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5. MÄRZ 2022 – Samstag

05.03.2022 | Tageskommentar

Wien/ Konzerthaus/ „Great Voices“: Pretty Yende zählt zu den weltweit besten Koloratursopranen. Foto: Dario Acosta

Es ist nach Juan Diego Flórez’ Soloabend Anfang Februar das zweite von vier Konzerten der großen Stimmen im Konzerthaus, dieses Mal mit den Sopranistinnen Pretty Yende und Nadine Sierra. 2014 sang Yende, damals 29, erstmals bei den Great Voices in Wien; heute zählt sie zu den weltweit besten Koloratursopranistinnen.

Nadine Sierra ist auf dem besten Weg dorthin – kein Wunder bei dieser Stimme von makelloser Virtuosität, Üppigkeit und Leichtigkeit. Im Gepäck haben die Superfrauen ein Potpourri der schönsten Arien und Duette von Mozart bis Bernstein…

Sopran-Wettsingen: Pretty Yende und Nadine Sierra im Konzerthaus
Im Gepäck haben die beiden ein Potpourri der schönsten Arien und Duette von Mozart bis Bernstein
DerStandard.at

Zwei Soprane im „Traviata“-Duett
Nadine Sierra und Pretty Yende glänzten bei „Great Voices“ im Konzerthaus.
https://www.diepresse.com/6107440/zwei-soprane-im-traviata-duett

Wien/Staatsoper: L’ELISIR D’AMORE am 4.3. 2022

Otto Schenks liebevoll „menschelnde“ L’Elisir D“Amore-Inszenierung aus dem Jahr 1980 hat von ihrem bezaubernden Flair auch in der 260. Aufführung nichts eingebüßt. Das sonnendurchflutete Bühnenbild von Jürgen Rose, von dem auch die Kostüme stammen, entführt in ein südländisches (laut Libretto baskisches) Bauerndorf und schafft so die Basis für eine weitgehend originalgetreue Umsetzung der Oper im Sinne ihrer Schöpfer Donizetti und Romani.

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Mehr darüber morgen

Die diesjährigen Bayreuther Festspiele werden am 25. Juli mit einer Neuproduktion von „Tristan und Isolde“ unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister und in der Regie von Roland Schwab eröffnet, am 31. Juli hebt sich der Vorhang für den langersehnten „Ring des Nibelungen“ in der Regie von Valentin Schwarz, musikalisch geleitet von Pietari Inkinen.
Die Besonderheit zweier Neuproduktionen liegt darin begründet, dass die Corona-Situation auch für den Chor der Bayreuther Festspiele ein erhöhtes Risiko birgt. Die künstlerischen Planungen sehen vor, dass der Chor wieder singend auf der Bühne agiert. Im Falle eines Infektionsgeschehens soll der Spielbetrieb dennoch aufrechterhalten werden, die Chöre der Neuproduktionen „Tristan und Isolde“ und „Götterdämmerung“ würden eingespielt.
Neben den genannten Neuproduktionen werden die Werke „Tannhäuser“, „Der fliegende Holländer“ und zum letzten Mal „Lohengrin“ wiederaufgenommen….

Kartenbestellung und Online-Sofortkauf
Der Saalplan wurde für Sie sichtliniengerecht angepasst und die Aufteilung in Kategorien ähnlich der früheren Einteilung festgelegt.

Sie können für die Saison 2022 pro Werk maximal 4 Karten erwerben, insgesamt 12 Karten.

Bitte registrieren Sie sich, loggen Sie sich auf „Meine Festspiele“ in Ihrem Kundenbereich ein und füllen Sie das Bestellformular im Internet aus. Konnten wir Ihre Bestellung berücksichtigen, erhalten Sie eine Rechnung, entweder per Post oder per Download unter „Meine Festspiele“. Ab Rechnungsdatumk haben Sie drei Wochen Zeit, um die Rechnung zu begleichen. Die Bezahlung der Karten ist nur in Euro möglich.

Bestellungen per Telefon, Email oder Fax können nicht bearbeitet werden.

Der Online-Sofortkauf findet am 29. Mai statt, hier können alle registrierten Interessenten Restkarten ohne Berücksichtigung von Wartezeiten erwerben. Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.bayreuther-festspiele.de/tickets-service/tickets-kaufen/.

