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4. JUNI 2021 – Freitag

04.06.2021 | Tageskommentar

Bei der Wiener  Spielplanpräsentation: Nicole Car, Kate Lindsey, Slavka Zamecnikova, Patricia Nolz © Katharina Schiffl

WIENER STAATSOPER: DER SPIELPLAN 2021/22

 

SPIELPLANPRÄSENTATION DURCH DEN DIREKTOR. ZUM YOUTUBE-VIDEO

Am Donnerstag  präsentierten Direktor Bogdan Roščić, Philippe Jordan und Martin Schläpfer im Rahmen einer Matinee in der Wiener Staatsoper das Programm für die kommende Spielzeit. Die gesamte Veranstaltung können Sie hier nachsehen. 

»Für unsere Premieren haben wir revolutionäre Werke ausgesucht, Werke, die den Lauf der Kulturgeschichte verändert haben. Werke, nach deren Uraufführung am nächsten Morgen zwar alles so war wie immer – und doch alles ganz anders«, so Direktor Bogdan Roščić in seinem Vorwort zum neuen Saisonbuch. »Ich glaube, diese Werke sind die richtigen Meilensteine für einen Moment in unser aller Leben, in dem nichts so stark spürbar ist wie die Notwendigkeit und auch die Sehnsucht, uns über irgendeine Schwelle zu heben und so in ein nächstes Kapitel hinein.«

Auf dem Programm 2021/22 stehen fünf Premierenproduktionen sowie die »Rossini Mania«, mit der Cecilia Bartoli erstmals in abendfüllenden Aufführungen am Haus zu erleben sein wird, neun Wiederaufnahmen und eine Musikalische Neueinstudierung. Die von der neuen Direktion für alle fünf Spielzeiten gesetzten Schwerpunkte – die Werke von Mozart, Wagner sowie jene klassisch gewordenen Opern des 20. Jahrhunderts, die eine Brücke zwischen Tradition und zeitgenössischer Komposition bilden – finden sich auch in der kommenden Spielzeit wieder, ebenso wie die intensive Weiterführung der Kinder- und Jugendprojekte (u. a. mit der nun nachgeholten Uraufführung der Entführung ins Zauberreich) sowie die Öffnung des Hauses für alle.

Die Wiener Staatsoper  hat für Sie noch einige besondere Programmpunkte zusammengestellt, die Sie in der kommenden Saison neben den Premieren und zahlreichen weiteren Highlights erwarten:

Anna Netrebko ist erstmals an der Wiener Staatsoper als Abigaille in Nabucco zu erleben (ab 1. November 2021); Juan Diego Flórez verkörper neben dem Grafen Almaviva den Werther sowie den Nemorino in L’elisir d’amore; (ab 27. Feburar 2022) Jonas KaufmannLise Davidsen und Bryn Terfel singen in der Wiederaufnahme von Peter Grimes (ab 26. Jänner 2022); Diana Damrau und Erwin Schrott sind in der Wiederaufnahme von Anna Bolena zu erleben (ab 12. Februar 2022); Elīna Garanča als Principessa di Bouillon in Adriana Lecouvreur (ab 22. Oktober 2021).
Weiters freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit zahlreichen internationalen Gastsolist*innen, darunter Asmik GrigorianIldar AbdrazakovNicole CarAnja KampeAnita Rachvelishvili, Günther Groissböck, Nina Stemme, Ludovic Tézier, Pretty Yende, um nur einige zu nennen – das vollständige Programm mit den gesamten Besetzungen finden Sie auf unserer Website.

Zwei bedeutende Künstler verabschieden sich in der nächsten Spielzeit von der Staatsopernbühne und ihrem treuen Publikum: Plácido Domingo, der nach einer Nabucco-Vorstellung mit Anna Netrebko an seiner Seite (12. November) einen Zarzuela-Abend gibt (15. November) sowie José Carreras, der im Rahmen einer Abschiedsgala am 14. September zum letzten Mal im Haus am Ring auftreten wird. Seine Gage wird er der gemeinnützigen Cape 10 Stiftung spenden. Karten – inklusive Spendenmöglichkeit – werden ab 8. Juni auch über Cape 10 buchbar sein.

