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7. JULI 2021 – Mittwoch

07.07.2021 | Tageskommentar

Aix en Provence: Das große Glück. Das Stück „Combattimento, la théorie du cygne noir“ wird von Sébastien Daucé, dem spannendsten unter den jungen Meisterdirigenten der historischen Aufführungspraxis, dirigiert. Foto: Monika Rittershaus

Elegant, leicht, eindringlich: Das Musikfestival in Aix-en-Provence begeistert vor allem mit der neuen Oper von Kaija Saariaho und markiert damit einen Triumph der Frauen in der Klassik.

Simon Stone inszeniert „Tristan und Isolde“. Die Inszenierung ieht aktuell aus, wirkt aber eher wie Oper von früher: Der Regisseur Simon Stone spielt in „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner die verschiedenen Möglichkeiten der Liebesgeschichte zwischen den beiden durch. Auf ARTE zu sehen am 8.7. um 18 h

Das große Glück
Elegant, leicht, eindringlich: Das Musikfestival in Aix-en-Provence begeistert vor allem mit der neuen Oper von Kaija Saariaho und markiert damit einen Triumph der Frauen in der Klassik.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/aix-en-provence-opernfestival-kaija-saariaho-1.5343765

Aix-en-Provence
Uraufführungen beim Festival in Aix-en-Provence: Kaija Saariaho und Samir Odeh-Tamimi
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wiener Staatsoper: Neue Preisgestaltung. Unser erklärendes Video nun in unsere Staatsopern-Reflexionen „eingeparkt“

Zu den Staatsopern-Reflexionen

 

Leser H.P. bezieht zu den neuen Preisen Stellung:

Sie dürfen gerne, wenn Sie wollen, meine folgende Meinung veröffentlichen: Die jetzige Preisänderung macht im Wesentlichen die Änderungen rückgängig, die Holender in seiner Amtszeit eingeführt hat. Holender hat damals alle Plätze mit teilweiser oder kompletter Sichteinschränkung auf ganz billig gesetzt, das betraf vor allem die 2. und 3. Reihe der Logen sowie Balkon und Galerie Seite und ganz Seite, und er hat dafür Galerie Mitte, Balkon Mitte und Mittelloge teurer gemacht. Der neue Stand entspricht also wieder eher dem Stand, der bis 1991 gegolten hat und unterscheidet jetzt wieder wie damals deutlich zwischen kompletter und teilweiser Sichtbehinderung, nur die Aufwertung der aus akustischen Gründen immer schon sehr beliebten Galerie Mitte bleibt erhalten.

Ich persönlich habe mich bei den Vorbestellungen, wo man nur die Preiskategorie und nicht die Sitznummern angeben kann, sehr gefreut, wenn ich einen Logenplatz 4 bekommen habe, und sehr geärgert, wenn ich einen Logenplatz 5 oder 6 bekommen habe, obwohl beide gleich viel kosteten. Jetzt kann ich über den Preis steuern, ob ich den guten 4er oder den billigen 5er oder 6er haben will.

BAYERISCHE STAATSOPER: TRISTAN UND ISOLDE NUN DOCH IN STAATSOPERN-TV (31. JULI)

 

BAYREUTH/ KARTENVERKAUF: Karten für Bayreuther Festspiele ausverkauft

Nur rund zweieinhalb Stunden hat es gedauert, dann waren alle frei verfügbaren Karten im Vorverkauf für die Bayreuther Festspiele vergriffen. Wer jetzt noch Eintrittskarten sucht, der muss hoffen, dass georderte Tickets wieder zurückgegeben werden. Nach rund zweieinhalb Stunden waren nahezu alle Karten für die diesjährigen Bayreuther Wagnerfestspiele verkauft, die sich im freien Vorverkauf befunden hatten.

Um 14 Uhr am Sonntag öffnete der Online-Ticketshop der Festspiele. Maximal zwölf Karten konnte jeder Bewerber kaufen. Die Opern „Tannhäuser“, „Die Meistersinger von Nürnberg“ und die Sonderaufführungen der „Walküre“ waren am begehrtesten. Die Karten für die Neuinszenierung des „Fliegenden Holländers“ waren bis knapp vor Ende der Verkaufszeit zu haben. Wer noch Karten sucht, hat noch die Möglichkeit, zurückgegebene Karten im Ticketshop der Festspiele zu erwerben. Insgesamt gibt es für diese Festspielsaison mehr als 22.700 Karten für die 25 Aufführungen.

