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7. OKTOBER 2021 – Donnerstag

07.10.2021 | Tageskommentar

Sie macht es ihren Fans und sich selbst nicht leicht: Elisabeth Kulman sagt ihren Wiener Bühnenabschied wegen 2G-Regel ab!

Den Veranstaltern macht sie es es auch nicht eben leicht. Die haben nun finanziell „den Scherm auf“. Eine Rückabwicklung kostet Geld und bringt überhupt nichts. 

Aber Elisabeth Kulman hat eine eigene Meinung (eine Seltenheit in unserer Zeit der angepassten, obrigkeitshörigen, leicht einzuschüchternden Maulheldinnen- und helden, die eigentlich dennoch nur  „Würstchen“ sind). Elisabeth Kulman war immer schon etwas „bühnen-politisch“ (meine erste diesbezügliche Wahrnehmung war ein Orlowsky in der Wiener Staatsoper, in dem sie zum damals hochkochenden Thema Arigona Zogaj Stellung bezog, das Silvester-Publikum damit spaltete und Holender fast zum Explodieren brachte. Nun, Holender hat den Ärger überlebt und die Kulman dennoch ihren Weg gemacht. Sie hat sich eigentlich dem Publikum gegenüber immer gut „verkauft“ (ob auch monetär weiß ich nicht), hat für sich neue Wege gesucht und gefunden und ist eine jener Künstlerinnen, die man in der Opernbranche vermissen wird (die Karriere geht ja hoffentlich anderswo weiter). Jedenfalls hat sie Persönlichkeit und Unangepasstheit erkennen lassen! Auf dem weiteren Lebensweg möge sie viel Glück haben.

Undenkbar“: Kulman verzichtet wegen 2G-Regel auf Bühnenabschied
Klassikstar Elisabeth Kulman will einen Teilausschluss des Publikums nicht mit ihrem Selbstverständnis vereinbaren. Am 27. Oktober hätte sie sich mit einem Liederabend im Musikverein verabschiedet.
Kurier.at

Elisabeth Kulman lässt Abschiedskonzert wegen 2G-Regel ausfallen
Die Sängerin hätte sich am 27. Oktober im Musikverein von ihrem Publikum verabschiedet, möchte aber niemanden ausschließen
Der Standard.at

Das ist ein Schuss vor den Bug, der die Regierenden wenig beeindrucken wird, für sie aber ganz einfach ein Selbstverständnis ist.

WIENER STAATSOPER: UMBESETZUNG BEI „EUGEN ONEGIN“
BESETZUNGSÄNDERUNG IN »Eugen Onegin«

In der kommenden Vorstellungsserie von Eugen Onegin kommt es zu einer Umbesetzung:

Asmik Grigorian (c) Algirdos Bakas

Anstelle der erkrankten Nicole Car übernimmt Asmik Grigorian die Rolle der Tatjana in den ersten beiden Vorstellungen am 15. und 18. Oktober.
Die drei verbleibenden Abende dieser Serie wird Elena Guseva singen (21., 24. und 26. Oktober).

Frau Grigorian ist an der Wiener Staatsoper in dieser Saison noch weitere zwei Male zu Gast: als Elisabeth in Don Carlo, dirigiert von Franz Welser-Möst (Wiederaufnahme im Dezember 2021) und als Manon Lescaut (Wiederaufnahme im Februar 2022).

Elena Guseva singt im Jänner 2022 im Haus am Ring die Lisa in der Wiederaufnahme von Tschaikowskis Pique Dame unter Valery Gergiev.

In der Onegin-Inszenierung von Dmitri Tcherniakov ist Andrè Schuen wieder in der Titelrolle zu erleben. Weiters singen Anna Goryachova die Olga, Bogdan Volkov den Lenski und Dimitry Ivashchenko den Fürst Gremin. Am Pult ist Tomáš Hanus.

Weitere Informationen zur Produktion finden Sie hier.

Wiener Staatsoper: L’Incoronazione di Poppea“


Johanna Wallroth, Isabel Signoret.
Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Ein Eigenbericht von der ersten Vorstellung ist nicht zu erwarten. Sobald ich etwas höre, reagiere ich sofort.

WIEN/ Staatsoper: IL BARBIERE DI SIVIGLIA am 4.10.2021 – Notizen über ein Mißverständnis.

