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6. APRIL 2022 – Mittwoch

06.04.2022 | Tageskommentar

 

Salzburg
Osterfestspiele: Thielemann nimmt Abschied
Das Festival in Salzburg startet am 9. April mit Wagners „Lohengrin“. Mit dieser Oper hatte Thielemanns Ära auch begonnen.

Christian Thielemanns Abschied bei den Osterfestspielen Salzburg steht bevor. Mit einer Neuproduktion von Wagners „Lohengrin“ und zwei Konzerten mit „seiner“ Sächsischen Staatskapelle Dresden beendet der Dirigent seine Tätigkeit als Künstlerischer Leiter des Festivals, das heuer vom 9. bis 18. April stattfindet. Die Ära Thielemann an der Salzach hatte 2013 begonnen…

…Mit Thielemanns Osterfestspiel-Ära endet auch die Zeit der Gastdirigenten, die in den letzten Jahren je ein Konzert mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden übernommen haben. Intendant Nikolaus Bachler, der ab 2023 auch die Künstlerische Leitung des Festivals übernimmt, lädt zukünftig im jährlichen Wechsel Dirigenten samt Orchester ein, Gastdirigate sind dabei nicht mehr vorgesehen. Am 10. und 17. April wird Tugan Sokhiev der letzte Gast der Staatskapelle sein und Dmitri Schostakowitschs Siebente Symphonie, auch bekannt als die „Leningrader“, dirigieren.

Thielemann selbst übernimmt die Leitung der Sächsischen Staatskapelle Dresden in einem weiteren Orchesterkonzert mit Richard Strauss und Béla Bartók im Programm sowie einem Chorkonzert mit Bruckners Neunter, bei dem Camilla Nylund, Elena Zhidkova, Saimir Pirgu und Franz-Josef Selig die Solisten sein werden.
WienerZeitung.de

Sigi Brockmann aus Münster fragt nach: Sie zitieren die „Wiener Zeitung“, daß zu Thielemanns Abschied Bruckners Neunte als Chorkonzert aufgeführt würde. Nun hat Bruckners unvollendete Neunte nur drei rein instrumentale Sätze. Häufig wird als „vierter Satz“ sein Te Deum hinterher aufgeführt. Sollte das hier auch so sein oder habe ich da was falsch gelesen .  S. Brockmann

Salzburg
Osterfestspiele: Thielemanns Finale beginnt
https://salzburg.orf.at/stories/3150613/

Wien/ Konzerthaus
Teodor Currentzis: Zum Kern vordringen
Achterbahn der Gefühle mit dem SWR Symphonieorchester unter Teodor Currentzis.
WienerZeitung.at

Teodor Currentzis im Konzerthaus: Grimmig gegen Stalin
Das Programm des SWR Symphonieorchesters wurde kurzfristig komplett umgestellt, es lautete „Ukrainisch – Deutsch – Russisch“
DerStandard.at

Currentzis in Wien: Gewaltklänge, Abgesänge – und ein Dirigent, der im Regen steht
Die Presse.com

Wiener Staatsballett: Neuer Erster Solist Brendan Saye
 
 
 
Das Wiener Staatsballett hat ab der Spielzeit 2022/23 einen neuen Ersten Solisten: Brendan Saye, derzeit Principal Dancer des National Ballet of Canada, wechselt zur nächsten Saison aus Toronto nach Wien.

Ballettdirektor Martin Schläpfer, der Sayes Karriere schon seit geraumer Zeit aufmerksam verfolgt, begründet dieses neue Engagement: »Brendan Saye ist eine Ausnahmeerscheinung. In seinem Tanzen verbindet sich scheinbar mühelos stupendes technisches Können mit einer großen künstlerischen Ausdruckskraft sowie makelloser klassischer Linienführung, Noblesse und Eleganz, wie sie in dieser frappierenden Schönheit selten zu sehen sind. Er ist ein einfühlsamer, hervorragender Partner und es muss ein Traum jeder Ballerina sein, mit ihm tanzen zu dürfen. Brendan Sayes Rollen-Spektrum reicht von Rudolf Nurejews Prinz Florimund und George Balanchines Apollo bis ins zeitgenössische Repertoire. Ich freue mich sehr, ihn ab September 2022 als Ersten Solisten des Wiener Staatsballetts unserem Publikum vorstellen zu dürfen.«

