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5. APRIL 2022 – Dienstag

05.04.2022 | Tageskommentar

 

Igor Zelensky. Foto: Bayerisches Staatsballett

IGOR ZELENSKY HAT BAYERISCHES STAATSBALLETT BEREITS GESTERN VERLASSEN

Mit Wirkung des 4. April 2022 tritt Igor Zelensky als Ballettdirektor des Bayerischen Staatsballetts zurück. Private, familiäre Angelegenheiten sind hierfür der Grund.
Die Nachfolge soll nach intensiver Suche durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in den kommenden Wochen geregelt werden. In der Übergangszeit werden die Ballettmeister:innen Judith Turos und Thomas Mayr gemeinsam die Kontinuität sicherstellen.

„Eine Ballettkompagnie zu führen, erfordert absolute Konzentration und Kapazität“, so Igor Zelensky. „Aktuell verlangen jedoch private Familienangelegenheiten meine volle Aufmerksamkeit und Zeit, die mit der Leitung einer Ballettkompanie nicht vereinbar sind. Daher habe ich mich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, als Ballettdirektor des Bayerischen Staatsballetts mit dem 4. April 2022 zurückzutreten und mich von allen damit einhergehenden Aufgaben zurückzuziehen. Meine Familie braucht nun meine ganze Unterstützung“, so Zelensky weiter.
 
Staatsintendant Serge Dorny: „Ich habe großen Respekt vor dieser nicht einfachen Entscheidung und wünsche Igor Zelensky und seiner Familie alles Gute. Herr Zelensky hat es in den vergangenen Jahren geschafft, den internationalen Ruf des Bayerischen Staatsballetts weiter zu festigen. Dies ermöglicht es uns, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Ich möchte Igor Zelensky aufrichtig für seine Arbeit für das Bayerische Staatsballett danken.“

So macht man das auf elegant. Igor Zelensky verzichtet darauf, sich als „Opfer“darzustellen, verzichtet auf den sicher nicht unterdotierten Münchner Vertrag, verbiegt sich nicht, lässt sich auch von einem Herrn Reiter nicht anrotzen und bietet seinem bisherigen Chef die Möglichkeit, keine Stellung beziehen zu müssen. In Russland wird er sicher in Projekte eingebunden werden – also brauchen wir uns um ihn keine Sorgen machen. Eine derartige Haltung hätte ich mir von Anna Netrebko erwartet. Sie hat einen taktischen Fehler begangen, „auf das falsche Pferd“ gesetzt“, sich weiter aus dem Fenster gelehnt als dies selbst der Kremlherr von ihr erwartet hat (in Wahrheit war sie ihm völlig wurscht) und derartige Fehler rufen nach Konsequenzen.

München
Nach Druck aus der Politik: Ballettdirektor des Bayerischen Staatsballetts Zelensky tritt zurück
Der Russe Igor Zelensky hatte sich öffentlich nicht zu dem Krieg gegen die Ukraine oder seinem Verhältnis zu Putin äußern wollen.
Tagesspiegel.de

Ballettdirektor des Bayerischen Staatsballetts tritt zurück
Igor Zelensky, Ballettdirektor des Bayerischen Staatsballetts, tritt am Montag zurück. Das teilte das Bayerische Staatsballett am Sonntagabend mit und verwies auf private und familiäre Angelegenheiten als Grund für den Rücktritt des Russen. Bis ein neuer Direktor gefunden sei, sollen die Ballettmeister Judith Turos und Thomas Mayr „die Kontinuität sicherstellen“. Die Nachfolge Zelenskys solle in den nächsten Wochen geregelt werden.
Abendzeitung.de.München

Druck aus der Politik Ballettdirektor des Bayerischen Staatsballetts Zelensky tritt zurück
Zum Angriff auf die Ukraine wollte sich Igor Zelensky nicht äußern. Nun hat der Choreograf seinen Posten geräumt – das Bayerische Staatsballett verweist auf »private Gründe«.
Spiegel.de

Ballettchef Igor Zelensky geht: Ein gutes Händchen für Talente
München – Ein glatter Schlussstrich, den Igor Zelensky nun auf dem Höhepunkt seiner sechsten Spielzeit als Direktor des Bayerischen Staatsballetts zieht. 70 Tänzerinnen und Tänzer stehen – von einem Tag auf den anderen – ohne ihren künstlerisch höchst akribischen, in der Szene international bestens vernetzten wie erfolgreichen Chef da.
Münchner Abendzeitung.de

