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8. JÄNNER 2021 – Freitag

08.01.2021 | Tageskommentar

Biserka Cvejic. Foto: Wikipedia

DIE WIENER STAATSOPER ZUM TOD VON BISERKA CVEJIC
Die Wiener Staatsoper trauert um ihr langjähriges Ensemblemitglied Biserka Cvejic, die, wie das serbische Fernsehen berichtet, am Donnerstag, 7. Jänner 2021 im Alter von 97 Jahren in Belgrad verstorben ist.

Im Haus am Ring sang die Mezzosopranistin zwischen 1959 und 1978 an 372 Abenden 26 verschiedene Partien. Sie verkörperte zahlreiche große Rollen ihres Faches, so war sie u. a. als Carmen, als Eboli (Don Carlo), Amneris (Aida), Azucena (Il trovatore), Maddalena (Rigoletto), Ulrica (Un ballo in maschera) oder Preziosilla (La forza del destino) zu erleben.

Internationale Auftritte führten sie u. a. an die Mailänder Scala, das Londoner Royal Opera House und die New Yorker Metropolitan Opera sowie nach St. Petersburg, Moskau, Zagreb und Belgrad.

Nach ihrer Pensionierung widmete sich Biserka Cvejic der Gesangspädagogik. Zu ihren Schülerinnen und Schülern zählten u. a. Starbariton Zeljko Lucic und Staatsopern-Ensemblesängerin Monika Bohinec.

Biserka Cvejic wurde 1979 zur österreichischen Kammersängerin ernannt.

372 Auftritte in meist ganz großen Rollen, das ist schon bemerkenswert! Die Wiener Staatsoper hat trotz großer anderer Sorgen prompt auf die Todesmeldung reagiert, obwohl die doch jüngere Generation der Leitung des Hauses Biserka Cvejic bestenfalls im Endstadium ihrer Karriere überhaupt miterleben konnte!

Mezzosopranistin Biserka Cvejic mit 97 Jahren verstorben
Die serbische Opernsängerin trat zeitlebens in führenden Opernhäusern auf, darunter 372 Einsätze an der Wiener Staatsoper. Die Mezzosopranistin war dabei in 25 verschiedenen Rollen zu erleben, von der Carmen über die Marcellina bis hin zur Brangäne.
Der Standard

Zum Procedere Kartenverkauf: Unsere Leserin Sheryl C. teilt uns mit, dass das Wiener Konzerthaus den Eintrittspreis für die abgesagten Konzerte problemlos rücküberweist!

Ungeklärt ist weiterhin die Frage, ob Kartenkäufer das Eintrittsgeld zum Beispiel von der Staatsoper (oder von einem anderen Bundestheater zurückbekommen, wenn ihnen wegen eines positiven Coronatests der Eintritt verwehrt wird.

Gestern veröffentlichten wir eine Rechtsansicht, nach der nicht zurückerstattet werden muss, wenn beim Kauf auf diese Testverordnung hingewiesen wurde – und zwar textgenau und sicherheitshalber mit Unterschrift bestätigt!

Nün könnten noch gar keine Karten verkauft werden, weil es diesen Verordnungstext noch gar nicht gibt. Wir befinden uns diesbezüglich im Blindflug. Angeblich soll der Text heute der Opposition zur Stellungnahme vorgelegt werden.

Auszug aus „Profil – Morgenpost“:

An bitteren Enttäuschungen ist das laufende Jahr, wenigstens in unseren Breiten, noch nicht allzu reich, dazu hatte der Hoffnungsträger 2021 in den vergangenen sechs Tagen ja auch kaum noch Gelegenheit. Obwohl: Die Regierung tappt von einem Corona-Fiasko ins nächste, aber das ist ja nun keine für das angebrochene Jahr besonders spezifische Neuigkeit, zählt also nicht.

Nasenabstrich vor Kunstgenuß!

Profil.at/kultur

WIEN: DER ARCADIA-SHOP IM WIENER STAATSOPERNGEBÄUDE VERABSCHIEDET VON UND BEDANKT SICH BEI SEINEN TREUEN KUNDEN  !

Gespenstisch. Foto: Privat

Für uns heißt es mittlerweile Abschied von unserer geliebten Arcadia und unserer Fotowand nehmen. Die Bilder haben wir Anfang der Woche vorsichtig abgenommen, damit wir sie Clemens Unterreiner für seine Initiative „Hilfstöne“ (https://hilfstoene.at) übergeben können. 

