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8. NOVEMBER 2021 – Montag

08.11.2021 | Tageskommentar

Ein „Seitensinger“ musste die Vorstellung „Faust an der Wiener Staatsoper retten.

Glück mit ihren „Fäustlingen“ hat die Staatsoper in dieser Serie bisher nicht, diesmal musste John Osborn von der Seite singen, Alexander Edtbauer auf der Bühne das verkörpern, was Frank Castorf dem Faust szenisch zugemutet hat. Dabei stand die Absage bereits spätestens in den Frühstunden des Vorstellungstages fest, der Ersatzsänger musste also keineswegs vom Flugzeug auf die Bühne springen. Aber in der doch zu kurzen Zeit ist es einem, der die Inszenierung nicht kennt, offenbar unmöglich, selbst mit Assistenz einer Heerschar von Regieassistenten in diese Version szenisch einzusteigen. Solche Szenarien werden uns künftig wohl öfter blühen.

Die von der Wiener Staatsoper angebotenen Ermäßigungen im Überblick

WIENER STAATSOPER/ ERMÄSSIGUNGEN

 

  • Stehplatzkarten: Ab 120 Minuten vor der Vorstellung um 10€ (bzw. 4€ oder 3€ mit der BundestheaterCard) an der Stehplatzkassa (alle Informationen dazu finden Sie hier
  • FürKurzentschlossene: Besitzerinnen und Besitzer der BundestheaterCard haben unter anderem die Möglichkeit, bei ausgewählten Vorstellungen Restkarten um € 49,– zu erwerben (weitere Informationen dazu hier) 
  • Ballett-Bonus:Besitzerinnen und Besitzer der Bundestheatercard erhalten 15 % Ermäßigung auf Vollpreiskarten für alle Ballettvorstellungen. (alle Informationen dazu hier
  • Generalproben für unter 27-Jährigeum 10€ (alle Informationen dazu hier
  • Kartenangebote für unter 27-Jährige: Gekennzeichnete Produktionen, Restplatzkarten und kurzfristige Kartenangebote um 20€ (alle Informationen dazu hier)
  • Opernkarten für Kinder:Karten für reguläre Vorstellungen um 15€, Karten für Kindervorstellungen (alle Informationen dazu hier)
  • Zyklen: Mit einem Zyklus der Wiener Staatsoper können Sie mehrere Vorstellungen buchen, die thematisch oder programmatisch zusammengefasst sind – und das mit bis zu 10 % Ermäßigung (weitere Informationen dazu finden Sie hier)
  • Ö1: Als Ö1-Clubmitglied erhalten Sie 10 % auf ausgewählte Veranstaltungen mittels Rabattcode auf culturall.com (drei Produktionen pro Monat). Unter Spielplan & Karten ist je ein Monat im Voraus gekennzeichnet, um welche Vorstellungen es sich handelt. 
  • Kulturpass „Hunger auf Kunst & Kultur“:Für jede Vorstellung stehen 4 x je eine Stehplatzkarte den Besitzerinnen und Besitzer des Kulturpasses zur Verfügung. Wenn der Kulturpass von einem/r Erwachsenen und einem Kind bis zum 10. Geburtstag in Anspruch genommen wird, werden nach Verfügbarkeit zwei Karten ausgegeben.
    (weitere Informationen dazu finden Sie hier)
  • Newsletter:jetzt für unseren Newsletter anmelden und exklusive Ticket-Angebote genießen. Anmelden können Sie sich hier.  
  • Restplatzkartenangebot für Menschen mit Behinderung:ab 30 Minuten vor jeder Vorstellung können Personen, gegen Vorweis ihres Behindertenausweises, eine Restplatzkarte an der Abendkasse mit -50% kaufen.
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Omer Meir-Wellber– Copyright: jensgerber

Über sein Arbeitspensum staunt man immer wieder: Omer Meir Wellber ist Chefdirigent des BBC Philharmonic Orchestra, Musikdirektor des Teatro Massimo in Palermo, erster Gastdirigent an der Semperoper in Dresden, daneben absolviert er Dirigate an wichtigen Häusern wie der Metropolitan Opera in New York, dem Fenice in Venedig, der Israeli Opera in Tel Aviv, in München, Berlin, Mailand. Ab der kommenden Spielzeit tritt er darüber hinaus als Musikdirektor der Volksoper Wien an. Zusätzlich schreibt er Bücher, engagiert sich in Vermittlungs- und Sozialprojekten und lernt Sprachen. Und findet Zeit für Interviews, wie mit Oliver Láng, der mit dem 1981 in der Wüstenstadt Be’er Sheva geborenen Dirigenten über sein arbeitsintensives Leben, seine Beziehung zu Carmen und über Grenzen im Leben sprach.