Renate Wagner hat Auszüge aus dem Programm online gestellt, Heinrich Schramm-Schiessl hat das Programm kommentiert:

Nun ist sie also da, die Programmvorschau für die Saison 2021/22. Na ja, Jubelchöre entfacht sie nicht. Es gibt diesmal nur 5 Premieren, allerdings mit nur einem für das Repertoire neuen Werk, Monteverdis „L’Orfeo“ in Fortsetzung des Monteverdi-Zykluses. Ansonsten nur Werke, die – sieht man vom Don Giovanni ab – in eigentlich guten Inszenierungen vorhanden sind. Sowohl „Tristan“ als auch „Wozzeck“ hätten durchaus noch einige Jahre bleiben können. Beim „Tristan“ hat man das Gefühl, jeder Direktor, wollte eine Neuinszenierung haben. Daß eben dieser „Tristan“ von Bieito und der „Wozzeck“ von Simon Stone inszeniert inszeniert wird, lässt nichts Gutes erahnen. Besonders schmerzlich ist, dass es einen neuen „Barbiere“ gibt. Die alte Inszenierung hatte in Wien schon Kultstatus wie die „Tosca“ und die „Boheme“. Eine Neueinstudierung unter Verwendung des szt. Regiebuches wäre sinnvoller gewesen.

Die musikalische Seite klingt etwas vielversprechender. Interessant, dass Musikdirektor Jordan drei der Premieren dirigiert. Die Sängerbesetzungen sind bei „Barbiere“, „Tristan“ und auch „Wozzeck“ dem Rang des Hauses angemessen. Bei „Don Giovanni“ und „L’Orfeo“ gäbe es einiges zu hinterfragen…

Mehr in unseren „Infos des Tages“

Die Staatsoper 2021/22: Erneuerte Klassiker und das Debüt der Bartoli
Kommende Spielzeit werden erneut einige Inszenierungs-Klassiker durch Neuproduktionen ersetzt. Carreras und Domingo verabschieden sich, Cecilia Bartoli feiert mit einem Gastspiel ihrer monegassischen Truppe ihr Hausdebüt.
Die Presse.com

Staatsoper: Zurück zum Live-Erlebnis
Direktor Bogdan Roscic startet nächste Saison seinen Da-Ponte-Zyklus – und bietet nicht zuletzt Wagner-Fans einiges.
Wiener Zeitung

Wiener Staatsoper plant mit Cecilia Bartoli und Opernball
Haus am Ring bringt kommende Saison u.a. aber auch neuen „Tristan“, „neuen „Giovanni“ und einen frischen „Wozzeck“
Der Standard.at

Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, Nina Stemme, Lisette Oropesa & Juan Diego Flórez Lead Wiener Staatsoper’s 2021-22 Season
https://operawire.com/anna-netrebko-jonas-kaufmann-nina-stemme-lisette-oropesa

Natürlich gibt es kein Programm, das alle Geschmäcker zufriedenstellt Aus meiner Sicht sind die Vorhaben zwar nicht sensationell, aber auch nicht Zumutungen. Der Direktor kommt seinem Auftrag nach und macht Oper, mit der man auch die Touristen – so diese langsam wieder eintrudeln werden, in das Haus bekommt – zumindest bis zur ersten Pause. Die „Einkaufstour“ des Direktors scheint zumindest eingebremst zu sein, es gibt nur fünf, dafür aber echte Premieren.  Inwieweit diese oder jene Neuinszenierung nötig ist, wird Streitfall bleiben – doch davon lebt auch die Oper und letztlich auch unser „Entrüstungsforum“. Beim „Barbiere“ hege ich einen Verdacht: Er soll der Versuchsballon für Tosca sein, die sich Roscic im Verklauf seiner Amtszeit sicher noch „auf’s Korn nehmen wird“. Geht die Inszenierung des Herrn Fritsch halbwegs gut durch, ist der Boden aufgeweicht und die Direktion kann an eine neue „Tosca“ denken.

Was gibt es sonst noch? Die Filmleinwand an der Fassade Karajan-Platz kommt nicht mehr zum Einsatz, dadurch wird Wien um eine Touristenattraktion ärmer. Aber ich habe als ehemaliger und im Geiste noch immer Kaufmann Verständnis dafür. Wer Aufführungen der Staatsoper erleben will, soll sich eine Eintrittskarte kaufen. Sich selbst konkurrenzieren, ist geschäftliches Harakiri.

