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5. SEPTEMBER 2020 – Samstag

05.09.2020 | Tageskommentar

 

 

 

WIENER STAATSOPER: TRAILER ZUR „BUTTERFLY“-PREMIERE

Am kommenden Montag ist es soweit – mit Puccinis »Madama Butterfly« wird nach einem halben Jahr am Haus am Ring wieder Oper gespielt.  In der poetischen und berührenden Inszenierung des 2008 verstorbenen Hollywoodregisseurs und Oscar-Preisträgers (»Der englische Patient«) Anthony Minghella und seiner Frau Carolyn Choa, feiert Asmik Grigorian als Cio-Cio-San ihr Hausdebüt. Musikdirektor Philippe Jordan dirigiert, der junge britisch-italienische Tenor Freddie De Tommaso gibt als Pinkerton ebenfalls sein Hausdebüt an der Wiener Staatsoper. Die erste Vorstellungsserie im September ist bereits restlos ausverkauft, für die weiteren Serien können Sie Tickets vorreservieren.

Asmik Grigorian und Regisseurin Carolyn Choa. Foto: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper

ZUM TRAILER

→ MEHR DAZU

Diese Premiere wird in den nächsten Tagen wohl unsere Berichterstattung dominieren. Ich habe die Inszenierung der Metropolitan-Opera zumindest viermal gesehen. Die Witwe des verstorbenen Regisseurs zieht in Wien die Fäden, eine derartige Konstellation hatten wir in Wien bereits einmal, nämlich am 2. März 1967. Wieland Wagner war damals mitten in der Arbeit zum „Fliegenden Holländer“ gestorben, seine Witwe Gertrud trat dann als „Spielleiterin“ (nicht als Regisseurin) auf. 

Am kommenden Montag – also dem Premierentag, verschwindet damit die älteste Inszenierung der Wiener Staatsoper. In diesem Rang abgelöst wird sie von der „Wallmann-Tosca“. Die freilich ist für die Wiener Opernfreunde ein ganz heißes Eisen!

Wien/ Staatsoper: Es fühlt sich neu an“
Am Montag startet Neo-Staatsoperndirektor Bogdan Roščić mit „Madama Butterfly“. Regisseurin Carolyn Choa im Gespräch.
Wiener Zeitung

Wien/ Staatsoper
Opern-Repertoire: Von der Eintagsfliege zur Königsklasse
Wie berechtigt ist das Repertoire-System noch? Symposium an der Wiener Staatsoper.

Auszug aus der „Wiener Zeitung:..Neo-Staatsoperndirektor Bogdan Roščić stellt gleich zu Beginn der Veranstaltung klar, dass sich in seiner Amtszeit „einiges ändern“ werde. Zugleich beruhigt er aber die Gemüter der traditionsbewussteren Operngänger: Die Staatsoper sei ein komplexer, hochentwickelter Organismus. Grobe Änderungen wären allein schon wegen der bestehenden Verträge mit den Künstlern nicht möglich; auch der finanzielle Rahmen der Staatsoper erlaube nur ein Gleichbleiben oder ein „komplettes Umschmeißen“ des Spielplans, so Roščić, und Letzteres stehe ihm nicht zu. Rund 40 Werke seien für die aktuelle Saison geplant.

Was viele Opernfans nicht wissen: Die Republik Österreich hat den Repertoireauftrag der Staatsoper sogar gesetzlich verankert. Bei der Ausführung gibt es aber dennoch Spielraum. In der Praxis bringt man im „ersten Haus am Ring“ seit Jahren eine Mischung aus Repertoire und Ensemble, die konstant gute Zahlen liefert. Das war aber nicht immer so…

Wiener Zeitung

Ein Gesetz kann man natürlich ändern. Da aber damit zu rechnen ist, dass die derzeit weitgehend fehlenden Touristen der Staatsoper wieder gutes Geld bringen werden, wird sich zwar Einiges (klar, wozu hat das Haus einen neuen Direktor?), aber wahrscheinlich nichts Grundlegendes ändern.

