Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

8. MAI 2019 – Mittwoch

08.05.2019 | Allgemein, Tageskommentar

Opernhaus: Wer auf die Bühne will, muss sich durchsetzen können. Eine großartige Stimme allein reicht nicht mehr. Foto: Wiener Staatsoper

„DeutschlandfunkKultur“ veröffentlicht eine Studie, nach der es nur 5 – 10 % der Studierenden im Fach Operngesang zu einem ersten Festengagement schaffen, das dann oft nicht allzulange dauert. Die Studie ist zwar neu, aber so überhaupt nicht überraschend. Ich weise bereits oft darauf hin, dass der Markt derart überfüllt (nicht bloß gesättigt) ist, dass es geradezu fahrlässig ist, jungen Menschen diesen Weg zu weisen. In Gesprächen mit Ausbildnern geht mir der Hut hoch – aber was soll es – die Jugend hat das Recht auf Träume. Das Recht auf jemand, der sie nach diesen Träumen sanft auffängt, hat sie leider nicht.

Auszug aus der Studie: Die Musikhochschulen in Deutschland haben voll besetzte Gesangsklassen. Viele junge Sängerinnen und Sänger träumen von einer großen Karriere auf der Bühne – doch die meisten schaffen es noch nicht mal bis zu einem festen Arbeitsverhältnis an einem Opernhaus…

Dennoch: Die Situation ist hoffnungslos, aber unter Kontrolle.“ – laut den Autoren der Studie

Laut Achim Müller und Klaus Siebenhaar gibt es zu viele junge Menschen, die sich „berufen fühlen“ – und auch zu viele mit den falschen Stimmlagen. Die Opernbühne biete gerade Männern deutlich mehr Rollen als Frauen. Das liegt an der historischen Entwicklung der Oper.

Und doch seien es vor allem junge Frauen mit leichterem Stimmtimbre, die ein Gesangsstudium abschlössen. Der Bedarf liege aber bei Sängern mit tiefen Stimmlagen, heißt es in der Untersuchung.

Hinzu komme, dass die Bühnen mehr und mehr auf Aussehen achteten und auf die Bereitschaft, sich szenisch zu produzieren. Eine hervorragende Stimme allein zähle schon lange nicht mehr…

Lesen Sie die Erkenntnisse von „DeutschlandfunkKultur:

Studie zu Karriereaussichten von Nachwuchssängern: Sehnsuchtsort Opernbühne
Masche Drost im Gespräch mit Achim Müller und Klaus Siebenhaar
DeutschlandfunkKultur

SINGEN ! WARUM ES UNS GUT TUT !

Man muss Singen nicht professionell betreiben, damit es Spaß macht!

Foto: Youtube

ZUM VIDEO 27 Minuten

New York/ Metropolitan Opera: „Kürzestbericht“ von den beiden ersten Ring-Abenden des aktuellen Zykluses eingetroffen

Prall gefüllte Met-Ränge. Foto: Klaus Billand

Für Klaus Billand-Verhältnisse ist es ein Kürzestbericht mit dem Allerwesentlichsten – aber entstanden wenige Minuten nach Falles des Vorhangs bei der „Walküre“. Da kommt noch mehr – aber eben später. Auch das ist bei Klaus Billand ein relativer Begriff.

Zum Kurzbericht von Klaus Billand

Tiroler Festspiele Erl: Bernd Loebe und der Neuanfang
Bernd Loebe über die Tiroler Festspiele Erl nach dem Aus für den umstrittenen Gründer Gustav Kuhn
Münchner Abendzeitung

Eines der hochinteressanten Erl-Projekte stellen wir am 23. Mai in unserer Online-Galerie vor. Bitte Termin vormerken! Valentin Lewisch stellt sein Projekt vor und nimmt gleich die drei Komponisten mit! 

