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9. AUGUST 2021 – Montag

09.08.2021 | Tageskommentar

BAYREUTH : „Zwei Drittel-Wotan“ für nächstes Jahr gefunden

John Lundgren übernimmt Wotan in „Die Walküre“ und Wanderer in „Siegfried“ im neuen „Ring des Nibelungen“ 2022
Bayreuther Festspiele.de

Lundgren wird in Bayreuth statt Groissböck Wotan singen
Noch laufen die diesjährigen Bayreuther Festspiele, doch hinter den Kulissen wird am vierteiligen Mammutwerk „Der Ring des Nibelungen“ in der Regie des österreichischen Jungregisseurs Valentin Schwarz für 2022 gefeilt. Nachdem der heimische Starbass Günther Groissböck sein Wotan-Debüt bei der Tetralogie kürzlich überraschend abgesagt hatte, steht nun der Ersatz fest: John Lundgren wird den Göttervater in „Die Walküre“ übernehmen, teilte die Festspielleitung am Sonntag mit.
Salzburger Nachrichten

Bayreuth: Orchesterprobe mit Maske.

Am Dienstag, 10.8., dirigiert Christian Thielemann einen (einzigen) PARSIFAL in konzertanter Form.

(Mit Petra Lang; Michael Volle, Georg Zeppenfeld, Stephen Gould, Derek Welton, Günther Groissböck .u. a.)

 

ZU INSTAGRAM

Thielemann dirigiert (nur) Bayreuther «Parsifal»-Konzert
So wenig Thielemann war selten auf dem Grünen Hügel: Am Dienstag dirigiert der Star-Dirigent und frühere Musikdirektor der Bayreuther Festspiele «Parsifal». Es ist sein einziger Auftritt dort in diesem Jahr. Und wie geht es weiter?
https://www.nmz.de/kiz/nachrichten/thielemann-dirigiert-nur-bayreuther-parsifal-konzert

SALZBURGER FESTSPIELE: HEUTIGER LIEDERABEND ASMIK GRIGORIAN ABGESAGT

Foto-Copyright: T.Kolesnikov/ Salzburger Festspiele

Aus der Webseite der Salzburger Festspiele: Der für den 9. August 2021 geplante Liederabend mit Asmik Grigorian und Markus Hinterhäuser kann leider nicht wie geplant stattfinden.

Die Umstände der letzten Monate mit Reisebeschränkungen, Lockdowns und Projektverschiebungen ließen für die beiden Künstler die diesen so am Herzen liegende gemeinsame gewissenhafte Vorbereitung des Liederabends nicht zu. Wir freuen uns schon jetzt ankündigen zu können, dass dieser Liederabend nächstes Jahr stattfinden soll.

Es wird am 9. August 2021 im Haus für Mozart keine Ersatzveranstaltung geben. Selbstverständlich erhalten Kartenkäufer für ihre bereits erworbenen Karten den Eintrittskartenpreis zurück. Informationen über das detaillierte Prozedere erhalten die Kunden in Kürze.

Salzburg/ Konzert der Wiener Philharmoniker unter Andris Nelsons

Philharmoniker: Mit Mahler einmal um die ganze Welt
Das Orchester ackerte sich mit Andris Nelsons durch die kolossale Dritte Symphonie des Spätromantikers.
Wiener Zeitung

Andris Nelsons dirigiert Mahler: Ein entfesselter melancholischer Riese
Die Wiener Philharmoniker mit Andris Nelsons gastierten mit der 3. Symphonie von Mahler im Großen Festspielhaus
Der Standard.at

Salzburger Siemens-Festspielnächte erwarten 30.000 Besucher
Bei den Festspielnächten am Kapitelplatz werden im heurigen Sommer 30.000 Besucher erwartet. Die kostenlosen Open-Air-Übertragungen sind bereits fixer Bestandteil des Festspielsommers.
https://salzburg.orf.at/stories/3116019/

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Die Domingos in Györ/ Ungarn

ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos

Der „alte Domingo“ tut mir irgendwie sogar leid. Er muss Geld für seine Familie verdienen, bis sie ihn dereinst von der Bühne tragen werden müssen. Jetzt muss er auch noch die Karriere seines Sohnes (der aussieht wie der Bruder des Papa) ankurbeln.

