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9. JULI 2020 – Donnerstag

09.07.2020 | Tageskommentar

Mit Anfang Juli bietet die Wiener Staatsoper wieder Führungen durch das Haus an – in kleinerem Rahmen und unter Einhaltung der Corona-Auflagen. Feststiege. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Wer immer schon plante, die Wiener Staatsoper zu besichtigen, aber bisher von langen Warteschlangen davon abgehalten wurde, für den ergibt sich nun die optimale Gelegenheit: Seit 1. Juli bietet die Wiener Staatsoper wieder mehrmals täglich Führungen an. Von 10 bis 15 Uhr werden Gruppen jeweils zu jeder vollen Stunde durch das Haus begleitet. Zu sehen sind neben dem Großen Haus mit Zuseherraum und Bühne auch die berühmte Feststiege und die Prunkräume. Die Führungen werden in Deutsch und Englisch angeboten.

Selbstverständlich hält man sich streng an die Corona-Auflagen: Vor dem Zutritt ins Opernhaus wird Fieber gemessen, die Gäste werden gebeten, Masken zu tragen und auch der Mindestabstand von einem Meter muss während der gesamten Führung eingehalten werden. Eingang ist Ecke Operngasse/Opernring, Treffpunkt jeweils ab 20 Minuten vor der Führung.

Preise:

→ € 9,- Erwachsene

→ € 7,- Pensionisten oder Gruppen

→ € 4,- Studenten und Schüler

→ Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt

»Wir freuen uns, dass wir das Haus wieder öffnen, und unserem Publikum zugänglich machen können. Wir laden alle Wienerinnen und Wiener ein, diesen Moment, in dem der Tourismus noch nicht wieder voll angelaufen ist, zu nutzen, und unsere wunderschöne Oper zu besichtigen«, so Eva Dintsis, Leiterin der Abteilung Führungen. (Zitat Ende)

Die Staatsoper erinnert sich der Wiener. Das verdanken wir Corona! Verbunden ist die Führung  gleich mit einem Corona-Minitest (Fiebermessung). Für 9 Euronen ziemlich preiswert!

Höhere Gewalt: Ausfallhonorare für Künstlerinnen und Künstler? Wenn das Schicksal auf den Geldbeutel schlägt
Wenn ein Veranstalter ein Konzert absagt, steht dem Künstler normalerweise ein Ausfallhonorar zu. Es sei denn, es handelt sich um höhere Gewalt. In der Regel muss der Veranstalter in diesem Fall nichts zahlen, der Künstler geht leer aus. Das kam bisher selten vor, durch Corona wird dieser Zustand jedoch plötzlich zum Alltag. Der Bund übernimmt deshalb seit Ende April Ausfallhonorare für Veranstaltungen, die staatlich gefördert werden. Aber wie sieht es bei anderen Festivals und Konzertreihen aus? Haben die Künstler einfach Pech gehabt?
BR-Klassik.de

Erster Covid-19-Fall bei Salzburger Festspielen
Fünf Kontaktpersonen der Kategorie eins sind in Quarantäne.
Wiener Zeitung

„Ui, Halskratzen“! Erster „Corona-Fall bei den Salzburger Festspielen
Die Deutsche trat ihren Dienst an, nachdem eine erste Initialtestung negativ war. Am Mittwoch wurde die Frau, die über Halskratzen klagt, dann aber positiv getestet. Kontaktpersonen konnten aus dem verpflichtenden Gesundheitstagebuch schnell erhoben werden. Sie alle sind negativ!
https://www.krone.at/2188109

Eigentlich ist bereits Entwarnung gegeben, denn die Kontaktpersonen sind allesamt negativ getestet. Corona ist das tägliche Brot der Zeitungen, muss unbedingt noch das Sommerloch füllen (Corona-Bingo gibt es immer noch, ein Billig-Programm) . Sind die Salzburger Festspiele wegen Halskratzens einer Neu – und bereits wieder Ex-Mitarbeiterin in Gefahr? Sicher nicht! Wem nützt diese Panikmache? Sie ist kontraproduktiv, weil ganz schlecht für das Geschäft. Die Festspiele lassen sich wegen des amputierten Platzangebots zwar sicher „ausverkaufen“, aber den teils mutigen, teils schüchternen Versuchen anderer Veranstalter wird ein Bärendienst erwiesen.