WIENER STAATSBALLETT UND BALLETTAKADEMIE REAGIEREN AUF UKRAINE KRISE

Neben diesem bereits lange geplanten Engagement Brendan Sayes reagiert das Wiener Staatsballett kurzfristig auch auf die aktuelle Lage in der Ukraine, von wo es mehrere Bewerbungen von Tänzer*innen erreichte, die sich aufgrund der Kriegssituation in einer humanitären Ausnahmesituation befinden. In einem ersten Schritt hat sich das Wiener Staatsballett im Rahmen seiner Möglichkeiten dazu entschlossen, vorübergehend zwei Tänzer*innen in die Compagnie aufzunehmen.

Auch von der Ballettakademie unter der Leitung von Direktorin Christiana Stefanou gibt es intensive Bemühungen, möglichst vielen schutzsuchenden jungen Tänzer*innen im Rahmen ihrer Kapazitäten zu helfen. Derzeit sind drei Schüler*innen bereits aufgenommen worden, in den nächsten Wochen werden weitere folgen. Außerdem steht die Ballettakademie in engem Kontakt mit der Staatlichen Ballettschule in Kiew und dem Kiev Choreographic College, um über weitere Hilfsmöglichkeiten zu beraten.

Programm der Spielzeit 2022/23 an der Staatsoper Unter den Linden

Wir freuen uns, Ihnen heute das Programm der Saison 2022/23 vorstellen zu können, die unter dem Schlagwort »Uferlos« steht. Ein Begriff, der uns nicht nur Grenzen- und Endlosigkeit, sondern auch ein Gefühl von großer Freiheit vermittelt. Das Ufer nicht zu sehen und es womöglich auch nicht erreichen zu können, ist ein beklemmender Moment, ein Zustand des Verlorenseins und existentieller Not, der ein Suchen nach Halt und Orientierung nach sich zieht. »Uferlos« hat etwas Ambivalentes, etwas, das sich je nach Sichtweise anders darstellt und zum Nachdenken anregt.
Wir freuen uns auf eine spannende und erlebnisreiche Spielzeit mit Ihnen!

Ausführliches ist in unseren Infos des Tages zu lesen

Der reguläre Vorverkauf startet am 12. April 2022 um 12 Uhr für den RING-Zyklus und die FESTTAGE 2023, am 23. April 2022 um 12 Uhr für Abonnements 2022/23 und am 14. Mai 2022 um 12 Uhr für alle Opern- und Konzertvorstellungen 2022/23. Der vorgezogene Vorverkauf für Mitglieder des Fördervereins, Abonnent:innen sowie Inhaber:innen einer StaatsopernCard beginnt am 9. April 2022 um 12 Uhr für RING-Zyklen und FESTTAGE 2023 und am 7. Mai 2022 um 12 Uhr für alle Opern- und Konzertvorstellungen der Saison 2022/23. Weitere Informationen unter: www.staatsoper-berlin.de.

BAYERISCHE STAATSOPER: UMBESETZUNGEN

hiermit möchten wir Sie auf folgende Umbesetzungen aufmerksam machen:
In den Vorstellungen von Parsifal am 14. und 17. April 2022 übernimmt Marek Janowski anstelle von Mikko Franck und in der Vorstellung am 23. April 2022 übernimmt Constantin Trinks das Dirigat anstelle von Mikko Franck. In den Vorstellungen von Macbeth am 24., 27. und 30. April 2022 sowie 4. Mai 2022 übernimmt Carlo Rizzi das Dirigat anstelle von Andrea Battistoni.

OPER FRANKFURT: KURZFILM ZU FEDORA IST FREIGESCHALTET

Jonathan Tetelman, Nadja Stefanoff, Foto: Oper Frankfurt

der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Premiere von Umberto Giordanos Fedora (Musikalische Leitung: Lorenzo Passerini; Regie: Christof Loy) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet:

https://oper-frankfurt.de/de/mediathek/?id_media=328

Frankfurt
„Fedora“ an der Oper Frankfurt: Die Liebe verwehrt ihr, nicht zu lieben
FrankfurterRundschau.de

„Fedora“ in Frankfurt: Unentrinnbarer Wohlklang
FrankfurterAllgemeine.de

MEININGEN: Santa Chiara“ von Herzog Ernst II. in Meiningen

 

Von umfassend ausgebildeten, mit künstlerischen Begabungen gesegneten Politikern können wir heute nur noch träumen. Allenfalls der einstige SPD-Politiker und ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt mag einem aus der jüngeren bundesrepublikanischen Geschichte in den Sinn kommen, der immerhin so gut Klavier spielte, dass er zusammen mit Christoph Eschenbach und Justus Frantz Mozarts Konzert für drei Klaviere spielen konnte.