Nachgereichte-Kritik: Detaillierter Bericht der Münchner „Idomeneo-Festspielpremiere online!

Klaus Billand schreibt zeitnahe „Kurzkritiken“, die eigentlich sowieso bereits ausreichende Kritiken sind – und legt dann längere Zeit später eine Langversion nach.

So vom Münchner „Idomeneo“. Wenn er sich schon die Arbeit macht, soll sie Ihnen nicht vorenthalten werden.

Zum Bericht „Idomeneo“ von Klaus Billand

Neues aus dem Burgenland  unter der Regentschaft Doskozil/Haider

NEUHAUS / Schloss Tabor: Lehars DIE LUSTIGE WITWE

7. August 2021 (Premiere 5. August 2021)


Hanna Glawari (Svenja Isabella Kallweit) umringt von ihren Verehrern. Foto; JOpera / ORF

Das JOpera Festival auf Schloss Tabor bei Jennersdorf war – wie der Name sagt – knapp zwei Jahrzehnte lang ein Hort für gern besuchte Opernaufführungen. An dem im sanften südburgenländischen Hügelland eingebetteten Spielort standen manchmal auch Operetten auf dem Programm, wie z.B. 2016 Die Fledermaus, aber der intime barocke Rahmen eignete sich besonders für Werke der Deutschen Spieloper. Das wird mit dem neu bestellten Generalintendanten Alfons Haider alles anders. Zukünftig sollen hierorts nur noch Operetten aufgeführt werden, während in Mörbisch, dem „Mekka der Operette“ (Copyright Harald Serafin),  das Musical einziehen wird. Aus JOpera, wie derzeit noch auf dem Programmheft für Die lustige Witwe zu lesen ist, mit dem Zusatz „Generalintendanz Alfons Haider“, wird also alsbald JOperetta werden müssen. Opernaufführungen bleiben dann dem Steinbruch von St. Margarethen vorbehalten, doch der liegt außerhalb von Haiders General-Kompetenz von Doskozils Gnaden.

Der rührige Generalintendant, der sich per Email an das Stammpublikum u.a. mit der Ankündigung gewendet hat, man werde bei der Inszenierung von Die lustige Witwe mit einem „noch nie dagewesenen Bühnenbild“ überrascht werden – dem Rezensenten ist noch kein Fall bekannt, wo das Bühnenbild schon dagewesen wäre – ließ sich nicht nehmen, sich auch bei der 2. Vorstellung an das Publikum zu wenden. Launisch plaudernd und Schmäh führend – das kann der TV erprobte Entertainer wirklich gut – wirkt er dabei allerdings mehr wie ein Conferencier denn als Intendant, geschweige denn als Generalintendant…

Das Publikum spendet begeisterten Applaus. Der Beginn der Operettenära ist mit dieser insgesamt unterhaltsamen Inszenierung weitgehend geglückt

Nächstes Jahr steht Frtz Kreislers zuckersüßes Singspiel Sissy auf dem Programm. Mit dem Genre der Operette verwandt, aber keineswegs ein Paradestück. Ob da der Generalintendant niveaumäßig sein Publikum nicht fatal unterschätzt? Man wird sehen. Haiders Bewährungsprobe hat eben erst begonnen

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Für mich zählen nur Bilanzen – wenn die Rechnung aufgeht, haben Dosko und Haider Recht behalten. Wenn nicht, zahlt es ohnehin der Steuerzahler!