Etwas ausführlicher in unseren „Infos des Tages“

New York
New York: Anna Netrebko wird durch ukrainische Sopranistin ersetzt
Liudmyla Monastyrska übernimmt die New Yorker Aufführungen von „Turandot“. Auch Berlin abgesagt, Wien-Konzert derzeit aufrecht. Der für 2. Juli im Wiener Konzerthaus vorgesehene Abend des Duos Netrebko/Eyvazov indes hält nach jetzigem Stand noch.
Kurier.at

Hoffen wir also, dass sich im Juli die Wogen so weit geglättet haben, dass Netrebko-Auftritte wieder möglich sind. Vom Ukraine-Krieg hat sich Netrebko eindeutig distanziert, aber diese Erklärung wird nicht als ausreichend erachtet. Sie hätte Vladimir Putin in Grund und Boden verdammen müssen – aber selbst dann wäre sie wohl ständig mit Fotos aus früheren Zeiten konfrontiert worden.

Gergiev hat sich das gleich gar nicht angetan, hat die an ihn gerichteten Ultimaten überhaupt nicht beantwortet.

Warum jedoch nun allerorts russische Künstler ausgeladen werden, die nicht einschlägig belastet sind, kann ich nicht verstehen.

Cancel Culture gegen Russen
Europäische Kulturinstitutionen überschlagen sich geradezu mit der Ausladung russischer Künstler. Sind es weise Entscheidungen?

Ganz Russland? Nein. Aber was bliebe von der russischen Kultur eigentlich übrig, wenn sich der rauschhafte Drang fortsetzte, russische Künstler jeglicher Gesinnung vom Kulturbetrieb auszuschließen? Eine Mailänder Universität wollte sogar Dostojewski aus dem Seminar verbannen. Diesmal nicht, weil er ein alter, weißer Mann war, dessen Schriften Unwohlsein bei den Studenten auslösen könnten, sondern weil er das Pech hat, ein Russe gewesen zu sein. Die Entscheidung wurde nach Protest revidiert. Andere bleiben bestehen…

Glaubt man ernsthaft, das russische Volk würde sich aus Wut über den Ausschluss seiner Künstler vom westlichen Kulturmarkt gegen Putin erheben? Im politisierten Kulturbetrieb sind Scheindissidenz und moralische Bereicherung eingeübte Reflexe. Daran hat der Krieg nichts geändert. Es wirkt nur besonders auffällig.
Frankfurter Allgemeine

Mailand
Scala-Chef Meyer: „Netrebko hat sich vorbildlich verhalten“
Missverständnisse und „Fake-News“ hätten dazu geführt, dass die russische Star-Sopranistin Auftritte in Mailand abgesagt habe, so der Opernchef. Er lobte Netrebkos Kritik am Ukraine-Krieg und warnte vor „schwarzen Listen“ in den Besetzungsbüros.
BR.Klassik.de

Staatsoper Berlin: Absage Anna Netrebko TURANDOT-Neuproduktion

Anna Netrebko hat ihre Teilnahme an der TURANDOT-Neuproduktion im Juni 2022 zurückgezogen. Dies erfolgt, nachdem die Staatsoper Unter den Linden die Künstlerin aufgefordert hat, sich vom völkerrechtswidrigen Vorgehen der russischen Regierung in der Ukraine zu distanzieren. Wir schätzen Anna Netrebko als herausragende Sängerin und es verbindet uns eine langjährige, künstlerische Partnerschaft. Gleichzeitig sehen wir angesichts des brutalen Krieges keine Möglichkeit für eine Fortsetzung dieser Zusammenarbeit.

Es ist uns wichtig zu betonen, dass russische Künstler:innen auch weiterhin bei uns auftreten werden und dass es gerade jetzt wichtig ist, nicht leichtfertig vorzuverurteilen und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken.
Unser Mitgefühl gilt in dieser Zeit uneingeschränkt allen Leidtragenden dieser Katastrophe.
Matthias Schulz, Intendant Staatsoper Unter den Linden

Auf diese Formulierung wüsste ich die einzig richtige Antwort – aber die muss man sich leisten können.

WIENER STAATSOPER: Heute Uraufführung von Andri Joël Harison (Mahler-Saal)

Am Samstag, den 5. März 2022, um 15 Uhr im Gustav Mahler-Saal der Wiener Staatsoper

Copyright: Wiener Staatsoper

Es werden die ersten drei Lieder aus seinem Liederzyklus „Die Weisen einer Liebenden“ nach eigenen Gedichten in der Fassung für Klavier unter seiner Leitung am Klavier uraufgeführt. Auch die Fassung für Orchester ist bereits in Entstehung. Die Lieder werden von der Sopranistin Anna Nekhames im Rahmen des Studiokonzerts des Opernstudios der Wiener Staatsoper, wo Harison seit 2020 als Pianist und Korrepetitor tätig ist, gesungen.

