Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

7. DEZEMBER 2021 – Dienstag

07.12.2021 | Tageskommentar

Bitte untenstehenden Link anklicken

HEUTE STREAM AUS MAILAND: MACBETH zur Saisoneröffnung (20.15 h)

https://www.arte.tv/de/videos/104870-001-A/giuseppe-verdi-macbeth/

Videoclip zur heutigen Macbeth-Premiere

ZU INSTAGRAM mit Video

Mailand freut sich auf Scala-Saisonstart mit „Macbeth“
Regisseur Livermore inszeniert die Oper in zeitgenössischem Ambiente mit Netrebko in der Titelrolle.
WienerZeitung.at

Anna Netrebko überall: Auf CD, im Kochbuch und bösartig auf Arte
Auch in Corona-Zeiten geht die Vermarktung der Marke Anna Netrebko weiter: Zur neuen CD gibt es ein Kochbuch, in dem sie sich als Genussmensch zeigt, der sein Gleichgewicht in der Küche findet.
Der Standard.at

Wiener Staaatsoper: Der Online-Spielplan vom 7. bis 12. Dezember 2021

Auch in den kommenden Tagen präsentiert die Wiener Staatsoper auf play.wiener-staatsoper.at Aufnahmen aus ihrem umfangreichen Online-Archiv:

Duccio Tariello und Marcos Menha in Marco Goeckes »Fly Paper Bird« © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Das Wiener Staatsballett ist am Donnerstag, 9. Dezember im Dreiteiler Im siebten Himmel (aufgezeichnet bei der Premiere im November 2021, Headerbild) zu erleben. Auf dem Programm stehen Martin Schläpfers Marsch, Walzer, Polka, die Uraufführung von Marco Goeckes Fly Paper Bird sowie George Balanchines Symphony in C.

Auch zwei Mozart-Werke sind in dieser Woche zu sehen: Am 8. Dezember Die Entführung aus dem Serail, aufgezeichnet 2020, u.a. mit Christan Nickel, Lisette Oropesa, Daniel Behle und Regula Mühlemann sowie Antonello Manacorda am Dirigentenpult und am 11. Dezember Le nozze di Figaro (aufgezeichnet 2021) unter Philippe Jordan u. a. mit Andrè Schuen, Federica Lombardi, Louise Alder und Philippe Sly.

Donizettis Don Pasquale aus 2015 mit Michele Pertusi, Valentina Naforniţă und Juan Diego Flórez und Jesús López Cobos am Dirigentenpult steht am 10. Dezember auf dem Online-Spielplan.

Am 12. Dezember folgt Faust (2021) in der Inszenierung von Frank Castorf, u.a. mit Juan Diego Flórez, Nicole Car, Adam Plaka und Étienne Dupuis; Dirigent: Bertrand de Billy.

Alle genannten Streams sind in Österreich und international kostenlos auf play.wiener-staatsoper.at abrufbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr und sind 24 Stunden lang abrufbar.

Zum Streaming

Dienstag, 7. Dezember 2021, 19.00 Uhr
Gaetano Donizetti
DON PASQUALE (2015)
Musikalische Leitung: Jesús López Cobos
Inszenierung: Irina Brook
Mehr darüber (gesamte Liste) in unseren „Infos des Tages“

Theaterdirektoren: Einlass nur mit PCR-Test: „fast unmöglich zu bewältigende Hürde“

Dringender Appell an die Politik: Direktoren der Theater-, Oper- und Konzerthäuser fürchten sich vor einer „Stornierungsflut“
Kurier.at
Was Wien betrifft – und somit unsere Bundestheater – fällt heute die Entscheidung über die Vorgangsweise in den nächsten Wochen. Dann wissen wir mehr!
Wiener Staatsoper: Weitere Zeitungskritiken zu „Don Giovanni

Ein ganz großer Wurf ist der neue Staatsopern- „Don Giovanni“ nicht, der totale Flop allerdings auch nicht. Noch spielt das Haus in der ersten Liga, die Frage ist, wie lange noch.
Copyright: Wiener Staatsoper

Wien/ Staatsoper
Popstar des Narzissmus: Don Giovanni an der Staatsoper
Regisseur Barrie Kosky versucht sich an einer Entschlackung der Mozart-Oper und pendelt zwischen subtilem Kammerspiel und szenischer Beiläufigkeit
Der Standard.at

Die Seele ist ein schroffes Land
Barrie Kosky und Philippe Jordan zeigen einen optisch düsteren, musikalisch feinen Mozart an der Wiener Staatsoper.
WienerZeitung.at

