Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

5. AUGUST 2022 – Freitag

05.08.2022 | Tageskommentar

 

Salzburger Festspiel-Talk auf Servus-TV: Teodor Currentzis zu Gast bei Ioan Holender
31:10 Min _Video/ Link unten
Der Dirigent Teodor Currentzis zählt zu den interessantesten Künstlern unserer Zeit. Der Musiker ist bekannt dafür, neue, teils auch extreme Wege zu gehen. Seine musikalischen Interpretationen bewegen sich dabei auf höchstem Niveau. Ioan Holender begrüßt den Star-Dirigenten im Schloss Leopoldskron.
Video Servus TV

Kommentar
Salzburger Festspiele, Bayreuther Tragödien
Was haben sich manche geängstigt, die Verpflichtung russischer Weltkünstler nach Salzburg werde Tumulte nach sich ziehen! Nichts war, die Festspiele blühen in Hochverfassung. Die Konkurrenz versinkt korrekt in Intrigen

Was die Salzburger Festspiele seit drei Sommern im Umgang mit pandemisch-epidemischnotorischen Erscheinungen leisten: Das reserviert der amtierenden Intendanz zumindest zwei fettgedruckte Fußnoten in der Kulturgeschichte. Ich beziehe mich dabei nicht einmal auf das (gleichfalls mehrheitlich geglückte) Künstlerische, sondern auf die Leuchtturmfunktion, zu der sich Kunstunternehmen von internationaler Ausstrahlung a priori verpflichten müssten. Leider fehlt es da überwiegend, wie am ersten Pandemiesommer zu studieren war. Die Restriktionen waren unter Bedingungen aufgehoben, aber weder in Bregenz noch in Bayreuth wagte man aufzusperren. Nur in Salzburg traute man sich, und den August 2020 wird keiner, der das Glück hatte, am Schauplatz zu sein, vergessen.

Heuer spielen wieder alle, aber an einer Seitenfront des unheilvollen Krieges geht es gegen Künstler. Die schon an sich bedrohlich schrumpfende Kulturblase, der anzugehören nicht viel weniger als mein Leben ist, wurde auch noch von innen infiziert…
NEWS.at

„Opi Sichrovsky“ schlägt gegen seinen Widersacher, der ihn so im Vorbeigehen wie putinfreundliche Künstler entsorgen möchte, wehrhaft zurück: Bisher unbeachtete Randerscheinungen meiner Branche -„Blogger“,“Whistleblower“ im Zwergenformat -haben sich als Karrieremodell die Existenzzerstörung russischer Künstler durch Denunziation und Internet-Hetze ausgesucht…

Jetzt ist der Name des Widersachers, der sich noch mehr blamieren wird, als er es ohnedies schon getan hat, nicht so wichtig, dass man ihn ständig wiederholen muss. Der gute Mann tingelt von Auftragsmoderation zu Auftragsmoderation (er muss ja in dieser Branche auch von etwas leben) und steuert bei diversen Symposien seinen Senf bei . in Salzburg wohlgemerkt nicht, dort traut er sich – mutig wie er ist, in diesem Jahr gar nicht hin!

Heinz Sichrovsky wiederum bezeichnet in seinem News-Artikel die Metropolitan Opera als „Leuchtturm des Opportunismus“, die Anna Netrebko hoffentlich mit Millionen für glatten Vertragsbruch entschädigen muss. Das hoffe ich übrigens auch, obwohl ich persönlich nichts davon hätte. Aber so geht es ganz nicht.

Jetzt habe ich eine Lanze für den „Opi“,(der jünger ist als ich) gebrochen, was nicht heißt, dass ich ihn besonders mag. Aber im Vergleich zur „Tingel-Blogger im Zwergenformat“ (Zitat „Opi“-Sichrovsky) ist er ein Gigant! Na ja, wollen wir nicht gleich übertreiben, im Vertrauen gesagt mag ich beide nicht besonders, weder den einen noch den  anderen. Aber „den anderen“ eben noch etwas weniger!

