Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

5. JÄNNER 2021 – Mittwoch

05.01.2022 | Tageskommentar
 

GRACE BUMBRY IST SEIT GESTERN 85
Grace Ann Melzia Bumbry (* 4. Januar 1937 in St. Louis, Missouri)
 
Zum Kurzvideo (4 Minuten) – Grace Bumbry als Venus in Bayreuth
 
A splendid day for a walk along the Danube #opera #operalegend #wien #healthylifestyle #walk #sunday #free #covid_19 #gracebumbry @grace_bumbry #danube #meetopera #operalife
Die Daten wurden von Fritz Krammer zusammengetragen
 
ZU INSTAGRAM
Grace Bumbry mit Herbert von Karajan bei der Verfilmung der Salzburger „Carmen“
 
 
ZU INSTAGRAM mit weiterem Foto

Grace Bumbry zum 85. Geburtstag. „Jemand musste die Erste sein“

Als „Schwarze Venus“ in Wagners „Tannhäuser“ schrieb sie in Bayreuth Musikgeschichte. Von da an war die Sopranistin auf den Opernbühnen der Welt zuhause. Mit einem Repertoire von Händel bis Gershwin und ihrer klangschönen, voluminösen Stimme beeindruckte Grace Bumbry auch als Liedsängerin. Am 4. Januar feiert Sie ihren 85. Geburtstag.
BR.Klassik.de

Jubiläum
Die bahnbrechende Diva: Grace Bumbry wird 85
https://www.nmz.de/kiz/nachrichten/die-bahnbrechende-diva-grace-bumbry-wird-85

Grace Bumbry: Eine Afroamerikanerin, die die Opernwelt veränderte
Die Sängerin Grace Bumbry schrieb Operngeschichte und irritierte Karajan mit ihrem Lamborghini. Gestern ist die in Wien lebende Künstlerin 85 geworden.
Kleine Zeitung.at

 
Bumbry am Steuer ihres Lamborghini, um den sie Karajan beneidet hat!
 
Ein interessantes Video zu Bayreuth 1961 (13 Minuten)
 
ZUM VIDEO (13 Minuten)
 
Wird an der Wiener Staatsoper ab morgen tatsächlich wieder gespielt? Zur Stunde sieht es danach aus. Aber morgen droht uns eventuell ein neuer Lockdown, jedenfalls beraten Regierung, Landeshauptleute und sich als Experten ausgebende Berater darüber – und mir schwant Böses.     

Aussendung der Wiener Staatsoper: Mit „La bohème“ wird der Spielbetrieb am 6.1. wieder aufgenommen
– mit einer Besetzungsänderung: In der ersten Vorstellung singt Saimir Pirgu anstelle des erkrankten Benjamin Bernheim den Rodolfo 
 
Kommentar: Corona und Kultur: Kein öder Land
Natürlich kann man Oper, Theater, Konzerte und Kino für verzichtbar erklären und auf dem Altar der Infektionsabwehr opfern. Aber was wäre das dann noch für ein Leben?
https://www.sueddeutsche.de/meinung/corona-kultur-corona-regeln-1.5500473

Neujahrskonzert: Ein Plädoyer für Zank und Hader
Daniel Barenboim hat das Neujahrskonzert mit schönen Worten beendet: Die Menschheit solle sich nicht durch Corona spalten lassen, sondern sich ein Beispiel an der Arbeit eines Orchesters nehmen: einer Gruppe, die einmütig etwas Anmutiges zustande bringt. Barenboim hat leider nicht ganz recht. Die Spaltung droht nicht erst durch das Virus, sie wird seit Jahren von Eiferern in „sozialen“ Netzen befeuert. Menschen, die nicht auf Eintracht, sondern auf moralische Empörung sinnen, vor allem gegen ein Manko an Diversität und gegen die Dominanz des „alten weißen Manns“.
Wiener Zeitung.at

