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5. JULI 2022 – Dienstag

05.07.2022 | Tageskommentar

Wien/ Staatsoper: „TURCO am Sonntag mit einer kurzen Zugabe beim Schlussapplaus 

So geht Oper! Begeisterung beim Publikum, dem Orchester, dem Chor, dem Dirigenten und ganz besonders bei den Sängerinnen und Sängern. Das hat Wien wohl noch nie erlebt. Da wird beim Curtaincall einfach wieder musiziert und gesungen und das Publikum auch voll dabei. Danke @opera_de_monte_carlo, @ceciliabartoli, @nicolalaimo,

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WIEN / Staatsoper: IL TURCO IN ITALIA in szenischer Aufführung

Ildebrando D’Arcangelo (Selim) und Cecilia Bartoli (Fiorilla). Foto: Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Das Gastspiel der Opéra de Monte-Carlo im Rahmen der Rossini-Mania, mit Cecilia Bartoli im Mittelpunkt, geht mit dem Dramma buffo Il turco in Italia in die zweite Runde, bevor es am Freitag mit der Rossini Gala ihren krönenden Abschluss finden soll. Auf die halbszenischen dargebotene La Cenerentola folgt diesmal ein flott und mit leichter Hand inszenierter Rossini, für den Jean-Louis Grinda verantwortlich zeichnet, der nach 15 Jahren im Jänner 2023 die Direktion der Oper in Bartolis Hände übergeben wird.

Ausgangspunkt der Handlung ist die Suche des Dichters Prosdocimo (Giovanni Romeo) nach einem geeigneten Stoff für eine neues Libretto. Da alle möglichen Themen offenbar schon verwendeten worden sind, möchte er sich diesmal von den Menschen in seiner Umgebung inspirieren lassen. Er sieht sich um und wird alsbald fündig: Ein seltsames Paar, der reiche, alte Don Geronio (Nicola Alaimo) und seine junge, kokette Frau Fiorilla (Cecilia Bartoli), zieht seine Aufmerksamkeit auf sich, befindet es sich doch gerade in einer veritablen Beziehungskrise…

Feiner Humor und ausgelassene, ausgespielte Komik zeichnen diese Aufführung aus. Das Publikum reagiert wiederum begeistert und mit langanhaltendem Applaus über mehr als 15 Minuten. Auch ein Buhrufer will sich Gehör verschaffen, geht aber im lautstarken Jubel unter. Das Ensemble bedankt sich mit gleich zwei musikalischen Einlagen, bei denen auch der famose Choeur de l’Opéra de Monte-Carlo wieder dabei ist. So etwas gibt es nicht alle Tage. Und das ist gut so. Immer nur Rossini spielt man nur in Pesaro.

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

Beifall ohne Ende
Jubel für Cecilia Bartoli, nun in „Il turco in Italia“
WienerZeitung.at

Wien/ Staatsoper
Cecilia Bartoli bei szenischem Staatsopern-Debüt umjubelt
Die sommerliche Extrawoche in der Wiener Staatsoper hat am Sonntag ihren unterhaltsamen Höhepunkt erreicht: Rossinis „Il Turco in Italia“ als Gastspiel der Oper von Monte Carlo präsentierte sich Starvehikel für Cecilia Bartoli. Flockig, locker, jedoch ohne allzu mitreißenden Zug ist dieses Herzstück der „Rossinimania“ benannten Residenz der Monegassen unter ihrer künftigen künstlerischen Leiterin Cecilia Bartoli. Und diese feierte damit ihr szenisches Debüt im Haus am Ring.
SalzburgerNachrichten.at

Cecilia Bartoli in „Il turco in Italia“ am Ring
Beim Rossini-Gastspiel der Opéra de Monte-Carlo an der Wiener Staatsoper begeisterte die Diva mit ihrer „Bartolier“-Kunst
DerStandard.at.story

Bejubeltes Gastspiel: Wien im Bartoli-Fieber
Die Opéra de Monte Carlo ist mit „Il Turco in Italia“ von Rossini zu Besuch – und sorgt dank der Debütantin Cecilia Bartoli als Fiorilla für den größten Publikumserfolg der aktuellen Direktion.
https://www.diepresse.com/6161153/bejubeltes-gastspiel-wien-im-bartoli-fieber

Wenn man die echte Begeisterung des Publikums zum Maßstab nimmt, ist die Rossini-Mania der Höhepunkt der Saison. Bei all der berechtigten Freude würde ich mir an des Direktors Stelle auch  Gedanken machen. Außer dass er dankenswerter Weise der Einkäufer des  Gastspiels ist, hat er sonst nichts zum Erfolg beitragen können. Alles in monegassischer Hand – und die Oper in Monaco kann nicht Qualitätsanspruch einer Wiener Staatsoper sein.