BAYREUTHER FESTSPIELE: DER RING IST VOLLENDET

Gunther und Siegfried vor Safari-Fotos, mit denen die Gibichungen protzen. Foto: Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele

In „Götterdämmerung“ wird verhaltener Regie geführt – und das kommt an!

Mehr darüber Samstag

Salzburger Osterfestspiel-Rätsel:

SALZBURG/ Osterfestsiele 2023: Also was jetzt? TANNHÄUSER oder LOHENGRIN?

Plakat in Salzburg. Irrtum oder Um-Disposition?

Rätsel gelöst: Ein Irrtum – und natürlich doch „Tannhäuser

Lieber Herr Krammer, haben Sie vielen Dank für Ihr mail. Tatsächlich ist uns da ein Fehler passiert – das Programm bleibt für 2023 bei Tannhäuser. Das Plakat wurde in der Zwischenzeit ausgetauscht. (Koch/ Pressechef)

Kritik „LOHENGRIN“ bei den Bayreuther Festspielen: Der Hexenmeister Thielemann!

Christian Thielemann und Bayreuth – das schien lange eine Traumkombination. Doch Katharina Wagner verlängert ihn nicht als Musikdirektor der Festspiele. Auch als Einspringer kam er jüngst nicht zum Zug. Umso heftiger feiert ihn das Festspiel-Publikum nun für seinen „Lohengrin“.

„Lohengrin“ in der auslaufenden Sharon/Rauch-Inszenierung in Bayreuth. Camila Nylund (Elsa), dahinter verschwörerisch dreinblickend Petra Lang (Ortrud) und Martin Gantner (Telramund). Foto: Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele

…Und er ist der Hexenmeister: Christian Thielemann ist süchtig nach dieser Musik, er will uns süchtig machen und er liefert den Stoff – zuverlässig, großzügig, lustvoll. Ist das noch das gleiche Orchester wie im „Ring“? Da klang das es in den vergangenen Tagen manchmal doch etwas stumpf und zerfasert – gerade am Klang konnte Thielemanns Kollege Cornelius Meister als Einspringer offenbar aus Zeitgründen einfach nicht genug arbeiten. Was für ein Gegensatz jetzt!..

…Mit Thielemann ist es weiß Gott nicht immer einfach, aber ohne ihn wär’s fad in Bayreuth.

BR-Klassik.de

Riesen-Jubel für Bayreuther „Lohengrin“ und Thielemann

Soviel Applaus hat der Bayreuther „Ring“ bislang insgesamt noch nicht bekommen: Die vier Jahre alte „Lohengrin“-Inszenierung von Regisseur Yuval Sharon mit einem markanten Bühnenbild von Maler Neo Rauch und seiner Frau Rosa Loy ist bei ihrer Wiederaufnahme am Donnerstagabend begeistert gefeiert worden. Minutenlanger Jubel und Applaus brandeten nach dem Ende der Aufführung auf, einige Zuschauer hielt es nicht auf ihren Sitzen.

Der Jubel galt besonders Klaus Florian Vogt in der Titelrolle (auch wenn er sicher schon bessere Tage hatte bei den Bayreuther Festspielen) und Camila Nylund als Elsa – aber vor allem allem dem früheren Musikdirektor Christian Thielemann, der wieder einmal unter Beweis stellte, dass kaum jemand mit der speziellen Akustik des Festspielhauses so umzugehen versteht wie er…

SueddeutscheZeitung.de

Heute RING-FINALE in Bayreuth: Ist der Regisseur ein starker „Finisher“? Fast macht es den Eindruck, denn in „Siegfried konnte man so etwas wie ein starkes Konzept erkennen.
Umbesetzung „Siegfried“ in „GÖTTERDÄMMERUNG“

 