Analog zu den Ensemblematineen finden auch eigene Konzerte der Mitglieder des Opernstudios der Wiener Staatsoper statt. Diesmal präsentieren die russische Koloratursopranistin Anna Nekhames, der amerikanische Bariton Erik Van Heyningen und der russische Bass Artyom Wasnetsov einen Querschnitt durch ihr breites Repertoire. Begleitet werden sie von den beiden Pianisten des Opernstudios Richard Fu und Andri Joël Harison, von dem auch Uraufführung eines eigenen Werkes zu hören sein wird. 

Karten um 13.- Euro sind noch erhätlich

WIENER STAATSOPER: SALOME am 7., 11., 14., 16. März 2022

 

Dirigenten-Shootingstar Thomas Guggeis leitet nach seinem erfolgreichen Debüt mit der Wiederaufnahme von Die Tote Stadt im März 2022 erstmals Salome im Haus am Ring. In der kommenden Vorstellungsserie von Richard Strauss‘ anfänglich als „Skandalstück“ angesehenem, elektrisierendem und faszinierendem Werk gibt die amerikanische Sopranistin Jennifer Holloway ihr Hausdebüt, ebenso wie Claudia Mahnke als Herodias sowie John Lundgren als Jochanaan. Den Herodes verkörpert erneut Wolfgang Ablinger-Sperrhacke.

Zum Kartenverkauf

ALTE OPER FRANKFURT: Benefizkonzert für die Ukraine

Am Donnerstag, 10. März, veranstaltet der Hessische Rundfunk mit dem hrSinfonieorchester ein „Benefizkonzert für die Ukraine“ gemeinsam mit dem Land
Hessen unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Volker Bouffier sowie zusammen mit dem Rheingau Musik Festival, der Stadt Frankfurt am Main, dem Ensemble Modern, der Oper Frankfurt, der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Chöre  und der Alten Oper Frankfurt.

Das Konzert im Internet, Radio und Fernsehen
Zu erleben gibt es das Konzert im Video-Livestream auf
www.youtube.com/hrsinfonieorchester sowie als Live-Übertragung in hr2-kultur. Das hr-fernsehen sendet zeitversetzt ab 22.30 Uhr.
Benefizkonzert für die Ukraine
Donnerstag, 10. März, 20 Uhr, Alte Oper Frankfurt
Karten: 29 Euro auf www.hr-ticketcenter.de und unter Telefon 069/155-2000
Alle Eintrittsgelder werden an das „Bündnis Entwicklung Hilft“ und die „Aktion Deutschland Hilft“ gespendet. Stichwort „ARD/Nothilfe Ukraine“, Spendenkonto:  DE53 200 400 600 200 400 600, www.spendenkonto-nothilfe.de

OPER ZÜRICH: SPENDENKONZERT FÜR DIE UKRAINE
Programm mit dem Chor der Oper Zürich, dem Ballett Zürich, dem Orchestra La Scintilla und vielen Solist:innen des Hauses wie u.a. Thomas Hampson, Benjamin Bernheim, Nadezhda Karyazina, Rebeca Olvera, George Petean und Lawrence Brownlee

Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt der Bevölkerung in der Ukraine und der über eine Million Menschen, die sich auf der Flucht befinden. Mit einer grossen Spendenaktion möchte das Opernhaus Zürich einen aktiven Beitrag für die Betroffenen leisten und veranstaltet am Freitag, 11. März, 19 Uhr ein Spendenkonzert. Die Spendenhöhe ist in den Stufen 50, 100, 200, 500 und 1‘000 Franken abhängig von den finanziellen Möglichkeiten individuell wählbar. Die Spender:innen erhalten zum Dank für ihren Beitrag ein Konzertticket. Weitere Informationen unter www.opernhaus.ch/spendenkonzert.

Benefizkonzerte finden nun allerortens statt. Informieren Sie sich in unseren Infos des Tages, wir kündigen laufend an!