„LECH CLASSIC FESTIVAL – Beethovens Seele“. Abschluss des diesjährigen Festivals

„ein genialer Dialog zwischen gesprochendem Wort und Musik“ 7.8.2021

Zum Bericht von Susanne Lukas

Macerata Opera Festival: AIDA 1.8.2021

Szene Triumphmarsch, (c) Macerata Opera Festival

Neben Traviata wird dieses Jahr Aida in der Arena Sferisterio als Neuproduktion gezeigt. Mit einer  eher modern wirkenden Inszenierung übernahm Valentina Carrasco die Regie dieser Verdi Ausnahme- Auftragsoper zur Vollendung des Suezkanal in Ägypten. Die musikalische Leitung übernahm der ‚Hausdirigent‘ Francesco Lanzillotta. Zwar wird Aida gern im Freien gespielt, dabei besteht aber immer die Gefahr, daß dabei etwas von der enormen Klangpracht dieser Oper verlorengeht. Für den Triumphmarsch hatte man ein zweites Bühnenorchester aufgeboten, das auf der rechten Seite agierte. Es war aber bemerkenswert, wie das hohe Streichermotiv, mit dem Aida  beginnt, schön und plastisch (bei Stille des Publikums) hörbar wurde. Andererseits konnte sich die Lautstärke beim Orchester, auch im Triumphmarsch, manchmal zu  schierer Klangwucht ausweiten. Das mit wenigen Arien bestückte Werk wurde in seiner vielgestaltigen Farbenpracht von der Filarmonica Marchigiana einfühlsam wiedergegeben, und Lanzillotto setzt die passenden Akzente und dirigiert mit beseelter Agogik einen starken Part.

Valentina Carrasco führt uns in eine Wüstenlandschaft mit vielen Sanddünen. Es werden auch Beduinenzelte aufgeschlagen…

Zum Bericht von Friedeon Rosèn

HEUTE feiern KS. Benedikt Kobel und seine Frau Elisabeth im Römersteinbruch St. Margarethen, wo Kobel den Altoum in „Turandot singt, den 30. Hochzeitstagstag.

Benedikt und Elisabeth Kobel

Prag
Karel Husa: Der Komponist, den die Kommunisten vergessen machen wollten
https://deutsch.radio.cz/karel-husa-der-komponist-den-die-kommunisten

Jubiläum
Renate Holm Feiert 90. Geburtstag: „Habe den Krebs jetzt quasi besiegt“
https://www.krone.at/2479310

Sprechtheater/ Salzburger Festspiele
Premierenkritik: So war Hugo von Hofmannthals „Das Bergwerk von Falun“
Augsburger Allgemeine

Hofmannsthals Ausflug in die nordische Mystik Bezahlartikel
„Das Bergwerk zu Falun“ wird kein Schlager – obwohl Jossi Wieler und sein Ensemble vieles versuchten, um das Drama ans Licht zu holen.
https://www.diepresse.com/6018580/hofmannsthals-ausflug-in-die-nordische-mystik

Zweiter Hofmannsthal in Salzburg: Hinab ins Reich der Königin
Spezialist für Sperriges: Jossi Wieler inszeniert bei den Salzburger Festspielen „Das Bergwerk zu Falun“ von Hugo von Hofmannstha
Tagesspiegel.de

Die Seele ist ein abgrundtiefes Land
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/festspiele/15315-die-seele-ist-ein-abgrundtiefes-land

Berndorf/ NÖ: „Geile Show“: Nackte Tatsachen bei Premiere in Berndorf
Gelacht wird viel, soviel kann man vorweg nehmen: denn mit „Ladies Night“ bringt Intendantin Kristina Sprenger ein Stück auf die Bühne, das den Schauspielern ihr letztes Hemd kostet. Sasa Schwarzjirg berichtet von der Premiere.
https://www.krone.at/2479368

