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5. NOVEMBER 2020 – Donnerstag

05.11.2020 | Tageskommentar

MAILAND: Lisette Oropesa postet die Absage der Lucia an der Scala 

This was the saddest loss of the year for me. I was set to open the new season at @teatroallascala as Lucia di Lammermoor on the 7th of December, in a new, socially distanced production. I would have had the honor of being the first American soprano to open La Scala in a title role since Maria Callas opened as Norma in 1955. And this would have been the first time Lucia has opened the 7 dicembre since 1967, starring the brilliant Renata Scotto, who also was one of my most important teachers of this role.

So my heart is pretty shattered.
ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

Milano. Chiude anche la Scala. Causa Covid annullata la prima

 

https://www.avvenire.it/agora/pagine/la-scala-chiusa-per-covid-a-novembre

Das Geld liegt offenbar in St. Petersburg. Ein Event nach dem anderen! Domingo natürlich dabei

 

ZU INSTAGRAM

 

HEUTE STREAM AUS DER WIENER STAATSOPER: CAVALLERIA RUSTICANA/ PAGLIACCI

Dass die Wiener Staatsoper nicht nur in den Archiven kramt, sondern die neuesten Aufnahmen zur Verfügung stellt, ist bemerkens- und dankenswert! Daneben laufen auch noch die Streams aus der Metropolitan Opera (www.metopera.org), die Bayerische Staatsoper stellt ein neues Format zur Verfügung. Der zweite Lockdown (fairerweise sei gesagt, dass es nur ein Teil-Lockdown ist, aber für die Theater, Museen und Gastronomie ist es ein totaler) ist aus meiner Sicht weitaus schwieriger zu bewältigen als der erste. Die Absage an der Scala über unser versprochenes Lockdown-Ende hinaus ist ein zusätzlicher Dämpfer.

Roberto Alagna (Canio), Alexandra Kurzak (Nedda). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Donnerstag, 5. November 2020, 19.00 Uhr
Pietro Mascagni, Ruggero Leoncavallo
CAVALLERIA RUSTICANA / PAGLIACCI (Vorstellung vom 2. November 2020)
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung, Bühne & Kostüme: Jean-Pierre Ponnelle

Santuzza: Eva-Maria Westbroek
Turiddu: Brian Jagde
Alfio: Ambrogio Maestri
Lucia: Zoryana Kushpler
Lola: Isabel Signoret

Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

ZU INSTAGRAM

Canio (Pagliaccio): Roberto Alagna
Nedda (Colombina): Aleksandra Kurzak
Tonio (Taddeo): Ambrogio Maestri
Beppo (Arlecchino): Andrea Giovannini
Silvio: Sergey Kaydalov

Die Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar.
Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Falls Sie bereits einen Account besitzen, können Sie sich hier einloggen, um auf den Stream zugreifen zu können: play.wiener-staatsoper.at/login.
Falls nicht, können Sie sich hier registrieren: play.wiener-staatsoper.at/register.

Theater und Oper werden wieder online und im TV gezeigt
Zwar ersetzt Streaming das Live-Erlebnis nicht, dennoch wird es in den kommenden Wochen Theater und Opern erstmal nur online und im TV geben.
https://www.vienna.at/theater-und-oper-werden-wieder-online-und-im-tv-gezeigt/6797170

Spannender Krimi im Doppelpack – Cavalleria und Bajazzo in Wien
https://www.opera-online.com/de/columns/helmutpitsch/spannender-krimi-im

BAYERISCHE STAATSOPER/ Neue Streaming-Reihe: MONTAGSSTÜCKE | #BSOmontagsstücke

 

Auch wenn wir im November nicht vor Ort vor Publikum spielen dürfen, möchten wir dennoch in Kontakt mit unserem Publikum bleiben und weiterhin Kunst schaffen. Mit den  sogenannten Montagsstücken haben wir deshalb eine Serie an Streams ins Leben gerufen, die den Lockdown-Monat November überbrücken soll. Montagsstücke entwickelt die Idee der beliebten Montagskonzerte weiter, die an 13 Montagen von März bis Juni knapp 250.000 Zuschauerinnen und Zuschauer per Live-Stream erreichten.

