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5. MAI 2022 – Donnerstag

05.05.2022 | Tageskommentar

BAYERISCHE STAATSOPER: HEUTE SPIELPLANVORSTELLUNG

Auf staatsoper.de. am Donnerstag, 05. Mai 2022, 18.00 Uhr – 20.00 Uhr, *. Dauer ca. 2 Stunden. Ab 18:00 Uhr wird Ihnen  Staatsintendant Serge Dorny in einer Videobotschaft auf staatsoper.de die Highlights der kommenden Spielzeit präsentieren.

Anschließend können Sie sich selbst durch den kompletten Spielplan klicken!

Eines drang aber bereits durch:

Laurent Hilaire wird neuer Chef des Staatsballetts
Nach dem Abgang von Igor Zelensky gibt es für das staatliche Ballettensemble schnellen Ersatz: Der Franzose Laurent Hilaire übernimmt – ab sofort. Seine offizielle Ernennung soll noch heute erfolgen.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/zelensky-staatsballett-hilaire-1.5578645

MÜNCHEN/ Gärtnerplatztheater: DER PREMIERENPLAN  2022/23

 

Das Staatstheater am Gärtnerplatz präsentiert die Spielzeit 2022 / 2023

Das Staatstheater am Gärtnerplatz stellte am 4. Mai das Programm der Saison 2022 / 2023 vor. Im Beisein von Kunstminister Markus Blume präsentierte Staatsintendant Josef E. Köpplinger zehn Neuproduktionen, darunter drei Uraufführungen und eine choreografische Uraufführung. Tickets sind ab dem 17. Juni jeweils drei Monate vor dem Vorstellungstermin erhältlich. Für alle Vorstellungen bis 30. November 2022 sind ab dem 16. Juli Karten im vorgezogenen Vorverkauf erhältlich.

Dei komplette Premierenaufstellung finden Sie in unseren Heutigen „Infos des Tages“

Neue Saison am Gärtnerplatztheater München. Noch kosmopolitischer, noch diverser
Gelebte Toleranz, unterhaltsam verpackt – das könnte als Motto über dem Programm für die kommende Spielzeit des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München stehen. Intendant Josef E. Köpplinger will in einer bunten und kosmopolitischen Mischung Menschen miteinander verbinden.
BR.Klassik.de

OPER FRANKFURT: Premieren in der Saison 2022/2023

Oper Frankfurt/ Aussenansicht. Foto: Barbara Aumüller

Die Spielplanvorbaben sind in unseren „Infos des Tages“ aufgelistet!

Wiener Staatsoper: LE NOZZE DIE FIGARO  (3.5.)

Aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst, leider mit baldigem Ablaufdatum

Dass es doch noch ein guter, letztlich sogar ausgezeichneter Opernabend werden soll, ist nach dem 1. Akt nicht zu erwarten. Glanzlos schleppt er sich dahin. Der Funken will nicht und nicht überspringen. So sehr sich Adam Fischer im Orchestergraben auch darum bemüht, das Geschehen auf der Bühne bleibt saft- und kraftlos. Da können sich auch Figaro und seine Susanna noch so sehr anstrengen, völlig unvermutet beginnen Zweifel am legendären Rang der aus dem Dornröschenschlaf wiedererweckten Inszenierung von Jean-Pierre Ponnelle aus dem Jahr 1977 aufzukeimen. Man ist tatsächlich nahe daran, sich nach der doch so ungeliebten Inszenierung von Jean-Louis Martinoy im Bühnebild Hans Schavernoch zu sehnen. So schööön, so vorgestrig und so uninspiriert mutet das Dargebotene an. Als dann der Vorhang fällt und vom Bühnenpersonal gerafft und gezupft wird, um den eher flauen Applaus anzustacheln und den Auftritt des Ensembles vor dem Vorhang vorzubereiten, ist das Ergebnis so kläglich, dass der Applaus zu verebben droht, bevor noch die letzten Sänger wieder abgetreten sind. Im 2. Akt kehrt der zuvor so vermisste Esprit, den man mit Le nozze di Figaro und mit der Ponnelle-Inszenierung verbindet, allmählich zurück…