An der Staatsoper wurden bisher 450 verschiedene Werke gezeigt, rund die Hälfte blieben „Eintagsfliegen“. Immerhin 90 Werke wurden öfter als 100 Mal gezeigt – das ist schon bemerkenswert!  Die Oper bleibt aber immer noch an etwa 30 „Hauptwerken“ hängen. Ob das so sein muss, darüber gehen die Meinungen auseinander!

Wien/ Staatsoper
Bogdan Roščić und Philippe Jordan kündigen neuen „Ring“ an
Zum Einstand sprach Philippe Jordan mit Bogdan Roščić über sein Buch „Der Klang der Stille“ und seine Pläne.
Die Presse

Dass ein neuer „Ring“ kommt, ist wohl keine Überraschung. Interessant wird sein, wer mit der Inszenierung betraut wird. Oder gibt es diesen „Ring“ womöglich bereits? Gerade bei einem „Ring“ wäre das wohl etwas „billig“ -wobei sich billig nicht auf monetär bezieht (wer macht schon etwas billig in dieser Branche?)

Staatsopern-Musikchef Jordan: „Das wäre in Paris nicht realisierbar Bezahlartikel
Der neue Staatsopern-Musikchef Philippe Jordan im Gespräch: Warum Schönklang ein Muss ist, wie er mit Operndirektor Roščić redet, wer ihn die richtigen Fragen lehrte und wie man in Paris heute noch für Wagner kämpfen muss.
Die Presse

BAYREUTH BAROQUE-FESTIVAL: Ein Fünfstundenwerk zur Corona-Zeit!

Wo ist Karl kahl? War er auch nicht, der Enkel von Karl, dem Großen

Bayreuth/ Markgräfliches Opernhaus
Wo, wenn nicht hier
Fünfstunden-Opern mit zwei Pausen sind in Bayreuth die Norm, oben auf dem „Grünen Hügel“ mit Richard Wagner. Heuer fiel das aus den langsam jedermann nervenden Gründen aus. Dafür fand unten in dem Opernhaus-Juwel, das die Bayern der Schwester des Preußenkönigs Friedrich II. zu verdanken haben, ein kleines Wunder statt. Die topsanierte barocke Herrlichkeit des Markgräflichen Opernhauses diente ihrer eigentlichen Bestimmung und bot den haargenau passenden Rahmen für den Auftakt zum ersten Bayreuth Baroque Festival.
Im Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth gelingt ein fulminanter Start des neuen Festivals Bayreuth Baroque.
Wiener Zeitung

„Karl der Kahle“ bei Bayreuth Baroque.
Mama trinkt sich die Bananen schön
Das neue Festival „Bayreuth Baroque“ begann mit einer gut fünfstündigen Premiere: „Carlo il Calvo“ wurde seit knapp 300 Jahren nicht mehr aufgeführt und erweist sich als unterhaltsame „Telenovela“ – in diesem Fall über einen vielköpfigen Drogen-Clan.

…Dieses Drama spielt sich auf irgendeiner Hacienda in den zwanziger Jahren ab, könnte eine Tabakplantage sein, soviel, wie hier geraucht wird – Zigaretten, Zigarillos, Zigarren. Aber Nikotin ist in diesem Kreis garantiert nicht die einzige Erwerbsquelle, es wird auch gelegentlich gekokst und geschluckt – offenbar macht diese Familie ihr Geld also im Drogengeschäft. Gleich am Anfang fällt der Pate beim Essen tot vom Stuhl, es stellt sich also die Frage, wer ihm nachfolgt. Und dann geht die Schießerei los – mit etwas Erpressung, Folter, miesen Tricks aller Art…
BR-Klassik.de

Das nenne ich Mut. Max Emanuel Cencic ist ein Coup gelungen! Anderswo lässt man sich für 90 Minuten pausenlose Oper weltweit für den Mut bejubeln!