„Drache“ Fafner stirbt an Herzinfarkt, nachdem ihn Siegfried den Rollator weggezogen hat. Andreas Schager und Wilhelm Schwinghammer. Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

Bayreuth:
„Siegfried“ in Bayreuth: Kasperletheater mit Rumpelkammerrüpel. Von Jörn Florian Fuchs
Heiße Nachrichten aus Bayreuth! Viele Gaststätten machen, so sie überhaupt geöffnet haben, meist schon vor dem Ende der Aufführungen dicht – wegen Personalmangels. Auf dem Hügel selbst gibt es Köstlichkeiten wie die Champagner-Bratwurst (schmeckt wie ein leicht müffeliges Normalo-Exemplar), und es herrscht überall eine fürchterliche Wespenplage. Und sonst so? Ach ja, der Ring geht weiter.

…Andreas Schager als Siegfried versucht sich durch Händeringen und szenisches Outrieren zu retten, auch vokal ist er vorwiegend laut bis sehr laut. Daniela Köhlers Brünnhilde wirkt gerade mal solide, wieder überzeugt Okka von der Damerau als Erda.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/bayreuther-festspiele-2022-wagner-siegfried-100.html

Andreas Schager: der Sänger, der das Fürchten nie gelernt
Andreas Schager scheint ebenso wenig Furcht vor seiner musikalischen Konkurrenz zu haben wie Siegfried vor dem Drachen Fafner. Kein Orchester ist ihm zu laut, kein Festspielhaus zu groß, kein Sänger zu stark für ihn. Mimes Stimme ringt er lachend nieder wie ein Riese einen Zwerg, auch ein Tomasz Konieczny muss sich warm anziehen, wenn diese Stahl-Stimmbänder anfangen zu schwingen.
Von Peter Walter
https://klassik-begeistert.de/richard-wagner-siegfried-bayreuther-festspiele-3-august-2022-2/

Buhrufe für »Siegfried« bei Bayreuther Festspielen: Wo ist der Drache, wenn man ihn braucht?

Dritter Teil des »Ring des Nibelungen« auf dem Grünen Hügel von Bayreuth – und der »Siegfried« kam beim Publikum nicht an. Ist die Inszenierung von Regisseur Valentin Schwarz zu unkonventionell?
DerSpiegel.de.kultur

Der Drache liegt im Pflegebett
Auch im „Siegfried“, Teil 3 des neuen Bayreuther „Rings“, setzt Regisseur Valentin Schwarz seine Wagner-Entzauberung fort, zum Unmut des Publikums.
Tagesspiegel.de

Okka von der Damerau als „Erda. Foto: Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele

Wenn die Kinder erwachsen werden
Auf dem Grünen Hügel in Bayreuth ist der neue „Ring“ beim „Siegfried“ angekommen.
WienerZeitung.at

Die „Schwarz-Versteher“ werden nach „Siegfried“ zahreicher, aber alles hängt natürlich von der heutigen „Götterdämmerung“ ab. BR-Klassik streamt ab 16 h (https://www.br-klassik.de/concert/ausstrahlung-2899052.html ), ich hoffe, dass der Stream auch in Österreich zu empfangen ist. Das Regieteam zeigt sich danach erstmals und ein Buh-Orkan ist garantiert. Der sagt vorerst einmal gar nichts, der Regisseur wäre vermutlich über gepflegtes beifälliges Klatschen bitter enttäuscht. Gelangweilt hat der Regisseur nie – und wie lautet des erste Gebot für Regisseure: „Du sollst nicht langweilen“

Dieser Siegfried verletzt den „Bro-Code“
In „Siegfried“ bekommt Andreas Schager als komasaufender Titelheld im jungen Hagen einen stummen Gefährten, den er dann angesichts der Brünnhilde von Daniela Köhler rasch vergisst: die bisher stärkste Idee von Valentin Schwarz inmitten eines Abends vieler, auch vokaler Schwächen.
https://www.diepresse.com/6173677/dieser-siegfried-verletzt-den-bro-code

