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6. AUGUST 2021 – Freitag

06.08.2021 | Tageskommentar

 

HEUTE BEI DEN SALZBURGER FESTSPIELEN: SAISONPREMIERE „COSÌ FAN TUTTE“

Ioana Mallwitz Musikalische Leitung
Christof Loy Regie

TERMINE UND KARTEN

Besetzung

Elsa Dreisig Fiordiligi
Marianne Crebassa Dorabella
Andrè Schuen Guglielmo
Bogdan Volkov Ferrando
Lea Desandre Despina
Johannes Martin Kränzle Don Alfonso

HEUTE19,30 h  auf ARTE-CONCERT: Konzert der Wiener Philharmoniker unter Christian Thielemann mit Elina Garanca (Mahler, Bruckner)
Zum Stream auf ARTE Concert

SALZBURG: FOTOS UND ERSTE KRITIKEN AUS DER PREMIERE „IL TRIONFO DEL TEMPO E DEL DISINGANNO“ von G.F.Händel
 
Cecilia Bartoli. Foto: Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus

Il trionfo del Tempo e del Disinganno“: Hochwürden siegt wieder
Bejubelte Wiederaufnahme von Händels Oratorium bei den Salzburger Festspielen.
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/buehne/2115447-Il-trionfo-del-Tempo-e-del-Disinganno-Hochwuerden-siegt-wieder.html

Salzburg
Kritik – Händels „Il Trionfo“ bei den Salzburger Festspielen Es (ba)rockt an der Salzach
BR-Klassik.de

„Il trionfo del Tempo e del Disinganno“: Schönheit muss leiden wie Jedermann
Regula Mühlemann schlüpft in einer szenischen Händel-Produktion bei den Salzburger Festspielen in die Rolle der Bellezza.
Salzburger Nachrichten

Regula Mühlemann. Foto: Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus

Jan Lauwers zu „Intolleranza 1960“ „Es wird wie ein Faustschlag ins Gesicht“
https://orf.at/salzburgerfestspiele21/stories/3223621/

Interview mit dem Bariton Georg Nigl (Podcast)
BR-Klassik.de

„Konzertgänger in Berlin“ (auf Reisen)
Bayreuther Dachschäden und Münchner Fenster
Auf kleiner Post-Bayreuther Alpen- und Süddeutschlandreise, vielleicht nicht zur Wagner-Entgiftung, aber durchaus als Gegengewicht. Unter anderem mit einem feinen Kammerkonzert in München
https://hundert11.net/fenster-und-dachschaeden/

Bayreuth
Die Akustik des Bayreuther Festpielhauses: Der legendäre Wagnerklang – zufällig genial
Die Akustik des Bayreuther Festspielhauses ist einzigartig. Weltweit schwärmen Fans und Musikschaffende vom legendären Mischklang auf dem Grünen Hügel. Tatsache ist: Hinter dem Klangwunder steckt kein genialer Akustiker, sondern der Zufall. Allerdings einer mit Symbolwert: Die spezielle Akustik ist nämlich ein Nebenprodukt von Wagners ästhetischer Vision der perfekten Illusion und eines demokratischen Theaters.
BR-Klassik.de

Kulturgeschichte
Die Deutsche Hochkultur wurde von Kiffern begründet
War Richard Wagner ein Stoner? Historische Dokumente zeigen, dass Cannabis-Konsum im deutschen Bürgertum einst viel mehr normalisiert war als heute.
https://www.vice.com/de/article/dyvkbk/die-deutsche-hochkultur-wurde-von-kiffern-begrundet

HEUTE IN POYSDORF/ „KLASSIKAMPLATZ“

 

 

Placido Domingo probt in Györ/ Ungarn (Eugene Kohn; Adela Zaharia; Placido Domingo)

ZU INSTAGRAM mit zwei weiteren Fotos

Stuttgart
Stuttgarts Generalmusikdirektor Cornelius Meister fordert Ende der Coronamaßnahmen an der Oper
https://www.swr.de/swr2/buehne/mut-zum-restrisiko-stuttgarts-gmd-cornelius-meister-fordert-ende-der-coronamassnahmen-in-den-opernhaeusern-100.html

Niederösterreich/ Festival Schloss Kirchstetten

NEUDORF IM WEINVIERTEL / Turnsaal Volksschule: Gioachino Rossinis Il SIGNOR BRUSCHINO, 4. August 2021 (Premiere am 31. Juli 2021)

Daniele Macciantelli (Bruschino), Theresa Krügl (Marianne) und Emilio Marcucci (Gaudenzio). Alle Fotos: Patrick Piller