Wie läuft es mit den Streams an? Die sollen ja künftig nur für Österreicher gratis sein, Opernfreunde aus dem Ausland werden zahlen müssen. So zumindest war es vorgesehen! Hier würde mich die tatsächliche Zugriffsrate interessieren, aber die wird wohl unter Verschluss bleiben. Ich kann nur anbieten, im Austausch zu nicht manipulierbaren Zugriffsdaten in die unmanipulierbare Google-Zugriffsstatistik des „Online-Merker“ Einsicht zu gewähren – dmit wir wissen, in welchen Dimensionen wir reden!

Apropos „Geschäft“: Youtube schüttet vier Milliarden Dollar an Musikindustrie aus
Laut Blogeintrag von Lyor Cohen, dem obersten Musikmanager. Youtube ist damit bei der Ausschüttung der Tantieme fast so bedeutend wie der weltweite Streaming-Marktführer Spotify. Der europäische Dienst hatte nach eigenen Angaben im Jahr 2020 mehr als fünf Milliarden Dollar ausgezahlt.
Der Standard.at

Berlin
Die Berliner Konzertdirektion Hans Adler „Vielleicht kommen wieder goldene Zwanziger“

Mit unserem Sozialsystem, das Instrumente wie die Kurzarbeit kennt, geht es uns wesentlich besser als beispielsweise unseren Kollegen in den USA. Dort ist sogar ein großer Player wie die Agentur Cami in den Konkurs gegangen. Gleichzeitig waren wir aber auch enttäuscht davon, dass sich die Politik in Deutschland in der Pandemie weniger für die Kultur interessierte, als wir uns das erhofft hatten.
Tagesspiegel.de

GRAFENEGG: Sommernachtsgala 2021

Die Sommernachtsgala bringt in diesem Jahr einige Neuerungen und kommt im Sinne des Umweltschutzes erstmals ohne Feuerwerk aus. Rachel Willis-Sørensen, Benjamin Bruns und Rudolf Buchbinder präsentieren gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester und Yutaka Sado das Galaprogramm. Der Künstler Marcus Neustetter bespielt den Wolkenturm mit einer «Lichtpartitur».

 

(Grafenegg, 1. Juni 2021) Am 10. und 11. Juni 2021 eröffnet die Sommernachtsgala zum 15. Mal die Sommersaison am Wolkenturm. Dank der Fernsehbilder, die um die Welt gehen, ist sie auch zum medialen Aushängeschild Grafeneggs geworden. Für die Jubiläumsgala hat Rudolf Buchbinder die US-amerikanische Sopranistin Rachel Willis-Sørensen sowie den deutschen Tenor Benjamin Bruns eingeladen – und wird auch selbst am Klavier zu erleben sein. Gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester unter der Leitung von Chefdirigent Yutaka Sado gestalten die Künstlerinnen und Künstler ein Programm aus großen Arien, Duetten und virtuoser Instrumentalmusik. Golda Schultz musste aus gesundheitlichen Gründen ihr Mitwirken an der Sommernachtsgala absagen.

Im Sinne der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes gibt es dieses Jahr bei der Sommernachtsgala kein Feuerwerk. Mit Marcus Neustetter wird erstmals ein bildnerischer Künstler eingeladen, das Konzertereignis am Wolkenturm zu begleiten. Unter dem Titel «Lichtpartitur» projiziert er gemeinsam mit seinem Partner OMAi Lichtzeichnungen auf den Wolkenturm. Das Projekt soll einen Anstoß geben, über das Verhältnis zur Natur nachzudenken und Visionen für ein respektvolles Miteinander zu entwickeln…

ZUM YOUTUBE-VIDEO

Die von Teresa Vogl moderierte Sommernachtsgala wird im Radio und Fernsehen übertragen, unter anderem am 11. Juni live zeitversetzt um 21.20 Uhr auf ORF 2.