Bayreuther Festspiele: Held Siegfried und sein Nacktposter
Szenische Höhen und Tiefen beim dritten „Ring“-Abend in Bayreuth – mit vokalen Kraftleistungen
DerStandard.at

SCHLOSS KIRCHSTETTEN / Maulbertschsaal: LA CENERENTOLA – Premiere

3. August 2022 (Premiere)


Foto: Patrik Piller/ Festival Kirchstetten

Im Vorjahr hatte man Corona bedingt erstmals eine Open Air Aufführung für Il Signor Bruschino angesetzt. Wegen Regens musste die Premiere in das Ausweichquartier, den Turnsaal der Volksschule im Nachbarort Neudorf, verlegt werden. Heuer ist für Rossinis La Cenerentola traditionsgemäß – seit1999 werden in Kirchstetten Opern aufgeführt – wieder der Maulbertschsaal im Schloss Kirchstetten am Zug, der mit maximal 160 Plätzen als kleinstes Opernhaus Österreichs gilt. In der Mitte des Saals befindet sich die Spielfläche, umgeben auf drei Seiten vom Publikum. Auf der verbleibenden vierten ist das Orchester untergebracht. Der besondere Reiz dieses Aufführungsortes liegt darin, dass das Publikum an den Sängerinnen und Sängern so nahe dran ist, wie sonst nirgendwo und jeder kleinste Gesichtsausdruck und jede Geste hautnah erlebt wird.

Diese Bedingungen stellen für die Regie eine große Herausforderung dar, befinden sich zuweilen doch bis zu sieben Personen gleichzeitig auf der kleinen Bühne, auf der sie sich abwechselnd den Zuschauern auf allen drei Seiten präsentieren müssen. Dazu kommt noch der achtköpfige Männerchor der Höflinge. Unter diesen Voraussetzungen die Handlung stets nachvollziehbar zu machen, gelingt dem Regisseur Richard Panzenböck mit perfekter Personenführung ausgezeichnet, wozu auch seine Lösung, den Chor fast immer an den Längsseiten der Bühne aufmarschieren zu lassen, beiträgt…

Als im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehende Cenerentola erweist sich die Amerikanerin Rachel Deatherage als eine ungemein einnehmende Persönlichkeit. Mit einem für den Belcanto-Gesang idealen Mezzosopran ausgestattet, meistert sie die gesanglichen Herausforderungen mit Bravour und weiß auch darstellerisch zu überzeugen, zu bewegen und die Sympathien auf sich zu ziehen.

Großes, unterhaltsames Operntheater auf kleinstem Raum: Das Sommerfestival Schloss Kirchstetten bestätigt mit La Cenerentola eindrucksvoll, wofür es zu Recht von Opernliebhabern geschätzt und geliebt wird.

Zum Premierenbericht von Manfred A. Schmid
Mehr darüber, auch über das gesamte Programm, in unseren „Infos des Tages“

info@schloss-kirchstetten.at | www.schloss-kirchstetten.at

Erste Ausgabe des Gesangswettbewerbs „Black Sea International Opera Competition: OPERA’S GOLDEN VOICE“ findet im September 2022 in Batumi statt

Das Theater in Batumi. Credit:  Андрей Бобровский / Wiki Common.

  1. bis 30. September 2022
    Batumi, Georgien
    Drei Runden – Preisgelder von insgesamt € 15.000

Sehr geehrte Damen und Herren,

der internationale Gesangswettbewerb „Opera’s Golden Voice“ wird 2022 ins Leben gerufen und findet von nun an jedes Jahr in der Stadt Batumi in Georgien statt. Der Wettbewerb wurde als Teil des internationalen Festivals „Batumian Rhapsody“ gegründet und ist eine wunderbare Gelegenheit für Sänger, ihr Können vor einer Jury von Experten der Opernszene unter Beweis zu stellen. Präsidentin des Wettbewerbs ist die international renommierte Sopranistin Tamar Iveri, Trägerin der Eberhard-Waechter-Medaille der Wiener Staatsoper, Gewinnerin des 1. Preises des internationalen Wolfgang Amadeus Mozart Wettbewerbs und Gewinnerin des 2. Preises des Wettbewerbs „Voci Verdiane“ in Busseto.

