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8. August 2020 – Samstag

08.08.2020 | Tageskommentar

Österreichischer Musiktheaterpreis für Günther Groissböck und Placido Domingo. Auf dem Foto zu sehen mit Karl-Michael Ebner (Initiator) und Christoph Wagner Trenkwitz. Foto: Musiktheaterpreis/“leisure“

Darüber haben wir gestern bereits ausführlich berichtet. Heute melden sich die einzelnen Theater und machen auf ihre Preise/ Preisträger aufmerksam. Die großen „Abräumer waren Linz und die Wiener Volksoper.

Eine der wohl „stärksten Meldungen im „Siegestaumel“ kommt aus Linz: „Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass wir es jemals schaffen würden, die Nummer eins in Österreichs Opernwelt zu sein? Eine historische Würdigung der Energie aller Mitarbeiter unseres Hauses!“ Thomas Königstorfer (Kaufmännischer Leiter“)

Mir bleibt jetzt echt die Luft weg. Eigentlich könnten wir uns die Staatsoper in Wien sparen!

Trotz Corona: Österreichischer Musiktheaterpreis versammelt internationale Kulturszene
Gala am Salzburg Airport W.A. Mozart: Plácido Domingo nimmt Sonderpreis für Lebenswerk entgegen – Landestheater Linz und Wiener Volksoper als große Abräumer des Abends.
https://www.leadersnet.at/news/44929,trotz-corona-oesterreichischer-musiktheaterpreis-versammelt.html

Österreichischer Musiktheaterpreis
Wenn man dem Österreichischen Musiktheaterpreis, der am Donnerstag (6.8.) in Salzburg vergeben wurde, Bedeutung zumisst: Wo hierzulande müsste man dann in die Oper gehen? In Salzburg nicht. Dafür gingen vier Auszeichnungen – Goldene Schikaneder heißen sie – ans Linzer Musiktheater.
DrehpunktKultur.at

Welche Wichtigkeiten an der Verleihung teilgenommen haben, entnehmen Sie unseren „Infos des Tages“.

Der Spruch des Tages sei Ihnen auch nicht vorenthalten: Eine der Anwesenden war „Brötchen-Hochadel Eva Walderdorff“.

Herrlich, darauf muss man erst kommen. Ein Preis für diesen Einfall! „Es is eh schon wurscht“

Zwei leicht  leicht gequälte Gesichter, aber eine gewisse Symbolkraft durch den zum Abheben bereiten  rot-weiß-roten Flieger! 

Alle Informationen zu den Preisträgern des Österreichischen Musiktheaterpreis 2020 finden Sie auf https://www.leisure.at/de/presse/5074

Wiener Philharmoniker: Wer darf nun doch zum „Sommernachtskonzert“?

Aufgrund der bestehenden Ausnahmesituation und der behördlichen Bestimmungen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie muss das Sommernachtskonzert in diesem Jahr anders als gewohnt stattfinden, da die Sicherheit der Gäste oberste Priorität hat.

Am 18. September 2020 wird der freie Zutritt zur Veranstaltung nicht möglich sein. Der Park wird ab 18:00 Uhr geschlossen. Bitte beachten Sie, dass zudem einige Bereiche des Parks vorzeitig gesperrt werden.

Wir haben die kleine Anzahl an personalisierten Einladungen an die Menschen vergeben, die es möglich gemacht haben, dass das Sommernachtskonzert überhaupt stattfinden kann und die uns in dieser schwierigen Zeit besonders unterstützt haben.
Mit der Durchführung des Konzertes wollen die Wiener Philharmoniker – trotz aller herausfordernder Umstände – ein positives Signal setzen.
Das Sommernachtskonzert 2020 wird für alle wie immer bequem und sicher im Fernsehen oder im live stream mitzuerleben sein.
Wir werden zeitnah nähere Details zum Konzert und den TV-Ausstrahlungen bekannt geben und bitten Sie, sich auch über die TV-Programmhinweise in Ihrem jeweiligen Heimatland zu informieren.

Alle relevanten Informationen finden Sie zudem auf der website: https://www.sommernachtskonzert.at

Das genaue Programm finden Sie auch in unseren heutigen „Infos des Tages“

HEUTE um 19,30 h im Schloss Esterhazy in Eisenstadt: „DIE JAHRESZEITEN“

Mit Daniela Fally, Andreas Schager und Günther Groissböck. Leitung: Heinz Ferlesch

 

Dieses Konzert – wie auch das tags darauf in Herzogenburg, sind ausverkauft!

Es ist das wohl das allererste große Indoor-Oratorium mit Publikum seit März in Europa und es könnte sehr schön werden. Das Konzert wird gestreamt, ich werde mich um den Link zum Stream bemühen.

Hinweis von Sigi Brocmann/ Münster:  takt1 bietet ein vielfältiges Online-Angebot von Opern und Konzerten. Diese übertragen am Samstag live die Jahreszeiten aus Schloß Esterházy. Zwar ist das eigentlich kostenpflichtig, aber mit einem Probeabo kann mann sich einzelne Aufführungen ansehen, so auch die am Samstag. 

https://www.takt1.de/video/stream/fally-schager-groissboeck-haydns-die-jahreszeiten

Zum Stream

Das Konzert wird morgen Sonntag im Stift Herzogenburg, also etwa 130 km von Eisenstadt entfernt, wiederholt (Beginn 19 h)

HEUTE / Samstag: STREAM AUS DER METROPOLITAN-OPERA: PARSIFAL (ganztägig www.metopera.org)

Mit dem viellleicht besten Amfortas aller Zeiten!