Die Wiener Staatsoper bietet eine Neuproduktion von Rossinis bekanntester Oper. Ein weiteres Mal vertraut die Leitung auf modisches »Regisseurstheater« im Stil eines Stagione-Hauses; — ohne alle erforderlichen Investitionen in die offensichtlich als überflüssig erachtete vokale Qualität.
Notizen über ein Mißverständnis.

Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

http://dermerker.com/index.cfm?objectid=3068AF19-B72C-6DFB-7DB5FB17B122F1FD

Thomas Prochazka/www.dermerker.com

Der „Online-Merker“ lässt alle Rezensentenmeinungen zu, das entspricht meinem Verständnis von Meinungsfreiheit. Wer bietet das sonst noch an? Thomas Prochazka ist etwas kritischer als andere Rezenten, deren Meinung in letzter Zeit bei uns veröffentlicht wurden, eine Tendenz in irgen eine Richtung versuche ich zu vermeiden. 

Der Wiener „Barbiere“ ist auf jeden Fall farbenfroher als der Mailänder.

Der Mailänder „Barbiere“ ist deutlich finsterer als der Wiener.
Ist im Hause Bartolo plötzlich die Armut ausgebrochen (kein Wunder bei einer so jungen Freundin)? Zu personalintensiv – das ist meine Einschätzung der Lage.

 

ZU INSTAGRAM mit weiteren „dunklen Fotos“.

 

Anna Netrebko als Musetta in St.Petersburg (die ganze Szene)

Fritz Krammer: Ich habe die 6 Minuten jetzt bei Anna’s Schwester auf Instagram gefunden.

Achtung auch auf  die Gesten, einfach genial was die abzieht und dazu mit üppiger Stimme singt!

Bitte untenstehenden Link anklicken

ZU INSTAGRAM -mit 6 Minuten VIDEO

Auch hier ist zu bemerken, dass ich kein Fan von irgendwem bin. Aber die Show, die Netrebko da abzieht, ist sehenswert ! Und deswegen lege ich Ihnen das Video nahe!

BENEFIZ WEIHNACHTSKONZERT 2021. Clemens Unterreiner & seine Ehrengäste
Mittwoch, 8.12.2021 um 19:00 Uhr

Lutherische Stadtkirche Wien
Dorotheergasse 18

 

Staatsopernbariton Clemens Unterreiner lädt nach der letztjährigen schmerzlichen Absage heuer wieder zu seinem traditionellen Benefiz Weihnachtskonzert für seine HILFSTÖNE. 

Er will damit auch ein Zeichen für Kunst, Kultur und LIVE Musik setzen, die unter Corona schon zu lange leiden mußten. 

Infos & Karten AB Ende Oktober ONLINE 

www.hilfstoene.at/tickets  

www.unterreiner.at & www.hilfstoene.at

Die Sicherheit für seine Künstler und das Publikum stehen bei ihm natürlich an erster Stelle. Alle Künstler sind geimpft oder rezent PCR getestet, alle Auflagen und Verordnungen werden selbstverständlich durch ein strenges Sicherheitskonzept umgesetzt und durch einen Sicherheitsbeauftragten des Wiener Roten Kreuzes gewährleistet um das Konzert in Sicherheit auch genießen zu können. Der Zutritt zum Konzert erfolgt ausschließlich nach den aktuell geltenden Coronaregelungen. 

Bitte notieren Sie sich schon den Termin – 8.12.2021 um 19 Uhr – in Kürze werden wir die Besetzung, alle Informationen und den Kartenlink auf unserer Homepage veröffentlichen.

OPER FRANKFURT verschiebt Uraufführung „The People Out There“ von Hauke Berheide und Amy Stebbins 

die Oper Frankfurt bedauert sehr, die für 22. Dezember 2021 geplante Uraufführung der Oper The People Out There von Hauke Berheide und Amy Stebbins verschieben zu müssen. Aufgrund der coronabedingten Beschränkungen in den vergangenen Monaten konnten wichtige musikalische Experimentierphasen nicht stattfinden, die für den Kompositionsprozess unabdingbar sind. Die Oper Frankfurt freut sich darauf, dieses besondere Werk in einer der kommenden Spielzeiten zu realisieren.

Die Ersatzvorstellungen für The People Out There sind gerade in Abstimmung. Über aktuelle Änderungen informieren die Opern-Website (www.oper-frankfurt.de) und die bekannten Kanäle.