MÜNCHEN/ Staatstheater am Gärtnerplatz: Spielzeit 2020/2021

 

 

Das Staatstheater am Gärtnerplatz präsentiert die Spielzeit 2020 I 2021

Das Gärtnerplatztheater plant in der kommenden Saison elf Premieren, darunter drei Uraufführungen und eine deutschsprachige Erstaufführung. Dem ungewissen weiteren Infektionsgeschehen geschuldet wurde zudem vorerst nur für die Vorstellungen bis 30. November ein detaillierter Spielplan veröffentlicht. Die weitere Terminplanung wird im Herbst bekanntgegeben. Eventuell fortbestehenden Einschränkungen auf der Bühne und im Orchestergraben, begegnet das Haus mit einem besonderen Preisgefüge, abhängig von der Ausstattung und der musikalischen Umsetzbarkeit. Tickets für alle Vorstellungen vom 13. September bis 30. November 2020 sind im vorgezogenen Vorverkauf ab 20. Juli erhältlich.
Die Pressekonferenz wurde als Live-Stream auf unserer Website übertragen und ist hier auch im Nachhinein noch zu sehen:
https://www.gaertnerplatztheater.de/de/news/die-spielzeit-20202021-am-gaertnerplatztheater.html

Die Premieren-Auflistung finden Sie in unseren „Infos des Tages“

GRAZ/ SCHLOSSBERG: LUXURIÖS BESETZTER FIDELIO (20./22./23. AUGUST)

Vor Corona hätte sich wohl niemand getraut, Peter Seiffert oder auch Tomasz Konieczny für die Grazer Kasematten anzufragen, aber während Corona ist alles möglich. Die Absageflut spielt diesen Veranstaltern in die Karten, die Stars sind plötzlich „frei“ und drängen auf die Bühne. Auch im Weinviertel soll Martina Serafin die Isolde singen, wenn man der Ankündigung trauen darf.


Peter Seiffert. Foto: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper

Nach einer langen Phase voller Ungewissheit und herausfordernden Planungen, heißt es in den Grazer Spielstätten in Kürze wieder: „Bühne frei“! Am 20., 22. und 23. August 2020 laden „Junge Konzerte Graz“ und die Grazer Spielstätten auf derSchloßbergbühne Kasematten unter freiem Himmel zu Ludwig van Beethovens „Fidelio“ und damit zum Kultur-Comeback über den Dächern von Graz!

Die konzertante Aufführung besticht nicht nur durch internationale Weltstars wie z.B. Barbara Krieger (ihre Ankündigung als Internationaler Weltstar hat mit doch glatt zum Googeln veranlasst) , Ks. Peter Seiffert oder Peter Kellner, , welche unter normalen Umständen auf Jahre hinaus ausgebucht wären – ihre Engagements in Berlin, Mailand, Wien, Edinborough, Tokyo etc. mussten Corona-bedingt abgesagt werden -, sondern auch durch die Kooperation mit Mitgliedern der Grazer Philharmoniker. Unter der Leitung von Kapellmeister Marcus Merkel werden diese das weitere Solistenensemble, hochklassig mit Größen ihres Fachs besetzt, musikalisch komplettieren.

Marcus Merkel (musikalische Leitung). Foto: Werner Kmetitsch)

Interessant auch die Besetzung des „Ersten Gefangenen“: Reiner Goldberg, einst Heldentenor in Bayreuth und an den großen Opernhäusern der Welt, nimmt sich dieser Rolle an. Auch er braucht noch die Bühne!

Tickets sind im Ticketzentrum (Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz) oder telefonisch unter +43 316 8000 erhältlich. Aufgrund der aktuellen Situation rund um Covid-19 ist eine namentliche Registrierung aller Ticketkäufer*innen erforderlich. Sollte es zu einer Absage kommen, wird das Geld rückerstattet.

Kultur.Sommer.Semmering 2020
Literarisch-musikalisches Erwachen am Semmering

 

Nach Wochen des kulturellen Stillstands dürfen zahlreiche Kulturliebhaber endlich aufatmen: Der Kultur.Sommer.Semmering wird diesen Sommer stattfinden, und bis auf wenige Ausnahmen können dabei sämtliche Veranstaltungen wie geplant gezeigt werden. Vom 10. Juli bis zum 6. September präsentiert Intendant, Pianist und Dirigent Florian Krumpöck erneut ein hochkarätiges Kulturprogramm im nostalgischen Höhenluftkurort Semmering. Insgesamt werden dabei 65 literarisch-musikalische Vorstellungen verschiedenster Genres im historischen Südbahnhotel zu erleben sein. Einige der renommiertesten Stars der österreichischen Musik-, Theater- und Fernsehlandschaft versprechen neun Wochen kulturell-inspirierte Sommerfrische am Semmering…