Bernd Weikl, Kurt Moll. Foto: Metopera

Friday, August 7
Wagner’s Parsifal 
Starring Waltraud Meier, Siegfried Jerusalem, Bernd Weikl, and Kurt Moll, conducted by James Levine. From March 28, 1992.

6.8.: Lech Classic Festival Special Edition – „Balladen“ – eine aufregende Kombination aus Text und Musik

Joseph Lorenz (Rezitation) und Stefan Cerny (Bass). Foto: Lech-Festival

Zum Bericht von Susanne Lukas.

Unsere Rezensentin wurde gestern erstmals Großmutter und eilte daraufhin nach Wien. Herzlichen Glückwusch!

WEINVIERTELER FESTSPIELE . Dieses Wochenende in Poysdorf

 

HEUTE um 20 h veranstalten die Weinviertler Festspiele ein Galakonzert mit dem Titel „Best of Wagner – Corona Style“ in der Gstettn in Poysdorf. Mit dem aus 23 MusikerInnen bestehenden Kammerorchester der Weinviertler Festspiele beweist Musikdirektor Matthias Fletzberger, dass das, was zu Wagners Zeiten nicht unüblich war, nämlich die Besetzung an den jeweiligen Spielort anzupassen, auch heute durchaus möglich ist, ohne dass die Musik ihre Wirkung und ihren Zauber verliert.

Auf der SängerInnenseite geben sich Stars von heute und rising Stars von morgen die Ehre: Andrea van der Smissen und Barbara Pichlbauer singen als Elsa und Ortrud das „Duett Elsa-Ortrud“ aus dem 2. Akt „Lohengrin“. Kethy Tavardi-Davis, die auch als Brangäne in „Tristan und Isolde“ bei den Weinviertler Festspielen in Mikulov zu sehen sein wird, präsentiert Wagners Wesendoncklieder. Peggy Steiner und Michel Heim geben als Sieglinde und Siegmund das Finale aus dem 1. Akt der „Walküre“. Stargast des Abends ist Kammersänger Tomasz Konieczny mit dem „Lied an den Abendstern“ aus „Tannhäuser“. Er wird auch im Rahmen der Weinviertler Festspiele in Mikulov den Holländer im „Fliegenden Holländer“ singen.

Karten gibt es auf Öticket oder an der Abendkassa.

Auch für die Opernfans der Zukunft wird dieses Wochenende in Poysdorf gesorgt. Am 8. Und 9. August findet in Poysdorf im Kolpinghaus Poysdorf die Kinderoper „Sigis Abenteuer oder der Ring der Nibelungen für Kinder“ statt. Für Kinder ab 3 Jahren wird Wagners Ring des Nibelungen kindgerecht in 50 Minuten erzählt. Beginn ist jeweils um 11:30 und 14:30

 

Ab dem 13. August gehen die Weinviertler Festspiele im tschechischen Mikulov weiter, mit der großen Premiere von „Tristan und Isolde“ mit Stars wie Martina Serafin, Günther Groissböck und vielen mehr.

Als Präsidentin der Festspiele fungiert „Brötchen-Hochadel Eva Walderdorff“ (Copyright: Musiktheaterpreis)

Verehrtes Publikum, Sie sind in dieser schweren Zeit gefordert und – wie es mancherorts (sogar in Salzburg) scheint – überfordert. Helfen Sie mit, das Fähnchen der Klassik-Freunde aufrecht zu erhalten und besuchen Sie private Initiativen, die auf Sie angewiesen sind!

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Aleksandra Kurzak und Roberto Alangna: CAVALLERIA RUSTICANA in Palermo

 

ZU INSTAGRAM

Zufriedene Alexandra Kurzak nach der ersten Santuzza

So… I DID IT! I’ve sung for the first time Santuzza. What a pleasure! ❤️

Alexandra Kurzak

ZU INSTAGRAM mit Kurz-Video

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ROM/ CIRCO MASSIMO: BACKSTAGE-CONCERT

Bitte untenstehenden Link anklicken

ZU INSTAGRAM mit Video

Empfehlenswert: Aus der Seitenblicke-Videothek
Michael Niavarani im Theater im Park
https://tvthek.orf.at/profile/Seitenblicke-Sommerfrische/13891763

Wenn ich mir den Kartenverkauf ansehe, bin ich verblüfft, aber es wundert mich eigentlich nichts. Das Experiment mit Klassik-Stars gelingt nur bei Jonas Kaufmann, die anderen „Klassiker“ kämpfen um ein Publikum, denen sie weitgehend unbekannnt sind. Die Kabarettisten hingegen sind groß im Geschäft. Wer von den Opernfreuden kennt zum Beispiel Alex Kristan (ich kenne ihn ob seiner fast genialen Stimm-Imitationen allerdings schon, der ist bei Hans Krankl, Herbert Prohaska, Andi Herzog etc. besser als das Original) – und der überrundet die Opernstars in der Gunst des Publikums gemessen an den Verkaufszahlen doch glatt!

Ich möchte in der nächsten Saison nicht Operndirektor sein – abgesehen von der Gage natürlich!

Verbringen Sie ein schönes Wochenende

A.C.

 

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