OPER FRANKFURT: „Dänische Nationaloper MASKERADE“ von Carl Nielsen vor Premiere

Die komische Oper Maskerade von Carl Nielsen (1865-1931) fußt auf einer Komödie des „dänischen Molière“ Ludvig Holberg von 1724. Das Werk gilt als dänische Nationaloper, ist jedoch außerhalb Dänemarks eine Rarität.
Die Partitur verbindet Volksliedhaftes mit Mozart’scher Leichtigkeit, schwelgerischen romantischen Kantilenen und energiegeladenen Tänzen. Der Orchestersatz ist hochvirtuos und voller harmonischer und kontrapunktischer Überraschungen. Für die Neuinszenierung hat die Oper Frankfurt bei dem Übersetzer und Regisseur Martin G. Berger eine neue deutsche Versfassung in Auftrag gegeben, basierend auf einer Linearübersetzung von HansErich Heller. Sie überträgt die überbordende Reimflut des dänischen Librettos von 1906 in eine heutige, jedoch nicht platt aktualisierende Sprache und bringt den Wortwitz und die Situationskomik zum Blühen…

Premiere / Frankfurter Erstaufführung: Sonntag, 31. Oktober 2021, um 18.00 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 4., 13., 20. (18.00 Uhr), 28. (18.00 Uhr) November, 2., 4. Dezember 2021
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr
Preise: € 15 bis 182 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 7. – 13. OKTOBER 2021

 

9.10. IL BARBIERE DI SIVIGLIA (aus Wien, Aufnahme v. 28.9.) Radio 4Hilversum-19 Uhr
MOZART UND SALIERI (aus Berlin, Aufnahme v. 16.8.) Deutschlandradio-19.05 Uhr
ELISABETTA, REGINA D’INGHILTERRA (aus Pesaro, Aufnahme v. 11.8.) ORF Ö1- 19.30 Uhr
RIGOLETTO (aus London, Aufnahme v. 13.9.) BBC 3-19.30 Uhr
MACBETTO (aus Wien, Aufnahme v. 10.6.) RAI 3-20 Uhr
VIVA LA MAMMA (aus Madrid, Aufnahme v. 9.6.) HR 2-20 Uhr
10.10. DER KAISER VON ATLANTIS (Live aus München) Bayern 4-19 Uhr
ANDROMEDA UND PERSEUS (aus Köln, Aufnahme v. 11.6.) WDR 3-20.04 Uhr
13.10. TURANDOT (Live aus New York) MET-STREAM-0.55 Uhr

Schwerin
Weltuntergangsspektakel der besonderen Art: Ligetis „Le Grand Macabre“ in Schwerin
Neue Musikzeitung/nmz.de

Freiburg
Fellini steht Pate: Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ am Theater Freiburg
Neue Musikzeitung/nmz.de

Deutscher Kulturrat stellt 11 Forderungen für die Koalitionsvereinbarung auf
Neue Musikzeitung/nmz.de

Die Koalitionsverhandler haben sicher keine anderen Sorgen als die Forderungen des Kulturrats. Es gibt Menschen, die nehmen sich besonders wichtig. Forderung? Anregung würde ich ja noch verstehen!

WIEN / Volkstheater:  DER THEATERMACHER von Thomas Bernhard


Foto: Nikolaus Ostermann

Wiederaufnahme: 6. Oktober 2021 

Kay Voges hat sich Ende der letzten Saison in dem nunmehr „seinem“ Volkstheater, wo er wegen Restaurierung (die mäßig gelungen ist) und Covid nur bröckchenweise spielen konnte, mit seiner Dortmunder Inszenierung von Thomas Bernhards „Theatermacher“ eingestellt. Vermutlich kennt er die Vorliebe der Wiener, der Österreicher, sich gerade von diesem Dichter beschimpfen zu lassen.

Wobei es bei diesem Stück nicht ganz so schlimm ist wie sonst –  die grimmigen Tiraden des Theatermachers Bruscon richten sich sozusagen gegen Gott und die Welt im allgemeinen und gegen das Theater im besonderen. Bernhard wusste schon, worüber er sich ärgerte. Sähe er diese Kay Voges-Inszenierung, so könnte man sich vorstellen, dass er in seinem Grinzinger Grab rotiert… Duldsam war er ja wirklich nicht.

