann Beil). Nach dem Studium folgten weitere Projekte bei den Festspielen Reichenau, sowie am Theater in der Josefstadt und dem Theater der Jugend. Seine ersten Schritte im Schreiben machte René Peckl während seiner Schulzeit in Bad Aussee (Steiermark). Im Internat begann er einige Kurzgeschichten zu schreiben. „Quoi de neuf?“ ist sein erstes Theaterstück.

Die Premiere findet am 9. Juni 2021 im Aera (Wien) statt.
Beginn: 19 Uhr
Dauer: 1 Stunde 40 Minuten
Ort: Aera (Gonzagagasse 11, 1010 Wien)

Ticket-Reservierungen: peckl-entertainment@gmx.at

TV/ Medien

Österreich: Kultursommer: 500 Stunden ORF-Programm
https://orf.at/stories/3216466/

Lebenslauf von Annalena Baerbock: Hochgradig unprofessionell
Auch bei Baerbocks Mitgliedschaften im Lebenslauf waren nun grobe Fehler. Das ist eine peinliche Pannenserie. Was hat das Wahlkampfteam sich gedacht?
http://taz.de/Lebenslauf-von-Annalena-Baerbock/!5773040/

Wien
Corona kostet Wien den Titel „lebenswerteste Stadt“
Die Folgen der Corona-Pandemie haben dafür gesorgt, dass Wien nach drei Jahren als Sieger beim „Economist Intelligence Unit Ranking“ (EIU) 2021 nicht mehr lebenswerteste Stadt geworden ist. Nicht einmal zu den Top Ten hat es noch gereicht, sondern nur für den zwölften Platz. Die neuseeländische Hafenstadt Auckland erklomm stattdessen das Siegespodest, gefolgt von Osaka in Japan und Adelaide in Australien. Am Ende der Liste fand sich indes erneut Damaskus in Syrien.
Die Presse.com

Nicht Corona ist schuld am Absturz, sondern die Entwicklungen rund um Corona – und die sind hausgemacht. Der Dämpfer kommt zur richtigen Zeit, denn sonst hätten wir diese Schmeichelei vermutlich noch selbst geglaubt. Favoriten, Ottakring, Rudolfsheim, Simmering, die FUZO von Meidling – das sollen wesentliche Bestandteile der lebenswertesten Stadt der Welt sein? Sogar meine Hunde wollen so rasch als möglich diese Stellen passieren!

Warum die Preise für Immobilien weiter steigen

Salzburger Nachrichten

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

In vielen Ländern werden Menschen für Impfungen belohnt: Waffen, Donuts und Millionengewinne – Unternehmen und Regierungen setzen weltweit unterschiedliche Anreize, um die Impfbereitschaft zu steigern. Dabei gibt es sowohl grosszügige als auch kuriose Belohnungen.
Zum Bericht
Rund um den Mount Everest gibt es viele Corona-Fälle: In Dörfern am höchsten Berg der Welt sind 167 Neuinfektionen gemeldet worden. Zahlreiche Betroffene aus dem Sherpa-Volksstamm arbeiten als Führer für ausländische Bergsteiger. 2020 hatte Nepal den Everest wegen der Pandemie für Besteigungen gesperrt, diesen Frühling jedoch eine Rekordzahl von 408 Genehmigungen erteilt.
Zu den neusten Entwicklungen weltweit‘
Die für den Seilbahnabsturz in Italien zuständige Untersuchungsrichterin wurde abgesetzt: Donatella Banci war in die Kritik geraten, weil sie nach dem Unglück am Lago Maggiore zwei der drei mutmasslichen Verantwortlichen wieder auf freien Fuss gesetzt hatte. Bei dem Unfall waren 14 Personen ums Leben gekommen.
Zu den neusten Entwicklungen
Apple gibt sich als Robin Hood des Datenschutzes: Mit neuen Features will der iPhone-Hersteller die Privatsphäre seiner Kunden künftig noch besser schützen. Doch ausgerechnet in China, Saudiarabien und anderen totalitären Staaten sind die neuen Produkte nicht verfügbar.
Zum Kommentar

Mann ohrfeigte Frankreichs Präsident Macron: Video zeigt Vorfall
https://www.nachrichten.at/panorama/weltspiegel/mann-ohrfeigte-frankreichs-praesident-macron-video-zeigt-vorfall;art17,3410877

Ich wünsche einen schönen Tag! Lassen Sie niemand zu nahe an sich heran!

A.C. 

 

 

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