Wien
sirene Operntheater „Ewiger Frieden“

sirene Operntheater „Ewiger Frieden“ am 2.9. (Dominik Troger)

Endlich spielt es wieder Oper in Wien. Und nach einem halbem Jahr pandemie- und ferienbedingter Absenz wird passender Weise gleich zur „Verbesserung der Welt“ aufgerufen. Das sirene Operntheater hat sich diesmal in der aufgelassenen Sargerzeugung Atzgersdorf eingemietet. Schon die Anreise eröffnet neue Perspektiven.

Groteske Bestatter:  Robert Chionis und Evert Sooster. Copyright: Armin Bardel/sirene Operntheater

Sargfabrig! Klingt schaurig. Deshalb nennt sie sich auch nun F23. Wo aber ist die Sargfabrik? Etwas „weg vom Schuss“, wenn Sie bei unseren Redaktionsräumen in Meidling angelangt sind, beginnt erst die Expedition:

Wien ist groß. Wien wächst. Gleich neben dem seit fünf Jahren bestehenden Kulturzentrum F23 gibt es eine riesige Baufläche. Die Anfahrt mit der Autobuslinie 62A vom Schedifkaplatz Wien-Meidling führt einen vorbei an neuen Wohnsiedlungen, Industrieflächen und Resten altdörflicher Bebauung. Ausgestiegen wird bei der Kunerolgasse, rund 250 Meter sind es dann noch Richtung stadtauswärts zum Spielort in der Breitenfurter Straße 176.

Das F23 ist einer jener vereinsbetriebenen, an der Peripherie gelegenen „Kulturhubs“, die mit gemischtem Angebot versuchen, rasch wachsenden Stadtteilen auch einen kulturellen Stempel aufzudrücken. Beim genutzten Gebäude handelt es sich laut DEHIO Wien (Ausgabe 1996) um das Areal der Maschinen-, Kisten- und Holzwarenfabrik Koffmann, erbaut in den Jahren 1913 bis 1916. Ab 1966 diente der Standort der Wiener Städtischen Bestattung zur Sargerzeugung. Seit dem Jahr 2015 wird das Gelände als Kulturzentrum genützt, bei dem die „vielfältigen, intersubjektiv-kulturellen Erscheinungsformen in einer sich verdichtenden Stadt im Vordergrund stehen“ (so die Eigendefinition auf der Homepage von www.f23.at).

Dominik Troger http://www.operinwien.at/werkverz/wagend/aefriede.htm

München/ Cuvilliestheater
Oper im Cuvilliéstheater: Immer diese Kampfradler
Das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper mit „Mignon“ von Ambroise Thomas im Cuvilliéstheater.
Münchner Abendzeitung

UNSERE JUBILÄEN (September 2020) SIND ONLINE (Rubrik Todesfälle wird  in den nächsten Tagen erstellt)

5.9. Karita MATTILA wird 60

 

Sie war an der Sibelius-Akademie von Helsinki Schülerin von Liisa Linko-Malmio. Sie absolvierte weiterbildende Gesangkurse bei so bedeutenden Sängern wie Kim Borg, Erik Saedén, bei dem Pianisten Ralf Gothóni und war in London auch Schülerin von Vera Rozsa. 1981 gewann sie den Lappeenranta Gesangconcours, 1983 den Wettbewerb des englischen Rundfunks BBC »Singer of the World Competition« in Cardiff. Bereits während ihres Studiums sang sie bei den Festspielen von Savonlinna 1981 die Donna Anna im »Don Giovanni«, 1982 die Lady Billows in Benjamin Brittens »Albert Herring«. 1983 erfolgte dann ihr offizielles Debüt an der Nationaloper in Helsinki als Gräfin in »Le nozze di Figaro«, seitdem eine ihrer Glanzrollen, die sie dann auch in Brüssel sang. Bereits 1986 debütierte sie als Fiordiligi in »Così fan tutte« an der Covent Garden Oper London, an der sie seither auch als Gräfin in »Le nozze di Figaro«, als Donna Anna, als Amelia in »Simon Boccanegra« von Verdi, als Agathe im »Freischütz«, als Musetta in »La Bohème«, als Elisabetta in Verdis »Don Carlos«, als Elsa im »Lohengrin«, als Lisa in »Pique Dame« von Tschaikowsky, als Chrysothemis in »Elektra« von R. Strauss, in den Titelpartien der Opern »Jenufa« von Janácek und »Elektra« von R. Strauss, als Amelia in Verdis »Un ballo in maschera«, als Leonore im »Fidelio«, als Marie im »Wozzeck« von A. Berg und als Titelheldin in »Ariadne auf Naxos« von R. Strauss auftrat. Sie wurde schnell auf internationalem Niveau bekannt…