Das Volkstheater unter Voges überreicht jedem Zuschauer gratis ein zusammen gefaltetes Blatt als Programm – sehr praktisch, Besetzung, ein paar Fotos und doch etwas zu lesen. Diesmal ereifert sich Dramaturg Matthias Seier über die  absolute Sinnlosigkeit der Sozialen Medien, was man ihm nachfühlen kann. Aber dennoch scheint es, als würde die Inszenierung von Kay Voges gerade in diesem Zusammenhang als „zeitgenössische“ Version des Werks angeboten…

Was an dem Ganzen jedoch verärgert, ist der mangelnde Respekt vor dem Autor. Spielte man ihn richtig, wäre er giftiger und böser als alles, was sich Voges an Selbstzweck- Sperenzchen ausgedacht hat. Immerhin, Bernhard zieht immer – das Volkstheater (diesmal waren beide Ränge vorsichtshalber geschlossen) wirkte nicht ganz so leer wie sonst…

Zum Bericht von Renate Wagner

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 8. Oktober 2021
CURVEBALL – WIR MACHEN DIE WAHRHEIT
Deutschland  /  2020  Regie: Johannes Naber
Mit: Sebastian Blomberg, Dar Salim, Virginia Kull u.a.

Wir kennen (was heißt kennen? Vermutlich wissen wir gar nichts) die Welt der Geheimdienste aus der Literatur (John le Carré und Co) und aus dem Kino. Aber was geht da wirklich vor? Sicher eine ziemlich glanzlose Angelegenheit. Und, was man in diesem Ausmaß gar nicht vermutete, ein Hickhack der Bürokratie, die immer einen Sündenbock braucht, wenn etwas schief geht – und ebenso wie immer putzen sich die Mächtigen ab und werfen die Unterläufel in den Orkus.

Eine wahre Geschichte erzählt in diesem Rahmen Regisseur Johannes Naber (der mit „Zeit der Kannibalen“ schon eine hochrangige Psycho-Politstory geliefert hat). Ende des Jahrtausends befanden sich viele Wissenschaftler und Experten – darunter der deutsche Biowaffenexperte Dr. Wolf  (ein im Lauf der Handlung zunehmen hektischer werdender Sebastian Blomberg): – im Irak, um das Waffenarsenal zu kontrollieren. Was natürlich (die Regierung von Saddam Hussein war trickreich) nicht so einfach gelang. Wolf war jedenfalls überzeugt, dass vom Irak diesbezüglich Schlimmes zu erwarten war (die Kurden erlitten einen Giftgasanschlag und konnten diesbezüglich ein Lied singen)…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

NEUE INFO:

ORF 2 heute, live ab 16.00 Uhr: „ZIB Spezial“ mit u. a. Erklärung des Bundeskanzlers, „ZIB 2 Spezial“ ab 21.05 Uhr

Utl.: Danach „Runder Tisch“, ORF III um 20.15 Uhr mit „Politik live“-Diskussion =

Wien (OTS) – Zu den politischen Entwicklungen rund um die Korruptionsermittlungen ändert der ORF heute, am 7. Oktober 2021, sein Programm: Ab 16.00 Uhr steht bis 18.00 Uhr eine „ZIB Spezial“ mit Susanne Höggerl ganz im Zeichen der Ereignisse – u. a. mit einem für 16.00 Uhr geplanten Statement des Bundeskanzlers. Den Folgen der Korruptionsermittlungen widmet sich auch die „Zeit im Bild“ um 19.30 Uhr. Ab 21.05 Uhr folgt eine „ZIB 2 Spezial“ mit Lou Lorenz-Dittlbacher. Bis 22.30 Uhr steht dabei auch ein von Tarek Leitner geleiteter „Runder Tisch“ auf dem Programm.

Bereits um 20.15 Uhr beschäftigt sich ORF III in „Politik live“ mit dem dominierenden Thema der heimischen Innenpolitik, Hans Bürger diskutiert dazu mit prominenten Gästen aus den Bereichen Medien und Politik.

„Am Schauplatz“ entfällt heute in ORF 2 ebenso wie „Eco“, „Stöckl“ beginnt nach dem „Runden Tisch“ um 22.50 Uhr.