Über welche Begabungen und Kenntnisse verfügte dagegen Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha (1818- 1893)! Er studierte Mathematik, Philosophie, Staatsrecht und Jura, erlernte zudem von früh auf das Klavierspiel sowie Tonsatz und komponierte.

Seine erste Oper „Zaire“ schrieb der Herzog 1846 nach der gleichnamigen Tragödie von Voltaire auf Anregung von Franz Liszt, seine erfolgreichste vierte hat nun das Staatstheater Meiningen nach 100 Jahren wieder ausgegraben: „Santa Chiara“, 1854 mit überwältigender Publikumsresonanz uraufgeführt in Gotha unter Liszts Stabführung. Bis 1927 hielt sie sich mit über 50 Wiederholungen auf dem Spielplan und wurde von 25 weiteren Bühnen nachgespielt, darunter Paris, Wien, Berlin, Dresden, Frankfurt und Leipzig. Danach aber verschwand die Erfolgsoper für immer in der Versenkung…

Zum Berichtvon Kirsten Liese

Bei Youtube findet sich auch ein Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=g-Y0qL6iukg

Staatsoper Stuttgart: „DON GIOVANNI“ 1.4.2022  – konzertante Spontanität

Das diffuse Corona-Infektionsgeschehen zwingt die Theater derzeit zu laufenden Spielplan- oder Besetzungs-Änderungen. Die Wiederaufnahme-Premiere der nun auch schon fast zehn Jahre alten Inszenierung von Andrea Moses konnte noch stattfinden. Dann schlug der Virus gleich bei mehr als der Hälfte der Solisten zu, so dass die zweite und dritte Vorstellung komplett abgesagt und durch „Hänsel und Gretel“ ersetzt werden mussten. Die vierte und letzte Vorstellung sollte jedoch aufgrund des Probenaufwandes unbedingt über die Bühne gehen…

Zum Berichtvon Udo Klebes

TTT Vinylschätze 20 – Tempi passati: Edvard Grieg „Solveigs Lied + Wiegenlied“ 1876, Kurt Eichhorn, Berliner Symphoniker, Ingrid Bjoner 1964

Emmanuel Villaume, Prague Philharmonia, Anna Netrebko 2008

 

https://www.youtube.com/watch?v=ujWQ-sdhPzM   Lied   4.46 Min.

https://www.youtube.com/watch?v=72WpvWCySl4&list=PL_36-hH0sGECS_hN7zIzhC3Zvl–KjHBf&index=1 Wiegenlied   3.41 Min.

… und dann war da noch Anna Netrebko 2008

https://www.youtube.com/watch?v=cERoFYCRBsU 4.59 Min.

Ingrid Kristine Bjoner Pierpoint (8. November 1927, Kråkstad – 4. September 2006, Oslo) war eine norwegische Sopranistin, mit erfolgreicher internationaler Opernkarriere von 1956 bis 1990,  besonders als Wagner-Heldin und in gefeiert Opern von Richard Strauss.

 „Peer Gynt“, dramatisches Gedicht von Henrik Ibsen (1828-1906), 1876 in Oslo uraufgeführt, Bühnenmusik von Edvard Grieg (1843-1907). „Solveigs Lied“ handelt von ihrer Treue und Zuversicht zu Peer Gynt’s Rückkehr, der Hoffnung auf Gottes Hilfe.  Die Abenteuer des armen Bauernburschen Peer Gynt (Träumer/Taugenichts), der mit Lügengeschichten der Realität entflieht, aufbricht die Welt zu entdecken, erzählt Irrwitziges: er kämpft mit dämonischen Trollen, wird als Sklavenhändler reich und zum Kaiser eines Irrenhauses ernannt. Obwohl schon der  junge Peer in Solveig verliebt ist, findet die Liebe keine Erfüllung. Solveig bleibt ihm jedoch über Jahrzehnte treu bis er als gebrochener, alter Mann zurückkehrt und bei Solveig Schutz und Geborgenheit findet.