Jury: Die Gewinner kührt eine Jury aus international anerkannten Experten: Der Bassist Orlin Anastassov (Agentur Musa Management, Bulgarien), Alessandro Ariosi (Agentur Ariosi Management, Schweiz), Viviana Barrios (Deutsche Oper Berlin, Deutschland), Mark Hildrew (Agentur Askonas Holt, Großbritannien), die Sopranistin Makvala Kasrashvili (Galina Vishnevskaja Opera Center, Georgien), der Bariton Mariusz Kwiecień (Wrocław Opera, Polen), der Dirigent Constantine Orbelian (New York City Opera, USA), Eleonora Pacetti (Teatro dell’Opera di Roma, Italien) und Melissa Wegner (Metropolitan Opera, USA).

Es werden nicht mehr als 60 Teilnehmer im Alter von 18 bis 35 zugelassen. Die Reservierungsgebühr beträgt 150 GEL (in etwa € 45, die Zahlung ist je nach dem entsprechenden Wechselkurs am Tag der Registrierung in Euro, US-Dollar und Britischem Pfund möglich). Sänger, die in der Vergangenheit bei anderen internationalen Wettbewerben gewonnen haben (1., 2. oder 3. Preis), Mitglieder von sozial benachteiligten Familien und Menschen mit Behinderung sind von der Registrierungsgebühr ausgenommen. Außerdem sind als Zeichen der Solidarität ukrainische Staatsbürger und Flüchtlinge aus der Ukraine von der Registrierungsgebühr ausgenommen. In all diesen Fällen wird auf die Registrierungsgebühr verzichtet wenn die Bewerber entsprechende Zertifikate an folgende Email Adresse schicken: goldenvoice@gmail.com

Zitat Ende

Ich helfe gerne bei der Verbreitung der Ausschreibung, mache mir aber so meine Gedanken darüber. Die Teilnehmer haben sich von der Anreise bis zur Verpflegung alles selbst zu bezahlen – und dann beträgt das Preisgeld insgesamt 15 000 Euro. Das scheint mir  etwas gar sparsam zu sein. Ich gehe davon aus, dass die Juroren aus aller Welt nicht um Gottes Lohn anreisen. Irgendwie scheint mir da beim Preisgeld eine Null vergessen worden zu sein!

WIEN/ Theatergruppe „Mimosen“: SPASS UND MUSIK mit CLOWNOMA EMILIA

Helga Leitner. Foto: Günther Wlach

Freitag, 26. August im Rubenspark,
Dienstag, 30. August im Alois-Drasche-Park sowie am
Freitag, 2. September im Wanda-Lanzer-Park und am
Dienstag, 6. September am Kühnplatz
jeweils um 17 Uhr
Eintritt frei!

Paul Anka bei seinem einzigen Deutschland-Konzert in Köln   

Zwei ewig jung erscheinende Veteranen. Peter Kraus und Paul Anka beim Kölner Tanzbrunnen. Paul Anka feierte dieser Tage seinen 81. Geburtstag, Peter Kraus ist 83)
Mehr darüber in unseren Infos des Tages

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart:  4. August 2022 
BULLET TRAIN
USA  / 2022
Regie: David Leitch
Mit: Brad Pitt, Joey King, Sandra Bullock u.a.

Brad Pitt ist nicht wirklich sein übliches, strahlendes Selbst mit einem verknautschten,, schlappigen Touristenhut, das Blondhaar halblang-speckig, fast patschert wirkend, als er dahinschlendert und einen Anruf entgegennimmt. Auftrag: Im Nachtzug von Kyoto nach Tokyo einen Koffer an sich nehmen, einfache Sache. Er mault ein wenig und tut es.