Kurhaus Semmering – Ein Projekt der Zukunft

Für das malerische Kurhaus Semmering begann mit dem Verkauf an den Grazer Hotelier Florian Weitzer Anfang 2020 ein aufregendes neues Kapitel. Die traditionsreiche Weitzer-Hotelgruppe plant eine der historischen Originalsubstanz getreue Komplettsanierung des nostalgischen Hauses und in Folge eine Wiedereröffnung als Hotel Grand Semmering. In diesem Zusammenhang war eine neuerliche Nutzung als Spielstätte für ausgewählte Vorstellungen des Kultur.Sommer.Semmering vorgesehen. Bedingt durch die Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen kann dieses Vorhaben leider erst in den kommenden Jahren verwirklicht werden. Das diesjährige Programm wird daher zur Gänze in das Südbahnhotel verlegt. Der dortige Waldhofsaal ist um einiges weitläufiger und ermöglicht dem Publikum im Rahmen des neuen Sicherheitskonzepts einen uneingeschränkten Kunstgenuss.

Weiterführende Links

www.kultursommer-semmering.at
www.floriankrumpoeck.com
www.grandsemmering.com
www.suedbahnhotel-semmering.at

Oper ohne Chöre:

Friedeon Rosèn meint:  Oper ohne Chöre, da merkt man leicht den Mangel an. Seit Monteverdi erscheinen Chöre unverzichtbares Opern-Bestandteil. Nur Händel konnte es sich erlauben in einer Phase auf sie zu verzichten. Auch Wagner ist nach einer Experimentierphase in Meistersinger, Götterdämmerung, Parsifal zu großer Choroper zurückgekehrt. Wenn D. Schwarz in Berlin nun ohne Chöre spielen will: ich würde nie hingehen. Der Chor gehört integral zum Opernhaus, es sind genauso solistisch ausgebildete Sänger wie die Ensemblemitglieder. Diese SängerInnen aus Geldgründen wegzulassen, weil man unbedingt wieder spielen möchte, halte ich für den falschen Weg. Auf großen Bühnen kann man auch in Coronazeiten einen Chor stellen, das ist der Erfindungsgabe der Regisseure anheimgestellt.

HEUTE IN WIEN: WIEN/ LORELY-SAAL: „ I U N C T U S “ – verbunden sein ( 9. Juli)

 

Am  9. Juli kommt nach monatelangem Stillstand endlich wieder Kunst in den Lorely-Saal. Weil aufgrund der Auflagen der Saal nicht voll besetzt werden kann, gibt es einzelne Module, mit unterschiedlichem Programm, die einzeln buchbar sind. Ich würde mich sehr freuen, wenn die veranstaltende Künstlerin viele ZuseherInnen hat und bitte es an möglichst viele weiterzugeben. Der Lorely-Saal unterstützt dieses spontan entstandene Projekt. Details & Karteninfos siehe unten.lg Aimée Klein

„ I U N C T U S “ – verbunden sein

Der “Lock-Down” stellte besonders KünstlerInnen, die kollektiv wirken und werken, vor besondere Herausforderungen. Weitreichende Einbußen und Ungewissheiten der Zukunft tauchen die Welt der Bühne weiterhin in gedämpftes Licht. Chefdirigentin Nazanin Aghakhani, Wienerin mit persisch-russischen Wurzeln, will mit dem von ihr eigens ins Leben gerufenen Orchester “I U N C T U S” nicht nur sich selbst wieder mit weiteren Musikschaffenden verbinden, sondern auch mit den Zuhörenden, mit dem Publikum.

“I U N C T U S” sieht es auch als Mission, Altes & Neues zu verbinden – so wird zu wohlbekannter Wiener Klassik auch skandinavische Musik präsentiert, sowie Werke einer KomponistIn (Binnen-I!) unserer Zeit – diesmal eine Weltpremiere aus Aghakhani´s eigener Feder namens “ I U N C T U S”.

WANN: 9. Juli 2020 um 18:30 & 20:30

WO: Lorely-Saal Penzingerstrasse 72
1140 Wien (Nähe U4 Station Hietzing)

KONZERT-MODUL 3, 9. Juli 2020, 18:30 bis 19:30 Uhr 

Grieg, E.    “To Nordiske Melodier” , op. 63
Aghakhani, N.    “I U N C T U S  3“  – Weltpremiere
Mozart, W.A.   Symphonie Nr. 29 in A-Dur

KONZERT-MODUL 4, 9. Juli 2020, 20:30 bis 21:30 Uhr

Sibelius, J.    “Valse Triste”, op. 44 
Aghakhani, N.    “I U N C T U S  4“  – Weltpremiere
Mozart, W.A.    Symphonie Nr. 40 in g-Moll

PREISE JE KONZERT-MODUL

Kategorie 1: 40 EUR
Kategorie 2: 30 EUR

https://www.lorely-saal.at

BLAUE MAZUR – SOMMERARENA BADEN ab 31.7.2020

Thomas Weinhappel freut sich auf seine Buffo-Rolle in Lehárs »Blaue Mazur« in der Sommerarena in Baden in einer eigenen Fassung ohne Chor und Ballett, dafür mit viel Drive ohne Pause!