Adam Fischer am Pult Staatsopernorchester zeichnet in bewährter und engagierter Manier für einen schließlich doch noch rechtzeitig in die Gänge gekommenen und gelungenen Opernabend vreantwortlich. Die legendäre Ponnelle-Inszenierung hat ihre Qualitäten  – spät aber doch – noch aufzeigen können. Die Szene mit den Landfrauen beim Überreichen ihrer Blumensträuße an die Gräfin ist ein Juwel der Personenführung, und der Unmut der Bauern und des Gesindes, der lautstark in den Palast hereinweht, wenn der Graf das Tor öffnet, zeigt, dass der Aufstand des Volkes, die Revolution, schon vor der Tür steht. Es sind vor allem diese feinen Details, die die Größe des Bühnen-Genies Ponnelle belegen. Schade, dass dieser Zauber bald wieder aus dem Repertoire verschwinden wird. Barry Koskies angekündigte Neuinszenierung steht nämlich ebenfalls schon vor der Tür wird nicht lange auf sich warten lassen. Nach seinem wenig versprechenden Don Giovanni wäre das durchaus auch als Drohung zu verstehen.

Zum Berichtvon Manfred A. Schmid

Wien/ Staatsoper
Le nozze di Figaro“: Heiter bis zum letzten Hieb
Gepflegtes Vergnügen: „Figaro“ an der Staatsoper.
WienerZeitung.at

WAS MACHT ILDAR ABDRAZAKOV?

Leichter ist die Frage zu beantworten, was er nicht macht! Er singt in Wien nicht den „Boris Godunow“. Vorgestern trat er in der russischen TV-Masken-Show auf

ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

Jetzt rätseln wir, warum Ildar Abdrazakov seinen Wiener Fans (überwiegend weiblich) als „Boris“ vorenthalten wird? Krank scheint er nicht zu sein!

HEUTE IM WIENER KONZERTHAUS: ANDREAS SCHAGER UND GÜNTHER GROISSBÖCK

Klicken Sie die Videos in Instagram an, Sie hören GG. als Wotan und Hans Sachs!

Rehearsing @orf Funkhaus with @rso.wien and #alexanderjoel wotan‘s broken ??and the philospher cobbler #sachs for #greatvoices@wienerkonzerthaus together with #andreasschager and @wienersingakademie
Lot of stuff for @wienerstaatsoper + @arenadiverona in my Rucksack and as last part of the program today some #dichterliebe with „my“ wonderful @sashagoloubitskaia? for the recital @latvijasnacionalaoperaunbalets on may 31st

 

ZU INSTAGRAM  mit 5 Videos

Geboten wird ein tolles Programm, das sich ein gut gefülltes Haus verdient. Es gibt noch Karten! Leider ist zum Zeitpunkt des Konzerts die heiße Phase meiner Redaktionsarbeit – sonst wäre ich natürlich dort!

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ZU INSTRAM mit weiteren Probenvideos

Gestern war „Ballo“-Premiere an der Mailänder Scala

Dirigent: Nicola Luisotti
Inszenierung: Marco Arturo Marelli

Riccardo Francesco Meli
Renato

Luca Salsi (4, 7, 10, 12, 14 May)

Ludovic Tézier (19, 22 May)

Amelia Sondra Radvanovsky
Ulrica

Yulia Matochkina (4, 7, 10, 12, 14 May) / Okka von der Damerau (19 and 22 May)

Zu INSTAGRAM mit weiteren 7 Fotos

Da hat Axel Brüggemann wieder Unerhörtes / Empörendes entdeckt, aber damit hinkt er um Jahre hinterher.


Einer von Brüggemanns alten Hüten

Information an den Online-Merker. Name des „Insiders“ der Redaktion bekannt):

Schon immer lud Gergiev die Konzertmeister „seiner“ Orchester (Rotterdam, LSO, München) ein, am bzw. mit dem Mariinsky zu arbeiten oder sogar mit ihm auf Tournee zu gehen. So waren Igor Gruppman (Rotterdam) und nun auch Lorenz Nasturica-Herschkowici zu Gast bei seinem Mikkeli Music Festival, Gruppman sogar als Dirigent.

