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4. DEZEMBER 2020 – Freitag

04.12.2020 | Tageskommentar

Heute Ballett-Premiere an der Wiener Staatsoper. Martin Schläpfer mit dem Herrenensemble. Foto: Ashley Taylor/Wiener Staatsballett

Bitte, teilnehmen, anklicken, ein bisschen die aktuelle Staatsopern-Geschichte mitverfolgen: Eine Premiere des Wiener Staatsballetts ist am Freitag dem 4. Dezember um 20.30 Uhr im Internet mitzuerleben. ARTE concert präsentiert im Rahmen von ARTE ‚Opera Seasons‘ live-zeitversetzt die Uraufführung von „4“. Vier? So benennt Martin Schläpfer, der frisch bestellte Direktor des hundertköpfigen Ballettensembles von Staats- und Volksoper, seine erste Choreographie für das Wiener Publikum. Mit welcher er sich – als ein nach Wien engagierter und hier noch Unbekannter – als starker schöpferischer Choreograph vorstellen und seine künstlerische Handschrift zeigen möchte. „4“…. das ist Gustav Mahlers vierte Symphonie mit ihren verklärenden Melodien. Ein populärer musikalischer Kraftspender. Und Schläpfer hat sich vorgenommen, mit einem Kraftakt sich Anerkennung und Freunde in seinem neuen Domizil zu schaffen…

…Schläpfers Worten folgend, soll es ein berührendes Tanzerlebnis werden. Choreograph John Neumeier hat so etwas vor Jahren mit mehreren Mahler-Symphonien bereits vorgeführt; etwa 1977 auch mit der Vierten Symphonie. Doch nun sollen Schläpfers choreographische Aussagen in dunkler Szenerie die Wiener von seinen gestalterischen Fähigkeiten überzeugen. Sämtliche Wiener Staatsballett-TänzerInnen von den beiden Opernhäusern werden gemeinsam auf der Bühne versammelt sein, um mit Mahlers dynamischer Musik als tönendes Spielbrett in einer szenischen Vielfalt vom Tod mit seiner Fiedel bis zum Himmlischen Leben ihre Emotionen auszuleben. Somit, nochmals: Ein richtiger Kraftakt. Und wenn „4“ am Bildschirm bestehen kann, so ist dem nach Anerkennung suchenden Martin Schläpfer wohl der Einstand in Wien geglückt. (M.R.)

Heute ist Stream-Großkampftag, gleich vier (!) Streams harren unserer Beachtung. Das Ballett aus Wien wird am 8.12 vormittags auch im TV gezeigt.

Es muss frustrierend sein, so ohne Publikumsrückmeldung zu agieren. Gerade nach Ballettpremieren geht oft ein Blumenregen auf die Ausführenden nieder. Heute herrscht Stille. Und Martin Schläpfer wird nicht wissen, wie er beim Publikum ankommt. Auch er hat es nicht leicht, die Krise hilft ihm aber meiner Meinung nach eher als sie ihm schadet. Die Berufskritik ist ihm sicher gewogener als Teile des Ballettpublikums, das vielleicht seinem Vorgänger und dessen Stil nachtrauert. Bei der nächsten Premiere sieht die Sache schon vielleicht ganz anders aus – wenn die Menschen wahrscheinlich auch andere Sorgen haben werden.

Die Kulturnation dankt ab

Vorweg, ich habe gestern eine Statistik gelesen, nach der die Öffnung unserer Kulturtempel nur 17% der Bevölkerung ein Anliegen ist. Vielleicht ist das mit dem Anliegen sogar noch übertrieben, denn diese 17 % billigen es, wenn Theater und Museen zumindest teilweise geöffnet werden bzw. hätten nichts dagegen. Das bedeutet noch lange nicht, dass sie auch diese Institutionen stürmen wollen. So viel zur „Kulturnation Österreich“!