Kiew City Ballet findet in Paris Zuflucht
Die Kompagnie befand sich gerade auf Frankreich-Tournee, das Grand Ballet von Kiew gibt sich kämpferisch.
WienerZeitung.at

Madrid
Teatro Real sagt Auftritte des Bolschoi-Balletts ab – wegen Ukrainekrieg
Das Madrider Opernhaus tut dies als „Ausdruck des tiefen Respekts und der Solidarität“ mit dem ukrainischen Volk
Der Standard.at

Österreich/ Nachruf
Schauspieler Christian Futterknecht gestorben
Der gebürtige Gmundner spielte seit 1966 im Theater in der Josefstadt in Wien
Der Standard.at

NS-Raubkunst
Der Fall Gurlitt – eine Chronologie
Vor zehn Jahren drang die Staatsanwaltschaft in die Wohnung von Cornelius Gurlitt ein und beschlagnahmte 1280 Kunstwerke. Der Verdacht: Raubgut aus der NS-Zeit. Was seitdem geschah.
dw.com.de

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 3. März 2022 
THE BATMAN/ USA  / 2022 
Regie: Matt Reeves
Mit: Robert Pattinson, Zoë Kravitz, Colin Farrell, Jon Turturro, Paul Dano, Jeffrey Wright, Andy Serkis u.a.

Es gibt einen Ausdruck für Filme, die sich beim Publikum behaglich einnisten: „juicy“. Die Batman-Filme der späten achtziger und neunziger Jahre waren das. In ihrer Besetzung und in ihrer Machart. Das riß ja dann bekanntlich ab, bis Regisseur Christopher Nolan Anfang der 2000er Jahre die „Dark Knight“-Trilogie schuf, um einiges düsterer, aber gleichfalls filmische Gustostücke.

Einen Helden wie diesen Batman, unter schwarzer, lederner Halbgesichtsmaske, der so verlässlich Geld einspielt, gibt man nicht auf. Also ist ein neuer „Batman“ auf der Leinwand. Aber die Kinowelt hat sich verändert. „Juicy“ ist der neue Film nicht mehr. Eher dröge. Was aber. zugegeben, eine ziemlich vereinzelte Meinung ist, wenn man ein wenig unter den enthusiastischen Kritiken stöbert…

Wieder Batman also, der reiche Bruce Wayne in der moralisch so herabgekommenen Stadt Gotham City, der Mann, der in seine Fledermaus-Uniform schlüpft und loszieht, das Verbrechen zu bekämpfen, und der dabei vielen bekannten Typen aus dem Comic-Universum begegnet, dem auch er entstammt. Wie oft kann man das melken? Nun, einmal geht’s noch, sozusagen, wenn man es aus früheren Zeiten viel besser, interessanter, spannender in Erinnerung hat.

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Pier Paolo Pasolini zum 100. Geburtstag: Archaische Visionen
Das Kino war ihm immer sekundär – und doch entfalten Pier Paolo Pasolinis archaische Visionen auf der Leinwand bis heute ihre Kraft.
Sueddeutsche Zeitung.de

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Keine Flugverbotszone: Ukrainischer Präsident Selenski kritisiert Nato scharf. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat mit Enttäuschung auf die Absage der Nato reagiert, eine Flugverbotszone über der Ukraine durchzusetzen. Damit habe die Allianz grünes Licht für eine weitere Bombardierung ukrainischer Städte und Dörfer gegeben, sagte Selenski in einer Videoansprache am Freitagabend. Die Erklärung erfolgte, nachdem die Nato am Freitag nach Beratungen erklärte, dass es definitiv keine von Nato-Flugzeugen durchgesetzte Flugverbotszone über der Ukraine geben werde.
Zu den neusten Entwicklungen