Foto: privat

Über die Hilfstöne sollen die Bilder dann zu gegebener Zeit versteigert werden, worauf ich Sie hiermit gerne hinweisen möchte.

Foto: privat

Zum Abschluss möchten wir uns noch für die jahrzehntelange Zusammenarbeit bedanken!

Brigitte Tautscher

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STREAM-PROGRAMM (kostenlose Streams) der Metropolitan-Opera

Thursday, January 7 (heute bis 24 h online!)
Bellini’s I Puritani
Starring Anna Netrebko, Eric Cutler, Franco Vassallo, and John Relyea, conducted by Patrick Summers. From January 6, 2007.

Friday, January 8
Mascagni’s Cavalleria Rusticana and Leoncavallo’s Pagliacci
Starring Eva-Maria Westbroek, Jane Bunnell, Marcelo Álvarez, George Gagnidze; Patricia Racette, Marcelo Álvarez, George Gagnidze, and Lucas Meachem, conducted by Fabio Luisi. From April 25, 2015.

Saturday, January 9
Donizetti’s Maria Stuarda
Starring Elza van den Heever, Joyce DiDonato, Matthew Polenzani, Joshua Hopkins, and Matthew Rose, conducted by Maurizio Benini. From January 19, 2013.

Sängerjubilare 2021. Von Caruso bis Gruberova
Er wurde zum Inbegriff des großen italienischen Operntenors: Enrico Caruso. Der Todestag des legendären Sängers jährt sich 2021 zum hundertsten Mal. Wer feiert nächstes Jahr noch ein rundes Jubiläum? Wir werfen einen Blick vom Schellack-Zeitalter bis hin zu Sängerinnen und Sängern, die noch aktiv auf der Bühne stehen.
BR-Klassik.de

Krise der deutschen Spieloper : Was für Lortzing, Nicolai oder Flotow fehlt
Die Leuchtfeuer, an denen man sich als Gastsänger deutscher Musikbühnen ausrichtet, heißen demgemäß eher Wagner und Strauss, zuzüglich einiger Solitäre wie „Wozzeck“; und wenn das Streben zum Feinstofflichen geht, lockt vielleicht das Liedrepertoire zwischen Klassik und Zweiter Wiener Schule. Hier wie dort aber gilt: Hat man sich einmal in solche Sphären durchgekämpft, gibt es kaum mehr Brücken zurück ins Spielopern-Repertoire, und einen Falstaff etwa singt man, wenn schon, lieber mit Verdi auf Italienisch als mit Nicolai auf Deutsch.
Frankfurter Allgemeine

Blickwinkel: Eva Maria Wieser: „Es gibt viel zu viele Wettbewerbe“
Eva Maria Wieser, Expertin für musikalische Nachwuchsförderung, berichtet über Online-Meisterkurse, Wettbewerbsüberfluss und die coronabedingten Probleme der kommenden Sängergeneration.

…Wieser: Aus meiner Sicht gibt es auf dieser Welt viel zu viele Wettbewerbe. Das sind hunderte, von denen ich vielfach nicht mal den Namen kenne, diesen dann aber mitunter in den Biografien der jungen Künstler erstmals lese. Aber Wettbewerbe sind nicht zuletzt wichtig dafür, potentielle Teilnehmer für Meisterkurse zu finden, denen ein solcher dann gezielt weiterhelfen kann. Ein Meisterkurs ist letztlich Teil einer Ausbildung…
https://www.concerti.de/interviews/blickwinkel-eva-maria-wieser/

Das ist ein lesenswerter Artikel, auf die Inflation bei den Gesangswettbewerben weise ich seit Jahren hin. In erster Linie gieren die Juroren nach denen (ob sie nun dafür bezahlt werden oder auch nicht), in einer Jury fühlt man sich halt sehr wichtig! Es gehört Mut und überwindung dazu, einem jungen Menschen zu sagen, dass er seinen Berufswunsch doch noch einmal überdenken soll! Die wenigsten wirklich Kompetenten bringen diesen Mut auch auf, dabei wäre ehrliche Beratung an Stelle von Schleimerei doch besonders wichtig und im übertragenen Sinn sogar lebensrettend!