Weiterlesen in unserer Rubrik JUBILÄEN September 2020

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Letzte Probe für das Verdi-Requiem im Mailänder Dom (Sonntag auf ARTE)

ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos

Linz/ Landestheater: „PIAF“ – öffentliche Generalprobe am Musiktheater des Landestheaters, Großer Saal, 04. 09.2020

Daniela Dett. Foto: Linzer Landestheater

Musical Play von Pam Gems in der Bearbeitung für das Donmar Warehouse, London (2008), übersetzt von Roman Hinze, Musik eingerichtet von Svenn Eric Kristoffersen und Tom Bitterlich.

In einem nach Corona-Regeln nicht ganz dicht, aber doch relativ gut besetzten Saal begrüßte Musical-Chef Mathias Davids das Publikum zur ersten Aufführung nach Sommer- und Lockdown-Pause. Am Programm steht ein Musical Play der britischen Autorin Pam Gems (1925 – 2011), das das Leben der französischen Chanteuse Édith Giovanna Gassion, als „La Môme Piaf“, später Édith Piaf zu Weltruhm gelangt. Trotz ihres – auch finanziellen – Erfolges war ihr kurzes Leben (sie starb mit nicht einmal 48 Jahren) in allen Phasen von Elend, tristen sozialen Verhältnissen, Sucht und Krankheit gezeichnet; auch sie selbst war wohl für ihre Umgebung kein einfacher Umgang.

Episoden dieses Lebens bilden das Handlungsgerippe, in das – meist chronologisch korrekt – ihre großen Hits eingebettet sind; nur das (freilich auch nur vordergründig) fröhliche  „Milord“, geschrieben von George Moustaki  und Marguerite Monnod, wird aus dem Entstehungsjahr 1959 zur Befreiung Frankreichs von der deutschen Besatzung vorverlegt…

Zum Bericht (öffentliche Generalprobe) von Petra und Helmut Huber

Gleich zwei außergewöhnliche Alben erscheinen am Freitag den 04.09.20 bei SONY CLASSIC: Jonas Kaufmann und Regula Mühlemann

REGULA MÜHLEMANN > „MOZART ARIAS II“ > VÖ: 04.09.20

 

LIVE > die PREMIERE von MOZARTS „DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL“ mit REGULA MÜHLEMANN in der Rolle der BLONDE findet am 12.10.20 in der STAATSOPER WIEN statt.

JONAS KAUFMANN > „SELIGE STUNDE“ > VÖ: 04.09.20

Zusammen mit dem Pianisten Helmut Deutsch hat Jonas Kaufmann eine sehr persönliche Auswahl von Liedern von Schubert, Brahms, Strauss, Mahler u.a. aufgenommen.

SELIGE STUNDE > LIVE > 13.09.20 im THEATER IM PARK // 29.09.20 in der WIENER STAATSOPER > Alle Konzerte im Überblick: https://www.jonaskaufmann.com/de/188/termine.html

AM SCHAUPLATZ: KAMPF UM DEN SEE

 

Kampf um den See

Immobilien an österreichischen Seen sind beliebter denn je. Vor allem an den prestigeträchtigsten Gewässern, dem Wörthersee und dem Attersee, gehören die ersten Reihen längst Millionären aus aller Welt. Freie Seezugänge für die Öffentlichkeit sind kaum noch vorhanden. Gebaut wird mittlerweile aber auch in der zweiten und der dritten Reihe. Quadratmeterpreise von 20 000 Euro sind keine Seltenheit.