WIESBADEN: Startschuss für die Internationalen Maifestspiele

Am Vorabend des 1. Mai bilden »Der Freischütz« und der »Tanz in die Maifestspiele« den fulminanten Auftakt zu den diesjährigen Internationalen Maifestspielen.
Mit »Babylon«, »War on Water« und dem Eröffnungsfest der Jungen Maifestspiele starten dann am Sonntag, den 1. Mai offiziell die Internationalen Maifestspiele 2022.

»Der Freischütz« Sa., 30. April um 19.30 Uhr im Großen Haus
Romantische Oper in drei Aufzügen.

Im Jahr 2021 wurde Carl Maria von Webers Oper »Der Freischütz« 200 Jahre alt. Wie so viele Jubiläen des vergangenen Jahres wird auch dieses nun 2022 nachgeholt – und zwar auf ganz besondere Weise. Das Stück, das oft als deutsche Nationaloper bezeichnet wird und den Weg zu den Musikdramen Richard Wagners ebnen half, wird von René Jacobs, einem der großen Stars der historisch informierten Aufführungspraxis, neu gedeutet…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Nürnberg
Eindringlich und ohne Schnörkel: der neue Rosenkavalier in Nürnberg
bachtrack.de.com

Konzertkritik – Nürnberger Symphoniker/ Darlington
Überzeugende Leistung unter Jonathan Darlington
 BR-Klassik.de

Schweitzerzs Klassikwelt 59: „Das Rheingold“
Als wir (noch) nicht „Merker“ und „Blogger“ waren. Erinnerungen an schöne musikalische Erlebnisse.
von Lothar und Sylvia Schweitzer
Klassik-begeistert.de

FLENSBURG / Schleswig-Holsteinisches Landestheater: DIE STUMME SERENADE von Erich Wolfgang Korngold

Ein trotz mehrerer Wiederbelebungen in den vergangenen Jahren (zuletzt 2017 in Coburg) doch weitgehend unbekanntes musikalisches Juwel von Erich Wolfgang Korngold ist die musikalische Komödie in zwei Akten namens „Die stumme Serenade“. Warum das Werk nicht viel öfter auf den Spielplänen zu finden ist und warum sich auch das (Flensburger) Publikum eher zurückhaltend mit dem Besuch dieses musikalischen Juwels gibt, lässt sich nicht so recht sagen. Das Stück hat alles, was ein Hit braucht und auch die temporeiche Inszenierung und die engagierte Darstellung auf der Bühne hat alles, was es zum großen Erfolg braucht. Seinerzeit waren die Arien „Luise, Luise, du hast etwas“ und „Ich geh mit Dir ans End der Welt“ regelrechte Hits…
Zum Bericht von Marc Rohde

Premiere im Theater Nordhausen des Musicals „Jane Eyre“ am 1. April 2022

Das Musical „Jane Eyre“ lässt die Herzen des Publikums höherschlagen „Jane Eyre“ wird als fiktive Autobiografie, als Liebes- und Gesellschaftsroman und bisweilen auch als Bildungsroman bezeichnet. Die Autorin Charlotte Brontë erzählt darin den verschlungenen Lebensweg einer selbstbewussten Frau, die allen Widrigkeiten trotzt. Das Buch ist unter dem männlich anmutenden Pseudonym Currer Bell erschienen. Dies zeigt schon, dass die Themen damals sehr brisant waren und heute auch noch etwas zeigen, ohne dass das Musical hierdurch schwer wird. Es ist einfach schön unterhaltend…
Zum Berichtvon Olaf Schnürpel

Rücktritt des Staatsballettschefs: Fehler von Anfang an
Aus Sicht von Ivan Liška war schon die Bestellung seines Nachfolgers Igor Zelenskys von wirtschaftlichen Interessen gesteuert.
SueddeutscheZeitung.de

Ich liebe es ganz besonders, wenn die gegangenen Vorgänger sich zu Wort melden!