Lorenz Nasturica-Herschkowici. Foto: Mariinsky-Theater

In dieser Funktion, nämlich als Guest Conductor, erscheint Nasturica-Herschkowici auch auf der Webseite des Mariinsky. In der Tat leitet er regelmäßig in St. Petersburg und nun auch bei dem sog. Moskauer Oster-Festival Konzerte des Stradivarius-Ensembles, nicht als Dirigent, sondern wie einst Boskovsky bei den Wiener Philharmonikern als Stehgeiger. Aufmerksame Beobachter von Fotos, die auf Facebook gepostet werden, werden ihn unschwer bei diversen Gastspielen des Orchesters in der Moskauer Zaryadye-Halle erkennen, und das nicht erst seit heute.

Eine andere Information verdient meines Erachtens nach mehr Aufmerksamkeit, dass es nämlich gerade am 1. Pult der 1. Violinen in den vergangenen Jahren eine enorme Fluktuation gegeben hat, Musiker Gergiev und das Mariinsky verlassen haben, um in anderen Orchestern zu spielen, so z. B. am Bolshoi-oder Mikhailovsky-Theater. In dieser Situation ist ein Künstler wie Nasturica-Herschkowici Garant für Qualität. Wieweit er noch bei den Münchner Philharmonikern tätig ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls denke ich, man sollte den Bannstrahl nicht auf sämtliche Künstler ausdehnen, die mit Gergiev in Verbindung standen und stehen.

Berlin/ Staatsoper
In Berlin begeistert Frank Peter Zimmermann mit Schumanns Violinkonzert
In der Berliner Lindenoper lieferte der Geiger Frank Peter Zimmermann zusammen mit der Staatskapelle eine tadellos detaillierte und verschmitzt souveräne Interpretation von Schumanns immer noch zu wenig bekanntem Konzert. Den angekündigten Daniele Gatti ersetzte Jukka-Pekka Saraste, der die Dinge am Laufen hielt, ohne allzuviel Glanz zu verbreiten.
opernkritikkonzertkritik.berln/a. Schlatz

Wien/Muth: Das Unterösterreichische Liederbuch . Besinnliche Stunden mit der österreichischen Seele…

Foto: Klaus Billand

Ein ungewöhnlicher und interessanter Abend im Muth: Irene Suchy vom ORF hatte für die österreichische Mäzenaten-Plattform maezenatentum.at einen „erweiterten Liederabend“ nach Otto M. Zykan von Michael Mautner mit dem Bariton Adrian Eröd organisiert…

Zum Berichtvon Klaus Billand

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 4. Mai 2022 
DOCTOR STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS
USA  / 2022  , Regie: Sam Raimi
Mit: Benedict Cumberbatch, Elizabeth Olsen, Rachel McAdams, Benedict Wong, Xochitl Gomez u.a.
Österreichisches Prädikat: sehenswert

Filme über Comic-Superhelden sind nicht jedermanns Sache. Die Mischung aus Sci-Fi und kindlicher Mentalität, aus verworrenen, eigens erfundenen Welten und den Mythen, aus denen sie gespeist werden, ergibt meist ein Kuddelmuddel, das nicht jedermann interessiert. Aber es gibt Fans, und diese millionenfach in aller Welt, die mit den „Schundhefteln“, wie die vorigen Generationen sagten, aufgewachsen sind und sich in diesen Kunstwelten bewegen, als wären es die klassischen Götter- und Heldensagen. Bei denen muss man sich übrigens auch auskennen, um wirklich etwas davon zu haben.

Der Figuren-Kosmos dieser Welten ist schier unübersichtlich, aber in den Comic-Verfilmungen steckt viel Geld, also wird ein Held nach dem anderen hervorgeholt und in den Mittelpunkt eigener Filme gestellt. Dr. Strange, der aus der Spiderman-Welt stammt, ist ein Magier und war schon einmal Filmheld eigenen Rechts. Nun gibt es den zweiten Film mit ihm, inszeniert von jenem Sam Raimi, der immerhin drei Spiderman-Filme gemacht hat – eher konventionell und nicht sehr aufregend. Das kann man von diesem „Dr. Strange“ nicht sagen…

Aber, wie gesagt, dieser zweite Dr. Strange-Film hat zwei Atouts: die rasant-brillante Machart des Regisseurs und den Hauptdarsteller. Mehr braucht es nicht, und da wird man wegen einer gewissen Einförmigkeit der Form und inhaltlichem Chaos nicht lästern. Der Unterhaltungswert rangiert für jene, die grundsätzlich diese Art von Filmen schauen, auf einem relativ hohen Niveau.

