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8. JULI 2020 – Mittwoch

08.07.2020 | Tageskommentar

Alexander Pereira gibt James Levine eine Chance zur teilweisen Rehabilitation

Das ist Mut – eben echt Pereira!

James Levine to Make Return in 2020-21 at Maggio Musicale Fiorentino
https://operawire.com/james-levine-to-make-return-in-2020-21-at-maggio

Aber auch in Wien tritt Placido Domingo, der sogar schon  im Septemer, wieder auf. Auch der Mut dieser Intendanz gehört gewürdigt. Ein ehrenvoller Abschied kann wohl niemand stören. Aber es soll beim Abschied bleiben!

WIENER STAATSOPER: VORVERKAUFSBEGINN

 
 
 
 
VERKAUFSBEGINN SEPTEMBER
Ihr Ticket zum Saisonstart
 
Gestern fiel der Startschuss für den Kartenverkauf des gesamten Monats September – online, telefonisch und an den Kassen.
Freuen Sie sich auf die Eröffnungspremiere »MADAMA BUTTERFLY« unter dem designierten Musikdirektor Philippe Jordan, die Wiederaufnahme von »ELEKTRA« dirigiert von Franz Welser-Möst, »SIMON BOCCANEGRA« mit Plácido Domingo, »L’ELISIR D’AMORE«, »LA FILLE DU RÉGIMENT« und »DON CARLOS« sowie das Ballett »JEWELS«.
 
 
 

WIENER STAATSOPER/ STREAMING: GUTE NACHRICHTEN! FÜR ÖSTERREICHER KOSTENLOS!

Staatsoperndirektor Bogdan Roscic lässt uns über Herrn Dr. Schulz ausrichten:

Die Sie interessierenden Fakten zum bisherigen Streaming-Programm der Staatsoper sind vor Jahren vom Rechnungshof veröffentlicht worden und auf dessen Website seitdem für jede und jeden nachzulesen.

Die Aussagen der neuen Direktion zum digitalen Angebot sind ebenfalls seit Monaten öffentlich bekannt. Sie wurden mehrfach im Fernsehen sowie in allen Printmedien des Landes ausführlich gebracht.

Kurz zusammengefasst wird es das Streaming weiterhin geben, aber nicht wie bisher als kommerzielles Angebot, sondern innerhalb Österreichs kostenlos. Das Streaming soll all jenen Menschen, die durch ihr Steuergeld dazu beitragen, dass es die Wiener Staatsoper überhaupt gibt, ein Opernerlebnis bieten, selbst wenn sie das Haus selbst, aus welchen Gründen auch immer, nicht besuchen können. Das kostenlose Streaming wird nur in Österreich angeboten, außerhalb Österreichs wird es weiterhin kostenpflichtig sein. (Zitat Ende)

Das ist einmal eine gute Nachricht, wenn auch in belehrendem Ton. Offenbar lesen die Opernfreunde nicht „alle Printmedien“, sonst wären nicht so viele Anfragen bei uns eingetroffen. Aber wir sind ja froh, wenn auch wir es erfahren (nachdem „alle Medien“ es anscheinend erfahren, aber vielleicht nicht ausreichend publiziert haben haben).

Ich freue mich schon auf die Kommunikation mit Dr. Schulz (Prokurist und in diesem Fall Sprecher der Direktion).

DIE MAILÄNDER SCALA IN „CORONA-BESETZUNG“

 

ZU INSTAGRAM

Salzburg
Festspieldirektorium: „Wir fahren eine Achterbahn der Gefühle“
Lukas Crepaz, kaufmännischer Direktor der Salzburger Festspiele, erklärt das Konzept, mit dem Corona in Schach gehalten werden soll
Kurier

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Salzburger Festspiele kein Corona-Herd werden – und ich bin überzeugt, dass sie das nicht werden. Gerade die Kultureinrichtungen halten sich peinlichst an die Vorgaben. Auf diese dann „im Fall des Falles“ hinzudreschen wäre das, was man anderswo Populismus nennen würde. Nicht so bei uns, in Österreich ist Populismus per Regierungsbeschluss abgeschafft!

Dazu passend: WHO: Zunehmende Hinweise auf Corona-Übertragung in der Luft über mehrere Meter
Mehrere Studien weisen darauf hin, dass das Coronavirus auch über einen Abstand von mehr als zwei Metern in der Luft übertragen werden kann. Jetzt sieht auch die Weltgesundheitsorganisation Indizien dafür.
Berliner Zeitung

Warum sagt man nicht gleich ganz ehrlich: wir wollen Euch einfach einsperren, weil es aus vielerlei Hinsicht praktischer ist…

Wiener „Kultursommer“ startet am Donnerstag
Wien hat nach den zahlreichen virusbedingten Absagen von Veranstaltungen und Events den „Kultursommer 2020“ ins Leben gerufen. 800 Auftritte an rund 500 Standorten sind dabei geplant. Der Auftakt erfolgt am kommenden Donnerstag.
https://wien.orf.at/stories/3056862/

Graz: „Fidelio“ in Starbesetzung auf den Kasematten
Eine Ausnahme-Produktion im Beethoven-Jahr: Marcus Merkel, der junge Kapellmeister der Oper, hat mit seinem Verein „Junge Konzerte Graz“ in Kooperation mit den Bühnen Graz eine starbesetzte, konzertante Aufführungsserie von dessen Oper „Fidelio“ auf die Beine gestellt, die sich ab 20. August sehen lassen kann.
https://www.krone.at/2187195

