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Die internationale Kulturplattform

5. JULI 2020 – Montag

05.07.2021 | Tageskommentar

 

Karina Flores (Leonora). Foto: operklosterneuburg/Mark Glassner

Festspielsaison in Österreich eröffnet

Samstag startete „operklosterneuburg“ mit LA FORZA DEL DESTINO

3.7.2021  Klosterneuburg  „La Forza Del Destino“

Infos, Termine und Karten (auf Ticketverkäufe weise ich üblicherweise nicht hin, dafür haben wir das Wort Karten! )

Die Oper Klosterneuburg hat aus bekannten Gründen mit einem Jahr Verspätung Verdis Meisterwerk zur Aufführung gebracht. Mit sehr viel Engagement wurde eine beachtliche Produktion auf die Bühne gestellt, bis vor kurzem mit dem Risiko, gar nicht oder nur vor wenigen Zuschauern spielen zu dürfen. Das Risiko hat sich gelohnt, unter den zu 70% erlaubter Auslastung anwesenden Opernfreunden gab es einhellige Zustimmung, wenn man von einem einsamen Buhrufer, dem der Tenor nicht gefiel, absieht…

Margarita Gritskova (Preziosilla). Foto: Operklosterneuburg/ Mark Glassner

Ein erfreulicher Beginn eines Kultursommers, dem hoffentlich weitere Lichtblicke folgen werden.

Zum Bericht von Johannes Marksteiner

DONNERSTAG startet MÖRBISCH mit WEST SIDE STORY

Karten online kaufen

Angesichts der aktuellen Entwicklung wünschen wir der Intendanz großen Erfolg. Jetzt hat sich der „Generalintendant“ sogar  schon auf das Plakat geschlichen. Wenn wir nun von „Generalissimus“ Wallenstein absehen (der aber mit Oper nichts zu tun hatte) galt bisher Christian Thielemann als Paradebeispiel für Eitelkeit, dann tat es ihm Franz Welser-Möst nach, der für sich den Titel Generalmusikdirektor in Wien beanspruchte. Aber gegen den Generalintendanten des Burgenlands nehmen sich die genannten Herren geradezu bescheiden aus.

Zum Kartenverkauf: Es wird schwer genug werden, denn andernorts stottert der Verkaufsmotor zwar nicht gewaltig, aber doch merkbar. Nur wird allseits gejubelt. Verkaufsstrategie!

Begonnen hat die Saison vorigen Donnerstag auf Schloss Kittsee. Dort folgen im Juli jeweils Freitag und Samstag im herrlichen Ambiente des Schlosses Operettengalas.

Bregenz: Ein fast normaler Festspielsommer
Keine Masken, kein Mindestabstand, keine Sperrstunde: Die meisten Einschränkungen für den Kulturgenuss sind gefallen. Beim Kartenvorverkauf zeigt sich aber noch die Vorsicht mancher Besucher
https://www.diepresse.com/6003504/ein-fast-normaler-festspielsommer

Man muss auch zwischen den Zeilen lesen bzw. hinter die Fassade blicken. 

Ioan Holender: „Alle waren glücklich über die Ausgliederung“
Der ehemalige Staatsoperndirektor Ioan Holender reagiert auf den ehemaligen Burgtheaterchef Nikolaus Bachler – und kontert
Kurier.at

Nikolaus Bachler hat die Ausgliederung der Bundestheater im Jahr 1999 als „Kindesweglegung bezeichnet. Dem kontert Holender. Ein gewisser Klaus Bachler war damals angeblich begeistert, der Nikolaus ist es nicht. Schauen Sie sich das im Artikel eingebettete Foto an, aus urheberrechtlichen Gründen darf ich es an dieser Stelle nicht veröffentlichen.

