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4. JÄNNER 2020 – Samstag

04.01.2020 | Tageskommentar

Der Wiener Musikverein wurde vor 150 Jahren eingeweiht. Foto: Wikipedia

Ein Wunderwerk des Zufalls, das ist der Goldene Saal im Wiener Musikvereinsgebäude. Als einer der akustisch besten Säle weltweit gilt er. Doch als ihn Theophil Hansen, Stararchitekt des Klassizismus, entwarf, gab es keine Studien über Akustik, allenfalls Erfahrungswerte. Erst, als das Haus am 6. Jänner 1870 mit einem Konzert eröffnet wurde, war klar, dass Hansen sich auf die Schönheit von Proportionen und Ausgestaltung verlassen hatte und der Zufall das mit dem wunderbarsten Klang krönte, den man sich vorstellen kann…

Jubiläum: Frau Musicas Lustschloss
Vor 150 Jahren wurde das Wiener Musikvereinsgebäude eingeweiht.
Wiener Zeitung

Prag
Staatsoper in Prag wird am Sonntag nach drei Jahren Generalsanierung wiedereröffnet

Staatsoper Prag. Foto: ARTE

ARTE überträgt am Sonntag (5.1.) ab 20 h ein Galakonzert mit Werken von Wagner, Mozart, Janacek, Strauss, Smetana u.a.

Das Opernhaus besticht durch seine kunstvolle Inneneinrichtung im Stil des Neorokoko und die ausgezeichnete Akustik. Als ein Höhepunkt gilt der neue Bühnenvorhang, eine Nachbildung des in den Kriegswirren verlorenen Originalwerks des österreichischen Malers Eduard Veith (1858-1925) anhand von zeitgenössischen Fotografien.
Die Geschichte der Prager Staatsoper verbindet Deutschland und Tschechien. Nun öffnet die Spielstätte nach fast dreijähriger Generalsanierung wieder ihre Türen – auf den Tag genau 132 Jahre nach ihrer Eröffnung als Neues Deutsches Theater…

Das Opernhaus besticht durch seine kunstvolle Inneneinrichtung im Stil des Neorokoko und die ausgezeichnete Akustik. Als ein Höhepunkt gilt der neue Bühnenvorhang, eine Nachbildung des in den Kriegswirren verlorenen Originalwerks des österreichischen Malers Eduard Veith (1858-1925) anhand von zeitgenössischen Fotografien.

Der aus Trier stammende Karl-Heinz Steffens ist seit August unter dem norwegischen Operndirektor Per Boye Hansen neuer Musikdirektor der Staatsoper Prag. Die mehr als 1000 Sitzplätze der Spielstätte unweit des zentralen Wenzelsplatzes verfügen neu über individuell einstellbare Untertitel-Displays. Modernen Ansprüchen gerecht werden nun auch die Belüftungs- und Bühnentechnik sowie die Einrichtungen im Hintergrund wie die Proberäume.

Staatsoper in Prag wird nach drei Jahren wiedereröffnet
Donaukurier

Jung-Komponistin Alma Deutscher schreibt Oper für das Salzburger Landestheater

Die Oper trägt den Titel: Des Kaisers neue Walzer“. Alma Deutscher sagt dazu: „Die Oper wird eine romantische Komödie sein, und ich freue mich darauf, eine neue Geschichte zu entwickeln und zu vertonen.“ Die Premiere ist für das Jahr 2022 geplant. „Die Melodien entstehen einfach in meinem Kopf, und wenn sie bereit sind, schreibe ich sie auf. Ich liebe es, mit Musik zu leben und begreife die Welt auch durch Musik“, so Alma Deutscher.
Der Standard

KURZER VIDEO-AUSZUG AUS DER MET-SILVESTER-GALA. ANNA NETREBKO ALS „MIMI“

 

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HEUTE im Radio/OE1: „Der Rosenkavalier“ live-zeitversetzt aus der Metropolitan Opera (19,30 h)