Das von Belcanto-Liebhabern geschätzte Opern-Festival im nördlichen Weinviertel findet traditionell im Maulbertsch-Saal von Schloss Kirchstetten statt. Angesichts möglicher Restriktionen wurden für diesen Sommer die Aufführungen von Gioachino Rossinis selten gespielte Oper Il Signor Bruschino, die im Vorjahr Corona bedingt abgesagt werden musste, vorsorglich in den Ehrenhof verlegt. Intendant Stephan Gartner achtete darauf, auch im Freien die Zahl von maximal 160 Besuchern nicht zu überschreiten, um auch diesmal dem Anspruch des Festivals, das „kleinste Opernhaus Österreichs“ zu sein, gerecht zu werden. Wegen einsetzenden Regens knapp vor Beginn muss bereits bei der 2. Vorstellung nach der Premiere – das sind die Tücken einer Open Air Veranstaltung – in den Turnsaal der nahegelegenen Volksschule der Marktgemeinde Neudorf übersiedelt werden, was klaglos und rasch über die Bühne geht…

Herzlicher Applaus für eine gelungenen Opernabend, der zwar nicht unter Sternen, sondern in einem nicht gänzlich vollbesetzten Turnsaal stattfinden muss und dennoch unter einem guten Stern zu stehen scheint.

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Sommereggers Klassikwelt 99: Natalie Bauer-Lechner – Musikerin und Feministin
Natalie Bauer-Lechner hat kein hohes Alter erreicht. Nach längerer Krankheit starb sie am 8. Juni 1921 im Haus ihres Bruders in Wien, gerade einmal 63 Jahre alt. Ihre Nähe zu Gustav Mahler hat ihr ein Stück Unsterblichkeit verliehen.
Bereits vor hundert Jahren, am 8. Juni 1921, starb die Bratschistin und Feministin Natalie Bauer-Lechner in ihrer Heimatstadt Wien.
Die Tochter des Wiener Buchhändlers und Verlegers Rudolf Lechner zeigte früh musikalische Begabung und erhielt mit fünf Jahren ersten Geigen-Unterricht, ab ihrem 8. Lebensjahr besuchte sie das Wiener Konservatorium an dem sie bis 1872 Violine und Klavier studierte. Ihre Entwicklung zur Musikerin wurde durch ihre frühe Heirat zeitweilig unterbrochen. Im Dezember 1875 heiratete die 17-Jährige den erheblich älteren, verwitweten Universitätsprofessor Alexander Bauer, der drei Töchter in die Ehe mitbrachte. Nach zehn Jahren endete diese Ehe in einer einvernehmlichen Scheidung.
von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert

Wien
Solomun begeistert in Schloss Schönbrunn


Copyright: Leisure

Restlos ausverkaufte Show von Solomun zelebrierte das Comeback von Kulturevents auf der Open-Air-Bühne im imperialen Rahmen. Heute, Freitag, bringt Paul Kalkbrenner Berliner Electro-Beats in den Ehrenhof. Die Besucher werden gebeten, die Eintrittsmöglichkeit ab 16 Uhr zu nutzen, um Wartezeiten am Eingang aufgrund der rigiden Covid-19-Kontrollen zu vermeiden.
OTS-Presseaussendung

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart:  6. August 2021
FABIAN ODER DER GANG VOR DIE HUNDE /
Deutschland  / 2021
Regie: Dominik Graf
Mit: Tom Schilling, Saskia Rosendahl, Albrecht Schuch, Meret Becker, Anne Bennent u.a.

Vor kurzem erst hat man die Verfilmung einer literarischen Vorlage gesehen, die auf die schlimmste Art „Gegenwarts-verzerrt“ wurde: Franz Biberkopf, der Held von Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“, wurde vom Arbeitslosen der Dreißiger Jahre zum Migranten von heute, und im Grunde konnte man in dem Film von Burhan Qurbani nichts vom Original erkennen. Und der brutal-gewaltsame Zeitsprung ins Heute erwies sich als tödlich.

Einen ganz anderen und, wie sich herausstellt, glücklicheren Weg ging Dominik Graf, als er ein Jahr später den Roman „Fabian“ von Erich Kästner verfilmte, 1931 geschrieben mit einer ungeheuren „Witterung“ für die Zeit, die danach kommen sollte, belässt der Regisseur die Geschichte ganz in ihrer Welt – mit dem Effekt, dass sich die Bezüge zu heute in zahllosen Details so mühelos herstellen lassen, dass man sich fragt, ob man nicht selbst in einer Epoche steckt, in der das bevorsteht, was vor knapp hundert Jahren geschah?