Cornelia Ertl hat die besonderen Probenbedingungen (dh. mit Corona-Masken) im Photo festgehalten.

Premiere 31. Juli 2020, 19:30 Uhr, 1. August 2020, 19:30 Uhr, 8. August 2020, 19:30 Uhr, 9. August 2020, 19:30 Uhr, 16 .August 2020, 19:30 Uhr, 19. August 2020, 19:30 Uhr, 22. August 2020, 19:30 Uhr, 28. August 2020, 19:30 Uhr, 4. September 2020, 19:30 Uhr, 5. September 2020, 18:00 Uhr

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 9. – 15. JULI 2020

 

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

9.7. IL BARBIERE DI SIVIGLIA (aus London, Aufnahme v. 17.9.2016) BBC 3-15 Uhr
11.7. FALSTAFF (aus Wien, Aufnahme v. 4.12.2016) Radio 4Hilversum-19 Uhr
LA VILLE MORTE (aus Göteborg, Aufnahme v. 8.3.) Deutschlandradio-19.05 Uhr
ARABELLA (aus Wien, Aufnahme v. 21.6.1964) ORF Ö1-19.30 Uhr
L’ORFEO (aus Kopenhagen, Aufnahme v. 7.3.), BBC 3-19.30 Uhr
LA JUIVE (aus Hannover, Aufnahme v. 14.9.2019) HR 2-20.04 Uhr
CAVALLERIA RUSTICANA-PAGLIACCI (aus New York, Aufnahme v. 13.1.2018) RAI 3-21.15 Uhr
12.7. DOKTOR FAUST (aus München, Aufnahme v. 28.6.2008) SWR 2-20.03 Uhr

Filme der Woche

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Eine schäbige Wohnung in Berlin, mongolische Klänge aus dem Radio, ein Mann, der das genervt abdreht und mit der Frau, sichtlich einer Mongolin, zu streiten beginnt. Sie werde ohnedies nicht fahren, brüllt er herum… Franz Rogowski ist gefühlt ein paar Sekunden auf der Leinwand, aber genug, dass man ihm nicht im Dunkeln begegnen möchte. Und auch gut versteht, dass die Frau – Schnitt! – sozusagen gleich am Flughaften und wiederum gleich in der Mongolei ist. Sie ist also doch gefahren – der Grund für diese Reise wird allerdings nicht wirklich klar.

Man begleitet sie erst in die Hauptstadt, dann auf einem langen Weg zu einer einsamen großen Jurte irgendwo im Nirgendwo. Dort, wo sie einst in Richtung Europa davon gelaufen zu sein scheint. Wie gut, dass die Frau, die aus dem Westen kommt, „Wessi“ heißt, und ihre Schwester, zu der sie reist, den Namen „Ossi“ trägt. Diese lebt mit ihrem Gatten, der offenbar kein Gewinn ist (dennoch ist Ossi nach langem Bemühen endlich schwanger) nomadisch mit ihren Tieren, die nächsten Menschen sind viele Kilometer entfernt. Ein Leben in der Natur, deren karge, schroffe Schönheit, in der Tiere eine große Rolle spielen, durchaus eingefangen wird… aber einen „Reise-Film“ hat die in Deutschland lebende, mongolisch-stämmige Filmemacherin Uisenma Borchu (mit sich selbst in der Hauptrolle der „Wessi“) eigentlich nicht gedreht…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Wien Originell, nicht original: Banksy-Schau kommt nach Wien
Der anonyme Künstler bezeichnet Ausstellung als „Fake“
Kurier

Serbiens Präsident Vucic nimmt angekündigte Ausgangssperre zurück
Nach heftigen Ausschreitungen in Belgrad rudert Serbiens Präsident Aleksandar Vucic zurück. Eine angekündigte Ausgangssperre soll nicht umgesetzt werden. In mehreren Städten gibt es allerdings neue Proteste.
Der Spiegel

So geht es natürlich auch, zumindest in Serbien. Der Präsident kann mit einer noch so satten Mehrheit gewählt sein, „übers Volk drüberfahren“ kann er nicht. Wie werden die Österreicher reagieren, wenn der Zirkus wieder von vorne beginnt? Ich weiß, wie ich reagiere!

Zuerst wünsche ich Ihnen aber einen schönen Tag
A.C.

 

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