Soweit die offizielle Aussendung. Hinter vorgehaltener Hand hört man allerdings, dass es sehr wohl noch Karten gibt, wenn auch nicht für die gängigsten Events. Ein Anruf gestern um 15 h von F.K. im Pressebüro ergab den wohlmeinenden Rat, es doch weiterhin zu versuchen. Aussichtlos ist die Situation nicht.

Die Website brach jedenfalls nicht zusammen – und diese Erfahrung machen auch andere Festspiele!

Konzertgänger in Berlin“
Wagner … wuff!
Bald ist wieder Bayreuth (Sie werden von mir hören), aber erstmal habe ich eine Richard-Wagner-Erzählung geschrieben, die im neuen Max Joseph-Magazin der Bayerischen Staatsoper erschienen ist, edel bebildert von Julian Gravy. MEISTER UND KÖTER heißt der Text: Richard Wagner in München, betrachtet durch die altersschwachen Augen seines Hundes.
https://hundert11.net/wagner-wuff/

München/ Bayerische Staatsoper
Wenn Golda singt, möchte man ihr bis zum Mond und wieder zurück zuhören
Ja, die Gewinnerin des Abends ist zweifelsohne die Sopranistin Golda Schultz. Die Südafrikanerin hat das Potenzial ein Weltstar zu werden. Ihre Stimme hat ein Bouquet, das mit den Farben Gold, Bordeauxrot und Bernstein gesegnet ist, ihre Hingabe ist sehr groß. Ihre Stimme ist Liebe. Love and devotion. Goldas Stimme hat einen maximalen Wiedererkennungswert. Sie ist kein Rohdiamant – sie ist ein Diamant.
https://klassik-begeistert.de/carl-maria-von-weber-der-freischuetz-bayerische

WIEN/ Theater im Park. DREI TERMINE JONAS KAUFMANN, HELMUT DEUTSCH

11. JULI

3. AUGUST

8. AUGUST

ZU INSTAGRAM

Kultur.Sommer.Semmering 2021
Über 70 außergewöhnliche Kulturmomente im Südbahnhotel Semmering

 

Nach dem Ende eines langen kulturellen Winterschlafs dürfen über 12.000 Festivalgäste erleichtert aufatmen: Vom 9. Juli bis zum 5. September 2021 öffnen sich im Rahmen des Kultur.Sommer.Semmering unter der Intendanz von Pianist und Dirigent Florian Krumpöck erneut die Tore des denkmalgeschützten Südbahnhotels Semmering. In den vergangenen Jahren zu einer fixen Größe der österreichischen Festivallandschaft avanciert, werden in der märchenhaften Kulisse neun Wochen lang über 70 vielfältige literarische und musikalische Veranstaltungen zu erleben sein. Auch heuer darf man sich auf ein hochkarätiges Aufgebot renommierter Theater-, Musik- und Filmstars im zauberhaften Semmeringer Sommerfrische-Flair freuen.

 

Online Spielplan und Kartenverkauf
www.kultursommer-semmering.at/spielplan

Kartenverkauf Tourismusbüro Semmering
Passstraße 2/1, 2680 Semmering
Tel.: +43 (0) 2664 20 025
tourismus@semmering.gv.at

FRANKFURT: Claudia Mahnke zur Frankfurter Kammersängerin ernannt

Kammersängerin Claudia Mahnke. Foto: Barbara Aumüller

Während des Schlussapplauses der erfolgreichen Frankfurter Erstaufführung von Francis Poulencs Dialogues des Carmélites unter der musikalischen Leitung von Giedrė Šlekytė und in der Regie von Claus Guth erwartete das Publikum am gestrigen Sonntag eine Überraschung: Mezzosopranistin Claudia Mahnke, die in der Inszenierung die Partie der Mère Marie verkörpert und seit 2006/07 zum Frankfurter Ensemble gehört, wurde von Bernd Loebe zur Kammersängerin ernannt. Bereits 2006 erhielt sie diesen Titel an ihrem damaligen Stammhaus, der Staatsoper Stuttgart – jetzt also auch in Frankfurt

„Dialogues des Carmélites“ in Frankfurt: Trauma trifft auf Märtyrer-Drama
Deutschlandfunk.de

Angst und Zittern: Dialogues des Carmélites in Frankfurt
bachtrack.com

Hannover
„Soft Valkyrie“Wagners „Walküre“ als Podcast
Abseits der großen Bühne hat die Staatoper Hannover den Podcast „Soft Valkyrie“ initiiert: Dafür hat der Komponist und Spieledesigner David Kanaga Richard Wagners Oper „Walküre“ in ein Hörstück verwandelt.
Deutschlandfunk.de