Damit besteigt der Kinobesucher mit Ladybug (ein seltsamer Kosename, der etwas wie „weibliches Insekt“ bedeutet) den legendären Shinkansen und begibt sich in die Verfilmung des japanischen Romans „Bullet Train“ (Maria Beetle) von Kōtarō Isaka. Viel Japanisches ist nicht geblieben bei einer hollywood-gemäß gemischten Besetzung (Weiße, Afroamerikaner, Asiaten). Wer je in Japan war und als Tourist dann natürlich selbst mit dem Shinkansen gefahren ist, wird ziemlich enttäuscht, wie schwach der Milieu-Faktor ausgefallen ist – aber man musste ja im amerikanischen Atelier drehen, weil Corona die Reise nach Japan nicht zuließ. Ist auch nicht so wichtig, um Japan geht es ja nicht.

Worum es überhaupt geht, fragt man sich in den folgenden zwei Stunden immer wieder, wenn man in ein schreckliches Gewure von Auftragskillern gerät, die vollmundig Blödsinn reden und einander umbringen wollen. Man hat eigentlich gar keine Lust auf die Rätselspiele, wer wer ist und wer wen um die Ecke will – am Ende gibt es dann einen wahren Erklärungsmarathon, wobei es meist um Rache gegangen sein soll. Aber – eh egal…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

China demonstriert mit Grossmanövern militärische Stärke gegenüber Taiwan: Peking versucht, die Inselrepublik mit Manövern und Raketenübungen einzuschüchtern. Die Volksbefreiungsarmee hat Raketen in Gewässer rund um Taiwan gefeuert. Ein Geschoss soll direkt über die Insel geflogen, mehrere in Japans ausschliesslicher Wirtschaftszone gelandet sein. Das gilt als Warnschuss Richtung Tokio. Dort hatten sich Spitzenpolitiker für militärischen Beistand für Taiwan ausgesprochen.
Zum Bericht
RBB-Intendantin Schlesinger tritt als ARD-Vorsitzende zurück: Hintergrund sind Vorwürfe, bei denen es um Beraterverträge und die Vermischung privater und beruflicher Angelegenheiten geht. Sie sähe ihre Hauptaufgabe nun darin, zu einer Aufklärung beizutragen, teilte Patricia Schlesinger mit.
Zu den neusten Entwicklungen in der deutschen Politik
Ewiger Sehnsuchtsort
: Die ukrainische Hafenstadt Odessa wird geziert von Katzenbildern. Alle Motive nehmen auf den Konflikt mit Russland Bezug – die einen kriegerisch, die anderen verspielt. Sie sind zu einem inoffiziellen Markenzeichen der Stadt geworden. Zwar wird der ukrainische Widerstandsgeist auch in anderen Städten mit Witz und Ironie beschworen, nirgends aber passt der augenzwinkernde Trotz so gut wie in Odessa. Es ist für Ukrainer wie Russen viel mehr als nur eine Hafenstadt. Zur Reportage

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Vermutlich zu intensive Nutzung: Kiew meldet Probleme mit deutschen Haubitzen
Ende Juni erhält die Ukraine die ersten Panzerhaubitzen aus Deutschland. Wenig später folgt der Einsatz an der Front, bei dem anscheinend Probleme auftreten. Die Bundeswehr geht davon aus, dass die ukrainischen Truppen zu intensiv auf den russischen Feind feuern.
NTV.de.Politik

Das haben sie nun davon, unsere deutschen Nachbarn. Da schicken sie gewiss nicht billige Haubitzen als Geschenk in die Ukraine – und müssen sich nun sagen lassen, dass sie Klumpert geliefert/geschenkt haben. Nun müssen sie auch noch für die Reparatur sorgen!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C

 

 

 

Diese Seite drucken