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Die Wiener Staatsoper bedankt sich beim Jahr 2020 FÜR NIX!

ZU INSTAGRAM mit Video

Günther Groissböck im Aufnahme Studio Wienerlieder Projekt

 

ZU INSTAGRAM mit Video

Leo Fall: MADAME POMPADOUR – Joseph, ach Joseph

mit Katharina Jing An Gebauer, Stefan Tanzer; Wolfgang Fritzsche (Klavier)

 

ZUM VIDEO (4 Minuten und 5 Sekunden)

Meist die wohl auffälligste Erscheinung im Chor der Wiener Volksoper („Rampensau“?) : Stefan Tanzer

ZUM VIDEO über Berufs- Chorsänger (Interview mit Elisabeth Kulman)

Die Krise trifft die „haustreuen Künstler“ wohl deswegen, weil sie auf der Bühne stehen wollen, finanziell haben sie auf das richtige Pferd gesetzt! Ich bezeichne sie – nicht abwertend gemeint – als „Gesangs-Beamte“ (wenngleich Vertragsbedienstete eher zutreffend wäre).

 

Ein Hoch auf Zürcher Streaming: Oper jetzt!
https://www.tagesanzeiger.ch/oper-jetzt-726580738703

Online-Spielplan des Opernhauses Zürich im Januar 2021
Ab Samstag, 9. Januar 2021 unter www.opernhaus.ch/digital
Theaterkompass

Schlager/ Pop/ Rock: Caterina Valente wird 90

Caterina die Große. Wie das Artistenkind Caterina Valente die Welt des internationalen Showbusiness eroberte.
https://oe1.orf.at/artikel/679531/Caterina-Valente-wird-90

Caterina Valente sorgt zum 90er für Riesenüberraschung
Anlässlich ihres 90. Geburtstag meldet sich die Schlagerlegende bei ihren Fans – und räumt gleich mit einigen hartnäckigen Gerüchten auf.
https://www.heute.at/s/caterina-valente-sorgt-zum-90er-fuer-riesenueber

Sprechtheater/ Gutenstein/NÖ
Andrea Eckert verlässt die Raimundspiele
Die neue Intendanz soll bis Mitte Februar feststehen und wieder weiblich sein.
Wiener Zeitung

Ausstellungen/ Kunst: 100 Jahre Beuys: Kunst für jeden, und jeder ist ein Künstler
Zahlreiche Museen feiern heuer den Jahrhundertkünstler mit Filzhut, der im Mai 100 Jahre alt geworden wäre.
Wiener Zeitung

Ja, jeder ist ein Künstler! Die kenne ich, die gehen bei mir ein und aus! Leider hat mich Beuys verpasst bzw. habe ich ihn verpasst , weil er viel zu früh oder ich zu spät geboren  wurde!

Anschober: 30.000 Impfungen bis Sonntag
Gesundheitsminister verteidigt Ressort, Impftempo und Sonderbeauftragten. „Niemand hat Impfdosen herumliegen lassen“
https://kurier.at/politik/inland/anschober-30000-impfungen-bis-sonntag/401148942

Schnelleres Wachstum: Macht die Corona-Krise China zur einzigen Supermacht?
China erholt sich besser von der Wirtschaftskrise als der Rest der Welt. Das befeuert im Westen eine Debatte, die vielen Angst macht: Die Pandemie könnte endgültig den Beginn des „chinesischen Jahrhunderts“ markieren.
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_89090774

Wer das vor einigen Monaten angedeutet hat, ist womöglich vor Gericht gelandet, zumindest hat er sich mit seinem Freundes- und Bekanntenkreis zerstritten. Stefan Petzner hat in einem TV-Interview mit der Fellner-Gruppe besonders direkt gesprochen und ist nun vorbestraft. Wolfgang Fellner macht das, was er immer macht: Er putzt sich ab!

Jetzt offiziell: Statistik Austria: Die Sterblichkeitsrate in Österreich

Freuen können wir uns natürlich nicht darüber, obwohl der Tod zum Leben gehört, ohne Tod kein Platz für neues Leben wäre.

Die Statistik Austria ist unbestechlich, wird zwar vom Staat erhalten, ist aber nicht von Subventionen der Politik abhängig. Mit anderen Worten, sie „schummelt“ nicht und liefert keine von der Politik bestellten Zahlen.