Das Publikum hat eindeutig abgestimmt. Einen „Turco“ könnte Wien im Repertoire kaum gut verkaufen, müssen doch schon bei der im Repertoire befindlichen „Cenerentola“ alle Register der Verkaufskunst gezogen werden.

Das Publikum will Startheater mit hohem Unterhaltungswert, nicht Klugscheißereien von von Missionierungsbewusstsein getriebenen Regisseuren!

Salzburg-Intendant im Interview: „Die Festspiele waren nie eine Plattform für russische Großsponsoren“

Am 18. Juli starten die Salzburger Festspiele 2022. Zwei Wochen davor äußert sich Intendant Markus Hinterhäuser im APA-Interview über die Aufgabe der Kunst in Zeiten von Krise und Krieg, über den Umgang mit russischen Künstlern und Sponsoren, die Eck- und Höhepunkte seines Programms, die „schöne gemeinsame Sprache“, die er mit seinen künstlerischen Mitstreitern gefunden hat, und über die nächste Schauspielleitung. In seiner Entscheidung sei er bereits „sehr sicher“.

APA: Herr Hinterhäuser, Corona, Krieg und Klima – welches von diesen drei Dingen beschäftigt Sie am meisten?

Markus Hinterhäuser: Alle beschäftigen mich gleichermaßen. Wir haben in den vergangenen drei Jahren eine sehr intensive Auseinandersetzung mit der Pandemie gehabt. Auch wenn man mitunter einen anderen Eindruck gewinnen könnte: Die Pandemie ist nicht vorbei, und ihre Folgen sind nach wie vor unabsehbar. Die Klimakrise ist wohl DAS Thema für lange Zeit, und ein Krieg mitten in Europa war für niemanden vorstellbar. All dies hat Auswirkungen auf uns und auch darauf, wie wir mit den Festspielen umgehen. Ich gebe zu, dass ich schon leichtere, erfreulichere und unbeschwertere Zeiten bei den Festspielen erlebt habe als die vergangenen und wahrscheinlich auch die kommenden Jahre.

KleineZeitung.at.Kultur

Verona bereits gestartet

Georges Bizet: Carmen • Arena di Verona • Vorstellung: 30.06.2022
(2. Vorstellung • Wiederaufnahme am 24.06.2022)
Carmen «Old School»

 

Franco Zeffirellis Inszenierung der Carmen (Kostüme: Anna Anni) ist bestens einstudiert und funktioniert perfekt. Sie bietet das Spektakel, das der Besucher der Arena erwartet.
 Das Orchestra della Fondazione Arena di Verona unter musikalischer Leitung von Marco Armiliato klingt deutlich besser, klarer und weniger verwaschen, als in jüngster Vergangenheit und lässt wie der Coro della Fondazione Arena di Verona (Maestro del Coro: Ulisse Trabacchin) eigentlich keine Wünsche offen.

Giuseppe Verdi: Nabucco • Arena di Verona • Vorstellung: 01.07.2022

So macht die Arena Freude!

 

Arnaud Bernards Inszenierung wird auch bei wiederholtem Besuch nicht überzeugender, bietet aber das Spektakel, das die Arena verlangt. Das Publikum wird nicht enttäuscht…

Jan Krobot, der professioneller „Opernreiseleiter“ist, hat wieder Hochsaison.

Zum Verona-Bericht von Jan Krobot

Davor sah er sich zum wiederholten Mal den Züricher Figaro an, auch in der Innsbrucker „Tosca“ war er mit seiner Reisetruppe

Klosterneuburg/ ab 9. Juli
operklosterneuburg zeigt erstmals Puccini
Am 9. Juli hat Giacomo Puccinis „La Boheme“ Premiere bei der operklosterneuburg (Bezirk Tulln). Sie zählt zu den bekanntesten Opern, wird erstmals im Kaiserhof des Stifts gezeigt, mit einem „hochkarätigen Ensemble“, so Intendant Michael Garschall.
https://noe.orf.at/magazin/stories/3163301/

Bitte von „Bezirk Tulln“ nicht abschrecken lassen, Klosterneuburg liegt am Stadtrand von Wien, nach Tulln ist es noch relativ weit.

