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5. JÄNNER 2019 – Sonntag

05.01.2020 | Tageskommentar

 

Bereits in der 3SAT Mediathek: Oper – das knallharte Geschäft
Man kennt sie, die großen Stars der Opernwelt, von Anna Netrebko bis Cecilia Bartoli, von Jonas Kaufmann bis Rolando Villazon. Sie alle haben mal klein angefangen, irgendwann studiert und dann den großen Sprung geschafft auf die Weltbühnen der Opern- und Konzerthäuser. Doch wie ist ihnen das gelungen? Wie wird man zum Opernstar? Warum schaffen es die einen, und andere nicht?
https://www.3sat.de/kultur/kulturdoku/oper-das-knallharte-geschaeft-100.html

RING-PROJEKT IN HISTORISCHER AUFFÜHRUNGSPRAXIS: FRAGT WAGNER!
Ritterbratsche und Altoboe: Das Ensemble Concerto Köln will den ersten „Ring des Nibelungen“ in historischer Aufführungspraxis stemmen.
Sueddeutsche Zeitung

Eine Schnapsidee? Nun, der durchaus ernsthafte Kent Nagano hat sich mit dem Barockensemble Concerto Köln ernsthaft darüber unterhalten. Lesen Sie vorstehenden Artikel in der „Sueddeutschen Zeitung“

Interview mit Dr. Klaus Billand im Karajan Zentrum Salzburg .  Einmal andersrum, nicht Klaus Billand hat interviewt, sondern er wurde interviewt.
Es geht um die Kunstform oper im Allgemeinen und ihre Herausforderungen in der Zukunft

 

ZUM INTERVIEW

Wien/ Volksoper: Wiederaufnahme CARMEN (4.1.)


Marco Di Sapia, Vincent Schirrmacher, Stepanka Pucalkova, Johanna Arrouas, Chor
(Barbara Palffy)

Es war die 190. Vorstellung „Nach  einer Inszenierung von Guy Joosten“ aus dem Jahr 1995 in der kargen Bühnenlandschaft von Johannes Leiacker. Sie hat mittlerweile fast ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel und war ein bewusster Gegenentwurf zu Franco Zeffirellis naturalistisch- opulentem Sevilla-Bühnenspektakel von 1978 in der Wiener Staatsoper…
…Die 33-jährige Stepanka Pucalkova (Ensemblemitglied in der Semperoper Dresden) hatte mit der Carmen ihr Hausdebüt. Sie spielte ein cooles, arrogantes, letztlich beziehungsunfähiges noch ziemlich junges Mädchen. Sie war offensichtlich darauf bedacht, möglichst keine „Carmen“- Klischees mit Hüftschwung und röckeraffender Laszivität zu bedienen. Leidenschaften (die so schnell enden wie sie beginnen) verbirgt sie hinter dem Schutzmantel der Unnahbarkeit…
Zum Bericht von Karl Masek

ZÜRICH: LA CENERENTOLA. Wiederaufnahme mit Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli in dem legendären Spiegelkleid (und das seit 25 Jahren!!!). Foto: Monika Rittershaus.
Seit 1995, also gute 25 Jahre, hält sich die zauberhafte Inszenierung von Cesare Lievi (Bühnenbild und Kostüme: Luigi Perego) im Repertoire des Opernhauses Zürich. Kein Wunder: ist doch die Cenerentola seit Anbeginn Cecilia Bartoli
 

Zum Bericht von John H. Mueller

Zum Bericht von Jan Krobot

WIENER STAATSOPER: HEUTE STREAM „HÄNSEL UND GRETEL“
Sonntag 5. Jänner 2020 | 16:00*

Engelbert Humperdinck: HÄNSEL UND GRETEL

Wer kennt das Märchen um die beiden Kinder, die sich im Wald verlaufen und in die Finger der gierigen Hexe geraten, nicht? Engelbert Humperdinck hat in einer musikalischen Wagner-Nachfolge eine Oper geschaffen, die für junges und erwachsenes Publikum gleichermaßen geeignet ist. Märchenhandlung und üppige Klangsprache, Melodienklassiker und packende Kompositionskunst sind in dieser Oper vereint, dazu eine liebevolle und malerische Inszenierung: Hänsel und Gretel ist ein Weihnachtsklassiker, der einen stets aufs Neue beseelt!

* Die Live-Übertragungen aus der Wiener Staatsoper stehen für 72 Stunden zur Verfügung.