Auszug aus „NEWS“: Und jetzt kam es, wie es kommen musste. Im Gleichschritt mit der Gastronomie werden die Theater irgendwann im Jänner vielleicht öffnen, wenn es beim Schuhhändler schon längst wieder hoch hergeht. Die Erbitterung der Gastronomie und der Hotellerie hält sich dabei in Grenzen. Klar: Wenn mir in touristenfreier Zeit jemand bis zu 80 Prozent des vorjährigen Weihnachtsumsatzes bezahlt, mache ich mit der Kurzarbeit noch den goldenen Schnitt. Auch die Erregung mancher Theaterdirektoren hält sich aus diesen Gründen in Grenzen. Dass aber eine ganze, pretiosenhafte Population an Freiberuflern – Schriftsteller, Schauspieler, Kabarettisten, Musiker – nur noch verzweifeln kann, und dass die für sie vorgesehenen staatlichen Trinkgelder keineswegs alle erreichen: Das steht auf dem Blatt, das die Regierung vorsichtshalber unbeschrieben lässt. (Anm.d. Red.: Die Gastrononomie bekommt im Dezember „nur“ 50 % Des Vorjahrsmonats-Umsatzes)

Der NEWS-Autor, der sich als Sprachrohr des Operndirektors zunehmend in Stellung bringt, ortet das Problem woanders: Beim Kanzler der sich kicksend über „Kulturverliebte“ zerkugelt und beim Kunstvizekanzler, der generös den Philharmonikern gestattet, das Neujahrskonzert ohne Publikum spielen zu dürfen. Dass die „Kulturfernen“  bei Kultur das Sagen haben, wird der „Kulturnation“ noch einiges aufzulösen geben!

Die Kulturverliebten verlieren die Geduld
Es kam wie erwartet: Nachdem die Kunst einen Monat lang kein Thema war, bleiben jetzt die Theater mit Glück nur bis 7. Jänner geschlossen. Die Kulturnation dankt ab
https://www.news.at/a/spitzentoene-kulturverliebten-geduld-11783647

Apropos Neujahrskonzert: Ich habe in meinem heutigen Beitrag in den „Infos“ des Tages angemerkt, dass eine Silvester-Fledermaus ohne Publikumsreaktion wie ein Begräbnis ist, bei dem man bestenfalls schluchzen kann, aber ansonsten besser still trauert. Gestern wurden wir nämlich informiert, dass die Wiener Staatsoper nun auch eine publikumslose „Fledermaus am 31.12 streamt. Das hat uns insoferne gewundert, weil ORF III noch vor wenigen Tages „Die Fledermaus“ aus der Volksoper zum gleichen Termin angekündigt hat. Hat der ORF nun der Volksoper diese Fledermaus weggenommen oder hat die Volksoper selbst das Handtuch geworfen? Die näheren Beweggründe kennen wir nicht. Wüssten wir es, würden wir ja nicht fragen bzw. spekulieren.

Dr. Renate Wagner, eine ausgewiesene Nestroy-Expertin, fände eine eventuelle Ausbootung als „SCHMAFU“ (ein schöner  Wienerisch-Nestroy’scher Ausdruck).

Weiter im Renate Wagner-Zitat: Wie dem Spielplan der Volksoper entnehmen ist, haben sie alle Vorstellungen, jetzt auch die Silvester-Fledermaus, abgesagt, die sonst ja für das Fernsehen stattgefunden hätte.
Damit haben sie dem Haus und Robert Meyer sicher etwas angetan (ein besserer Frosch als der ewig-fade Simonischek wäre er sicher gewesen).

Eine „Fledermaus“ also ohne Lacher selbst bei den müdestens und längst abgestandenen Witzchen und bei dem, was „Dauerfrosch“ Peter Simonischek so von sich gibt, ist schwer vorstellbar. Oder denken die ORFler bereits darüber nach, die Publikumslacher nach dem Vorbild amerikanischer Serien einzuspielen?