München/ Bayerische Staatsoper „Tannhäuser“: Das absolute Highlight des Abends ist Lise Davidsen

Lise Davidsen – im Sommer in Bayreuth. Wird sie zur Sensation?. Foto: Bayerische Staatsoper

Diese unglaubliche dramatische Stimme erzeugt allein durch ihre Größe Ganzkörper-Gänsehaut. Mit wahnsinnig guter Kontrolle manövriert Davidsen ihren Sopran auch in den Pianostellen, die natürlich nur im Verhältnis zu ihrem Forte gesehen werden dürfen, aber trotzdem lieblich und eindringlich klingen. Ruft sie den Männern ihr „Haltet ein!“ entgegen, kann man die markerschütternde Kraft ihrer Stimme kaum fassen. Zusammen mit Milling bildet sie ein Vater-Tochter-Dreamteam.
Sarah Schnoor berichtet aus der Bayerischen Staatsoper in München.
Klassik-begeistert

Hier ein Video mit Lise Davidsen „Dich teure Halle…“ (Operalia 2015)

Düsseldorf: Rolando Villazón inszeniert Oper in Düsseldorf
Startenor Rolando Villazón kommt in der nächsten Spielzeit als Opernregisseur nach Düsseldorf. Villazón werde die Oper „I puritani“ von Vincenzo Bellini inszenieren, kündigte Generalintendant Christoph Meyer am Dienstag in Düsseldorf an. Die Premiere ist am 18. Dezember.
Sueddeutsche Zeitung

„Das tägliche Interview“: Elīna Garanča über Stress, Dirigenten und MeToo-Bewegung

Die Mezzosopranistin, die dieser Tage eine neue CD mit südamerikanischem Material veröffentlicht, im Gespräch –
Der Standard

Ein Tag ohne Interview ist ein verlorener Tag – bei Elina Garanca. Natürlich hat sie auch zu MeToo etwas zu sagen. Was kommt da morgen?

OPER GRAZ: Das Programm der Saison 2019/20
Hier zum Durchblättern
Der Ticketverkauf beginnt am 3. Juni 2019!

 

„operklosterneuburg“: Hoffmanns Erzählungen in opulenter Besetzung

 

 

LES CONTES D‘ HOFFMANN/ JACQUES OFFENBACH

Premiere Samstag, 6. Juli 2019
Juli 9*, 11, 13, 16, 19, 23, 25, 27, 31
August 2
jeweils 20.00 Uhr
* öffentliche Benefizvorstellung Rotary-Club Klosterneuburg
Oper für Kinder Sonntag, 21. Juli 2019  – 18.00 Uhr

Wien/ Festwochen: Interview mit dem Festwochen-Chef: „Ich bin ein Fremdkörper“
Christophe Slagmuylder über die Festwochen, neue Strömungen und große Herausforderungen.
Wiener Zeitung

WIEN/ GESELLSCHAFT FÜR MUSIKTHEATER: LIEDERABEND MORTEN FRANK LARSEN AM 21. MAI 2019 um 19 h

Morten Frank Larsen. Foto: Wiener Volksoper

Der dänische Bariton Morten Frank Larsen, Ensemblemitglied von Volks- und Staatsoper, gibt am Dienstag, 21. Mai 2019 im Konzertsaal der Gesellschaft für Musiktheater, Türkenstrasse 19 in 1090 Wien, einen Liederabend. Das Programm beinhaltet Werke von Werke von Hugo Wolf, Gustav Mahler, Richard  Strauss, Ture Rangström und Jean Sibelius. Sein Partner am Klavier ist Mats Knutsson.

Weiters wird Morten Frank Larsen wieder an der Volksoper in der Rolle des Gabriel von Eisenstein in „Die Fledermaus“ am 24./27./31. Mai 2019 auftreten. Diese Rolle wird er auch beim Sommergastspiel der Volksoper in Savonlinna (30. Juli bis 3. August 2019) verkörpern.

Wir erinnern noch zeitnahe an den Liederabend!