Unsere Montagsstücke übertragen wir jeden Montag im November ab 20.15 Uhr auf www.staatsoper.tv live und kostenlos.

Am Mittwoch darauf steht jeweils ein Video-on-Demand des Streams ab 19 Uhr zur Verfügung. Ein 24-Stunden-Ticket ist ab 4,90 Euro erhältlich.

 

WIENER PHILHARMONIKER IN JAPAN

 

Bühnen Graz proben für ungewisse Premieren

Die Bühnen Graz müssen aufgrund des Lockdowns im November neben zahlreichen Vorstellungen auch vier Premieren in Oper, Schauspielhaus und Next Liberty absagen. Trotzdem probt man weiter, in der Hoffnung, im Dezember bereits einiges nachholen zu können. Strenge Hygienekonzepte wurden bereits in den vergangenen Wochen umgesetzt und es habe sich gezeigt, „dass sich unser Publikum zu jedem Zeitpunkt sicher und gut betreut fühlt“, betonte Next Liberty-Intendant Michael Schilhan.
https://www.vol.at/buehnen-graz-proben-fuer-ungewisse-premieren/6797675

Solidaritätszahlungen: Herbert Grönemeyer: „Reiche sollen für Kultur zahlen“
Der deutsche Sänger denkt laut über „Solidaritätssonderzahlung der Vermögendsten“ an die Kultur nach.
Kleine Zeitung

Dass diese Idee von Herrn Grönemayer kommt, verwundert nicht. Ein Armer ist er auch nicht, deshalb kann er schon mit der Solidarität beginnen!

Dresden
„Die Zauberflöte“ an Dresdens Semperoper – (k)eine Tragödie
Die erste Neuinszenierung an der Semperoper sollte ein Zeichen des Aufbruchs sein. Sie geriet zum bitterbunten Begräbnis. Die Hoffnung war noch gar nicht gestorben, schon gab neue Hygienekonzepte in der Kulturnation, die alle bisherigen Pläne, deren regelmäßige Überarbeitung und noch die allerletzte Aktualisierung außer Kraft setzen sollten. Vom ersten November-Montag an wird alle Theaterkultur ersatzlos gestrichen. Wer da am ersten Tag dieses Monats noch in die Oper ging, wohnte einem sehr eigenständigen Abschied bei und dürfte sich wie bei einem Begräbnis gefühlt haben.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Köln
Kölner Konzert vorm Lockdown: „Bach war angestellt, aber Mozart war Freelancer!“
Neue Musikzeitung/nmz.de

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 5. – 11. NOVEMBER 2020

 

5.11. HALKA (aus Wien, Aufnahme v. 15.12.2019) BBC 3-15 Uhr
7.11. DER ROSENKAVALIER (aus London, Aufnahme v. 8.1.2017) BBC 3-18 Uhr
ZAZA (aus Wien, Aufnahme v. 18.9.) RNE Classica Madrid-19 Uhr
QUARTETT (aus Berlin, Aufnahme v. 3.10.) Deutschlandradio-19.05 Uhr
MOSÈ IN EGITTO (aus Neapel, Aufnahme v. 15.3.2018) ORF Ö1-19.30 IUhr
SAUL (aus Prag, Aufnahme v. 8.2.2019) RAI 3-20 Uhr
DER TRAUMGÖRGE (aus Nürnberg, Aufnahme v. 11.10.1980) France Musique-20 Uhr
I LITUANI (aus Vilnius, Aufnahme v. 5.9.) HR 2-20.04 Uhr
8.11. ZAZA (aus Wien, Aufnahme v. 18.9.) WDR 3-20.04 Uhr

OperaVision November Programme

For its November programme, OperaVision celebrates iconic women: some real, some imagined.

The OperaVision programme opens with two live streams from two opera houses who are performing in special circumstances. Royal Swedish Opera, which is currently limited audiences of 50 in the theatre, will stream live Prima Donna on Thursday 5 November. Written as a tribute to Romantic opera, Prima Donna is the first venture into opera by Rufus Wainwright, better known for his career in pop. It tells the story of a self-destructive diva, inspired by Maria Callas.