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt erstmals einen Malaria-Impfstoff für Kinder: Jedes Jahr sterben jährlich Hunderttausende von Kindern unter fünf Jahren an Malaria. Die Impfstoff-Empfehlung der WHO könnte künftig viele Leben retten. «Dies ist ein historischer Moment», sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.
    Zum Bericht
  • US-Regierung gewinnt erste Runde gegen texanisches Abtreibungsverbot vor Gericht: Ein Bundesrichter setzt das neue, weitgehende Abtreibungsverbot in Texas auf Antrag des amerikanischen Justizministeriums vorübergehend aus. Der texanische Justizminister will sich mit dieser Niederlage nicht abfinden und kündigt Berufung an.
    Zum Bericht
  • Der Westbalkan steckt in der Warteschleife der EU fest: Die EU hat sich zu einer «europäischen Perspektive» für die Staaten auf dem Westbalkan bekannt. Einen Zeitplan für Verhandlungen gibt es jedoch nicht. Kommissionschefin Ursula von der Leyen appelliert an die Länder, «die Hoffnung nicht aufzugeben».
    Zum Bericht
  • Massiver Datendiebstahl bei Streaming-Plattform Twitch: Die Plattform wird vor allem von Gamern genutzt, die dort live ihren Videospielverlauf übertragen. Ein massives Datenleck könnte die Amazon-Tochter nun vor schwerwiegende Probleme stellen. Zu den veröffentlichten Daten gehören etwa Listen mit den angeblichen Einkünften der Twitch-Streamer. Auch die Entblössung der kompletten technischen Plattform könnte gefährliche Folgen haben.
    Zum Bericht

Österreich
Mehrere Razzien: Kurz werden Untreue und Beihilfe zur Bestechlichkeit vorgeworfen
Die Hausdurchsuchungen werden von den Betroffenen bestätigt. Auch die Bundes-ÖVP und Fellners Mediengruppe Österreich werden beschuldigt
Der Standard

Als politisch interessierter Mensch schaue ich mir jeden Donnerstag die „Sonntagsfrage“ im Fellner Sender an – und ärgere mich regelmäßig über die dort erwiesenen tendenziösen „Analysen“ von Rosam, Karmasin und Co. Auch diese Frau Beinschab hat sich dort schon in Szene gesetzt. Ich habe geglaubt, dass Umfragespezialist Thomas Hofer  der Chef des derzeit führenden Meinungsforschungsinstituts ist, aber offenbar gehört es Frau Beinschab.  Warum schaue ich mir diesen Umfragequatsch dennoch an? Habe ich etwa masochistische Züge an mir?

Nun wird auch von hoffentlich kompetenterer Stelle, als ich eine bin, das bestätigt, was ich ohnehin vermutet habe: Die Umfragen sind gekauft.  Also brauche ich mich nicht mehr ärgern! Vermutlich ärgere ich mich trotzdem.

Hausdurchsuchungen bei der ÖVP
https://www.youtube.com/watch?v=ZDx8CsIazUQ

Wer zahlt, schafft an“ – stürzt Regierung über DIESE Chats?
https://www.heute.at/s/wer-zahlt-schafft-an-stuerzt-regierung-ueber-diese-chats-100166994

Deutschland
Mäßiges Wahlergebnis der Grünen: Bitte keine Realitätsflucht!
Ein großer Erfolg? Wohl kaum: Die Grünen haben nur ein mäßiges Ergebnis eingefahren. Statt es schönzureden, müssen sie es nun ehrlich analysieren.
https://taz.de/Maessiges-Wahlergebnis-der-Gruenen/!5803737/

Grüne/FDP wollen Ampel-Koalition. Söder begräbt Jamaika-Option: „Union wohl in Opposition“
Deutsche Grüne und FDP sprechen sich für Ampel-Koalition aus. Der Beginn offizieller Sondierungen schon am morgigen Donnerstag sein.
Kleine Zeitung.at

Warten wir ab. Auch ich sehe die Union in der Opposition. Als Ösi geht mich das zwar nichts an, aber nachdenken werde ich wohl noch dürfen. In jedem kleinen Ösi-Kaff, in dem ein Bürgermeisterwechsel bevorsteht, macht der scheidende Amtsinhaber eineinhalb Jahre vor der nächsten Wahl seiner oder seinem vorgesehenen Nachfolger Platz, damit diese/dieser den Amtsinhaberbonus mitnehmen kann. Frau Merkel konnte sich von der Macht nicht trennen.

Für Olaf Scholz fiel diesmal Weihnachten und Ostern zusammen: Merkels Eitelkeit, Fehler bei der Konkurrenz-Kadidatenwahl und noch mehr Fehler im gegnerischen Wahlkampf.

Aber kehren wir in Österreich vor der eigenen Tür. Da lagert sich derzeit viel ab! Angeblich geht es auch zwischen den Koalitionspartnern drunter und drüber. Neuwahlen können wir aber nicht brauchen. Bei der österreichischen Politik sind die Theater ganz arm dran – in jeder Beziehung.

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

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