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5. MAI 2018

05.05.2018 | Tageskommentar

„Samson und Dalila“. Gemälde von Anthony van Dyck (1620)

Anlässlich der Neuproduktion von Samson et Dalila – Premiere ist am 12. Mai 2018 an der Wiener Staatsoper – findet am Sonntag, 6. Mai 2018 eine Einführungsmatinee (11.00 Uhr im Großen Haus) statt. Im Gespräch mit den Dramaturgen Dr. Andreas Láng und Dr. Oliver Láng, die die Matinee gestalten und moderieren, stellen Regisseurin Alexandra Liedtke, Dirigent Marco Armiliato, „Dalila“ KS Elīna Garanča, „Oberpriester des Dagon“ KS Carlos Álvarez und „Abimeléch“ Sorin Coliban das Werk und die Neuproduktion vor. Zoryana Kushpler und Derek Taylor präsentieren musikalische Ausschnitte aus Samson et Dalila, am Klavier begleitet von Gábor Bartinai.

Karten à € 8,- und € 12,- erhältlich an den Bundestheaterkassen sowie unter www.wiener-staatsoper.at

Ein Interview mit der Regisseurin Alexandra Liedtke ist soeben online gestellt worden (Renate Wagner sprach am Freitag 4.5. mit ihr)

Alexandra Liedtke. Copyright: Reinhard Werner

ZUM INTERVIEW

Wir werden zeitnäher der Premiere im Detail darauf zurückkommen

HANS GREGOR ALS WIENER OPERNDIREKTOR. Ein Vortrag von Dr. Peter Dusek

WIENER STAATSOPER/ Agrana-Bühne Walfischgasse. MONTAG 7. MAI von 18 bis 19 h

Dr. Peter Dusek

Mehr darüber morgen!

Wien: Das Schönberg-Center besteht 20 Jahre

Schönberg-Tochter erinnert sich: Herr über Notenhälse und Wäscheklammern
Arnold Schönberg revolutionierte nicht nur die Musik. Er erfand auch Kleiderbügel. Zum 20. Geburtstag des Schönberg-Centers erinnert sich Tochter Nuria Schoenberg-Nono an den ideenreichen Vater
Der Standard

MÜNCHEN: MEFISTOFELE

Erwin Schrott als Mefistofele. Copyright: Wilfried Hösl/Bayerische Staatsoper

Mit Arrigo Boitos „Mefistofele“ läuft in München aktuell eine Opernproduktion, die nicht nur in der bayerischen Landeshauptstadt (etwa wegen des aktuell laufenden Faust-Festivals), sondern auch weit über deren Grenzen hinaus allerlei Aufsehen erregt. Dabei ist Boitos ganz besonderer Faustepos allenfalls eine schwierige Unternehmung. Der 1842 geborene Paduaner Boito, der deutschen Musikkultur immerhin halbwegs bekannt, bleibt dramaturgisch und bis ins Libretto hinein bei Goethes Originaldrama. Dabei distanziert er sich beispielsweise von Gounods weitaus populärerer Faust-Oper, die hier und da gezielt von Goethes Versen abweicht. Und auch sonst hat es Boitos „Mefistofele“ in sich: Gezeichnet von der Theatersymphonik Richard Wagners bahnt sich das Drama seinen ganz eigenen musikalischen Weg durch die italienische Spätromantik. Abenteuerlich, aufbrecherisch und zwielichtig. Gezeichnet von einer ansprechend modernen und kurzweiligen Inszenierung des Deutsch-Franzosen Roland Schwab.

Zum Bericht von Raphael Eckhardt/klassik-begeistert

NESTLÉ AND SALZBURG FESTIVAL  – YOUNG CONDUCTORS AWARD 2018

DIE DREI FINALISTEN STEHEN FEST:
Sergey Akimov, Gábor Káli und Erina Yashima dirigieren um den Preisträgertitel 2018

Gábor Káli, Erina Yashima, Sergey Akimov. Foto: SF/Anne Zeuner

Sergey Akimov, Gábor Káli und Erina Yashima – diese drei Finalisten werden beim Award Concert Weekend im Sommer um den Preisträgertitel 2018 dirigieren. Der Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award findet heuer bereits zum 9. Mal statt. Das Interesse am Wettbewerb war enorm: 90 Kandidaten aus 27 Ländern bewarben sich für den Award, der sich zu einer der begehrtesten internationalen Auszeichnungen für junge Dirigenten entwickelt hat. Im Vorjahr gewann der Brite Kerem Hasan, der nun die Position des Associate Conductor an der Welsh National Opera innehat und sein Preisträgerkonzert am 5. August 2018 in der Felsenreitschule dirigiert.