Nürnberg
Nürnbergs Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz erwartet ein Kind


Joana Mallwitz. Foto: Lutz Edelhoff

Ein freudiges Ereignis darf vermeldet werden. Nürnbergs Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz erwartet ein Kind. Dies wurde nun von Staatsintendant Jens-Daniel Herzog gegenüber unserem Medienhaus bestätigt. Ab September dieses Jahres werde die 35-Jährige deshalb eine berufliche Pause einlegen.
Nordbayern.de

Italienische Sängerin und TV-Moderatorin Raffaella Carrá gestorben
Italien verliert seine „Fernsehen-Königin“.
Kurier.at

Salzburger Festspiele
Der Salzburger „Jedermann“ ist eine Neuinszenierung
Neu ist der Hauptdarsteller, ein Großteil des Ensembles und auch das Bühnenbild.
Wiener Zeitung

Gustaf-Gründgens-Preis geht an Schauspieler Volker Lechtenbrink
Lechtenbrink (76) wurde 1959 mit der Rolle des Schulbuben Klaus Hager in im Antikriegsfilm „Die Brücke“ bekannt.
Wiener Zeitung

INFORMATION FÜR FILMREUNDE!!!!

Die 2. Auflage des Doppelbandes „Kino zum Mitnehmen“ von Herbert Wilfinger ist seit 2. Juli u.a. über unseren Webshop oder die Buchhandlung Satyr Filmwelt im METRO Kinokulturhaus erhältlich.

Schlossfestspiele Ludwigsburg/ Letzte Festivalwoche: Restkarten erhältlich – Programmänderung bei Tabea Zimmermann

Mit der zehnten Veranstaltungswoche neigen sich die Ludwigsburger Schlossfestspiele 2021 ihrem Finale zu und bieten letzte Gelegenheiten für außergewöhnliche Konzerte und Tanzvorstellungen.

Programmänderung: Tabea Zimmermann Solo: Wenige Restkarten sind noch erhältlich für das Konzert, das die Bratschistin Tabea Zimmermann – aktuelle Trägerin des Ernst-von-Siemens-Musikpreises – am Donnerstag, 8. Juli jeweils um 18 und um 21 Uhr im Ordenssaal des Residenzschlosses gibt. Leider musste aufgrund einer Erkrankung kurzfristig ihr Pianist Javier Perianes sein Mitwirken absagen. Aus diesem Grund hat sich Tabea Zimmermann entschlossen, ein außergewöhnliches Soloprogramm zu spielen: Bachs Suiten Nr. 2 d-Moll, BWV 1008 und Nr. 4 Es-Dur, BWV 1010, Hindemiths Sonate op. 25/1 sowie eine Gegenüberstellung von Sätzen aus Ligetis für Tabea Zimmermann komponierter »Sonate für Viola solo« und aus Kurtágs »Signs, Games and Messages«.

Das Konzert um 18 Uhr ist bereits ausverkauft.
Restkarten für 21 Uhr sind noch ab 35 Euro erhältlich.

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

EM-Halbfinale: Spaniens Zauderer scheitern gegen Italien vom Punkt
 Italien steht dank einem 4:2-Sieg nach Penaltyschiessen im EM-Finale. In der regulären Spielzeit und der Verlängerung aber hatten die Spanier im Wembley-Stadion den Match diktiert. Spanien beherrschte das Spiel im Zentrum voll und ganz, während den Italienern allerlei Fehlpässe unterliefen. Durch ihr Pressing provozierten die Spanier immer wieder Ballverluste, die sie zu Gegenangriffen nutzten.
Zum Bericht
In Europa rollt die Delta-Welle an: Europäische Länder sorgen sich wegen der Ausbreitung der Delta-Variante. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission, nach einer Erstimpfung mit AstraZeneca für die zweite Dosis einen mRNA-Impfstoff zu verwenden. In Grossbritannien wird bereits über eine dritte Dosis ab Herbst diskutiert.
Zum Bericht
Prominenter Kriminalreporter in Amsterdam niedergeschossen: Ein Mordanschlag auf den prominenten niederländischen Kriminalreporter Peter R. de Vries in Amsterdam hat das Land zutiefst entsetzt. Das Opfer wurde durch Schüsse lebensgefährlich verletzt. Drei Verdächtige wurden festgenommen. Wer hinter dem Anschlag steckt, ist noch ungeklärt.
Zum Bericht
Europäische Aussenminister warnen den Iran vor Eskalation im Atomstreit: In einer gemeinsamen Stellungnahme zeigten sich die Aussenminister von Deutschland, Frankreich und Grossbritannien «ernsthaft besorgt» darüber, dass Teheran weitere Schritte unternehme, um Uranmetall aus angereichertem Uran herzustellen.
Zu den neusten Entwicklungen
Ex-Polizist gewinnt demokratische Vorwahlen in New York City: Der Ex-Polizist Eric Adams gewinnt die Vorwahlen der Demokraten in New York City und steigt damit als Kandidat seiner Partei in die Stadtpräsidentenwahl. Wer ist der 60-jährige Afroamerikaner, der ab 2022 an der Spitze der grössten Stadt des Landes stehen wird?
Zum Bericht