  • Die Ohnmacht der Mächtigen in Russland gegenüber dem Kreml: Zuschauer im Westen fragen sich, warum keiner von den Wirtschaftsgrössen den Mut fasst und Putin seine Missbilligung über den Angriff auf die Ukraine mitteilt. Doch damit überschätzen sie die Einflussmöglichkeiten der Magnaten und unterschätzen die Machtkonzentration in den Händen Putins und der engsten Entourage.
    Zum Bericht
  • Was Psychologen und Psychiater über Putins Psyche sagen: Seit Beginn der Invasion der Ukraine fragt sich die Welt, was im Kopf des russischen Machthabers Wladimir Putin vorgehen mag. Ist Putin verrückt geworden, ist er psychisch krank? Doch eine Beurteilung der psychischen Gesundheit im psychiatrischen Sinn ist nicht auf Distanz, sondern nur im persönlichen Gespräch möglich.
    Zum Bericht
  • Sanktionen in «Londongrad» machen Putins Oligarchen nervös: Schlag auf Schlag schafft London die goldenen Visa für Investoren ab, verhängt erste Sanktionen gegen Oligarchen und kreiert eine neue Einheit der National Crime Agency, die dubiose Vermögen aufspüren soll. Oligarchen drohen Reise- und Vermögenssperren, die bis zur Konfiszierung von Villen und Jachten reichen könnten.
    Zum Bericht
  • Russland sperrt Facebook, Youtube und Twitter: Der Kreml schränkt das WWW immer mehr ein. Am Freitagabend sperrte die Zensurbehörde Roskomnadsor Facebook, Youtube und Twitter in Russland, um auf die angeblichen Zugangsbeschränkungen für russische Medien auf deren Plattformen zu reagieren. Mit einem VPN-Klienten kann das Geo-Blocking der russischen Behörden allerdings umgangen werden.
    Zum Bericht
  • Ukraine-Krieg erhöht Gefahr einer Stagflation: Die Inflationsraten waren bereits hoch, nun könnte der Ukraine-Krieg die Situation massiv verschärfen. Prominente Akteure am Finanzmarkt wie der norwegische Staatsfonds und die Rating-Agentur Moody’s warnen vor Stagflationsrisiken. Der Begriff bezeichnet eine Wirtschaftsphase mit hohen Teuerungsraten bei gleichzeitig niedrigem Wirtschaftswachstum.
    Zum Bericht

Expertin: Russische Kirche für Krieg mitverantwortlich
Die Innsbrucker Religionssoziologin Kristina Stoeckl attestiert der Russisch-orthodoxen Kirche eine wesentliche Mitschuld am Ukraine-Krieg. Sowohl das Konzept der „Russki Mir“, der „Russischen Welt“, als auch die Sicht von Russland als Verteidigerin der christlichen Werte gegen einen angeblich feindlichen Westen, seien ursprünglich theologische Konzepte gewesen, die nach und nach Eingang in die russische Politik gefunden hätten, erklärte Stoeckl am Mittwoch.
Salzburger Nachrichten

Sie bleibt im Gefängnis. U-Haft über Ex-Ministerin Karmasin verhängt

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hatte beim Wiener Landesgericht für Strafsachen einen entsprechenden Antrag eingebracht, dem am Freitagnachmittag schließlich richterlich entsprochen wurde. Karmasin war ab 14 Uhr im Grauen Haus vom zuständigen Haft- und Rechtschutzrichter vernommen worden und mit dem nunmehrigen Entscheid zumindest für weitere zwei Wochen in einer Zelle im größten Gefängnis Österreichs in Wien-Josefstadt bleiben.
https://www.krone.at/2644371

Was die U-Haft für EX-Ministerin Spohie Karmasin bedeutet
Sophie Karmasin. Die frühere Familienministerin sitzt seit gestern in Untersuchungshaft. Vorerst für 14 Tage. Was sind die Gründe für diese harte Maßnahme? Und was bedeutet es für die Ermittlungen gegen die ÖVP?
Kurier.at

Früher wäre das ein „Kavaliersdelikt gewesen – aber die Zeiten haben sich geändert. Ob sie deswegen besser geworden sind? Die „Knastschieberin“ braucht keineswegs meine verteidigenden Worte, aber ich habe in meinem Berufsleben Dinge miterlebt, gegen die die „Karmasinereien“ ein wirklicher Klacks sind.

Astrid Wagner: Diese Frau war Jack Unterwegers „First Lady“
Die – mittlerweile prominente – Strafverteidigerin Astrid Wagner war Unterwegers letzte Geliebte. In der „Krone“ spricht sie jetzt darüber, wie sehr ihre Begegnung mit dem Mörder ihr Leben geprägt hat.
https://www.krone.at/2643700

Angestellte packen aus: So schrecklich sind Meghan und Harry als Chefs
Schon im britischen Palast haben Prinz Harry und Herzogin Meghan die Angestellten zur Verzweiflung getrieben. Dass sich daran nach dem „Megxit“ und dem Umzug in die USA nicht viel verändert hat, das verrieten nun Angestellte ihrer Villa in Montecito. Diese behaupten nun: Die Sussexes sind „die schlimmsten Leute der Welt, für die man arbeiten kann“.
https://www.krone.at/2644089
Ich wünsche einen schönen Tag
A.C.

 

 

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