Finnisches Urgestein, basstönend – Matti Salminen zum 75. Geburtstag

Foto: Youtube

Neue Musikzeitung/nmz.de

Matti Salminen wird 75
Seit über fünfzig Jahren singt und spielt der Finne Matti Salminen auf allen bedeutenden Bühnen dieser Welt: als Hagen, Titurel, Sarastro, Rocco oder Boris Godunow. Am 7. Juli feiert er seinen 75. Geburtstag.
https://www.br.de/mediathek/podcast/klassik-aktuell/der-bass-matti-salminen-wird-75/1800271

Himmlische Freuden
In der Endrunde des Gustav-Mahler-Dirigierwettbewerbs zeigen eine junge Dirigentin und vier ihrer männlichen Kollegen mit den fabelhaft aufspielenden Bamberger Symphonikern und der Sopranistin Barbara Hannigan die ganze Schönheit der Musik
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/musik-himmlische-freuden-1.4958653

Tim Theo’s Catbelling 4       

  „Gebell“ sinnbildlich als polarisierende Berührung!

 

TTT’s   Catbelling (von „bell the cat – der Katze die Schelle umhängen“ ugs.   Redewendung).

ZU ALLEM FÄHIG  –  WOZU IN DER LAGE?

Zu TTTs Catbelling

Buchbesprechung

Peter-André Alt: Jemand musste Josef K. verleumdet haben
ERSTE SÄTZE DER WELTLITERATUR
UND WAS SIE UNS VERRATEN
270 Seiten, Verlag C.H.Beck, 2020  

Besuchen Sie Renate Wagners BUCHRUBRIK

Der erste Satz. Der Leser ahnt es kaum, welche Probleme er dem Autor bereitet. Erste Sätze müssen Verführer sein. Sie müssen in dem Leser das Bedürfnis erwecken, weiter zu lesen. Das gilt übrigens auch für jeden Zeitungsartikel. Um wie viel mehr für jedes Werk der Literatur, das Ansprüche stellt – und trotzdem Reiz ausüben muss, sonst hält es seinen Leser nicht bei der Stange. Dieser erste Satz ist auf jeden Fall von gesteigerter Wichtigkeit…

Peter-André Alt, Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin, dessen voluminöse Biographien über Kafka und Schiller man mit Interesse gelesen hat, wendet sich nun diesen „ersten Sätzen der Weltliteratur“ zu und analysiert, „was sie uns verraten“. Kurz gesagt, unendlich viel – über den Autor, über die Zeit, in der das Werk entstanden ist, über die Intention, mit welcher auf den Leser zugegangen wird…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Filme der Woche

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Keine Frage, dass „schwarze“ Schicksale noch nicht „auserzählt“ sind, zu vieles ist geschehen, und im Zeitalter von #BlackLivesMatter ist die Akzeptanz für die Aufarbeitung ehemaligen Unrechts noch größer geworden. Allerdings steht die gute Absicht allein nicht unbedingt für die künstlerische Qualität der Darbietung– die Kindertränen, die wir schließlich schon über „Onkel Toms Hütte“ geweint haben, sollen nun angesichts des Schicksals von Harriet Tubman (ca. 1820 – 1913) erneut vergossen werden, die immerhin eine historische Persönlichkeit war. Sie hat, als erfolgreich geflohene Sklavin, Leidensgenossen bei der Flucht geholfen, bis der Amerikanische Bürgerkrieg (1861 bis 1865) zumindest offiziell die Sklaverei beendete… Dass ihr Leben, dass ihre Taten heldenhaft waren, daran besteht kein Hauch von Zweifel.

Harriet heißt eigentlich Araminta Ross, genannt „Misty“, und gehört einem Plantagenbesitzer in Maryland. Dass ihr Gatte John (Zackary Momoh) von Rechts wegen ein freier Mann ist, ändert nichts an ihrem Status. Und die Lage der Sklaven wird noch schlimmer, als der alte Herr stirbt und Sohn Gideon Brodess (Joe Alwyn) das Anwesen übernimmt, wobei er sich wie ein wahrer Teufel aufführt. Das Papier, das Harriet besitzt und das ihr die Freiheit verspricht, zerreißt er einfach. In der Folge hat er es auf sie besonders abgesehen…

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Rock/ Pop

Ringo Starr wird 80: Der Beat der Beatles
Als Schlagzeuger wurde er unterschätzt, sein komödiantisches Talent ist unverkennbar. Zum 80. Geburtstag von Ringo Starr
Tagesspiegel

Vorbild ist Bayern
Nach Maskenpflicht bald Gästeregistrierung in OÖ?
https://www.krone.at/2187305

Da ich mich vor dem Virus nicht fürchte, kann ich über diese Auswüchse nur lachen. Müssen Restaurantgäste künftig Reisepass und Meldezettel vorlegen, bevor sie bestellen dürfen?

Ein Freund schreibt mir: Und das ist natürlich die Krönung des dummen, politischen Aktionismus‘ .Tiefstes Söder-Niveau. Was ich da in München zuletzt alles für Namen hingeschrieben habe und dabei meinte ich noch originell zu sein, bis ich kürzlich einen Bericht las, dass man in vielen Lokalen seit dieser Registrierungspflicht nun wieder Besuch von Elvis Presley bis zu John F. Kennedy hatte…auch Ötzi soll schon da gewesen sein.

Was für ein Schwachsinn. Aber je blöder, desto Söder… und Stelzer meint, dass die Oberösterreicher genau so dämlich sind. Mal sehen… (Zitat Ende)

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

 

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