KARTEN für „CARMEN“

Zum Interview der Wiener Staatsoper (Oliver Láng)

Dafür versucht es die Volksoper mit einer echten Sensation: Den „Rigoletto“ von Wolfgang Amadé Mozart

Das Werk war bisher selbst Mozart-Experten nicht bekannt:

DIE WIENER VOLKSOPER PRÄSENTIERT „RIGOLETTO“ VON W.A. MOZART

 

gefunden von Fritz Krammer

Grafenegg 2022: Ein Jahr fast ohne Pandemie
Auch 2022 kommen Weltstars der klassischen Musik nach Grafenegg. So werden etwa Simon Rattle, Erwin Schrott, Jonas Kaufmann und Marlis Petersen im Wolkenturm erwartet. Das Programm soll ohne CoV-Einschränkungen ablaufen, mit einer Ausnahme.
https://noe.orf.at/stories/3128719/

Berlin
„Idoménée“ bei den Barocktagen Unter den Linden: Die andere Seite der Geschichte
Die in Berlin im Rahmen der Barocktage gezeigte Produktion hatte bereits im September ihre Premiere an der Oper von Lille. Die Dirigentin Emmanuelle Haïm hat das von ihr begründete Ensemble Le Concert d’Astrée nach Berlin mitgebracht, das auf historischen Instrumenten dem Klangbild der Entstehungszeit wohl sehr nahe kommt.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Wien/ Konzerthaus
30 Minuten Göttlichkeit mit Lang Lang
Was für ein Abend! „50 Jahre diplomatische Beziehungen Österreich – China“ werden im Wiener Konzerthaus gefeiert
Von Andreas Schmidt
Klassik-begeistert.de

Dresden/ Semperoper Dresden
Heuchelei in Watte: Rossinis „La Cenerentola“ an der Semperoper

Foto: Ludwig Olah/ Semperoper

Das „Aschenputtel“ als Satire auf Karrieresucht und Geldgier: In Dresden inszenierte das Damiano Michieletto kurzweilig, aber nicht sonderlich böse. Dafür werden am Ende alle mit Putzstunden bestraft. Der Dirigent stiftet vor allem Verwirrung.

BR-Klassik.de

Festvorstellung zum 220. Geburtstag des Komponisten

 Ein Herbstnachtstraum / A novembernight dream

Mit Elena Mosuc und Daniel Magdal

 

Mit der Neuproduktion von «Norma», der ersten nach über dreissig Jahren, hat die Nationaloper Bukarest die Saison eröffnet und der neue Generalmusikdirektor Ethan Schmeisser seinen ausserordentlich erfolgreichen Einstand gegeben. Die Aufführung vom 3. November war dem 220. Geburtstag des Komponisten gewidmet…

Zum Bericht von Jan Krobot

Oscar Straus: Der Pralinésoldat • Die Oper im Knopfloch, Theater Stok, Zürich • Vorstellung: 04.10.2021

 «Ich hatte für das Sterben nie, besonders grosse Sympathie»

 

Für die aktuelle Saison hat Rosina Zoppi, Gründerin und Leiterin der Oper im Knopfloch (https://www.operimknopfloch.ch/), Oscar Straus Heldentraum «Der Pralinésoldat» ausgesucht. Der für das vergangene Jahr geplante, dann aber Corona zum Opfer gefallene «Amleto» Mercadantes wird 2022 nachgeholt…

Zum Bericht von Jan Krobot

Wer von unseren Lesern sich darüber wundert, dass Jan Krobot innerhalb weniger Tage aus Zürich, aus deutschen Städten und aus Bukarest berichtet, dem sei verraten, dass Jan Krobot Reiseleiter für Opernreisen bei einem Schweizer Reiseveranstalter ist!

Neue Oper Wien im Theater Akzent: „Proserpina“ von Wolfgang Rihm (Vorstellung: 5. 11. 2021)

Die texanische Sopranistin Rebecca Nelsen bot in der Titelrolle eine exzellente Leistung (Foto: Karolina Horner / Kalinka-Fotos)

Im Wiener Theater Akzent fand am 5. November 2021 die dritte Vorstellung der österreichischen Erstaufführung der Oper „Proserpina“ von Wolfgang Rihm statt. Eine weitere sehenswerte Produktion der Neuen Oper Wien. Die Uraufführung dieses Werks, das nach dem gleichnamigen Monodram von Johann Wolfgang Goethe entstand, fand im Jahr 2009 bei den Schwetzinger Festspielen statt…

Zum Bericht von Udo Pacolt

Berlin / Pierre Boulez Saal, Barocktage der Staatsoper mit „Jordi Savall & Le Concert des Nations“, ein Highlight am 06. und 07.11.2021

Im Vorjahr mussten Lockdown bedingt die Barocktage der Staatsoper ausfallen, nur schon Bekanntes wurde stattdessen gestreamt, um wenigstens einen kleinen Ausgleich zu schaffen. Denn diese Veranstaltung, eingeführt von Intendant Matthias Schulz, hatte sofort enormen Anklang gefunden.
2019 waren Barockfans aus 40 Ländern deswegen nach Berlin gekommen. In der Stadt selbst gibt es ebenfalls zahlreiche Menschen, die sich für diese gar nicht so „Alte Musik“ begeistern, zumal wenn der Gambist Jordi Savall als Gast kommt.