Das Lucerne Festival streicht seine Spartenfestivals – neuer Programmfokus ab 2020
Das bedeutendste Musikfestival der Schweiz will sein Profil durch die Konzentration auf seine Veranstaltungen im Sommer und die eigenen Ensembles schärfen. Der neuen Strategie fallen das Oster- und das Klavierfestival zum Opfer. Dahinter dürften auch Sparzwänge stehen.
Neue Zürcher Zeitung

WIEN / Young V.E.T des Vienna´s English Theatre: Premiere des Musicals Next to Normal von Tom Kitt und Brian Yorkle

„Normal? – Was ist schon normal!“

Diana (Suzanne Carey) und Ihr Arzt Dr. Fine (Alex-Wadham). Foto: Reinhard Reidinger / V.E.T.)

Wie kann es sein, dass ein Stück wie dieses, das vom nicht ganz einfachen Zusammenleben der Familie Goodman erzählt, in der die Mutter Diana an einer bipolaren Störung leidet, am Broadway einen Sensationserfolg feiern konnte, mehrfach preisgekrönt wurde (Tony Award und Pulitzerpreis) und inzwischen weltweit nachgespielt wird? – Die Antwort auf diese Frage erhält man am besten, indem man eine der Vorstellungen des Musicals Next to Normal besucht, das derzeit im Vienna´s English Theatre auf dem Spielplan steht…

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Heller, Manker, Böhmermann: Wo sich der ORF distanzieren musste
Bisherige Entscheidungen von Höchstrichtern und Medienbehörde sprechen laut ORF für eine Distanzierung von harscher Regierungskritik –
Der Standard
Der ORF muss die richtige Distanz erst finden
Da sagt man, dass Satire alles darf – und distanziert sich dann doch lieber davon. Der ORF agiert derzeit hochnervös.
Die Presse

8 Millionen Österreicher sind debil“ – das geht bei den meisten Zeitungen als Satire durch. Ich fühle mich durch die Attacken eines viertklassigen „Satirikers“ so überhaupt nicht betroffen, zumal da natürlich auch jene, die mich für manchen Kommentar kritisieren, auch gemeint sind.  Soll ich nun – natürlich als Satire gemeint – mit „70 Millionen Deutsche sind Volltrottel“ kontern?  Auf dieses Niveau begebe ich mich nicht, dazu habe ich zu viele Deutsche kennengelernt, auf die diese Aussage so überhaupt nicht zutrifft!

Gerettete Schneeschuhwanderer drohen Bergrettung mit Klage
Die Rettungskosten von 2261 Euro waren den zwei geretteten Deutschen offenbar zu hoch. Sie beklagen, dass ein kleinerer Einsatz ausreichend gewesen wäre.
Die Presse

Auf einige Deutsche trifft der Begriff „Volltrottel“ – und dazu noch undankbar –  aber sicher zu! Die beiden „Bruchpiloten“ sind damit natürlich nicht gemeint, Post von deren Anwalt möchte ich nicht bekommen!

Das Wunder Liverpool

 

Es ist unfassbar – und ich hätte jede Wette verloren. 0:4 – wann hat Barcelona je in dieser Höhe verloren? Und das gegen die Brexit-geschädigten Briten!

Das cleverste Tor des Jahres bringt Klopp ins Finale

Unbedingt anschauen!

ZUM VIDEO

Die Welt

Das vierte und entscheidende Tor ist freilich eine Frechheit, Barcelonas Abwehr sah aus wie die einer C-Schülermannschaft. Guten Morgen, meine Herren Millionäre, gut und fest geschlafen? Auf so einen billigen Trick reinfallen – das darf nicht wahr sein! Hätten in meiner Funktionärszeit die 14jährigen so einen Gegentreffer bekommen, wäre ich wie Rumpelstilzchen herumgehüpft!

„Kloppos“ – Problem freilich ist sein „Finalfluch! Er hat noch nie ein großes Finale gewonnen! Ich vermittle ihm einen Gesundbeter!

Einen schönen Tag wünscht

A.C.

 

Diese Seite drucken