Der Pianist Maurizio Pollini wird achtzig: Ein höflicher Revoluzzer

Er ist einer der besten. Ohne Frage. Maurizio Pollini zählt zu den größten Pianisten unserer Zeit. Technisch ist er so perfekt wie vielleicht kein anderer. Dazu zurückhaltend im Auftreten, und doch ein Mann fürs Revolutionäre. Und für die Revolutionäre. Wie kein anderer Starpianist, setzt sich der Mailänder auch für zeitgenössische Musik ein. Und wurde dafür 1996 mit dem Ernst von Siemens Musikpreis belohnt – auch bekannt als „Nobelpreis der Musik“. Am 5. Januar wird Pollini 80 Jahre alt. Tobias Stosiek porträtiert die Klavierlegende.
BR-Klassik.de

Villazon über die Mozartwoche: „An Mozarts Seele heranführen“

Rolando Villazón, Intendant der Mozartwoche in Salzburg, stellt heuer Musik für Streicher in den Vordergrund und findet, gewohnt humorvoll, sogar eine Begründung, warum halbszenische Opernproduktionen zu dem Motto passen. „Mozart war nicht nur ein großer Komponist, sondern auch ein beeindruckender Musiker“, sagt Rolando Villazón, wie so oft vor Begeisterung sprühend: „Zur Geige hatte er eine besonders enge Beziehung. Innerhalb kurzer Zeit hat er gleich fünf Konzerte für dieses Instrument geschrieben!“
Die Presse.com

James Gaffigan wird mit Beginn der Spielzeit 2023/24 Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin.

Susanne Moser, Geschäftsführende Direktorin sowie designierte Ko-Intendantin, und Philip Bröking, Operndirektor und designierter Ko-Intendant, stellten den zukünftigen Generalmusikdirektor am Dienstagvormittag in der Komischen Oper Berlin vor. Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa und Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Oper in Berlin, übersandte ein digitales Grußwort.

James Gaffigan. Foto: Agentur

Der US-Amerikaner James Gaffigan zählt zu den herausragenden Dirigenten seiner Generation und wird vor allem für seine natürliche Leichtigkeit und zwingende Musikalität gefeiert. Ob im Konzert oder im Musiktheater – sein vielfältiges Können sorgt international für Aufmerksamkeit. Derzeit bekleidet er leitende künstlerische Positionen beim Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia, beim Trondheim Symfoniorkester & Opera, beim Verbier Festival Junior Orchestra sowie beim Nederlands Radio Filharmonisch Orkest

Erina Yashima wird Erste Kapellmeisterin an der Komischen Oper ab Herbst 2022

Schon in der Spielzeit 2022/23, vor dem Auszug aus dem Stammhaus in der Behrenstraße, tritt die in Heilbronn geborene Dirigentin Erina Yashima ihren Posten als Erste Kapellmeisterin der Komischen Oper Berlin an. In dieser Saison wird sie am Haus zwei Wiederaufnahmen, eine Übernahme, eine Premiere sowie ein Sinfoniekonzert dirigieren.

STADTTHEATER KLAGENFURT:Figaro lässt sich scheiden.
Komödie in drei Akten von Ödön von Horváth

PREMIERE 13. Januar 2022, 19.30 Uhr

Mit Horváths selten gespieltem Stück, das über Solidarität und Menschlichkeit in einer aus den Angeln gehobenen Welt nachdenkt, schlägt das Stadttheater Klagenfurt einen Bogen zu Mozarts Oper Le nozze di Figaro, die ebenfalls in dieser Spielzeit auf dem Programm steht. Martina Gredler, die u.a.am Burgtheater Wien inszeniert, bringt Figaro lässt sich scheiden mit der unverwechselbaren Musikder Wladigeroff Brothers auf die Bühne des Stadttheaters Klagenfurt…

Mehr darüber in unseren „Infos des Tages“

Und dasselbe Stück/ Thema als Oper

THEATER MAGDEBURG: „FIGARO LÄSST SICH SCHEIDEN“. Oper von Elena Langer

das Team um Regisseur Sir David Pountney hat es tatsächlich von Großbritannien nach Magdeburg geschafft. Deshalb findet die Premiere auch statt.  Die Musik stammt von der russisch-britischen Komponistin Elena Langer, das Libretto von Sir David Pountney. Premiere und Deutsche Erstaufführung ist am 22. 1. 2021, 19.30 Uhr im Opernhaus Magdeburg. Die Inszenierung ist eine Ko-Produktion mit der Welsh National Opera.