NÜRNBERG/ MUSIKSOMMER IM SERENADENHOF
Anna Reszniak, Nürnberger Symphoniker, Jonathan Darlington


Anna Reszniak. Foto: Komarova Artist Management

Interpreten
Anna Reszniak (Violine)
Nürnberger Symphoniker
Jonathan Darlington (Leitung)

Jonathan Darlington. Foto: Marie Helen Buckley

Programm
Werke von Mozart, Saint-Saëns & Tschaikowsky

Termine: Donnerstag, 24.06.2021 um 20:00 Uhr Serenadenhof Nürnberg

WIEN / Theater in der Josefstadt: : DER WEG INS FREIE von Susanne Felicitas Wolf
nach dem Roman von Arthur Schnitzler
Uraufführung
Erste Voraufführung: 3. Juni 2021

Foto: Theater in der Josefstadt

Wieder eine Roman-Dramatisierung. Aber was so oft schief gegangen ist, kann auch einmal gut gehen. So wie nun, da die Josefstadt Arthur Schnitzlers „Der Weg ins Freie“ in fast drei Stunden Spieldauer auf die Bühne bringt – die vergehen wie im Flug. Weil die Bearbeiterin begriffen hat, was der Autor sagen wollte.

Arthur Schnitzler war in der Prosa ein Meister der Skizze, der Erzählung, der Novelle. Er hat nur zwei Romane geschrieben, die beide lange unter ihrem Wert gehandelt wurden. „Der Weg ins Freie“, 1908 erschienen, ist ein außerordentliches Gesellschaftspanorama seiner Zeit und dennoch (wie auch sein zweiter Roman „Therese“) nie so gewürdigt, wie es die Werke verdienen würden…

…Die Josefstadt hat über einen Roman ein Stück auf die Bühne gebracht, das uns die Wurzeln dessen zeigt, woran wir heute noch leiden.

Zum Bericht von Renate Wagner

Intendanten plaudern viel, Theater verweilen aber oft im Krisenmodus
Die Bühnen sind wieder offen, aber sie könnten mehr tun. Offenbar lockt die Sommerpause. Danach werden wir allerlei geschobene Produktionen sehen.
Die Presse.com

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Die USA spenden zunächst 25 Millionen Impfdosen: Alleine die Not, nicht politische Überlegungen, entscheiden laut dem Weissen Haus. Drei Viertel der ersten Tranche sollen über die Impfallianz Covax nach Lateinamerika, Asien und Afrika gehen. Den Rest wollen die USA dorthin vergeben, wo der Bedarf besonders gross ist. Genannt wurden Indien, der Irak sowie die palästinensischen Gebiete.
    Zum Bericht
  • Roman Protasewitsch legt unter Tränen ein Bekenntnis ab: Im staatlichen weissrussischen Fernsehen nahm der Journalist jede Kritik an Machthaber Alexander Lukaschenko zurück. Protasewitsch war nach einer erzwungenen Landung festgenommen worden. In dem Interview, das er als «freiwillig» bezeichnete, bekannte er sich dazu, Aufruhr angestiftet zu haben. Nun aber verstehe er, dass Lukaschenko das Richtige tue. Protasewitschs Eltern glauben, dass er gefoltert wurde.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • Die EU-Kommission will eine elektronische Identitätskarte einführen: Das Schweizer Stimmvolk hat die E-ID verworfen, nun lanciert Brüssel einen ähnlichen Vorschlag für die EU. Ob er mehr Erfolg haben wird, ist alles andere als sicher. Die Nutzung des elektronisches Portemonnaies, in dem Nutzer auch amtliche Dokumente speichern können, soll freiwillig sein.
    Zum Bericht
  • Österreichs kontroverse «Islam-Landkarte» muss überarbeitet werden: Nach nur einer knappen Woche ist die Übersicht muslimischer Institutionen offline. Die konservative Regierungspartei ÖVP hatte damit Transparenz schaffen wollen. Doch es gab Übergriffe auf Moscheen, rassistische Plakate und Todesdrohungen.
    Zum Bericht
  • In Grossbritannien regt sich Widerstand gegen grenzenlose Fussballwetten: Die zunehmend online stattfindenden Wetten gehören inzwischen zum Fussball wie früher zu Pferderennen. An der Europameisterschaft werden die Anbieter gut verdienen. Doch die Politik diskutiert über schärfere Glücksspiel-Regulierung.
    Zum Bericht