ZUM VIDEO/ TV-THEK

Glosse: Heizschwammerl
Also sprach Harald Mahrer, Chef der Wirtschaftskammer: Angesichts der Corona-kränkelnden Gastronomie sei es „total widersinnig“, im Herbst die Schanigärten wegzuräumen. Wozu gibt’s Heizschwammerl? Neidlos gestehen wir wieder einmal der Wirtschaft zu: Von ihr könnte die Kultur noch viel lernen.

…Warum bloß haben die Salzburger Festspiele die Jedermann-Tribüne gar so schnell abgebaut? Die könnten sie in der kalten Jahreszeit zu Bestpreisen vermieten. Nicht nur Troubadour und Carmen ließen sich mit großen Lagerfeuern stimmig aufpeppen. Zigeunerlager-Romantik und Zuschauer-Erwärmung mit einem Zündholzstrich. Auch über das Heckentheater sollte man nachdenken. Wenn man – wie demnächst in der Zürcher Oper – Chor und Orchester elektronisch einspielt, fände selbst dort Boris Godunov Platz. Dort aber bitte wirklich Heizschwammerl, offenes Feuer birgt die Gefahr, den Mirabellgarten und das Schloss abzufackeln. Das hatten wir schon mal im 19. Jahrhundert.
DrehpunktKultur

Österreich
Christkindlmärkte mit Maske und ohne Alkohol
Der Tourismus in den Städten liegt seit der Corona-Krise brach. Wien verzeichnete allein im Juli einen Rückgang bei den Nächtigungen von 73 Prozent – neben ausländischen Gästen fehlen Geschäftsreisende sowie Kongresse und Messen, die sonst für die nötige Auslastung sorgen. Eine Taskforce will nun ein Konzept für den Wintertourismus auf den Tisch legen. Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer schweben Schanigärten auch über den Winter vor sowie Christkindlmarkt-Besuche mit Maske – und möglicherweise ohne Alkohol.
https://www.krone.at/2223605

Christkindlmärkte ohne hochprozentigem Punsch? Undenkbar, da bleibt der Papa daheim! Wohl auch manche Mama!

Lauda über Rindt: „Wer ist der Irre?“

Am 5. September 1970 verunglückte der Autorennfahrer Jochen Rindt beim Training zum Großen Preis von Italien in Monza tödlich. Sein Tod löste in ganz Österreich Bestürzung und Trauer aus, die weit über den eigentlichen Kreis der Motorsportinteressierten hinausreichten. Der tragische Unfall und Rindts früher Tod sind wesentliche Bestandteile einer bis heute dauernden Verehrung. Obwohl Rindt, 1942 als Sohn eines Deutschen und einer Österreicherin geboren, zeitlebens die deutsche Staatsbürgerschaft besaß, gilt er als eine herausragende österreichische Sportheldenfigur. Dass er posthum Formel-I-Weltmeister wurde, ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil seiner Sportlerhagiografie.

Dass Jochen Rindt, dessen Todestag sich am Samstag zum 50. Mal jährt, als Mensch und Rennfahrer eine Ausnahmeerscheinung war, wird wohl von niemandem bezweifelt.
Aber warum machte der deutsche Staatsbürger, Ur-Steirer (seit seinem zweiten Lebensjahr) und Pilot mit österreichischer Lizenz derartigen Eindruck? Einige der damals noch „jungen (oder jüngeren) Wilden“, die den im Alter von 28 Jahren in Monza tödlich verunglückten Rindt begleiteten, erinnern sich noch genau an die viele Episoden.
https://www.laola1.at/de/red/motorsport/formel-1/erinnerungen-an-jochen-rindt—wer-ist-der-irre–/

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C.

 

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