Magdalena Kozena, Camilla Nylund. Foto: Metopera/Karen Almond

Mit Camilla Nylund (Marschallin), Magdalena Kozena (Octavian), Golda Schultz (Sophie), Günther Groissböck (Baron Ochs), Markus Eiche (Herr von Faninal), Matthew Polenzani (Italienischer Sänger), Katharine Goeldner (Annina), Thomas Ebenstein (Valzacchi), Alexandra LoBianco (Marianne Leitmetzerin) u.a.
Metropolitan Opera Chorus, Metropolitan Opera Orchestra; Dirigent: Sir Simon Rattle
(live-zeitversetzt aus der Metropolitan Opera, New York).

https://oe1.orf.at/programm/20200104/583273/Der-Rosenkavalier-live-zeitversetzt-aus-der-Metropolitan-Opera

Ein Gespräch des Bayerischen Rundfunks mit Günther Groissböck über die Produktion:

https://www.br-klassik.de/themen/oper/metropolitan-opera-new-york-richard-strauss-rosenkavalier-simon-rattle-100.html

Hamburg: Tonausfall in der Elbphilharmonie: Die Besucher beginnen zu singen

Doch die Besucher bewiesen Humor: Sie stimmten kurzerhand „Auf der Reeperbahn nachts um halb 1“ an.
Die Presse

Es freut mich, dass die Hamburger auch Humor haben. Bisher ist mir das gar nicht aufgefallen.

Hamburg: Weil unsere Weisheit Einfalt ist: Peter Konwitschnys Lohengrin in Hamburg
bachtrack

BONN: FIDELIO am 1.1.2020 –

Foto: Thilo Beu

Mit einem Festakt am 16. Dezember 2019 haben in Bonn offiziell die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven begonnen. Im Rahmen des ausgerufenen Beethoven-Jahres finden bundesweit eine große Zahl von Veranstaltungen statt, um das Werk dieses großen Komponisten zu würdigen. Besondere Aufmerksamkeit gilt in diesem Zusammenhang der ersten Fidelio-Inszenierung des Kalenderjahres 2020, die am 01.01.20 in der Geburtsstadt des Komponisten ihre Premiere feierte…

…Aufgrund der Menge der Inhalte und der Bilderflut wird der Abend aber eher als politisch hochinteressantes, zeitgenössisches Musiktheater in Erinnerung bleiben, als ein musikalisches Sängerfest. Tosender, langanhaltender Beifall, Standing Ovations und großer Beifall für eine herausragende Leistung aller Beteiligten. In der Pause hatten sich die Reihen der ausverkauften Reihen bereits ein wenig gelichtet; aber auch unter den standhaften Besuchern brach im laufenden zweiten Akt bereits ein kurzer Streit im Publikum über die Inszenierung aus. Eine lebhafte Auseinandersetzung, die sicherlich auch in den Folgevorstellungen nicht beendet sein wird. Dementsprechend mischten sich in den Abschlussapplaus auch vereinzelte Buh-Rufe.

Ingo Hamacher in

https://www.deropernfreund.de/bonn-12.html

Bonn
Kommando Beethoven
https://www.sueddeutsche.de/kultur/beethoven-fidelio-bonn-oper-1.4742633

„Fidelio“: Volker Lösch inszeniert Beethovens Oper als politisches Freiheitsstück
https://www.rundschau-online.de/region/bonn/-fidelio–volker-loesch-inszeniert

Warum kennt niemand Göbekli Tepe?

In großen Plakaten wurde für das „Göbekli Tepe“-Jahr geworben. Foto: Heiner Wesemann

Das Jahr 2019 ist vorbei, die türkischen Tourismus-Behörden hatten es als „Göbekli Tepe“-Jahr ausgerufen, und man hätte dieser unglaublichen historischen Ausgrabung mehr Besucher gewünscht. Natürlich freut man sich, wenn man persönlich einmal nicht in den Massen steckt, sondern eine Ausgrabungsstätte völlig in Ruhe umkreisen kann. Dennoch ist es zu wünschen, dass sich dieser immerhin älteste Tempel der Welt – das hat sich ja nun zweifelsfrei herausgestellt – langsam im Bewusstsein der kulturinteressierten Reisenden verankern wird…

…Witzigerweise sehen wir genau am Tag nach unserer Rückkehr aus der Türkei auf Servus TV einen Bericht über Göbekli Tepe. Was soll man sagen? Lauter Däniken-Adlaten am Wort, die sich einfach nur vorstellen können, dass Außerirdische an der Anlage herum gefummelt haben. Ich gebe zu, dass dort in unglaublich früheren Zeiten unglaublich tolle Arbeit an Steinen geleistet wurde. Aber wir können doch nicht für alles, was wir vielleicht nicht gleich erklären können, gleich die kleinen grünen Männchen zu Hilfe rufen? Da bin ich eher für eine bewundernswürdige menschliche Leistung, die man sich ansehen sollte. Also, auch wenn kein Göbekli Tepe Jahr mehr ist – hinfahren!