Roger Federer erreicht die dritte Runde in Paris: Nach seinem Auftaktsieg gegen Denis Istomin spielte Federer gegen den Kroaten Marin Cilic. Der Baselbieter siegte mit 6:2, 2:6, 7:6, 6:2 – und kassierte eine ungewöhnliche Verwarnung.
Zum Bericht

Der Kölner Dom hat ein neues Logo

Der Kölner Dom ist eines der bekanntesten Bauwerke der Welt, gehört zum Weltkulturerbe der Menschheit, wird pro Jahr – außerhalb der Pandemiezeiten – von ungefähr 6 Millionen Menschen besucht, sein Grundstein wurde 1248 gelegt, und er wurde 1880 vollendet.

2019 hatte das Domkapitel einen Wettbewerb für ein neues Dom-Logo ausgeschrieben. Aus über 300 internationalen Agenturen kristallisierte sich das Designbüro jäger & jäger vom Bodensee als Sieger heraus. Für etwa 80.000 € entwickelte es das neue Logo.

Das neue Logo. Foto: Andrea Matzker

Das eindrucksvolle und im Grunde sehr klar und einfach wirkende Signet springt sofort ins Auge. Es besteht aus sieben gleichschenkligen Dreiecken in drei verschiedenen Farben. Die Basis bildet eine Krone aus drei goldenen Dreiecken, die den heiligen Dreikönigsschrein symbolisieren, um den herum der Dom ursprünglich gebaut wurde. Auf dieser Krone türmen sich die zwei Türme der weltberühmten Westfassade in Domrot, die sich wiederum im imaginären Rhein im dunkleren Domviolett spiegeln. Die Farbkombination ist ausgesprochen ansprechend und erinnert an die klerikalen Grundfarben.

Reisezeit, Mutationen:
Experte Lauterbach warnt vor vierter Corona-Welle im Herbst
Der deutsche Gesundheitsexperte und SPD-Politiker Karl Lauterbach warnt vor einer neuen Infektionswelle durch Reiserückkehrer oder Mutationen. Die indische Mutation werde sich wahrscheinlich in den kommenden Monaten in zahlreichen europäischen Ländern ausbreiten, sagte Lauterbach. „Durch Reiserückkehrer wird sich die Mutante spätestens im Herbst auch in Deutschland großflächig ausbreiten.“
https://www.krone.at/2429124

Der Lauterbach vermiest uns den Sommer. Kann man dem nicht einen Urlaub aus einer einsamen Insel ohne Telefon und Internetanschluss spendieren?

Posten, Fouls und Verfassungsrichterinnen als Müllfrauen in Pilnaceks Chats
Neue Chats des einst mächtigen Beamten legen Interventionen, Unmutsäußerungen und Lästereien offen
Der Standard.at

Österreich
Brandstetter verlässt den Verfassungsgerichtshof
Der Verfassungsrichter hätte zu den aktuell bekannt gewordenen Chats mit dem suspendierten Sektionschef Pilnacek zum VfGH vor dessen Präsidenten Stellung nehmen sollen.
Wiener Zeitung

Nach Pilnacek-Chats: Brandstetter gibt Rückzug als Höchstrichter bekannt
Nachdem VfGH-Präsident Grabenwarter Verfassungsrichter Brandstetter um ein Gespräch über die Chats gebeten hatte, kündigte dieser laut einem Bericht der „Krone“ seinen Rückzug als Höchstrichter an.
Kleine Zeitung

Der ehemalige Kurzzeit-Vizekanzler (ein Tag) und Minister ist Niederlagen nicht gewöhnt. Die Karriere ging stets aufwärts – bis er auf Herrn Pilnacek traf. Nun läuft er vor einem Gespräch mit einem vorgesetzen Kollegen davon – und tritt deswegen von seinem Amt zurück. Eine bisher zumindest nach Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit makellose Karriere geht durch diesen Verzicht auf Klarstellung mit Schimpf und Schande zu Ende!

Was sind das für erbärmliche Figuren, die uns auf’s Auge gedrückt werden? Ein Mann hat für seine Taten geradezustehen, sonst ist er kein Mann! !

Ich wünsche trotzdem einen schönen Tag!

A.C.

 

 

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