Die Philharmoniker haben da einen gangbaren Weg gesucht und hoffentlich gefunden:

Live-Beifall im Saal, vorab eingeschickte Teilnehmerfotos on ORF-Screen

Nach der Online-Registrierung können Menschen weltweit am 1. Jänner 2021 live über die Website www.mynewyearsconcert.com via Computer, Tablet oder Smartphone den Wiener Philharmonikern applaudieren. Ihr Beifall wird via Soundsystem live im Musikverein erklingen und auch in der ORF-Übertragung zu hören sein. Dabei wird das Klatschen mittels spezieller Software über sechs Server zusammengeführt und auf rund 20 Lautsprechern von Poet Audio im Saal ausgespielt.

Warten wir ab, wie das funktioniert! Wenn nicht, kann man ja immer noch heimlich den Applaus aus der Konserve einspielen. Den Unterschied merkt ja wohl kaum wer! Aber lassen wir uns überraschen.

Corona-Kompromiss
Wiener Philharmoniker werden Neujahrskonzert ohne Publikum spielen
Der ORF setzt auf interaktiven Applaus, für die Musiker müsse man sich dramaturgisch etwas einfallen lassen, so Philharmoniker-Vorstand Froschauer
Der Standard

München/ Bayerische Staatsoper: Glitzer-Traumwelt am heimischen Bildschirm
Die ursprünglich für die Opernfestspiele im Sommer 2020 angesetzte Neuproduktion von Verdis letzter Oper „Falstaff“ wurde jetzt schließlich vor leeren Zuschauerreihen im Nationaltheater als reiner Video-Livestream übertragen. Kammersänger Wolfgang Koch gab in der Titelrolle sein Rollendebüt und auch für die slowenische Regisseurin Mateja Koležnik war es ihre erste Oper. Und erstmals bespricht auch unsere Kollegin Franziska Stürz eine Premiere, die sie nicht im Saal, sondern am heimischen Bildschirm miterlebt hat.
BR-Klassik-de

Münchner Verdi-Premiere als Hommage ans abwesende Publikum
Mit einer beklemmenden Hommage an ihr abwesendes Publikum hat die erste rein virtuelle Premiere der Bayerischen Staatsoper geendet.
Münchner Abendzeitung

NEAPEL: DREI BACK-STAGE-FOTOS VOM „CAVALLERIA-TEAM“

ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos

Foto: Teatro San Carlo

Die Cavalleria ist als Bezahlstream (gegen einen wohl symbolischen Beitrag von 1,09 Euro auch in den nächsten Tagen abrufbar)

HEUTE STREAM AUS DEM MÜNCHNER GÄRTNERPLATZTHEATER: ANNA BOLENA. Premiere: 19 – 21,4o Uhr

 

Zugang über die Homepage des Gärtnerplatztheaters

HEUTE: OPER KÖLN STREAMT „DIE TOTE STADT. Premiere der Inszenierung von TATJANA GÜRBACA

Oper Köln streamt heute die Premiere von „Die tote Stadt“

https://kulturnews.de/oper-koeln-streamt-premiere-zu-die-tote-stadt/

Genau 100 Jahre nach der Uraufführung kehrt Erich Wolfgang Korngolds Stück zurück an die Oper Köln – als Livestream mit „pay as you wish“.

Gabriel Feltz dirigiert, Ausrine Stundyte und Burkhard Fritz gestalten die Hauptrollen.

Da der Spielbetrieb bis zum 20. Dezember eingestellt ist, zeigt die Oper Köln die Premiere zu „Die tote Stadt“ im Livestream. Der Stream beginnt live mit Vorstellungsbeginn am 4. Dezember um 19. 30 Uhr und ist nicht on demand abrufbar. Für den Zugang zum Stream bietet die Oper Tickets gegen eine „Pay as you wish“ Spende an. Die Streaming-Tickets können auf der Webseite der Oper Köln erworben werden.

Burkhard Fritz, Ausrine Stundyte. Foto: Hans-Jörg Michel

Info der Oper Köln: Am Freitag, 04.12.2020 um 19:30 wird erstmals in der Geschichte der Oper Köln eine Live-Übertragung stattfinden: Premiere „Die tote Stadt“ aus dem StaatenHaus Saal 1, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Uraufführung in Köln.