Renate Wagner (Text) und Heiner Wesemann (Fotos) berichten.

Impressionen aus der Türkei- zu „Reise und Kultur“

Das ist Teil 1 der Impressionen aus der Türkei, morgen folgt Teil 2 (Ankara)

Wien/ Staatsoper
Ballettakademie: Ex-Direktorin kritisiert Arbeit der Kommission
Die abberufene Direktorin Simona Noja-Nebyla kritisiert fehlenden Aufklärungswillen seitens der Sonderkommission und „Symptombekämpfung“
Der Standard

Madrid
Frauen in der Renaissance: Der Prado entdeckt zwei vergessene Malerinnen wieder
Sofonisba Anguissola und Lavinia Fontana waren berühmte Renaissancekünstlerinnen. Doch sie wurden aus der Geschichte gestrichen. Der Prado zeigt ihr Werk
Tagesspiegel

Österreichs Regierungsprogramm: Kultur und Medien: ORF soll „unabhängig“ finanziert sein
Türkis/Grüne Vorhaben: Museumsholding soll gegründet werden.
Kurier

Schlimmes Jahr steht bevor: Das sagt Nostradamus für 2020 voraus


VIDEO

https://www.msn.com/de-at/video/nachrichten/schlimmes-jahr-steht-bevor-das-sagt-nostradamus-f%c3%bcr-2020-voraus/vi-BBYzQoz

Die Voraussagen des Nostradamus sind sehr verschlüsselt. Die erste Katastrophe (zugegeben, für mich persönlich und den Meidlinger Bezirksteil Wilhelmsdorf) trat bereits am ersten Tag des Jahres ein – und eine passende Passage aus den Nostradamus-Prophezeiungen konnte ich unschwer entschlüsseln: Der „Karl-Wirt“ in der Pachmüllergasse sperrt zu. Der Wirt lässt sich nicht mehr von Raucherkontrollen u.s.w schikanieren. Gratulation zum Entschluss und auch dazu, dass er sich das leisten kann. Sechs Arbeitsplätze sind futsch, ich falle um Hausmannskost „um die Ecke“ und diese noch dazu preisgünstigst um, als Nichtraucher durfte ich immer gratis mitrauchen – all das wird mir fehlen! Das nun nächstgelegene Lokal  Ecke Vivenotgasse/Krichbaumgasse bietet Spezialitäten aus Pakistan an (der „Meidlinger Deewan“). Mahlzeit, ich werde mich wohl umgewöhnen müssen. Werde ich?  Muss ich?

Beispiel gefällig: Pakistanisches Currylokal (Krichbaumgasse 27) mit jeweils 5 verschiedenen Currys (vegan), 2 Fleischcurrys (halal), Salat, Saucen, Süßspeisen. Für das Buffet gilt ‚pay as you wish‘: die Gäste entscheiden einen fairen Preise für ihr Essen je nach Menge und Zufriedenheit. Auch Take-away (zu Fixpreisen: kleine Box € 5,– bis € 7,–, große Box € 8,– bis € 10,–). 2 Kindersessel; Zeitschriften und Bücher. Gastraum für 40 und 16 Pers., Eingangsbereich für 8, Schanigarten für 16 Pers. Catering. Keine Hunde. 
„Keine Hunde“ gilt auch hoffentlich  für die Speisekarte!

Unglaublich, welche Katastrophen Nostradamus vorausgesehen hat!

Nur weiter so, meine Damen und Herren Regierenden. Über Euch sagt Nostradamus übrigens auch etwas. Aber das findet selbst raus!

Einen schönen Tag wünscht

A.C.

 

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