Paolo Pinamonti appointed new artistic director of Macerata Opera Festival

During his successful career, Venetian musicologist Paolo Pinamonti served as artistic director of Teatro San Carlo in Naples, Teatro de la Zarzuela in Madrid, and Teatro La Fenice in Venice.
In a meeting held on 23 December 2021, the Board of Directors of the Arena Sferisterio Association, chaired by the Mayor of Macerata Sandro Parcaroli, unanimously decided to entrust the artistic direction of Macerata Opera Festival to Pinamonti for the next three years (2022-2024).

Werk im Fokus: Burgtheater-Schauspieler*innen sprechen über Theater

Neue wöchentliche Gesprächsreihe via Zoom zu aktuellen Inszenierungen des Burgtheaters
Über Theater sprechen: Das Online-Talk-Format Werk im Fokus stellt wöchentlich ein Werk aus dem Repertoire des Burgtheaters in den Fokus: Dramaturgie und Ensemble plaudern gemeinsam mit dem Publikum über Werk, Autor und Inszenierung und geben Einblicke in künstlerische Entscheidungen.
Werk im Fokus ist jeden Donnerstag um 18.45 Uhr über Zoom live zu erleben. Der Link dazu wird jeweils am Vortag im Mittwochs-Newsletter an die Newsletter-Abonnenten  verschickt. Die Teilnahme ist kostenlos, gerne werden die Fragen des Publikums an ein Werk oder eine Inszenierung besprochen. Eine Anmeldung zum Newsletter ist direkt über  die Homepage des Burgtheaters möglich. Erstmals:
6. Jänner Pelléas und Mélisande mit Schauspieler Felix Rech & Dramaturg Alexander Kerlin

Mehr darüber in unseren „Infos des Tages“

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 6. Jänner 2022 
LAMB
Dýrið / Island, Schweden, Polen /  2021 
Drehbuch und  Regie: Valdimar Jóhannsson
Mit: Noomi Rapace, Hilmir Snær Guðnason, Björn Hlynur Haraldsson

Man ist in Island. Das erzählt die Landschaft, die in diesem Film so bedeutend mitspielt, in ihrer einsamen Weite, mit ihren magischen Nebeln, ihrer majestätischen und zugleich drückenden Stimmung. Und schließlich gehört eine Insel, in der Menschen ganz fest an Trolle und Fabelwesen glauben, als wären sie wirklich  und wahrhaftig real, zur Geschichte, die Regisseur Valdimar Jóhannsson in dem Film „Lamb“ erzählt (mit dem man auch in den Bewerb um den Auslands-Oscar gehen will). Man hat dem Streifen, der bei den Filmfestspielen von Cannes einiges Für und Wider erregte, auch als Horrorfilm bezeichnet. Das ist er nicht, wenn man Schreckensbilder erwartet. Das ist er doch, wenn eine Geschichte in sich so unheimlich ist, dass man sie nicht wirklich begreifen kann. Am ehesten ist es noch die „dräuende“ Musik, die permanent Schlimmes zu verkünden scheint.