Dresden: Die Nase – eine Oper als Synthese von Musik- und Theateraufführung

Martin-Jan Nijhof (Der Doktor (Jesus)), Bo Skovhus (Platon Kusmitsch Kowaljow)© Semperoper Dresden/Ludwig Olah

Um diesem Anspruch Rechnung zu tragen, wurde die Oper mit deutscher Textfassung aufgeführt. Die Uraufführung der Oper fand 1930 in Leningrad statt. Der junge Schostakowitsch brauchte weniger als zwei Jahre, um sie fertigzustellen, und komponierte sie während seiner Studienjahre 1926–1928. Entsprechend der russischen Tradition, Sujets und Personen satirisch-grotesk zu überzeichnen, komponierte der junge Musiker eine Partitur – ein breites und vielfältiges Klangbild für Stimmen und Orchester.
Von Brigitte und Olaf Barthier
https://klassik-begeistert.de/38526-2/

Hinter jeder Pointe lauert die Gewalt
Peter Konwitschny inszeniert an der Dresdner Semperoper „Die Nase“ von Dmitri Schostakowitsch – ein Publikumstriumph.
SueddeutscheZeitung.de

Premiere in Dresden: „Die Nase“ von Dmitri Schostakowitsch an der Semperoper
wdr.de/mdr

Ein Traum als Comic Strip
https://www.musik-in-dresden.de/2022/07/04/ein-traum-als-comic-strip/

GERGIEWS „WALKÜRE“-BEIFALL AM MARIINSKY-THEATER

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Valery Gergiew Präsident beim Rachmaninov Dirigier Wettbewerb, Preisübergabe an den Gewinner

 

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Jetz traue ich mich den Namen des Gewinners gar nicht zu nennen, das wäre seiner Karriere abträglich. Ehrlich, ich schäme mich für dieWelt, in der ich zwangsläufig noch leben muss.

LEIPZIG/WAGNER 22: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

 Imposantes Holländer-Schiff…

Daland mit den toten Pottwalen, die wie Holländer vom Meer an land gespuckt wurden. Foto: Tom Schulze

 Nach den drei Frühwerken ging beim Marathon WAGNER 22 in Leipzig am 24. Juni der Bayreuther Kanon los mit dem ersten Werk, welches Wagner dafür auserwählt hatte, dem „Fliegenden Holländer“. Die Inszenierung des niederländischen Regisseurs Michiel Dijkema, auch für das Bühnenbild verantwortlich, der damit wohl seine erste Wagner-Oper vorlegte, hatte ihre Premiere an der Oper Leipzig Ende März 2019. Sie setzte sich vielen Beobachtern im Gedächtnis fest wegen eines ungewöhnlich großen Holländer-Schiffes, ganz im Gegensatz zu den aktuellen, bisweilen völlig von jeglicher Schiffs-Phantasie abstrahierenden Inszenierungen, insbesondere solchen des Regietheater-Stils. Man merkte schon im Vorspiel, dass es Dijkema vor allem um das Geheimnisvolle und Unheimliche an dem Stück geht, wie es schon Wagner selbst fesselte und ihn zur Komposition motivierte. Man denke nur an seine dreieinhalbwöchige Flucht aus dem damals ostpreußischen Hafen Pillau, heute Baltijsk, mit dem Seelenverkäufer Thetis, der im Sturm fast untergegangen wäre,  über das Skagerrak bis nach London. Die Fahrt hatte ihn in seiner Ansicht bestärkt, diesen Stoff in eine Oper zu fassen. Er hatte ihn allerdings schon früher in Heinrich Heines Romanfragment „Aus den Memoiren des Herrn von Schnabelewopski“ kennengelernt…

Zum Bericht von Dr. Klaus Billand

KÖLN: Trotz allem heiter – Große Abschiedsfeier für Intendantin Dr. Birgit Meyer

Überreichung des Goldenen Buchs. Foto: Andrea Matzker

Mit dem Titel „Ein Konzert zum Abschied“ fand das Sommerkonzert der Kölner Oper im Staatenhaus statt. Dazu geladen hatten die Freunde der Kölner Oper, das Kuratorium der Oper Köln und der Förderverein der Kinderoper. Zu Ehren der scheidenden Intendantin Dr. Birgit Meyer widmeten ihr Mitgliedern des Opernstudios und des Opernensembles unter der Leitung von Rainer Mühlbach verschiedene Arien und Lieder. Dabei variierte man manche ursprüngliche Komposition auf sehr humorvolle Art und Weise, zum Beispiel traten im Couplet des Escamillo aus der Carmen plötzlich fünf verschiedene Baritone gemeinsam auf. Die zauberhafte Sängerin der derzeitigen Carmen am Hause, Adriana Bastidas-Gamboa, widmete ihr zwei zu Herzen gehende Weisen aus ihrem Heimatland Südamerika, die man sonst nur selten hört. Spätestens bei Dalia Schaechters berühredem „Speak low“ von Kurt Weill flossen versteckte Tränen der Rührung ob des zauberhaften Vortrags und des bewegenden Anlasses des Konzertes an sich…