Graz/ Musikverein
Bejubelter Saisonschluss mit Bruckner und Dennis Russell Davies
Dirigent Dennis Russell Davies führte zum Ende der Musikvereinssaison die Grazer Philharmoniker mit Bruckners Symphonie Nr. 5 zu höchster Exzellenz.
Kleine Zeitung

München/Bayerische Staatsoper
Das Gold des Rheines besticht, nimmt ein, verzaubert, erschüttert und lädt zum Träumen ein
Die Macher in München bieten dem Publikum in dem zu rund 80 Prozent gefüllten Nationaltheater ein Jahrtausendstück eines Jahrtausendgenies auf höchstem Niveau, sehr empathisch und energetisch dirigiert durch den Generalmusikdirektor des Staatstheaters Wiesbaden – Patrick Lange. Der ehemalige Assistent Claudio Abbados bekommt – zurecht – den meisten Befall an diesem Abend …. neben dem Gesangsstern of the night: Benjamin Bruns als Loge.
Klassik-begeistert.de

Generalmusikdirektorin Julia Jones : Dreifacher Abschied mit „La traviata“
Als Generalmusikdirektorin erfüllte Julia Jones neben ihrer Konzerttätigkeit auch eine zentrale Rolle in der Oper Wuppertal. Den Abschied vom Wuppertaler Publikum nimmt sie mit Verdis Oper über Liebe und Freiheit angesichts erdrückender Doppelmoral und der Kürze des Daseins: „La traviata“. Es stehen drei Streaming-Termine zur Auswahl, um das Werk aus der Historischen Stadthalle Wuppertal digital zu erleben.
Wuppertaler Rundschau

Wenigstes ein kurzer „Tristan und Isolde“ -Ausschnitt aus München

Link unten, Dauer etwa 7 Minuten

https://www.youtube.com/watch?v=hv5s-Rz3Cpc

Wiesbaden: Uwe Eric Laufenberg erhält Kurdischen Kulturpreis »Preis für friedliche Koexistenz und Kreativität«

John Heuzenroeder, Ihsan Othmann, Uwe Eric Laufenberg, Matthias Friedrich. Copyright: Staatstheater Wiesbaden

Im Rahmen einer Preisverleihung wurde Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, am Samstag, den 3. Juli 2021 im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden der Kurdische Kulturpreis »Preis für friedliche Koexistenz und Kreativität« für seine Verdienste im kulturellen Austausch zwischen Deutschland und dem Irak verliehen.

 In der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg feierte die Mozart Oper »Die Entführung aus dem Serail« am 26. November 2010 Premiere an der Oper Köln. Am 5. und 6. März 2011 reiste die Produktion mit dem Kölner Ensemble und dem Gürzenich Orchester, unter der Musikalischen Leitung von Konrad Junghänel, als Gastspiel in den Irak und wurde dort sehr erfolgreich als erste Oper überhaupt im Telary Honer (Kunstpalast) in Sulaimanyya aufgeführt. Der deutsch-kurdische Schauspieler Ihsan Othmann, der die Sprechrolle des Bassa Selim in kurdischer Sprache spielte, organisierte die Gastspielreise maßgeblich mit.

OPER FRANKFURT: DIALOGUES DES CARMÉLITES

Premiere war am Sonntag 7. Juli


Maria Bengtsson (Blanche), Florina Ilie (Constance St. Denys).
Foto: Barbara Aumüller/ Oper Frankfurt)

Elena Zilio (Madame de Croissy), Marleen Jakob (Marquise), Claudia Mahnke (Mère Marie), Davide Damiani (Marquis), Maria Bengtsson (Blanche). Foto: Barbara Aumüller/ Oper Frankfurt)

Trapani: XVI. GESANGSWETTBEWERB  „GIUSEPPE DI STEFANO“, Finale

Teatro Ariston 27.6.2021

Vor einem interessierten Publikum, das sich auch merklich freute, Stimmen wieder live hören zu können, fand das Finale des nach 11 Jahren wieder auferstandenen Wettbewerbs statt, der früher Stimmen wie die Soprane Dimitra Theodossiou und Chiara Amarù, die Tenöre Antonino Siragusa, Paolo Fanale und Leonardo Cortellazzi, den Bariton Nicola Alaimo und den Bass Luca Tittoto hervorgebracht hatte.