Keine Maskenpflicht für Don Giovanni Bezahlartikel
Barrie Kosky zeigte als Auftakt seines Da-Ponte-Zyklus mit Musikdirektor Philippe Jordan einen ernst zu nehmenden „Don Giovanni“ mit schwachem Sängerensemble.
https://www.diepresse.com/6070956/keine-maskenpflicht-fur-don-giovanni

Staatsoper mit „Don Giovanni“ am Felsen und im Fernsehen
Vorweihnachtszeit in Wien: Die Straßen sind jahreszeitlich erleuchtet, es fröstelt – und in der Staatsoper werden Geisterpremieren ohne Publikum für TV und Stream abgehalten. Beinahe schon lieb gewordenes Brauchtum
www.puls24-at

Alle Lust will Ewigkeit, nicht Erstarrung Wiener Staatsoper/ Don Giovanni
DrehpunktKultur.at

In unserem Diskussionsforum ist Don Giovanni derzeit ein vieldiskutiertes Thema.

Salzburg
Salzburger Festspiele Pfingsten 2022 unter der Sonne von Sevilla
WienerZeitung.at

Rolando Villazón inszeniert Rossini bei den Salzburger Pfingstfestspielen
Salzburger Nachrichten

Gaëtano Donizetti: Anna Bolena • Opernhaus Zürich • Premiere: 05.12.2021

In Memoriam Edita Gruberova

Diana Damrau in der Titelrolle: Foto: Toni Suter

«Donizettis Anna Bolena gehörte zu den Paraderollen der kürzlich verstorbenen Edita Gruberova. Im Gedenken an die Sopranistin widmet ihr das Opernhaus die Premiere seiner Neuproduktion.»

Immerhin hat es für ein paar Worte des Intendanten und eine Schweigeminute im Sitzen gereicht. Der im Vorjahr verstorbene Nello Santi, dem das Opernhaus Zürich mindestens so viel zu verdanken hat, wurde nur mit warmen Worten gewürdigt, denn das ihm zugedachte und dann Corona zum Opfer gefallene Gedenkkonzert wurde sang- und klanglos vergessen…

Diana Damrau vermag es leider nicht, als Anna Bolena zu überzeugen. Rein technisch gesehen ist alles da, was nötig ist. Die Stimme ist aber zu klein und hat zu wenig Volumen. An diesem Abend vermag sie im Haus nicht zu tragen. Hinzu kommt, dass die Stimme viel zu schwerfällig geführt ist. Es fehlt die Flexibilität, die zum Belcanto zwingend dazu gehört. Gegen Ende des Stücks gibt es wiederholt Momente, wo die Grenze zwischen belcantistischer Emotion und schlichtem Verismo überschritten wird. ..

Zum Premierenbericht von Jan Krobot

Zürich
Opernhaus Zürich: Matthias Schulz wird ab 2025 neuer Intendant
Der gebürtige Bayer war für die Salzburger Festspiele etwa als Leiter der Konzertplanung tätig
Der Standard.at

Neuer Intendant am Opernhaus Zürich: «Ich will die Leute an den Ohren packen»
Matthias Schulz, derzeit Intendant der Berliner Lindenoper, übernimmt 2025 die Leitung der grössten Schweizer Kulturinstitution.
NeueZürcherZeitung.ch

BERLIN / Staatsoper Unter den Linden „LOHENGRIN“, 4.12.2021

Andreas Schager, Elza van den Heever und Ekaterina Gubanova sorgen für ein veritables Sängerfest
Kurzkritik

Ekaterina Gubanova (Ortrud). Foto: Monika Rittershaus

Ein Opernhaus ist immer so gut, wie  das Repertoire funktioniert. Also klappte es in der Staatsoper Unter den Linden diesmal grosso modo vorzüglich. Bei einer Vorstellung von Lohengrin, dessen Premiere am 13.12.2020 pandemiebedingt noch ohne Publikum über die Bühne gehen musste, war das Haus diesmal dank der Berliner Corona-Politik, die es diesmal mit der Kultur (noch) gut meint, ziemlich voll. Das Plus der kulanten 2G Plus Regel verlangt vom Publikum nämlich nur als das Tragen einer Maske, aber keinen Test. In den Pausen kann man – natürlich ganz ohne – gemütlich seinen Wein trinken…

Am Ende viel Jubel und ein einsamer Buhrufer beim ersten Vorhang für Schager, der in Anbetracht der überwältigenden Zustimmung des restlichen Publikums diese einzelne Meinungsäußerung richtigerweise auf die leichte Schulter nahm. 