Kommentar
Crescendo: Klassik zwischen Spannung und Entspannung
Die Konzerthaus-Debatte in München, das Statement von Netrebko-Anwalt, das unfassliche Benefizkonzert von Teodor Currentzis und musicAeterna in Wien
Nachdem Markus Söder erklärt hat, „Wir können nicht alles unendlich finanzieren” und damit die Finanzierung des lange geplanten Münchner Konzerthauses in Frage stellte, tobt eine Debatte um das Projekt. Eher enttäuschend war für viele das schwammige Statement von Simon Rattle. „Ich möchte die Gedanken von Ministerpräsident Söder nicht gern aus der Ferne interpretieren“, ließ er wissen. Eine Kampfansage klingt anders. Und genau das scheint das Problem des neuen Hauses zu sein, das – selbst, wenn es nicht gebaut wird – wohl weit über 20Mio Euro kosten wird: Es wurde mit allem Pipapo geplant, mit mehreren Sälen und vollkommen digitalisiert gedacht, doch es hatte nie eine wirkliche Lobby. Das liegt auch daran, dass die Münchner – anders als bei der Elbphilharmonie – im Vorfeld nicht emotional mitgenommen wurden…
crescendo.de

Wien/ Musikverein
Ein deutsches Requiem“: Kreise, die sich schließen
Mirga Grazinyte-Tyla dirigiert das City of Birmingham Symphony Orchestra.
Wienerzeitung.at

Welttheater statt Weihrauch – und ein wenig Sängerpech
Auftakt zum Porträt der Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla mit Brahms‘ „Deutschem Requiem“. Bariton Thomas E. Bauer entschuldigte sich für seine Indisposition auf sympathische Weise.
Die Presse.com

Leipzig
„Lucia die Lammermoor“ am 2.4.
Die Leipziger Oper verfügt über eine herausragende Akustik, wie sich auch bei der heutigen Lucia di Lammermoor-Aufführung zeigte. Dazu trug sicher auch die Idee der Regisseurin Katharina Thalbach bei, die gesamte Handlung vorn an der Rampe ablaufen zu lassen. Insofern hätten die Protagonisten der Oper durchaus auf Lautstärke verzichten und mehr Piano singen können.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

operklosterneuburg 222

 

Kamile Bonté (Mimì) Clemens Kerschbaumer (Rodolfo)
© Mark Glassner

Giacomo Puccini’s „La Bohème“ zählt zu Recht zu einer der meistgespieltesten und bekanntesten Opern weltweit. Basierend auf Henri Murger‘s Roman „Scènes de la vie de bohème“ schwärmte Puccini über die literarische Vorlage: „In dem Buch war alles, was ich suchte und liebe: die Frische, die Jugend, die Leidenschaft, die Fröhlichkeit, die Liebe mit ihren Freuden und Leiden. Das ist Menschlichkeit, das ist Empfindung, das ist Herz. Und das ist vor allem Poesie. Die göttliche Poesie.“

Puccini selbst war Mitglied eines Künstlerclubs namens „Club La Bohème“ bestehend aus Literaten und Malern, mit denen er sich regelmäßig in Torre del Lago traf und Erinnerungen an seine eigene Zeit als Student und Bohèmien austauschte. So auch am 10. Dezember 1895. Während seine Freunde Karten spielten und Wein tranken, saß er am Klavier und komponierte. Man erzählt, dass er plötzlich vom Klavier aufgesprungen sei und gerufen hätte: „Ruhe, ihr Burschen. Ich bin fertig!“ Bereits am 1. Februar 1896 fand die Premiere von „La Bohème“ in Turin statt. Unter der musikalischen Leitung eines noch völlig unbekannten 29jährigen Maestros: Arturo Toscanini.

Spannend verspricht die Inszenierung von Erfolgsregisseur Francois de Carpentries zu werden, der zum bereits dritten Mal im Kaiserhof – nach „Le Comte Ory“ (2017) und „Hoffmanns Erzählungen“ (2019) – für die Regie verantwortlich zeichnen wird. Ihm zur Seite stehen mit Karine van Hercke (Kostüme), Hans Kudlich (Bühnenbild), Monica I. Rusu-Radman (Choreografie), Csilla Domjan (Maske) und Lukas Siman (Licht) ein arriviertes Leadingteam.