JONAS KAUFMANN UND ANDRIS NELSONS AM RANDE DES WIENER NEUJAHRSKONZERTS

 

ZU INSTAGRAM

ANGELA GHEORGHIUS ABREISE AUS NEW YORK. WAS SIE WOHL BEI MR. GELB ERREICHT HAT?

 

ZU INSTAGRAM

STUTTGART: Keine Bürgerbefragung zur Sanierung
Die grün-schwarze Landesregierung von Baden-Württemberg lehnt es ab, die Bürgerinnen und Bürger zur umstrittenen Sanierung der Stuttgarter Oper zu befragen.
Deutschlandfunk.de

Wie soll man auch seriös befragen, wenn man die Obergrenze nicht einmal ungefähr nennen kann? Wenn man nicht unverschämt lügen will, ist es besser, gleich gar nicht zu fragen!  Außerdem: Eine Regierung ist keine Abstimmungsmaschine, sie ist gewählt, um zu regieren. Allerdings sollte sie notfalls auch Konsequenzen ziehen!

Erl/ Tirol: Festspiele Erl setzen Aufsichtsrat ein
In dem Gremium sitzt neben Präsident Hans-Peter Haselsteiner auch Ex-Finanzministerin Maria Fekter.
https://kurier.at/kultur/festspiele-erl-setzen-aufsichtsrat-ein/400716939

Erl
Winterfestspiele in Erl: Erben hilft besser als Wein
Gaetano Donizettis die Liebe verhandelnde Oper „L’elisir d’amore“ bei den Tiroler Festspielen in Erl.
https://www.tt.com/kultur/buehne/16496315/winterfestspiele-in-erl

HEUTE IN TERNITZ/ NÖ: NEUJAHRSKONZERT DES „KLANGBOGEN NEUNKIRCHEN“

 

Hamburg: Gesucht: Tenöre und Bässe für die Elbphilharmonie
Männer können sich einen Traum erfüllen: Singen in der Elbphilharmonie im Herzen Hamburgs, im Großen Saal….
Der Symphonische Chor Hamburg wird am Sonntag, 15. März 2020, und am Montag, 16. März 2020, bei einem Konzert des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg im Großen Saal der Elbphilharmonie in Hamburg mitwirken. Es wird im zweiten Teil die Faust-Symphonie von Franz Liszt gespielt, die in den letzten Minuten einen einfachen einstimmigen Satz für Männerchor enthält.
Klassik-begeistert

BERLIN/ Deutsche Oper: DIE FLEDERMAUS zu Sylvester

In der Villazon-Inszenierung aus 2018 spielt der 3. Akt in einem Raumschiff. Foto: Thomas Jauk

Glücklich ist, wer vergisst, wenn der Regisseur keine Ideen hat. Und Villazon hat immer die gleichen Ideen – und das ist schlechter als gar keine.

Zum Bericht von Jan Krobot

Seattle Opera Unveils 2020/21 Season: Cavalleria rusticana & PagliacciThe Elixir of Love, Don Giovanni, Flight, and Tosca

McCaw Hall – Tickets start at $35 

Foto: Seattle Opera

SEATTLE—Seattle Opera has just unveiled its 2020/21 season—a year that highlights opera’s rich past, and its bold, diverse future. Audiences will be treated to beloved classics Tosca and Don Giovanni, as well as a contemporary work Flight, inspired by the true story of stateless refugee Mehran Karimi Nasseri, who was stranded for 18 years and forced to live in the Charles de Gaulle airport. The romantic comedy The Elixir of Love and the double-bill Cavalleria rusticana & Pagliacci will all be performed for the first time in decades

Auch die Seattle Opera schickt uns immer ihr Programm. Bringt das für das Opernhaus etwas?. Ein Blick in den Google-Analytics besagt, dass zum Beispiel am gestrigen Samstag 42 Zugriffe auf den Online-Merker aus den USA zu verzeichnen werden (39 aus Russland, im Senegal oder in Grönland wollte gestern niemand den Online-Merker lesen).