Hinweis: Am 12.12. gibt es noch die Gelegenheit, die Produktion in dieser Besetzung zu erleben. 

Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger

Berlin / Komische Oper: „KATJA KABANOVA“ von Leoš Janáček, 2. Aufführung am 05.12.2021

Magnus Vigilius als Boris Grigorjewitsch, Annette Dasch als Katja.Foto: Jaro Suffner

Regisseurin Jetske Mijnssen blättert nun in der Komischen Oper Berlin Katjas Schicksal wesentlich feinfühliger auf. Stocksteif, mit zumeist niedergeschlagenen Augen und stets im braunen Rock plus heller Bluse (Kostüme: Dieuweke van Reij), steht sie wie versteinert in einem leeren Zimmer an einer großen verschlossenen bzw. nicht geöffneten Flügeltür. Spürt sie überhaupt die Anwesenheit von Boris Grigorjewitsch (Magnus Vigilius !) auf der anderen Türseite, der sich in sie, eine verheiratete Frau, plötzlich verliebt hat?

Mit ihrer betont aufrechten Haltung scheint sich Katja gegen die ständigen Zumutungen in dieser Familie wehren zu wollen..

Zum Berichtvon Ursula Wiegand

Oper Frankfurt: „Die Nacht vor Weihnachten“

Thomas Faulkner (Pazjuk) und Julia Muzychenko (Oksana). Foto: Monika Rittershaus

Frankfurt
„Die Nacht vor Weihnachten“ an der Oper Frankfurt: Großes Glück gehabt
Frankfurter Rundschau

Auszeichnung
Olga Neuwirth erhält „Grawemeyer Award 2022“ für ihre Oper „Orlando“
WienerZeitung.de

STAATSOPER HANNOVER SAGT ALLE VORSTELLUNGEN BIS EINSCHLIESSLICH SONNTAG AB

Die Staatsoper Hannover sagt wegen Corona-Fällen alle Proben und Vorstellungen im Opernhaus und Ballhof bis einschließlich Sonntag, 12.12.2021, ab.

Über das Wochenende wurden im Rahmen routinemäßiger Testungen 14 Mitarbeiter:innen im künstlerischen Bereich positiv auf das Corona-Virus getestet und durch PCR-Tests bestätigt. Da die Fälle nicht auf eine Produktion beschränkt sind, sondern in verschiedenen künstlerischen Bereichen auftreten, hat die Geschäftsführung vorsorglich die sofortige Einstellung des Proben- und Vorstellungsbetriebes bis einschließlich Sonntag angeordnet.

UNSER MUSIKALISCHER ADVENTKALENDER/ Teil 3
zusammengestellt von TTT

Stille Nacht (Silent Night) · Mannheim Steamroller · Louis Davis Jr.
Mannheim Steamroller ist ein Crossover-Klassik-Projekt des US-amerikanischen Musikers Chip Davis (* 15. November 1947 als Louis Davis). Ab Mitte der 1980er Jahre war er mit seiner klassischen Musik in moderner Instrumentierung besonders mit Weihnachtsalben sehr erfolgreich. Er hat allein in den USA mehr als 28 Millionen Alben verkauft

 

https://www.youtube.com/watch?v=2cD_JkqGuWs

St. Pölten
Landestheater Niederösterreich: Vertrag von Marie Rötzer verlängert
Die künstlerische Leiterin bleibt bis 2028 in St. Pölten. Landeshauptfrau Mikl-Leitner lobt die nationale und internationale Positionierung des Theaters: „Als kultureller Leuchtturm etabliert“
Der Standard.de

Die Glücksformel
In unseren Köpfen sind eigene Schaltungen für Freude, Lust und Euphorie eingerichtet — wir haben ein Glückssystem. So, wie wir mit der Fähigkeit zu sprechen auf die Welt kommen, sind wir auch für die guten Gefühle programmiert. … Wenn Sie diesen Artikel gelesen haben, wird es in Ihrem Kopf anders aus sehen als vorher! … Glück findet in der Gegenwart statt: Bewegung, Sex, genaue Wahrnehmung, Tätigkeit, Vielfalt im Leben haben den nachweisbar stärksten Einfluss … mehr als … Geld, Status oder Annehmlichkeiten …
TTT’s Hinweise auf Psychosoziales (soziale Gegebenheiten, die unsere Psyche beeinflussen) haben immer deutlich relevantes „Gewicht“ für gegenwärtiges Theater.
https://www.forum.lu/wp-content/uploads/2019/11/400_Klein.pdf