In dieser isländisch-schwedisch-polnischen Co-Produktion, die in isländischer Sprache gedreht wurde (Hauptdarstellerin Noomi Rapace hat in ihrer Jugend lange genug hier gelebt, um sie zu beherrschen), verarbeitet der isländische Regisseur, wie es hieß, eigene Erinnerungen und Erfahrungen. Und stellt uns das Problem eines Ehepaares vor, das auf einer großen, sehr, sehr einsamen Farm lebt…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Nordkorea hat möglicherweise Raketentest durchgeführt: Während Japans Regierung von einer augenscheinlich ballistischen Rakete sprach, teilte der Generalstab des südkoreanischen Militärs am Mittwoch mit, es sei noch unklar, um welche Art Geschoss es sich gehandelt habe und wie weit es geflogen sei. Nordkorea hatte zuletzt im Oktober eine ballistische Rakete getestet. Solche Tests sind dem Land durch Uno-Resolutionen untersagt.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • Ein halbes Jahr nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse ist ein kolumbianischer Verdächtiger in den USA festgenommen worden: Dem 43-Jährigen wird vor einem Bundesgericht in Florida unter anderem Verschwörung zum Mord oder zur Entführung ausserhalb der Vereinigten Staaten vorgeworfen, wie das amerikanische Justizministerium am Dienstag mitteilte.
    Zum Bericht
  • New Yorker Staatsanwaltschaft stellt Verfahren wegen Sexualverbrechen gegen Ex-Gouverneur Cuomo ein: Der zuständige New Yorker Staatsanwalt hat angegeben, dass er die Tatbestandsmerkmale nicht zweifelsfrei nachweisen konnte. Nach gründlicher Prüfung habe sich gezeigt, dass die hohen Anforderungen an einen Strafprozess nicht erfüllt werden könnten.
    Zum Bericht
    Der norwegische Langlaufstar Johannes Klaebo wird immer stärker:
    Der 25-Jährige gewinnt die Tour de Ski überlegen und will jetzt stundenlang auf dem Sofa herumliegen. Die Schweizer hingegen müssen heftig an der Form feilen. Sie enttäuschen an der Tour.
    Zum Bericht

Österreich
Omikron-Welle: Epidemiologe will Impfpflicht „neu bewerten“
Gesundheitswissenschafter Gerald Gartlehner fordert einen Kurs-Wechsel bei der Pandemie-Bekämpfung.

Noch ehe die Impfpflicht formal gilt, will sie der Epidemiologe Gerald Gartlehner überdacht wissen. Im Interview mit der ZIB2 stellte der Gesundheitswissenschafter Dienstagabend die Impfpflicht vor dem Hintergrund der anrollenden Omikron-Welle infrage. „Wir müssen davon ausgehen, dass wir nach der Omikron-Welle ein Ausmaß an Immunität in der Bevölkerung erreicht haben werden, wie wir es während der Pandemie noch nie hatten.“ Dieser Immunschutz werde „vor allem gegen schwere Infektionen“ wirken. „Und daher muss man die Impfpflicht nach der Omikron-Welle auch neu bewerten.“

Kurier.at

Und was heißt das unverklausuliert?  Eben!

Erste Daten aus Israel: Vierte Impfdosis erhöht Antikörperzahl um das Fünffache
Israel hat als erstes Land eine Kampagne für vierte Impfungen gestartet – für über 60-Jährige und medizinisches Personal. Nun wurden erste Daten dazu veröffentlicht.
Kleine Zeitung.at

Als Beruf geben wir künftig „Impfling“ an.

Österreich
Pandemie-Normalität
Kaum zu glauben, was mittlerweile als Normalzustand akzeptiert wird. Drei Geschichten, die sich alle im vergangenen Monat zugetragen haben: 
https://www.diepresse.com/6081132/pandemie-normalitaet

 

Österreichs vergeblicher Kraftakt gegen „grüne“ Atomkraft
Europarechtler Obwexer erklärt, warum eine Klage der Umweltministerin gegen die Einstufung von Kernenergie als „grün“ kaum Aussicht auf Erfolg hätte.
Kurier.at

Melbourne
Ausnahmegenehmigung für Ausnahmesportler: Djokovic darf in Melbourne antreten
Titelverteidiger kann ungeimpft an den Australian Open teilnehmen. Das sorgt für Verwunderung. Veranstalter sprechen von einem „strengen Prüfverfahren“
Der Standard.de

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

Diese Seite drucken