Giulia Mazzola. Foto: Trapani-Wettbewerb

Die mit u.a. Operndirektoren italienischer Häuser wie Sebastian Schwarz (Teatro Regio Turin) und Nicola Colabianchi (Teatro Lirico Cagliari) oder Besetzungsverantwortlichen wie Alessandro Di Gloria (Teatro Massimo Palermo) und Renato Bonajuto (Teatro Coccia Novara) sowie Agenten wie Markus Laska (Melos Opera) und Marco Impallomeni (MC Domani) besetzte Fachjury entschied sich einstimmig für den 1. Preis an den Palermitaner Sopran Giulia Mazzola.

Mannheim: „VISSI D´ARTE-VISSI D´AMORE“ – Italienische Opern-Gala am NTM – 03.07.2021

Bei Inzidenzen unter dato „5“ öffnete auch das Nationaltheater mit den „Schiller-Tagen“ und einigen Opern-Aufführungen zögerlich seine Pforten und präsentierte unter  strengen Corona-Auflagen ein exquisites Opernkonzert welches ich privat besuchte mit der in meinen Ohren weltbesten Wagner-Strauss-Heroine Catherine Foster

Zum Bericht von Gerhard Hoffmann

Bern/ Konzert-Theater: Die Fledermaus – Derniere

Zum Bericht von Jan Krobot

Wien
„Theaterberserker“ Paulus Manker: „Es geht nur mit Ausbeutung“
Der Impresario über sein Berlin-Gastspiel, Geldprobleme und Kulturpolitikerinnen, die lieber zu Michael Niavarani in den Park gehen
Kurier.at

Der Konkursantrag wurde mangels Vermögens abgewiesen!

WIEN / Leopold Museum: JOSEF PILLHOFER
IM DIALOG MIT CÉZANNE, GIACOMETTI, PICASSO, RODIN …
Vom 18. Juni 2021 bis zum 10. Oktober 2021
Eine große Skulpturen-Schau

 

Bildhauer haben es schwerer als Maler. Ob sie mit Stein, Holz oder Metall arbeiten, ihr Material ist sperriger, erfordert mehr Zeit, Aufwand, Kraft und erhebliches handwerkliches Können. Und der Ruhm stellt sich – Ausnahmen ausgenommen, Michaelangelo natürlich, Rodin oder Giacometti – nicht so ohne weiteres ein. Ein Schicksal, das auch einen österreichischen Künstler traf, ungeachtet seiner allseits anerkannten Bedeutung: Anlässlich seines 100. Geburtstags erinnert das Leopold Museum nun an den in Wien geborenen und vor erst elf Jahren hier verstorbenen Josef Pillhofer, der Zeit seines Lebens auch in der Steiermark verankert war. Um ihn selbst würdig in großen Zusammenhang zu stellen, wohl aber auch, um das Publikum mit bedeutenden Namen zu locken, hat man auch die Werke berühmter Zeitgenossen ausgestellt, was die Präsentation zu einer großen Skulpturen-Schau macht.