Mehr darüber (Gesamtprogramm) in den „Infos des Tages“

Entertainment: Ein mögliches Adieu: Shirley Bassey legt neues Album vor
Mit 83 Jahren präsentiert sich Shirley Bassey so glamourös wie eh und je. Vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums „I Owe It All To You“ ließ sich die Sängerin für die Modezeitschrift „Vogue“ ganz in Gold ablichten
https://k.at/entertainment/ein-moegliches-adieu-shirley-bassey-legt-neues-album

TV/ Film: James Bond wird eine Frau: Lashana Lynch als 007
Die Britin Lashana Lynch schreibt Filmgeschichte und wird Daniel Craigs Rolle als neue 007 in „No Time to Die“ übernehmen.
https://www.heute.at/s/james-bond-wird-eine-frau-lashana-lynch-als-007-100110908

Berichterstattung über Terroranschlag
Oe24 entschuldigt sich, Mediensprecher fordern neue Förderung

In einer „Klarstellung zur Berichterstattung“ entschuldigte sich Niki Fellner bei den Zuschauern, deren Gefühle verletzt wurden. Von den Opfern war keine Rede.
Die Presse

Um die Qualität der Berichterstattung ist es mir bei meinem gestrigen Tageskommentar gegangen – was natürlich auch missverstanden wurde – weil eine Minderheit es missverstehen wollte. Der Kommentar ist ein Quotenrenner, würde ich den nicht täglich unter immer schwieriger werdenden Bedingungen schreiben, wäre es tatsächlich besser, den „Online-Merker“ während des „Theaterlockdowns“ zu – und später vielleicht gar nicht mehr aufzusperren! Aber ich habe ein dickes Fell und gute Nerven. Die braucht man bei dieser Arbeit auch.

Übrigens wirft das Medium, das bei der Berichterstattung nicht eben geglänzt hat, nun Fragen auf, die beantwortet gehören. Es geht dabei auch um einen mysteriösen Todesfall eines Anwalts der Szene“ am Tag des Attentats vor einem Gerichtsgebäude in Wiener Neustadt. Ich beteilige mich nicht an Spekulationen, weil ich zuwenig über den Vorfall weiß, den Anwalt auch gar nicht gekannt habe.

Aber ich werde die Recherchen Berufenerer aufmerksam verfolgen. Es sind noch viele Fragen offen! Dass ich sie hier veröffentlichen werde, bezweifle ich angesicht der Erfahrungen und Anfeindungen.

Blogger sind die unterschätzten Journalisten“

Olaf Hoffjann: Blogger und Journalisten wollen beide vor allem informieren. Während Journalisten Kontrolle und Kritik etwas wichtiger ist, wollen Blogger eher unterhalten und Service anbieten. „
https://www.heise.de/tp/features/Blogger-sind-die-unterschaetzten-Journalisten-4123783.html

Fußball: Und was jetzt, David Alaba?
Der FC Bayern hat das Angebot zur Vertragsverlängerung für David Alaba zurückgezogen. Dahinter steckt auch taktisches Kalkül.
https://www.diepresse.com/5891356/und-was-jetzt-david-alaba

„Alaba muss nun Entscheidung treffen“
Karl-Heinz Rummenigge sieht nach den gescheiterten Vertragsverhandlungen zwischen Bayern München und David Alaba den Spieler am Zug. „David Alaba muss nun für sich eine Entscheidung treffen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters.
https://sport.orf.at/stories/3068948/

Herr Alaba ist kein unsympathischer Mensch, für seine Gehaltsforderugen hat er sich aber einen denkbar schlechten Zeitpunkt ausgesucht. Den Zeitpunkt konnte er sich nicht aussuchen, in den ist er geschlittert. Aussuchen kann er sich aber seine Berater – und die bekommen den Hals nicht voll.  Ich glaube nach wie vor an eine Einigung mit dem FC. Bayern, dem Herr Alaba ungeheuer viel zu verdanken hat. Ich gratuliere aber dem FC. Bayern München zum Entschluss, sich von den Alaba-Beratern nicht länger erpressen zu lassen!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

 

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