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9. JULI 2019 – Dienstag

09.07.2019 | Tageskommentar

JONAS KAUFMANNS PHOTO – SHOOTING FÜR DAS NEUE „WIEN-ALBUM“

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Erl/ Tirol: AIDA – völlig ohne Elefanten! Auch auf Kühe hat man verzichtet!

„Aida“ in Erl – ohne Elefanten. Foto: Xiomara Bender/ Festspiele

Interimsintendant Andreas Leisner macht seine Sache recht gut und legt die Latte für seinen Nachfolger hoch.

Erl/ Tirol: Elefantenfreie Abhandlung über die Unterdrückung
Das Festival in Erl begann im Festspielhaus mit einer provokanten Inszenierung von Verdis „Aida“
Der Standard

PIOTR BECZALA PROBT „LUISA MILLER IN BARCELONA

 

Zu Instragram mit zwei Kurzvideos

HEUTE 9.7. 2019 Eberhard WAECHTER: 90. Geburtstag. Der Mann, der Ioan Holender als Staatsoperndirektor „erfunden“ hat!

Eberhard Waechter (* 8. Juli 1929 in Wien; † 29. März 1992 ebenda) war ein österreichischer Opernsänger (Bariton) und Operndirektor. Er galt als einer der bedeutendsten Baritone des 20. Jahrhunderts im deutschen und italienischen Zwischenfach.

Ich erinnere mich des 29.3. 1992, das war ein Sonntag. In der Staatsoper wurde „Die Entführung aus dem Serail“ aufgeführt – und ich war dort. Damals war ich noch recht beweglich, deswegen hat mich sogar Mozart in die Oper gelockt. Die Pause war irr lang, das Publikum bereits unruhig. Unter Stehplatzlern ging das Gerücht, dass Direktor Wächter plötzlich gestorben sein. Als der Vorhang dann endlich aufging, stand Ioan Holender mit allen, die an diesem Tag in der Staatsoper verfügbar waren, auf der Bühne und gedachte Wächters, der wenige Stunden vorher bei einer Wanderung im Wienerwald plötzlich tot zusammengebrochen ist, erst 62 Jahre alt.

Eberhard Wächter

Direktor der Staatsoper zu werden, war Wächters Lebenstraum. Leider konnte er diesen Traum nur ein Jahr leben. „Für die Arbeit“ hatte er sich seinen Sänger- Agenten Ioan Holender ausbedungen, denn Wächter bezeichnete sich selbst als „eher faul“. Von diesem 29.3.1992 an übernahm Ioan Holender das Ruder Staatsoper, das er viele Jahre nicht abgab!

AUS DER ARTE-MEDIATHEK

 

Drei Heldinnen, die erst die Literatur und später die Musik des 19. Jahrhunderts revolutionierten und die Oper in die Zeit der Moderne katapultierten: Carmen, Violetta und Mimi gehören heute zu den bekanntesten Rollen des Opernrepertoires. Von Paris bis Tokio, von Berlin bis New York – das tragische Schicksal der jungen Frauen berührt die Zuschauer. Wer waren die realen Vorbilder?

https://www.arte.tv/de/videos/077336-000-A/carmen-violetta-mimi-romantisch-und-fatal/

Zürich: Vorspiel zur Revolution: Le nozze di Figaro an der Oper Zürich
bachtrack

Verona/ Arena: IL TROVATORE  mit „erster Besetzung“

Yusif Eyvazov und Anna Netrebko. Foto: Arena Verona

Wie die Premiere des diesjährigen Festivals, «La Traviata», stammt auch die Inszenierung des Troubadour vom kürzlich verstorbenen Altmeister Franco Zeffirelli (Regie und Bühnenbild). Zeffirelli gibt der Arena, was ihr gebührt: eine farbenfrohe, vielfältige Inszenierung, in der sich eindrucksvollen Massenszenen und intime Situationen wie vom Libretto vorgegeben, abwechseln. Es entstehen wunderbare Bilder, wie sich der Burgturm öffnet und im Innern der herrliche, gotische Flügelaltar sichtbar wird oder wie Leonora zum Schluss des zweiten Akts in ihrem blauen Kostüm auf dem Schimmel aus der Arena reitet.

Star des Abends mit einer grandiosen und vom Publikum entsprechend gefeierten Leistung war Anna Netrebko als Leonora…

Zum Bericht von Jan Krobot/Zürich

Freiburg: DON GIOVANNI – szenisch leider „unterirdisch“

Copyright: Paul Leclaire

Im Einführungsgespräch klang vorsichtig an, dass die Regisseurin KATARSZYNA BOROWSKA noch keine Erfahrung im Opern- Inszenieren hat. Auch schien es zwischen der Bühnenbildnerin aus Polen (keine Deutsch- und Englischkenntnisse, -Italienisch ?) und dem übrigen Team im Probenprozess sprachlich vorsichtig zuzugehen.

Das Ergebnis ihrer ersten Inszenierung, das man in Freiburg erleben kann, ist ein Desaster.

Zum Bericht von Damian Kern

DER NEUE MERKER“  Inhalt des Heftes Juli 2019

 

 

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 9.–15. JULI 2019

 

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

11.7. FIN DE PARTIE (aus Mailand, Aufnahme v, 15.11.2018) BBC 3-15 Uhr
13.7. TOSCA (aus Aix, Aufnahme v. 9.7.) Radio 4Hilversum-19 Uhr
DER TEUFEL AUF ERDEN (aus Chemnitz, Aufnahme v. 3.6.) Deutschlandradio-19.05 Uhr
PSKOVIANKA (aus Moskau, Aufnahme v. 15.3.) ORF Ö1-19.30 Uhr
OTELLO (aus London, Aufnahme v. 28.6.2017) BBC 3-19.30 hr
DONA FRANCISQUITA (aus Madrid, Aufnahme v. 24.5.) RNE Classica Madrid-20 Uhr
PIQUE DAME (aus London, Aufnahme v. 28.1.) HR 2-20.04 Uh
14.7. LA FORZA DEL DESTINO (aus London, Aufnahme v. 2.4.) WDR 3-20.04 Uhr

Österreich/ Burgenland
Doskozil sucht in der Kultur mit Esterhazy die große Bühne
Neben Finanzen und Spitälern ist LH Doskozil auch für Kultur zuständig. Zu Esterhazy-General Ottrubay hat er dabei eine stabile Achse gebildet
Kurier

Vor zwei Jahren hat man sich noch gegenseitig in klassenkämpferischer Manier wenig Freundliches ausgerichtet, die  „rote“ Landesregierung und der größte Grundbesitzer des Bundeslandes. Nun könnten die Protagonisten bald beste Freunde sein. So ist es in der Politik. Unsere (sehr) oft inferioren Journalisten haben sich seinerzeit falsch positioniert (wegen der Kündigung der Haydn-Festspiele gegen die Esterhazy-Betriebe) und müssen nun die Kurve kratzen, wollen sie bei der Festspieleröffnung hofiert und zum Büffet gebeten werden.
Ich habe mich richtig positioniert, verzichte aber auf Festspieleröffnung und Büffet.

Die Geschäftsstelle/ Galerie ist heute ab 15 h wegen eines privaten Termins geschlossen! Morgen ab 10 h sind wir wieder für Sie da!

Einen schönen Tag wünscht

A.C.

 

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