Ausstellungen/ Kunst

Jüdisches Museum Wien: 20 Bewerbungen für Geschäftsführung
Danielle Spera, Direktorin seit 2010, hat sich um eine weitere Vertragsverlängerung beworben. Entscheidung im Herbst.
Kurier.at

Israel meldet deutlich niedrigere Wirksamkeit von Corona-Impfung
Mit der Ausbreitung der Delta-Variante ist die Wirksamkeit des Pfizer-BioNTech-Impfstoffs in Israel laut Gesundheitsministerium auf 65 Prozent gesunken. Die Zahl der schwer Erkrankten steigt wieder.
Frankfurter Allgemeine

Annalena Baerbock: Plötzlich im Schützengraben
Schlampereien, Attacken an der falschen Stelle und eine Rhetorik der bebenden Unterlippe: Die Grünen verfallen in Panik – und verspielen so den Erfolg der letzten Jahre.
Die Zeit.de

Notbremse für Baerbock: Robert Habeck sollte für die deutschen Grünen antreten
Robert Habeck sollte die Kanzlerkandidatur der deutschen Grünen übernehmen

Auszug aus dem Standard: Drei Monate nach der Nominierung von Annalena Baerbock steht die Ökopartei vor einem Trümmerhaufen. Die Kampagne für ein grüneres Deutschland ist nicht nur gescheitert, sie konnte ja gar nicht erst beginnen, weil nur die Fehler Baerbocks Thema sind.
Drei Monate nach der Nominierung von Annalena Baerbock stehen die deutschen Grünen vor einem Trümmerhaufen. Das ist nicht immer fair. CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat eine für ihn peinliche Passage in seinem Lebenslauf gleich weggelassen, SPD-Mann Olaf Scholz als Finanzminister bei der Aufsicht von Wirecard keine rühmliche Rolle gespielt. Aber ausgeschlachtet wird der Fall Baerbock.

Da kommt schon ein bisschen Mitleid auf. Doch das hält sich in Grenzen. Denn Baerbock hat ja tatsächlich einige Böcke geschossen: Bonuszahlungen, die dem Bundestag nicht gemeldet wurden, die Fehler im Lebenslauf. Und nun erweist sich ihr Buch als Katastrophe. Immer mehr Passagen darin bekommen den Stempel: abgekupfert. Dementsprechend – und wenig erstaunlich – geht es in den Umfragen bergab, und jeder neue Vorwurf bringt die Grünen wieder einen paar Schritte weg vom Kanzleramt.

Der Standard.at

Noch ist es aber nicht so weit. Ein Sprichwort besagt,dass man im reissenden Fluss nicht die Pferde wechselt. Armin Laschet, weiß Gott kein Strahlemann, kann sich angesichts der desaströsen Konkurrenz freuen!

Österreich
Das Schweigen bricht. Medien erpressen die Politiker. Korrupter Mediensumpf in Österreich

https://youtu.be/bgmzt3jT2ic

Mit Prostituierten habe ich zeitlebens jeden Kontakt vermieden, das ist ehrlich und nicht gelogen. Mit anderen Berufsgruppen, die wesentlich unehrlicher, aber den Gunstgewerblerinnen nicht unähnlich sind, konnte ich den Kontakt nicht vermeiden.

Hören Sie sich Gedanken zur Medienlanschaften im Youtube-Bericht an. „News“ hat aufgemuckt, und der schönste und auskunftsbereiteste Finanzminister aller Zeiten hat Inserate gestrichen. Dieses Storno hat natürlich nichts mit der Berichterstattung zu tun.

Das glaube ich nur zu gerne, denn sonst wäre ja die Situation in Österreich nicht auszuhalten.

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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