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

In Weissrussland herrscht Repression statt Aufbruch: Vor einem Jahr löste der weissrussische Machthaber Alexander Lukaschenko mit gefälschten Wahlen eine Protestwelle aus. Mit russischer Hilfe unterdrückte er diese und verwandelte das Land in eine rohe Diktatur. Die Hoffnung auf einen Wandel ist fern.
Zum Bericht
Immer härtere Konfrontation zwischen Bolsonaro und der Justiz: Der Oberste Gerichtshof hat beschlossen, Bolsonaros Verantwortung im laufenden Verfahren über Fake-News zu untersuchen. Die ständigen Anschuldigungen des Präsidenten, dass in Brasilien Wahlen gefälscht würden, gaben den Anstoss. Bolsonaro reagierte darauf wie gewohnt: Er nannte den Präsidenten des Wahlgerichts einen «Hurensohn».
Zum Bericht
Soldaten befreien Hafenstadt in Moçambique von islamistischer Miliz: Streitkräfte haben die strategisch wichtige Hafenstadt Mocímboa da Praia aus den Händen islamistischer Milizen befreit. Bei der Befreiung haben Streitkräfte aus dem afrikanischen Staat Rwanda geholfen. Im Norden Moçambiques verüben islamistische Rebellen seit 2017 brutale Angriffe.
Zum Bericht
Bewaffnete entführen Schweizer in Nigeria: Ein Schweizer und sein Fahrer sind am Samstagabend in der nigerianischen Stadt Ilaro von Bewaffneten entführt worden. Dabei soll es bei einem Schusswechsel mit der Polizei auch ein Todesopfer gegeben haben, berichten Medien. Die Schweizer Botschaft in Nigeria stehe laut «Blick» mit den Behörden in Kontakt.
Zum Bericht
Prozess gegen früheren Superstar R. Kelly startet in New York: R. Kelly muss sich am Montag unter anderem wegen Erpressung und sexueller Ausbeutung Minderjähriger vor einem Gericht in New York verantworten. Die Auftaktplädoyers sind für den 18. August angesetzt.
Zum Bericht
Lionel Messi öffnet an einer Pressekonferenz sein Herz: Feierlich in einen dunklen Anzug gekleidet, weinte ein aufgewühlter Messi bereits beim Betreten der Bühne. Er habe nicht aus Barcelona weggehen wollen, müsse aber, und ja, es sei die schwerste Niederlage seiner Karriere. «Nach verlorenen Spielen gibt es am nächsten Tag wieder ein Training und irgendwann eine Revanche. Hier nicht, das kommt nicht wieder. Das ist das Ende.»
Zum Bericht

Die Pressekoferenz von Lionel Messi

Lionel Messi gibt eine Pressekonferenz – selten an einem Sonntag. Am Ende Beifall, stehend, von der Journalisten Truppe.
Schade dass er geht, der Floh!

 

https://youtu.be/Fx503iOdD3I

ZUM VIDEO (40 Minuten

Lionel Andrés „Leo“ Messi Cuccittini ist ein argentinisch-spanischer Fußballspieler. Messi spielte ab seinem 14. Lebensjahr über 21 Jahre für den FC Barcelona. Mit 24 Jahren wurde er Rekordtorschütze des Clubs und mit 25 der jüngste Spieler in der Geschichte der Primera División, der 200 Tore erzielte. Wikipedia

Wo wird er bloß hingehen, der arme Messi? Dabei hätte er sich mit einem Verdienst von einer Million Euro pro Woche beschieden, nur um Barcelona entgegenzukommen. Aber der spanische Fußballverband untersagte selbst diesen „Bettel“ angesichts der Schulden des F.C. Barcelona.

 

Also wird voraussichtlich Paris Messis nächste Station werden. Bei Paris Saint Germain wurde das Geld abgeschafft, Geld ist unter feinen Leuten kein Thema, über das man spricht. Das hat man ganz einfach!  Der Club gehört einem US.Multimilliardär – und der unterschreibt angeblich Schecks, ohne auch nur einen Blick auf die Summe zu werfen.

Barcelona/Wechsel nach 21 Jahren
Messi-Abschied unter Tränen: „Ich wollte bleiben“
https://www.krone.at/2480693

Der andere Blick
Es ist Zeit, die Corona-Einschränkungen zu beenden und zur Normalität zurückzukehren

Waren früher Ansteckungsgefahren Teil des Lebens, diktieren heute abstrakte Kennzahlen eine Null-Risiko-Strategie. Warum sich die Politik dagegen sträubt, die Corona-Verbote endlich aufzuheben.
https://www.nzz.ch/meinung/corona-pandemie-es-ist-zeit-die-covid-verbote-aufzuheben-ld.1639005

Wie lange soll der gegenwärtige Zustand mit den Geboten und Verboten noch weitergehen? Das fragt nicht irgendein Verschwörungsblatterl, sondern die angesehene Neue Zürcher Zeitung. Jeder möge sich schützen dürfen, wie er mag, Maske tragen, wo und wann er will. Wäre ich früher mit einer Maske in eine Trafik oder Tankstelle gegangen, wäre flugs die Wega vor der Türe gestanden – mit Waffen im Anschlag! Warum sträubt sich die Politik – nicht nur bei uns – Verbote aufzuheben?

Ob mir und vielen von uns noch die Zeit bleibt, das zu durchschauen?

Ich wünsche trotzdem einen schönen Tag!

A.C.

 

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