Nicht einmal eine Woche nach dem Jahreswechsel ist sie öffentlich: Demnach gab es in Österreich keine nennenswerte Steigerung der Todesfälle (2018 waren es sogar noch mehr), keine Rede von den 100 000 Covid-Toten, die von der Politik prognostiziert wurden.

 

Ich habe Telefonate, die sich zwangsläufig mit der gegenwärtigen Situation beschäftigt haben, immer mit dem Hinweis auf diese Statistik abgewürgt. Wer sich unbedingt fürchten will, soll das ungestört von mir auch tun. In den letzten Monaten bin selbst ich etwas unsicherer und somit leiser geworden – aber die Statistik beweist, dass es keinen Grund dafür gab, wie es eben für vieles im Zusammenhang mit dieser Pandemie keine Gründe gibt.

Was meine Familie, mein allernächstes Umfeld und mich betrifft, könnten die Politiker eigentlich eine Freude haben – kein Eintrag in irgend eine Covid 19 Statistik. Wir sind vorsichtig, aber nicht hysterisch. Vorsichtig bin ich aber auch, wenn ich eine Straße überquere!

Zahlen der Statistik Austria lügen nicht!

Ich habe in letzter Zeit einige Mails nicht beantwortet, weil eine Diskussion aus meiner Sicht sinnlos gewesen wäre und ich zwar ein diskussionsbereiter, aber kein streitsüchtiger Mensch bin. Für meine Säumigkeit entschuldige ich mich. Wenn aber jemand mit einer vorgefassten Meinung in eine Diskussion geht, nur recht behalten will, steige ich aus! Ich habe Mails erhalten, wo man mir geradezu jubelnd vom Covid-Tod von über Neunzigjährigen berichtet hat. In diesen Jubel wollte ich wirklich nicht einstimmen, weil er nur der Untermauerung der jeweiligen Meinung galt und der Tod kein Grund zum Jubel ist!

Ich lasse mich durch Fakten überzeugen – und die Sterblichkeitsstatitik der Statistik Austria liefert knallharte Fakten.

Aber so lange wir auf dieser Welt sein dürfen, wollen wir doch auch lachen können – selbst in Zeiten, in denen uns das Lachen schwer gemacht wird

ORF III am Freitag: „So ein Theater“ aus den Wiener Kammerspielen mit Harald Serafin in zwei Stücken

 „Moral“ und „Der Neurosen-Kavalier“

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information startet am Freitag, dem 8. Jänner 2021, um 9.30 Uhr mit „ORF III AKTUELL“ und den wichtigsten Nachrichten in den Tag.

Im Hauptabend präsentiert „So ein Theater“ zwei von Felix Dvorak inszenierte Theaterstücke aus den Wiener Kammerspielen, bei denen u. a. Harald Serafin für Unterhaltung sorgt. In dem Stück „Moral“ (20.15 Uhr) von Ludwig Thoma in einer Aufzeichnung aus 2005 will der wohlhabende Bürger Fritz Beermann (Harald Serafin) zu einem Karrieresprung in seiner politischen Laufbahn ansetzen. Dazu muss er sich aber erst als Präsident einer neuen Einrichtung für die Einhaltung der gesellschaftlichen Moral beweisen. Als bei der Razzia eines „Vergnügungsetablissements“ gegen die Besitzerin (Nina Gabriel) Anzeige erstattet wird, stellt man auch das Tagebuch der Dame sicher. Als sich Polizeirat Ströbel (Felix Dvorak) energisch an die Aufklärungsarbeit macht, beginnt bei Beermann das große Zittern, schließlich zählte er selbst zur Kundschaft.

Um 22.10 Uhr folgt „Der Neurosen-Kavalier“, eine weitere Komödie von Gunther Beth und Alan Cooper, die 2001 aufgezeichnet wurde. Der Neurosen-Kavalier (Harald Serafin) ist ein gesuchter Ladendieb, der durch Zufall in die verwaiste Ordination eines Psychiaters stolpert und für dessen Vertretung gehalten wird. Durch seinen lockeren Zugang gelingt es ihm, einem Patienten nach dem anderen zu helfen. Schließlich entdeckt er auch für seine eigene Kleptomanie die passende Medizin.

Haben Sie einen schönen Tag, passen Sie auf sich auf und glauben Sie, wem Sie glauben wollen.

A.C.

 

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