Die musikalische Leitung hat Gabriel Feltz inne, Tatjana Gürbaca inszeniert. Mit u.a. den internationalen Opernstars Aušrinė Stundytė – zuletzt zu erleben als Elektra bei den Salzburger Festspielen – und Burkhard Fritz.
 Tickets zum Live-Stream (Pay as you wish) ab 0,- € bis 350,- € finden Sie hier:

https://www.oper.koeln/de/streaming?easy-connect-invite=presse

Das Streaming-Angebot wird mit freundlicher Unterstützung der Freunde der Kölner Oper e.V. und des Kuratoriums der Oper Köln ermöglicht. Realisiert wird es in Kooperation mit der Wiener Firma easy-connect.

Link zum Downloadbereich des ersten Bildes: https://www.oper.koeln/de/presse/download/die-tote-stadt/138

DAS JANOSKA ENSEMBLE HEUTE IM STREAM

Aus aktuellem Anlass möchte ich auf das Janoska-Ensemble-Konzert heute Abend um 20:00 Uhr (MEZ) hinweisen: https://konzertzuhaus.at/streaming-konzerte/

Der besondere Umstand daran ist allerdings, dass die – freiwilligen (Pay as you wish) – Einnahmen den Künstlern zugutekommen! ALSO – einschalten und je nach Lust & Möglichkeit bitte einen Beitrag leisten.

Verfügbar bis zum 1.1.2021 (über den Link Konzerthaus)

Wien Modern: 60 Ur- und Erstaufführungen konnten trotz Lockdowns 2020 realisiert werden

Die 33. Ausgabe des Festivals Wien Modern ist am Sonntag 29.11.2020 zu Ende gegangen. Nach dem Eröffnungswochenende mit ausverkauften Konzerten und 5.199 Besucherinnen und Besuchern im Stephansdom und im Wiener Konzerthaus kam der Lockdown. Danach konnten die letzten 27 von insgesamt 32 Spieltagen trotz Veranstaltungsverbot weitgehend über kostenlosen Videostream und Rundfunk durchgeführt werden. Insgesamt rund 60 Ur- und Erstaufführungen konnten realisiert werden, über 50 Videos mit bis zu 7 Kameras und über 20 Stunden Gesamtdauer wurden produziert und kostenlos gestreamt sowie bislang von rund 35.000 Zuschauerinnen und Zuschauern gesehen. Über 20 Streams sind derzeit noch kostenlos anschaubar unter www.wienmodern.at.

ZUM GEDENKEN AN JUTTA LAMPE

(Heinrich Schramm-Schiessl)

 

Sie gehörte zum großen Frauenquartett der Berliner Schaubühne. Gemeinsam mit Edith Clever, Libgart Schwarz und Corinna Kirchhoff prägte sie über Jahrzehnte das Ensemble dieser Bühne…

Den gesamten Nachruf können Sie in unseren „Infos des Tages“ lesen.

Deutsche Schauspielerin Jutta Lampe 82-jährig gestorben
Die Schauspielerin wurde von Regisseur Peter Stein entdeckt und prägte das deutschsprachige Theater mit ihrer feinnervigen Darstellungskunst
Der Standard

Jutta Lampe, eine Ikone des neuen Theaters
Die deutsche Schauspielerin, die eine Protagonistin der Anfänge des Regietheaters war, ist im Alter von 82 Jahren gestorben.
Wiener Zeitung

Zum Tod der großen Schauspielerin Jutta Lampe
Wie eine verletzliche Königin der Lüfte erweckte Jutta Lampe Dichterworte zum Leben. Nun ist sie in Berlin gestorben.
Berliner Zeitung

Die prägende Theaterschauspielerin Jutta Lampe ist tot
Sie war eine der ersten Schauspielerinnen im Ensemble der Berliner Schaubühne und spielte dort 30 Jahre lang. In der Nacht zu Donnerstag ist Jutta Lampe gestorben.
Der Spiegel

Schau dir „Marcel Reich-Ranicki & Joachim Kaiser streiten über Verhältnis von Text und Musik in der Oper (1995)“ auf YouTube an

 

ZU YOUTUBE

Dauer: 2 Stunden und 14 Minuten

Sehr interessant und unterhaltsam. Lange her, aber unbedingt sehenswert. Eigentlich fast ein Theaterstück mit unverwechselbaren Charakteren, die wirklich etwas zu sagen haben.
Christoph Karner

Jasmin Solfagharis „Opernführer für Einsteiger“ nun auf Englisch!!!