Zum Bericht von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

London
Opera North 2022 Review: Parsifal
Brindley Sherratt’s Breathtaking Gurnemanz Shines in Semi-Staged Production
https://operawire.com/opera-north-2022-review-parsifal/

Glyndebourne
Alcina review – Handel’s enchanting opera glitters with retro glamour
The Guardian.com

Schwechat/ Schloss Rothmühle
50 Jahre Nestroy-Spiele Schwechat: Stürmischer Jubel für „Nur Ruhe!“
Niederösterreichische Nachrichten.at

Wien/ theaterfranzjosefskai
Die Wunder kommen zu spät
Alexander Waechter berührt im Theater Franzkosefskai21 mit Joseph Roths „Legende vom heiligen Trinker“.
WienerZeitung-at

Buchbesprechung

 

Natalie Livingstone:
DIE FRAUEN DER ROTHSCHILDS
DAS UNTERSCHÄTZTE GESCHLECHT
DER MÄCHTIGSTEN DYNASTIE DER WELT
560 Seiten, Quadriga Verlag, 2022

Es gab gerade in letzter Zeit viel Literatur  über die Rothschilds, außerdem eine große Ausstellung im Jüdischen Museum in Wien. So gut wie immer wird die Geschichte der Männer der Familie erzählt obwohl man gerade heute weiß, dass Frauenschicksale ähnlich interessant sind – und viele neue Akzente zu Altbekanntem hinzufügen können. Das versucht die britische Journalistin Natalie Livingstone in ihrem Buch „Die Frauen der Rothschilds“, wo sie von der „Urmutter“, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die zweite Generation der Rothschilds gebar, bis zu den Rothschild-Frauen von heute signifikante Einzelschicksale im Zusammenhang nachzeichnet.

19 Kinder brachte Gutle Schupper  (1753–1849) für ihren Mann Mayer Amschel Rothschild zur Welt, zehn überlebten, davon fünf Söhne, von denen der Vater vier in die europäischen Metropolen schickte, um das Netz der Rothschild-Banken zu knüpfen. Dabei ist der älteste Sohn, Amschel Mayer,  der im heimatlichen Frankfurt die „Zentrale“ verwaltete, der einzige, der nicht zahlreiche Nachkommen hatte. Salomon ging nach Wien, Nathan nach London, Carl nach Neapel und Jakob, der sich später James nannte, nach Paris…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Die Schweizer Ukraine-Konferenz will Russland zum Abzug auffordern – aber wohl nicht einhellig:  Die erste internationale Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine will heute die sogenannte Lugano-Deklaration verabschieden. In einem Entwurf wird die militärische Aggression «strengstens verurteilt» und Russland aufgefordert, seine Truppen «ohne Verzug» abzuziehen. Wahrscheinlich werden nicht alle teilnehmenden 39 Staaten und 16 internationalen Organisationen das unterzeichnen. Organisationen, in denen Russland Einsitz hat, dürften sich enthalten.
Zum Bericht
Bei Chicago werden am Nationalfeiertag sechs Personen erschossen: Der Täter hat während einer Parade zum 4. Juli von einem Dach aus in die Menge gefeuert. Neben den Todesopfern gab es über 30 Verletzte. Die Polizei nahm einen 21-Jährigen fest.
Zum Bericht
Der Papst vergleicht Abtreibung mit Auftragsmord: Für Franziskus ist Abtreibung gleichbedeutend mit Mord. Diese Haltung war bereits bekannt. Nach dem Abtreibungs-Urteil in den USA hat sie nun in einem Interview noch einmal bekräftigt.
Zum Bericht
Gespaltenes Land: In den USA breiten sich Wut und Gewalt aus, es bilden sich bewaffnete Milizen sowie regierungsfeindliche und rechtsextreme Gruppen. Zündstoff ist der demografische Wandel. Vermutlich in 20 Jahren werden die Weissen in den USA eine Minderheit sein, und die Geschichte hat gelehrt: Es ist gefährlich, wenn mächtige Bevölkerungsgruppen ihre Macht verlieren. Manch einer befürchtet bereits einen Bürgerkrieg.
Zum Hintergrund

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Österreich
Freisprüche für Grasser und seinen Finanzberater
Das weltweit verzweigte Konstrukt aus Stiftungen ist rechtens, es wurde alles „ordnungsgemäß und zeitgerecht“ abgerechnet.
https ://www.krone.at/2751476

Psychopathen in der Chefetage
„Ein Drittel sind miese Chefs, unter denen die Mitarbeiter wirklich leiden“
wiwo.de

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

 

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