Zum Bericht von Ursula Wiegand

Jordi Savall zu Gast in Berlin
So klang es am Hof des Sonnenkönigs
Tagesspiegel.de

Literatur/ Buch
Literarische Vorlagen: Dostojewskij und Columbo: Eine Frage noch
Wie der russische Autor mit seinem Roman „Schuld und Sühne“ den berühmten TV-Inspektor inspirierte.
Wiener Zeitung

Dostojewskijs Werk – ein riesiger Archipel
Vor 200 Jahren, am 11. November 1821, wurde der russische Schriftsteller geboren. Ein Mosaik aus Biographie, Lektüren und Eindrücken in St. Petersburg.
Wiener Zeitung

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Iraks Regierungschef übersteht Drohnenangriff auf sein Haus unverletzt: In der Nacht auf Sonntag ist die Residenz des irakischen Ministerpräsidenten Mustafa al-Kadhimi Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Kadhimi entging dem Anschlag angeblich unversehrt, doch mehrere seiner Leibwächter wurden verletzt, wie die Streitkräfte mitteilten. «Mir geht es gut», erklärte Kadhimi kurz darauf auf Twitter. Am Sonntagmorgen hielt er wie üblich die wöchentliche Kabinettssitzung ab und traf sich mit Staatspräsident Barham Salih. Dabei schien er an seinem linken Handgelenk einen Verband zu tragen.
    Zum Bericht
  • Syrischer Flüchtling, der im ICE auf Menschen einstach, soll zur Tatzeit schuldunfähig gewesen sein: Die Polizei und Staatsanwaltschaft gehen derzeit nicht von einem islamistischen oder terroristischen Hintergrund aus. Der 27-jährige Tatverdächtige kommt bis zu seinem Prozess ins Krankenhaus. Laut einem Sachverständigen, der den Syrer nach der Festnahme begutachtet hatte, leide der Mann unter einer paranoiden Schizophrenie und wahnhaften Vorstellungen.
    Zum Bericht
  • Erneut Bus in Nordirland entführt und angezündet: In einem Vorort der nordirischen Hauptstadt Belfast ist der zweite Bus innerhalb einer Woche überfallen und abgebrannt worden. Nachdem die vier Entführer die Fahrgäste zum Aussteigen zwangen, haben sie den roten Doppeldeckerbus auf offener Strasse angezündet.
    Zum Bericht
  • Sudans Militärchef Abdelfatah Burhan will nach der Übergangszeit nicht Teil der Regierung sein: Damit reagiert der General auf Proteste in der Hauptstadt Khartum. Dort sollen Sicherheitskräfte gegen friedliche Demonstranten vorgegangen sein, die demokratische Wahlen gefordert haben. Zuvor waren vier beim Putsch verhaftete Minister wieder auf freien Fuss gekommen.
    Zum Bericht
  • Formel 1-Fahrer Max Verstappen baut mit Sieg in Mexiko seine WM-Führung aus: Der vom 3. Platz aus gestartete Niederländer hat überlegen den Grand Prix von Mexiko gewonnen. Er setzte sich vor dem Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes und seinem Red-Bull-Teamkollegen Sergio Perez durch. Verstappens Vorsprung in der WM-Wertung auf Verfolger Hamilton beträgt nun 19 Punkte.
    Zu den neusten Entwicklungen im Sport

Kognitive Dissonanz: Warum wir uns so leicht selbst betrügen!
Sport treiben, gesünder Essen, umweltfreundlich Leben: Anspruch und Wirklichkeit klaffen in unserem Verhalten oft auseinander. Aber wir haben Strategien, damit umzugehen. Im Jahr 1954 war es mal wieder Zeit für einen Weltuntergang. Zumindest waren die Anhänger einer Sekte in Wisconsin überzeugt, eine Sintflut würde am 21. Dezember dieses Jahres alles Leben auf der Erde vernichten. Nur sie selbst würden von Außerirdischen gerettet. So prophezeite es ihnen ihre Anführerin.
Gefunden von TTT
geo-wissen.de

Österreich
Wintersaison retten! Experte fordert harten Lockdown
https://www.heute.at/s/wintersaison-retten-experte-fordert-harten-lockdown-100172191

 

„Lang und laut“. Igitt! Das hat Joe Biden neben Camilla gemacht!
Dass US-Präsident Joe Biden bei der Eröffnung der Klimakonferenz in Glasgow ein wenig eingenickt ist, war nicht sein einziges Missgeschick im Vereinigten Königreich. Herzogin Camilla hat Freunden gegenüber jetzt ausgeplaudert, dass dem US-Staatenlenker ein sehr peinliches Missgeschick während eines Gesprächs – sagen wir es direkt – entfahren ist.
https://www.krone.at/2549893

Mich wundert, dass Herzogin Camilla das öffentlich ausplaudert, diplomatische Verstimmungen könnten die Folge sein. Aber man merkt: Sowohl Herzoginnen wie auch Präsidenten sind auch nur Menschen!

Ich wünsche einen schönen Wochenbeginn!

A.C.

 

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