Hochkarätig, jung und manch eine Entdeckung wert, die von Intendant Michael Garschall gecastete Besetzung: Kamile Bonté, vielversprechende junge Sopranistin aus Litauen gibt ihr Klosterneuburg-Debüt als „Mimì“ an der Seite des gefeierten österreichischen Tenors Clemens Kerschbaumer, der sein Rollendebüt als „Rodolfo“ feiern wird. „Marcello“ ist mit dem niederösterreichischen Bariton Thomas Weinhappel besetzt. „Schaunard“ wird von Pavol Kuban gesungen, der wie Dominic Barberi als „Colline“ sein Klosterneuburg-Debüt begehen wird. Ein Feuerwerk an Emotion und Temperament verspricht Aleksandra Szmyd in ihrem Rollen- und Klosterneuburg-Debüt als „Musetta“. Publikumsliebling Marc Olivier Oetterli, seit 2001 gefeierter Gast im Kaiserhof, zuletzt als „Don Pasquale“ (2012), kehrt diesen Sommer in einer Doppelrolle als „Benoit“ und „Alcindoro“ zurück.

Christoph Campestrini, international gefeierter Dirigent und Musikalischer Leiter der operklosterneuburg seit 2012, sowie die grossartig musizierende Beethoven Philharmonie lassen Puccini‘s berühmteste Melodien zu einem einzigartigen Opernerlebnis werden.

Freuen Sie sich auf einen ¬wunderschönen Opernabend!
(Aufführungen in italienischer Sprache mit deutschen Texteinblendungen)

Premiere
Samstag, 09. Juli 2022, 20.30 Uhr

Kaiserhof Stift Klosterneuburg

Vorstellungen:
Juli 12*, 14, 16, 20, 22, 26, 28, 30,
August 3, 5.
* öffentliche Benefizvorstellung Rotary-Club Klosterneuburg
jeweils 20.30 Uhr

Oper für Kinder:
Sonntag, 24. Juli 2022, 18.00 Uhr
gekürzte Vorstellung (Dauer 1:30)
Fassung: Andy Hallwaxx
Moderation: Robert Steiner

Kulturamt Klosterneuburg: Tel. 02243- 444 424
E-mail: karten@operklosterneuburg.at

ZÜRICH

Stefan Wirth: Girl with a Pearl Earring • Opernhaus Zürich • Uraufführung: 03.04.2022

Uraufführung

Gemüse, nach Farben geordnet

Vor der Premiere des Rheingold als Saison-Höhepunkt hatte am Opernhaus Zürich das Auftragswerk «Girl with a Pearl Earring» seine Uraufführung. Urheber wie Ausführende wurden vom erschienenen Publikum begeistert akklamiert.

Jan Vermeer: Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge (etwa 1665): https://www.mauritshuis.nl/

Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=55017931

Der Schweizer Komponist Stefan Wirth (*1975) schildert in seiner Oper «Girl with a Pearl Earring» eine Begebenheit aus dem Leben des niederländischen Altmeisters Jan Vermeer (1632-1675). Das Libretto hat Philip Littell (*1950) nach dem gleichnamigen Roman (1999) der amerikanischen Schriftstellerin Tracy Chevalier (*1962) gearbeitet. In einem guten Dutzend Miniszenen, im Interview im Programmheft bezeichnet Wirth sie als Genreszenen, schildert Wirth als Rückblende nach dem Tod Vermeers, wie Griet als Magd in den Haushalt Vermeers kommt, sich basierend auf dem Ordnen von Suppengemüse nach Farben (wie es Detective Monk aus der Fernsehserie «Monk» nicht besser könnte) eine Art geistige Partnerschaft entwickelt und der Maler, der dann noch mit dem Metzgerssohn in Konkurrenz treten muss, sie schliesslich mit dem Ohrring seiner Gattin porträtiert. All das ist frei erfunden, denn Vermeers Biographie ist nur sehr mager dokumentiert…

Weitere Aufführungen: Do. 07. April, 19.00; Sa. 09. April, 19.00; Sa. 16. April, 19.00; So. 24. April, 14.00; Fr. 29. April, 19.00; Fr. 06. Mai, 19.00; So. 08. Mai, 20.00.