Zur Filmbesprechungvon Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

US-Geheimdienst unterstützt Ukraine bei Tötung russischer Generäle:
Die Vereinigten Staaten haben mit Geheimdienstinformationen den ukrainischen Streitkräften geholfen, viele russische Generäle zu töten, die im laufenden Krieg ums Leben kamen. Dies berichtete die «New York Times» am Mittwoch unter Berufung auf hochrangige amerikanische Beamte. Washington habe der Ukraine Einzelheiten über Russlands erwartete Truppenbewegungen sowie den Standort und andere Details über Russlands mobile militärische Hauptquartiere gegeben. Die Ukraine habe diese Informationen mit ihrem eigenen Wissen kombiniert, um Artillerieangriffe und andere Attacken durchzuführen. Zu den neusten Entwicklungen
Russlands wichtigster Feiertag wird für die «Spezialoperation» in der Ukraine instrumentalisiert: Unter Wladimir Putins Herrschaft ist der 9. Mai, der Jahrestag des sowjetischen Sieges über Nazideutschland, zunehmend zum identitätsstiftenden Erinnerungsmoment geworden. Jetzt dient er als ideologische Rechtfertigung für den Krieg in der Ukraine.
Zum Bericht
Corona-Inzidenz sinkt weiter: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Donnerstag 96 167 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Die Inzidenz fiel weiter von 591,8 am Vortag auf 566,8. Am Vortag hatte das RKI 106 631 Neuinfektionen und 241 Todesfälle verzeichnet. Insgesamt sind seit Beginn der Corona-Pandemie 136 125 Personen in Deutschland an und mit Covid-19 gestorben. Über 25,1 Millionen Infektionen wurden verzeichnet.
Zu den neusten Entwicklungen
Wie Trump einen konvertierten Kritiker zum glänzenden Wahlsieger macht: Der Erfolgsautor und Investor J. D. Vance verachtete Donald Trump. Heute verehrt er ihn und hasst das Establishment in Washington. Am Dienstag gewann er dank Trump die republikanische Vorwahl für den Senat in Ohio. Es ist die Geschichte einer wundersamen Verwandlung.
Zum Bericht

„Neue Zürcher Zeitung“ – Zitat Ende

Schwindelerregend erfolgreich
Drei große Hochstapler in der Geschichte und ihre kuriosen Trickbetrügereien
Sie lügen und betrügen, führen die Gesellschaft hinters Licht und halten ihr dabei den Spiegel vor: Hochstapler. Mit Kreativität und Ideenreichtum, Raffinesse und einer Portion Dreistigkeit haben sich einige Betrüger im Laufe der Geschichte Reichtum und Ansehen ergaunert. Wir stellen drei von ihnen vor und erzählen ihre Geschichten
geo.de/wissen/hochstapler

Das sollten Sie lesen, auch ich hatte mit Menschen tun, denen manche auch von unseren Lesern die Wiener Reichsbrücke abgekauft hätten. Diese Betrüger haben eine unglaubliche Überzeugungskraft. Einmal war ich zu einem Gespräch in die Wiener Gumpendorferstasse eingeladen. Mitten im Gespräch läutete das Telefon und der gute Mann redete nur von ganzen Schiffsladungen und Millionenbeträgen. Diese bestellte Aktion sollte mich beeindrucken. Tat es aber nicht, es war kontraproduktiv. Für so etwas habe ich ein ziemlich untrügliches Gespür.

Das Ende des Betrügers war eher traurig, wenngleich nicht ganz unverdient. Er legte sich mit der polnischen Mafia an – was er schon gar nicht tun hätte sollen! Das war eindeutig ein Fehler, der letzte seines Lebens. Als es eines Abends bei ihm läutete, öffnete er nichtsahnend die Tür – und ward daraufhin zum Nudelsieb. Die Mafiosi standen mit einem Maschinengewehr vor ihm. Diese Aktion verlief für den Mini-Großbetrüger äußerst ungesund!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

 

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