Die elfköpfige Jury unter dem Vorsitz von Dennis Russell Davies wählte aus den 90 Bewerbungen neun Kandidaten aus und überzeugte sich gestern von deren Können. Die jungen Dirigenten gaben mit dem österreichischen ensemble für neue musik (œnm) jeweils zwei zeitgenössische Kompositionen zum Besten. Als Pflichtstück war die Kammersymphonie Nr. 1 E-Dur op. 9 für 15 Soloinstrumente von Arnold Schönberg vorgegeben; ein weiteres Werk konnten die Kandidaten aus drei von der Jury vorgegebenen Kompositionen auswählen:
Pierre Boulez (Dérive 1 für 6 Instrumente), Paul Hindemith (Kammermusik 1 für 12 Soloinstrumente) und Beat Furrer (Gaspra für Ensemble)

Konzertgänger in Berlin“
Sirenenerwählt: Staatskapelle mit Barenboim, Crebassa, Prohaska spielt Debussy
Teile des Klassikpublikums können einen schon befremden. Zum Beispiel diese Stange von drei oder vier ergrauten Staatskapelle-Abonnenten, die einer sehr jungen Frau Gift und Galle ins Gesicht blasen, weil diese – offensichtlich zum ersten Mal in der Philharmonie – ihren Platz quer durch die Reihe ansteuert: ja wo sie überhaupt hinwolle, warum erst jetzt, von der falschen Seite, müssen alle aufstehen etc pp. Da stellt sich doch die Frage, ob man in einem durchaus nicht überjüngten Publikum die Abwesenheit einer orientierungslosen Neulingin überhaupt wünschen darf.
https://hundert11.net/sirenenerwaehlt/

Houston Grand Opera 2017-18 Review- Norma: Liudmyla Monastyrska & Jamie Barton Triumph in Bellini’s Masterpiece

Lyudmila Monastyrska, Jamie Barton. Copyright: Houston Opera

Houston Grand Opera 2017-18 Review
Norma: Liudmyla Monastyrska & Jamie Barton Triumph in Bellini’s Masterpiece
http://operawire.com/houston-grand-opera-2017-18-review-norma-liudmyla-monastyrska-

Noch ein Foto aus dem Festspielhaus Füssen/ „Ludwig II- Musical

Copyright: Peter Samer

Musiker Abi Ofarim ist gestorben

In den 1960er Jahren feierte der Musiker mit dem bürgerlichen Namen Abraham Reichstadt mit seiner ersten Frau große Erfolge im Duo Esther & Abi Ofarim, etwa mit „Cinderella-Rockefella“ oder der von den Bee Gees geschriebenen Nummer „Morning of my Life“.
Kleine Zeitung

WIEN / Burgtheater: JEDER STIRBT FÜR SICH ALLEIN Nach dem Roman von Hans Fallada
Gastspiel des Thalia Theaters, Hamburg
4. Mai 2018

Copyright: Krafft/Angerer – Thalia Theater

Regisseur Luc Perceval, der erst kürzlich mit „Rosa“ sein Debut am Wiener Burgtheater gegeben hat, besitzt eine evidente Vorliebe für die Werke Hans Falladas (1893-1947) – und dabei handelt es sich bekanntlich ausschließlich um Prosa. Also dramatisierte er zwei von dessen berühmtesten Romanen: 2009, in den Münchner Kammerspielen gezeigt, „Kleiner Mann – was nun?“ (das konnte man 2011 als Gastspiel in St. Pölten sehen), und 2012, im Hamburger Thalia Theater, „Jeder stirbt für sich allein“. Dieser Abend kam nun (mit einiger Verspätung, wie man sagen muss) an das Burgtheater. Spieldauer: gestrichene viereinhalb Stunden. Und wer ein wenig Sensibilität dafür aufbringt, was er sieht, verließ das Theater gebrochen.

Zum Bericht von Renate Wagner

Wien/ Volkstheater: Sind Auslastungszahlen überhaupt wichtig?

Äußerungen von Anna Badora veranlassten Heinrich Schramm-Schiessl zu einem Kommentar: In der vorgestrigen ZIB 1 gab es einen Bericht über die Spielplan-PK des Volkstheaters. Darin wurde auch angesprochen, daß die Auslastung weiter unter dem Soll liegt (Böse Zungen meinen ja mittlerweile, Frau Badora könnte fast schon jeden Besucher persönlich begrüßen). Im Interview meinte sie dann, sie verstehe nicht, daß es beim Theater immer um Zahlen ginge. Diese hätten doch überhaupt keine Bedeutung. Da sollte sie mal bei Fritz Kortner, einem größerem Theatermann als sie es je werden wird, nachlesen, der sagte: „Der Erfolg des Direktors zeigt sich am Abend beim Kassenreport.“ Weiters sagte sie, da ja ihre Vertragsverlängerung ansteht, dass sie ja nicht in Wien arbeiten müsse. Man könnte das auch dahingeghend erweitern, dass Wien sie eigentlich nicht braucht. Da ihr Erfinder, Herr Mailath-Pokorny, ja demnächst abtritt, sollte sich sein Nachfolger darüber seine Gedanken machen.

Urige Type, markante Stimme: Zum Tod von Wolfgang Völz

Foto: Youtube

Er war ein Volksschauspieler im besten Sinne. Nun ist Wolfgang Völz im Alter von 87 Jahren in Berlin gestorben
Berliner Morgenpost
Käpt’n Blaubär ist tot

http://www.krone.at/1703120

Song Contest: Favoriten, Fails und Überraschungen
Blog mit Video. Die ersten Proben sind über die Bühne gegangen. Zeit für Spekulationen: Stürzen Favoriten? Überraschen Unterschätzte? Was sagen die Quoten?en-Fails-und-Ueberraschungen
Der Standard

Der Song-Contest ist nationales und weltanschauliches Taktieren, dessen Ergebnis nicht voraussagbar ist. Ich habe mir nun 4 Beiträge angehört, begeistert hat mich keiner. Aber einer wird gewinnen – das ist sicher!
Nächsten Samstag ist es soweit. In Lissabon steigt der Song-Contest. Wir Österreicher werden ihn nicht gewinnen, vor Deutschland landen werden wir vermutlich schon.

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

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