WIEN / Burgtheater: CYRANO DE BERGERAC
von Martin Crimp nach Edmond Rostand
Deutschsprachige Erstaufführung
Premiere: 5. April 2022

Foto: Nicolas Ostermann

Klassiker sind arme Hunde. Rechtlos schweben sie im luftleeren (tantiemenfreien) Raum und sind jeder interpretatorischen Willkür ausgesetzt. Nicht nur Regisseure vergreifen sich an ihnen, sondern auch nachgeborene Dramatiker-Kollegen (egal, welcher Größenordnung). Wo bildende Künstler „übermalen“, werden Stücke von einst „überschrieben“. Warum? Na ja, das gibt billige Tantiemen für die Zerstörung teurer Werke. Die Neudichter geben an, uns überhaupt erst den Zeitbezug klar zu machen (weil jedes Publikum ja von den Theaterschaffenden konstitutionell für dumm gehalten wird), und das Ergebnis…

… sieht im schlimmsten Fall so aus wie das, was man unter dem irreführenden Titel „Cyrano de Bergerac“ derzeit im Burgtheater erlebt. Martin Crimp, der Brite, von dem man weiß, dass er eigene Stücke schreiben kann, hat die große Mantel-und-Degen-Tragikomödie von Edmond Rostand mit der unnachahmlichen sprachlichen Brillanz und seelischen Zartheit zu einer Minifassung eingedampft (sieben Darsteller reichen ihm), die viele Nachteile hat.

Zwar wird immer wieder (sinnloser Weise!) betont, man befände sich schließlich in den „Sechzehnhundertvierziger Jahren“, aber alles an dem neuen Stück ist von hier und heute…

Der Abend war nicht weniger als kaltblütiger Mord an allem, was das Original des „Cyrano de Bergerac“ schön, wunderbar und besonders macht. Was man statt dessen geboten bekommt… aber das ändert nichts am Beifall. Die Wiener beklatschen gleichmäßig alles, was man ihnen vorsetzt, als gäbe es keine Frage der Qualität.

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

USA: Die unglaubliche Geschichte um den Laptop von Hunter Biden
Schlechte Nachrichten für den US-Präsidenten: „New York Times“ und „Washington Post“ halten Dokumente, die seinen Sohn belasten, mindestens in Teilen für echt. Haben die Zeitungen der Story im Wahlkampf 2020 zu wenig Beachtung geschenkt? .

Die Geschichte könnte aus einem zweitklassigen Agententhriller aus dem Kalten Krieg stammen. Am Anfang steht der Computerreparateur John Paul Mac Isaac. Er erhält im April 2019 Besuch von einem Mann, den der stark sehbehinderte Mac Isaac nicht genau erkennen kann, der sich aber als Hunter Biden ausgibt, Sohn des vormaligen Vizepräsidenten und damaligen demokratischen Spitzenkandidaten Joe Biden. Der Mann hinterlässt einen Laptop mit Wasserschaden zur Datenrettung, meldet sich danach aber nicht mehr. …
SueddeutscheZeitung.de

Fußball/ Deutschland
Nach Wechsel-Fauxpas: Nagelsmann kann Freiburg-Einspruch nicht verstehen
Bayern-Trainer Julian Nagelsmann hat den SC Freiburg für den Einspruch nach dem Münchner Wechselfehler beim 4:1-Sieg in der deutschen Fußball-Bundesliga kritisiert. „Aus persönlicher Sicht kann ich es nicht verstehen, dass Freiburg das macht, weil sie in den 18 Sekunden jetzt nicht zwei Tore gemacht hätten oder vielleicht auch eines“…
https://www.krone.at/2674203

So darf man beim Fußballgericht nicht argumentieren, der Einsatz eines unberechtigten Spielers zieht Punkteverlust nach sich, selbst wenn der Einsatz nur Sekunden dauert. Im konkreten Fall glaube ich aber nicht an eine Resultatumkehr, weil das Schhiedsrichterteam an dieser Sache auch nicht ganz unschuldig war.

Mir selbst ist das einmal bei einem Nachwuchspiel passiert, der Gegner hat gar nicht bemerkt, dass wir etwa 20 Minuten lang mit 12 Spielern gespielt haben. Ein Spielervater machte mich darauf aufmerksam, worauf ich den mir nächststehenden Spieler unauffällig vom Spielfeld holte. Der wusste zwar nicht, was ihm geschah, ich habe es ihm dann erklärt. Der Vorfall blieb völlig ungeahndet!

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

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