Zum Ausstellungsbericht von Renate Wagner

Aktuelles aus der „neuen Zürcher Zeitung“

Papst Franziskus hat Darmoperation gut überstanden: Der Papst hat sich am Sonntagnachmittag einer Darmoperation unterzogen. «Der Heilige Vater reagierte gut auf den Eingriff, der unter Vollnarkose durchgeführt wurde», hiess es aus dem Vatikan. Wie lange er in der Poliklinik Agostino Gemelli in Rom bleiben wird, wurde nicht mitgeteilt.
Zum Bericht
«Ocean Viking» birgt etwa 200 Migranten im Mittelmeer: Die Helfer der privaten Organisation SOS Mediterranee haben in mehreren Einsätzen etwa 200 Migranten im zentralen Mittelmeer aus Seenot gerettet. Darunter sind fast 70 unbegleitete Minderjährige.
Zu den neusten Entwicklungen
Sprengung des eingestürzten Wohnhauses in Miami: Die Suche nach verschütteten Bewohnern des zwölfstöckigen Wohnkomplexes ist am Samstagnachmittag eingestellt worden. Der Abriss der instabilen Ruine soll um 22 Uhr Ortszeit (04 Uhr MESZ Montag) beginnen und innerhalb von fünf Stunden abgeschlossen sein.
Zu den neusten Entwicklungen
Mindestens 47 Tote beim Absturz eines Militärflugzeugs auf den Philippinen: Im Süden der Philippinen ist eine Militärmaschine bei der Landung abgestürzt. Mindestens 47 Insassen sind ums Leben gekommen, drei Zivilisten kamen am Boden ums Leben. Die an Bord befindlichen Soldaten sollten den Kampf gegen Extremisten der Gruppe Abu Sayyaf in der Region Sulu auf Jolo unterstützen.
Zum Bericht
Englands Torjäger Harry Kane kommt in Fahrt: Zu EM-Beginn wirkte Kane ausgelaugt. Doch nun ist die Hochform da. Die Erklärung für seine anfängliche Formbaisse liegt wohl weniger beim Nationalteam als bei seinem Stammklub Tottenham. Unter dem Trainer José Mourinho brachen die Spurs ein. Doch nun läuft es für ihn im englischen Nationalteam immer besser.
Zum Bericht
Max Verstappen siegt mit Lockerheit in der Formel 1 weiter: Verstappen gewinnt als erster Fahrer zum vierten Mal ein Formel-1-Rennen in Spielberg. Der Niederländer im Red Bull liegt nun in der WM-Wertung schon 32 Punkte vor dem britischen Titelverteidiger Lewis Hamilton, der als Vierter ins Ziel kam.
Zum Bericht
Jugendliche in Pfäffikon wehren sich gegen Musikverbot: Nachdem es regelmässig zu Reklamationen gekommen war, wollte der Gemeinderat den Betrieb von Lautsprechern im Freien unter der Woche ab 20 Uhr und samstags bereits ab 18 Uhr verbieten. Doch mit einem Grossaufmarsch haben junge Pfäffiker das Verbot gekippt.
Zum Bericht

ORF „kulturMontag“ am 5. Juli über den Austro-Oscar, die Skrein-Ausstellung und die „West Side Story“ in Mörbisch

Außerdem: Auftakt zum Doku-Zweiteiler „Der Traum vom Gesamtkunstwerk – Gegenwartskunst und Oper“

Wien (OTS) – Der von Clarissa Stadler präsentierte „kulturMontag“ am 5. Juli 2021 um 22.30 Uhr in ORF 2 befasst sich zunächst mit dem Österreichischen Filmpreis, der heuer pandemiebedingt am 8. Juli in der Marx Halle über die Bühne geht. Die dieses Jahr nominierten Schauspieler Julia Franz Richter und Thomas Prenn sind live zu Gast im Studio. Weiters beleuchtet die Sendung u. a. die Fotoausstellung „Tell Me What You See“ in Salzburg, lässt dazu Christian Skrein zu Wort kommen und wirft außerdem einen Blick auf die „West Side Story“ bei den Seefestspielen in Mörbisch. Anschließend an das Magazin steht der erste Teil des neuen Doku-Zweiteilers „Der Traum vom Gesamtkunstwerk – Gegenwartskunst und Oper“ auf dem Programm. In Anlehnung an das Wagner’sche Gesamtkunstwerk macht der Film von Axel Fuhrman deutlich, wie bildende Kunst und Oper sich stets gegenseitig genährt und bisweilen auch radikal beeinflusst haben. Der zweite Teil ist am 12. Juli um 23.30 Uhr in ORF 2 zu sehen.

„DER WEGSCHEIDER“ – Wochenkommentar (Dr. Ferdinand Wegscheider am 3.7.)

 

Video etwa 9 Minuten

ZUM VIDEO

Ein Wirtshaus in Wien-Meidling pocht auf eine eigens aufgestellte „3 Ge-Regel“: Gewaschen, geschneuzt und gekampelt“

Ich wünsche einen schönen Montag

A.C.

 

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