Zum Uraufführungsbericht von Jan Krobot

  1. La Scintilla-Konzert: Johann Christian Bach • Opernhaus Zürich • 04.04.2022

Ein Abend voller Entdeckungen

Mit einem Abend mit Werken von Johann Christian Bach (1735 – 1782) hat das Orchestra La Scintilla seine Konzertsaison 2021-2022 am Opernhaus Zürich abgeschlossen. Zu entdecken gab es die enorm farbige, virtuos instrumentierte Musik des jüngsten Bach-Sohnes und vor allem den Sopran von Anna El-Khashem.


Anna El-Khashem. Foto © L. Savenko

Die Sinfonia aus «Gioas, re di Giuda» (W.D1) eröffnet das Konzert mit zwei prägnanten Akkorden der Blechbläser bevor balsamische Holzbläser und zarte Flöten mit der Pauke und den Hörnern kontrastieren. Im Rezitativ und der Arie «Armati di furore» aus «Gioas, re di Giuda» präsentiert Anna El-Khashem zum ersten Mal ihre prächtige Stimme. Ein strahlend jugendlich-frischer Sopran mit wunderbaren tiefen, der bis in den letzten Winkel des Hauses trägt und sich seine Agilität bewahrt hat…

Zum Bericht von Jan Krobot

In Nürnberg sucht Marco Štorman ausgerechnet beim „Rosenkavalier“ nach dem Kern der Sache
Neue Musikzeitung/nmz.de

Frankfurt
Salon der Leidenschaften – Frankfurts Oper bietet Giordanos „Fedora“ in Christoph Loys Inszenierung
Aus den blutigen Wirren der Französischen Revolution in die gepflegten Salons des Adels zwischen St. Petersburg und Paris oder Idylle in den Schweizer Bergen – so ließe sich der kompositorische Weg Umberto Giordanos von „Andrea Chenier“ zu „Fedora“ auch beschreiben. Christoph Loys Stockholmer Inszenierung von 2016 animierte Frankfurts Intendant Bernd Loebe, die Wirkung der „Adelsschmonzette“ um die schöne Fürstin Fedora auch in seinem Haus zu prüfen…
NeueMusikzeitung/nmz.de

Spionin, Rächerin, Geliebte und Betrogene (Podcast)
„Fedora“ von Umberto Giordano in Frankfurt
https://www.hr2.de/podcasts/spionin-raecherin-geliebte-und-betrogene

Köln
Teuflisches Tohuwabohu

Es tagt der Moskauer Schriftstellerverband, in Köln erweitert um Künstler wie van Gogh, Picasso, Beuys, Warhol und Dalí. (Foto: Bernd Uhlig)

Valentin Schwarz inszeniert in Köln York Höllers Oper „Der Meister und Margarita“ und lässt ahnen, was einen bei seinem „Ring“ diesen Sommer in Bayreuth erwarten könnte.
SueddeutscheZeitung.de

Konzert mit Martino Hammerle-Bortolotti auf Schloss Konice

 

Das malerische vierflügelige Barockschloss liegt etwa 30 km westlich von Olmütz (Mittelmähren) und wurde um 1705 aufgrund eines Auftrags des Prämonstratenserordens vom Olmützer Baumeister Lukáš Glöckel gebaut. Das Schloss ist durch einen Oratoriumgang mit der anliegenden Kirche Mariä Geburt verbunden. Im westlichen Gebäudeflügel mit einem quadratischen Hof befindet sich der auffälligste Teil des Schlosses, der Festsaal. Die Decke ist hier mit der besonderen Freske „Das letzte Abendmahl“ geschmückt, welche Jan Jiří Etgens in den Jahren 1725-33 schuf. Heute dient das Schloss der Stadt Konice zu repräsentativen und kulturellen Zwecken.

WIEN: WEIBERRAT TAGT AM 7.4. IN MEIDLING. Zum ersten Mal inszeniert Theatermacherin Nina Gühlstorff in Wien. 