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • USA verkünden diplomatischen Boykott der Olympischen Spiele in Peking: Zwar werden amerikanische Athleten, jedoch keine diplomatischen oder offiziellen Vertreter zu den Olympischen Spielen nach China reisen, erklärte das Weisse Haus. Hintergrund seien der «Genozid» in der autonomen Region Xinjiang und andere Menschenrechtsverletzungen.
    Zum Bericht
  • Republikaner aus US-Kongress soll Trumps Medienunternehmen leiten: Devin Nunes soll künftig ein von Ex-Präsident Donald Trump gegründetes Medienunternehmen leiten. Trump will ein alternatives soziales Netzwerk namens «Truth Social» gründen – unter dem Dach des Medienunternehmens. Ziel sei es, der «Tyrannei» der grossen Tech-Unternehmen die Stirn zu bieten.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • Ehemaliger Nissan-Chef sieht sich als Opfer der japanischen Justiz: Ex-Autoboss Carlos Ghosn sieht sich nach seiner spektakulären Flucht aus Japan in den Libanon weiterhin als «Geisel» des japanischen Justizsystems. Japan halte das Fahndungsersuchen über die internationale Polizeibehörde Interpol aufrecht und versuche, seine «Geisel-Justiz über Japans Grenzen hinaus zu verlängern».
    Zum Bericht
  • Vulkanausbruch bringt Tod und Zerstörung über Java: Drei Tage nach dem Vulkanausbruch auf der indonesischen Insel Java ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Mindestens 22 Menschen seien bei der Eruption des 3700 Meter hohen Semeru ums Leben gekommen, 27 weitere würden noch vermisst. Mindestens 68 Menschen wurden verletzt.
    Zum Bericht
  • Schweizer Unilabs-Gruppe kommt in dänische Hände: Das in Genf angesiedelte Unternehmen Unilabs, ein global tätiger Akteur für medizinische Diagnostik, ist an die dänische Holding A. P. Moller verkauft worden. Diese ist international bekannt als Weltmarktführer der Containerschifffahrt. Beobachter spekulieren über einen Verkaufspreis von rund 5 Milliarden Dollar.
    Zum Bericht

Deutscher Fußball
Recht auf freie Meinungsäußerung. Anwalt Schickhardt: „Bellingham kann nicht belangt werden“
Christoph Schickhardt (66) ist seit 35 Jahren Anwalt im Fußball. Er hat den Schiedsrichterskandal um Robert Hoyzer 2005 begleitet. Der Dortmunder Profi Jude Bellingham (18) brachte nun Felix Zwayers Leistung im Spitzenspiel gegen Bayern München mit seiner damaligen Rolle in Verbindung.

Es ist nicht zu verfolgen, was Bellingham gesagt hat. Seine Aussage ist unanständig, aber nicht zu beanstanden, sie ist ganz klar vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt. Sie ist legal, aber nicht legitim. Wer so etwas wie Zwayer angestellt hat, muss damit leben. Der DFB kann aus meiner Sicht nicht gegen Bellingham vorgehen. Der ganze Vorfall zeigt uns aber, dass es mit dem Videobeweis immer schlimmer wird.
www-kicker.de

Ich muss gestehen, dass ich die Rolle von Felix Zwayer im Hoyzer-Skandal nicht mehr in Erinnerung habe, es wundert mich aber, dass es in der Fußball-Schiedsrichterei eine zweite Chance gibt. Meine Erfahrungen waren andere, nach einer Fehlleistung war ich weg vom Fenster nach ganz oben. So ganz kann ich den Fußball-Anwalt in seiner Argumentation allerdings auch nicht folgen, denn wenn ich derMeinung bin, dass jemand ein Trottel ist, darf ich es ihm zwar unter vier Augen, jedoch nicht öffentlich sagen. Oder wurde das Recht auf freie Meinungsäußerung inzwischen revidiert?

Zum umstrittenen Video-Beweis beim Fußball: Man kann von den Schiedsrichtern nicht eine souveräne Spielleitung verlangen und sie dann vorführen. Jetzt ist der Schiedsrichter nur noch der Vollstrecker einer technischen Gegebenheit. 

Zum Glück bleibt jetzt kein Platz mehr für Corona-Weisheiten.

Deshalb schließe ich mit Wünschen für einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

Diese Seite drucken