 

Die Opernregisseurin und Autorin hat ihren bisherigen „Opernführer für Einsteiger“ für die englische Version mit einem neuen dritten Kapitel versehen. Mit Erläuterungen erhellt ihr Erzähler LUNA von A-Z Wörter bei Weber und Wagner, gespickt mit Anekdoten.

Ihre Übersetzer sind Dr. Ursula und Alan Cemore. Veröffentlicht bei SCHOTT. Ab jetzt weltweit im Handel als Paperback, Hardcover und E-Book. Das Vorwort verfasste Simon Estes!

https://schott-buch.com/publish-books/?books/ID56057/Opera-Guide-for-Beginners

Buchbesprechung

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Bert Rebhandl
JEAN-LUC GODARD. Der permanente Revolutionär
Biografie
286 Seiten, Paul Zsolnay Verlag, 2020

Demnächst wird er 90: Jean-Luc Godard, französischer Kultregisseur, geboren am 3. Dezember 1930, väterlicherseits Schweizer, während die Mutter aus einer französischen Bürgerfamilie stammte, die sich im Krieg der Vichy-Regierung angeschlossen hatte, was niemandem zur Ehre gereicht. Einst hat er als Dreißigjähriger „den“ Kultfilm der so genannten „Nouvelle Vague“ geschaffen, „Außer Atem“, dann das Kino mit einer großen Anzahl höchst unterschiedlicher Filme bedient – unterschiedlich in jeder Hinsicht.

Wenn der renommierte Filmkritiker Bert Rebhandl den Leser nun durch das Leben von Jean-Luc Godard führt, dann ist es in erster Linie eine Wanderung durch seine Filme, wobei es beispielsweise schlechtweg faszinierend ist, die quasi „impressionistische“ Entstehung von „Außer Atem“ in genauer Schilderung zu verfolgen. Warum und wie – das wird von Film zu Film dargestellt. Viele davon gelten als „unzugänglich“, eine eigene Handschrift haben sie immer, auch wenn Godard durchaus nicht „nur“ Kunstkino machte – schon einer der früheren Filme wie „Eine Frau ist eine Frau“ mit seiner damaligen Gefährtin Anna Karina war in seiner Spannung zwischen Romantik und Erotik, musicalartig verfremdet, durchaus ein Kassenerfolg…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Nie wieder wie vor Corona. Was uns dieses Jahr tatsächlich lehrt
Sahra Wagenknecht und ihre Meinung
Zum Video

Wort des Jahres 2020: „Babyelefant“ setzt sich gegen „Corona“ durch
Die Presse

Österreich
Virus eingeschleppt“: Kogler verlangt von Kurz „mehr Feingefühl“
Beim Kommunizieren der Reisebeschränkungen habe es der Kanzler an Sensibilität fehlen lassen, meint der Vizekanzler. Auch Rendi-Wagner sprach auf Puls24 von „Infektionsimporten“
Kurier

Ich bin immer froh, wenn ich am Ende des Kommentars angelangt bin und den noch vorhandenen Platz nicht mit politischen (Un)Weisheiten füllen muss. Aber in „Notzeiten“ ist es eben so, als sparsamer Mensch vergeude ich nicht gerne Platz. Heute gäbe es viel zu schreiben, auch über gar seltsame Allianzen. Sahra Wagenknechts Wochenkommentar  wird von mir veröffentlicht, das war früher undenkbar. Aber ich bin neugierig und höre gerne klugen Menschen zu. Und die Frau ist nicht nur sehr gut aussehend, sondern auch sehr klug!

Ich wünsche einen schönenTag

A.C.

 

 

 

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