Nur ganz am Anfang erlaubt sich der Regisseur den Trick der Überblendung vom  Heute ins Einst, Berlin, U-Bahn-Station Heidelberger Platz , Leute von heute (an ihren Smartphones sollt ihr sie erkennen), aber dann ist man schon um jene 90 Jahre zurück, die uns von damals trennen, und man bleibt auch dort. „Fabian“ ist ein (auch in der Beschwörung der Epoche großartig gelungenes) Zeitbild der dreißiger Jahre – und ein Menetekel an der Wand. Nichts davon hat die gewaltsame Aktualisierung von „Berlin Alexanderplatz“ erreicht, die nur auf die Zerstörung des Werks hinaus lief…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

ORF III am Freitag: Peter-Simonischek-Schwerpunkt zum 75. Geburtstag mit „Daniel Käfer – Die Villen der Frau Hürsch“
ORF III Kultur und Information startet am Freitag, dem 6. August 2021, einen zweitägigen Schwerpunkt zum 75. Geburtstag des Publikumslieblings Peter Simonischek. Auf dem Programm stehen ab 20.15 Uhr die beiden 2005 und 2006 entstandenen Alfred-Komarek-Verfilmungen „Daniel Käfer – Die Villen der Frau Hürsch“ und „Daniel Käfer – Die Schattenuhr“ sowie das im Jahr 2011 produzierte TV-Kammerspiel „Liebesjahre“ von Matti Geschonneck.

Mehr darüber in unseren „Infos des Tages“

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Hardliner Ebrahim Raisi als neuer Präsident des Iran vereidigt: Raisi hat die volle Rückendeckung von Revolutionsführer Khamenei. Doch der Hardliner steht vor grossen Herausforderungen. Die Verhandlungen in Wien über eine Rückkehr zum Atomabkommen sind nur eine davon. Raisi hatte im Wahlkampf die Bereitschaft zur Fortsetzung der Gespräche signalisiert.
Zum Bericht
Boko-Haram-Anhänger und Soldaten in Tschad getötet: Insgesamt 26 Soldaten sind im zentralafrikanischen Tschad bei einem Angriff der Terrormiliz Boko Haram-Kämpfen ums Leben gekommen. Vierzehn weitere wurden verletzt. «Dutzende» der Angreifer seien getötet worden, erklärte das Militär ohne konkrete Zahlenangaben.
Zum Bericht
 Südafrikas Präsident ordnet Regierung neu: Nach tagelangen Protesten und Plünderungen in Teilen Südafrikas mit mindestens 337 Toten bildet Präsident Cyril Ramaphosa sein Kabinett um. Er gab mehrere Neubesetzungen bekannt, nachdem der durch Korruptionsvorwürfe belastete Gesundheitsminister Zweli Mkhize und auch der Finanzminister Tito Mboweni auf eigenen Wunsch zurücktraten.
Zum Bericht
Gewaltige Feuerwalze wütet in der Nähe von Athen: Auch Häuser sind bedroht, der griechische Zivilschutz rief die Menschen per SMS dazu auf, die Gegend schnellstmöglich zu verlassen. Derweil hat in Nordmazedonien die Regierung wegen ständig auflodernder Waldbrände den Krisenzustand ausgerufen. Zu den neusten Entwicklungen
Lufthansa erholt sich nach Corona-Pandemie nur langsam wieder: Im ersten Halbjahr wurde ein Konzernverlust von 1,8 Milliarden Euro registriert, deutlich weniger als in der gleichen Vorjahresperiode (–3,6 Milliarden Euro). Die Lufthansa-Tochter Swiss hat im ersten Halbjahr rund eine Million Passagiere befördert, 67,5 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Sie führte 56 Prozent weniger Flüge durch.
Zum Bericht

Schock im Fußball: Barcelona kann Messi keinen neuen Vertrag geben

Zum Bericht

Messi hat sich verpokert, 130 Millionen Euro hat er bisher im Jahr verdient – er wollte noch mehr. Nun zog Barcelona die Reissleine. Messi spielte seit seiner Kindheit für den Club, er wird sich nicht so leicht anderswo eingewöhnen, abgesehen davon, dass es mir nicht sicher scheint, dass ein Club mehr als Barcelona bezahlen kann und will. Ich würde ihn nicht anrühren, der Mann ist eine Mimose und schwierig. So gut kann er gar nicht sein, dass ich ihn nicht loswerden möchte, wenn er es mit solchen Bedingungen provoziert!

Es würde mich nicht überraschen, wenn Messi doch noch einlenkt – aber dann mit Abstrichen seinerseits! Ich gehe davon aus, dass die Barcelona-Funktionäre keine Idioten sind

Österreichs bester Satiriker ist gefunden

Er heißt Andreas Hanger und ist als Politiker getarnt!

Tagespresse“-Klage: ÖVP-Politiker Hanger muss beweisen, dass er kein Satiriker ist
Hanger betätige sich „als Satiriker, tut dies jedoch im Gewande eines Politikers“, meint das Satireportal „Tagespresse“. Das Handelsgericht Wien stuft die Klage als plausibel ein.
Die Presse.com

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

 

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