Bereits in der Vergangenheit erarbeitet Gühlstorff soziokulturelle Projekte gemeinsam mit professionellen Schauspieler*innen und Laiendarsteller*innen. Auch diesmal profitiert die Inszenierung von einem kollaborativen Entstehungsprozess. Nicht nur die Schauspieler*innen beteiligen sich an der Stückentwicklung. Über einen geraumen Zeitraum arbeitet Nina Gühlstorff mit Dramaturgin Hannah Egenolf bereits anhand von unzähligen Interviews mit feministischen Zeitzeuginnen an der Entstehung des Textes.

Für die Musik ist die österreichische Musikerin, Produzentin, Autorin CHRA (Christina Nemec) verantwortlich.

WEIBERRAT

EINE MACHTERGREIFUNG – Ein Projekt von Nina Gühlstorff/AKA:NYX

© Alexander Gotter

  Uraufführung

 PREMIERE: Donnerstag, 07. April 2022, 19.30 Uhr
Weitere Termine: Sa 09. April, Mo 11. April 2022 | jeweils 19.30 Uhr

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Bidens Kandidatin für Supreme Court nimmt wichtige Hürde: Ketanji Brown Jackson wäre bei einer finalen Bestätigung im Senat die erste schwarze Richterin am Supreme Court. Mehrere Republikaner stimmten mit den Demokraten für die als liberal geltende 51-Jährige. Das entscheidende Votum steht noch aus. Dies soll nach dem Willen des demokratischen Mehrheitsführers im Senat, Chuck Schumer, bis zum Ende der Woche folgen.
Zum Bericht
Schwester von Kim Jong Un warnt vor Einsatz von Nuklearwaffen: Nordkorea würde laut der Schwester von Machthaber Kim Jong Un im Fall eines Angriffs aus Südkorea Nuklearwaffen einsetzen. Kim Yo Jong bezeichnete es als «sehr grossen Fehler», dass der südkoreanische Verteidigungsminister Suh Wook sich kürzlich zu Angriffen auf den Norden geäussert hatte. Der Minister hatte über Südkoreas verbesserte Raketen gesprochen.
Zu den neusten Entwicklungen
Schanghai verlängert Lockdown nach Rekordzahlen: Die chinesische Hafenmetropole hat den weiträumigen Corona-Lockdown für seine 26 Millionen Einwohner auf unbestimmte Zeit verlängert. Die Gesundheitskommission in Peking meldete am Dienstag mit mehr als 16 000 neuen Infektionen die höchste Zahl in der bisher schlimmsten Corona-Welle in China seit zwei Jahren. Wer sich in Schanghai infiziert, kommt in ein Spital oder eine Quarantäne-Einrichtung in Turn- und Messehallen.
Zu den neusten Entwicklungen weltweit
«The Beach» in Thailand nach drei Jahren wieder offen: Wegen des Hollywoodfilms «The Beach» wurde Maya Bay in Thailand berühmt und überrannt. Lange war die Bucht wegen Overtourism geschlossen. Ein Problem, das man auch an anderen Drehorten kennt. So wird der historische Hadrianswall an der Grenze zwischen England und Schottland gerne von Fans der Serie «Game of Thrones» besucht.
Zum Bericht

Neuer Witz unterwegs!
Nachdem seit dem Tag der Ohrfeige keiner vergangen ist, an dem die Gewaltbereitschaft von Will Smith nicht aus den unterschiedlichsten Winkeln beleuchtet worden wäre, bisher aber, mit der „Wiener Zeitung“ als eine der wenigen rühmlichen Ausnahmen, die Qualität von Chris Rocks auslösendem Witz bis dato kaum angezweifelt wurde, ist offensichtlich: Der neue Witz Marke Hollywood ist unterwegs.
WienerZeitung.at
Ich positioniere mich für einen Agressor. Wenn jemand blöde Witze über Krankeiten macht, hat er eine „Watsch’n“ redlich verdient

Österreich
Schreiben aufgetaucht
Cobra-Unfall: Vorwürfe gegen Kanzler und Ehefrau
Nach der Alkofahrt zweier Personenschützer des Bundeskanzlers sieht die Opposition viele offene Fragen. Ein anonymes Schreiben belastet Karl Nehammer und dessen Ehefrau. Das Innenministerium konterte bereits und kündigte seinerseits Anzeigen an.
https://www.krone.at/2673470

Ich bin kein Freund des Bundeskanzlers und werde auch nie einer werden. Aber dass der Personenschutz die Kinder in entscheidendem Maß umfasst, würde ich sofort unterschreiben.

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

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