Impressionen aus der Türkei (2)

Text: Renate Wagner / Fotos: Heiner Wesemann

Auch auf österreichischen Spuren in Ankara

Ankara ist die Hauptstadt der Türkei und steht doch im Schatten von Istanbul, der glitzernden Metropole am Bosporus. Was die Stadt alles zu bieten hat, erstaunt bei näherer Betrachtung – und für den interessierten Österreicher ist sie auf jeden Fall eine Reise wert, hat doch kein Geringerer als Clemens Holzmeister zur Zeit von Atatürk hier mehr als ein Dutzend Repräsentationsbauten geschaffen, die heute noch der Stadt ihren Stempel aufdrücken – abgesehen von bemerkenswerten Architektur aus allen Zeiten, bis herauf ins 21. Jahrhundert.

Foto: Heiner Wesemann

Den gesamten Artikel können Sie in unseren heutigen Infos des Tages bzw. unter „Reise und Kultur“/Feuilleton lesen.

Füssen/ RING-Musical

Ich weiß nicht, wie das Wetter im diese Jahreszeit auf Teneriffa ist (ich weiß auch nicht, wie es zu anderer Jahreszeit ist, denn ich war noch nie dort), aber Dr. Klaus Billand, der dort überwintert, findet dort Zeit, Kritiken aus längst vergangenen Tagen zu schreiben. Und da ich recht gefällig bin, stelle ich ein – aber natürlich nach Datum der Aufführung gereiht – also in der Rubrik „Steinzeit“!

Foto: Michael Böhmländer

 Im Oktober 2019 traf „Mythos auf Musical“, wie es das bildreiche Programmheft von Ludwigs Festspielhaus am Forggensee in Füssen formuliert. Denn man präsentierte die bereits mehrfach ausgezeichnete neue Inszenierung von „Der Ring – das Nibelungen Musical“ des ARD Fernsehpreisträgers Frank Nimsgern mit den Topstars der europäischen Musicalszene wie Jan Ammann, hier auch schon als König Ludwig II rezensiert, Chris Murray, Christopher Brose etc…

Zum Bericht von Klaus Billand

Das Wetter auf Teneriffa, geliefert von Klaus Billand: Das Wetter auf Teneriffa, wo ich bis April wohne mit kurzen Ausflügen nach Norden, ganz im Süden ist IMMER sonnig mit etwa 22-24 Grad C zu Mittag und 14 in der Nacht. Ich sitze nur auf der Terrasse, oft bis 2 Uhr morgens. Und so ist es das ganze Zeit, die haben hier 12 Monate Saison

HEUTE/ Neu: „Runder Tisch“ zum Thema „USA – Iran: Kriegsgefahr am Golf“ – heute um 22.05 Uhr in ORF 2

Die Spannungen zwischen Washington und Teheran eskalieren. Nach der Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani durch die USA steigt die Gefahr eines militärischen Konflikts im Nahen Osten. Gestern wurden US-Stützpunkte im Irak mit Raketen beschossen, jetzt droht US-Präsident Donald Trump mit weiteren Angriffen. Ist die Gewaltspirale noch zu stoppen? Wie gefährlich ist die Lage am Golf? Darüber diskutieren heute, Sonntag, 5. Jänner 2020, um 22.05 Uhr in ORF 2 unter der Leitung von Tarek Leitner am „Runden Tisch“:

Karin Kneissl ehemalige Außenministerin und Nahost-Expertin
Walter Feichtinger Landesverteidigungsakademie, Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement
Heinz Gärtner Politikwissenschafter

Was die neue Regierung für die Kultur tun könnte und sollte
Bühnen als Kulturzentren, eine Bundeskulturstiftung, Filmverbreitung à la Française, Mentoren für Autoren und Schluss mit Geld für Musicals. Vorschläge für eine neue Kulturpolitik.
Die Presse

Den Künstlern kann es wohl keine Regierung recht tun, Dankbarkeit ist keine künstlerische Kategorie. Ab sofort ist die Frau Lunacek für Kultur zuständig. Dieser wird seitens der Zeitung „Die Presse“ „Schluss mit Geld für Musicals“ ans Herz gelegt.

Nun, eine Kunstform ausschließen wird wohl nicht gehen, aber in Musicals wird ohnehin weniger vom Bund , mehr von der Stadt Wien sozusagen in die eigene Firma namens „Vereinigte Bühnen“ investiert. In dieser Sache hat die Frau Lunacek wenig zu melden, in Wien gilt seit jeher „mir san mir“ und auch „Wien ist anders!“.

Finden wir uns damit ab, dass es ist, wie es ist und verbringen wir trotzdem ein schönes verlängertes Wochenende

A.C.

 

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