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31. MAI 2021 – Montag

31.05.2021 | Tageskommentar

London/ Royal Opera House. Covid-geschädigter „Tito“. Als Stream noch kostenpflichtig abrufbar bis 20.6. Foto: Dr. Charles E. Ritterband

Natürlich kann man Barock-Opern im zeitgenössischen Zuschnitt, in minimalistischer Ästhetik und neutraler Bühnenarchitektur inszenieren. Das Theater an der Wien unternimmt dies regelmäßig, und zumeist sehr erfolgreich. Die Neuinszenierung von Mozarts „La clemenza di Tito“ an der Londoner Royal Opera Covent Garden hingegen – die erste Produktion dieser Oper seit 2002 – hinterließ jedoch ein schales Gefühl. Da ist nichts von der barocken Prachtentfaltung, die den Zuschauer angesichts von Jean-Pierre Ponnelles fantastischer Produktion (2012) der Metropolitan Opera visuell aber auch musikalisch in ihren Bann zieht und unvergesslich bleibt. Aber auch für eine erklärtermaßen „moderne“ Inszenierung bleibt die Produktion des ROH unbefriedigend…

Zum Bericht von Dr. Charles E. Ritterband (Klassik-begeistert)

WIEN / Staatsoper: CARMEN von Georges Bizet am 29. Mai 2021
3. Aufführung in dieser Inszenierung
Von Manfred A. Schmid

Michèle Losier, Dmitry Popov. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Vieles spricht dafür, in Bizets Oper Carmen einen kühnen Vorläufer des Verismo zu sehen. Calixto Bieito hat diese Erkenntnis ernst genommen und in seiner inzwischen vielerorts nachgespielten und nun – mit gut 20 Jahren Verspätung – von Staatsoperndirektor Bogdan Roscic auch nach Wien importierten Inszenierung zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen gemacht. Alles was den Verismo prägt – übersteigerter Realismus, durch Leidenschaft bestimmtes Handeln der involvierten Personen, malerische Charakterisierung der Schauplätze, weitgespannte Melodik bis hin zur folkloristischen Übernahme regionaler wie auch exotisch anmutender Melodien und Rhythmen sowie die drastische Darstellung von Grausamkeit – all das findet sich tatsächlich bereits in Bizets Oper und wird vom Regisseur konsequent umgesetzt. Das Resultat mag sich zuweilen etwas kolportagehaft ausnehmen, denn die feine Klinge ist hier gewiss nicht am Werk. Radikal aber räumt Bieito mit romantischen Vorstellungen à la „lustig ist das Zigeunerleben, faria, fariaho“ auf und bringt die dahinter liegenden brutalen gesellschaftlichen Verhältnisse ungeschönt auf die Bühne…

Musikalisch bleiben allerdings einige Wünsche offen. Wäre es eine Repertoirevorstellung, könnte man sie durchaus als solide bezeichnen. Es ist allerdings erst die 3. Vorstellung nach der (gestreamten) Premiere! Die durch Covid verursachten Verschiebungen und Ungewissheiten haben dazu geführt, dass die schwer zu toppende Starbesetzung der Premiere nicht gehalten werden konnte. Verglichen mit den Leistungen von Piotr Beczala und Anita Rachvelishvili steht die nunmehrige Besetzung daher leider ziemlich verloren in deren Schatten…

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

 

Zwei Themen möchte ich anschneiden: Ich bemühe mich, aktuell zu sein, die Presseschau wird aber während des Vortages für den nächsten Tag erstellt. Natürlich reagiere ich spontan auf jede Topmeldung, aber diverse längerfristige Umbesetzungen und Vorstellungsänderungen haben durchaus auch noch am darauffolgenden Tag ihre Aktualität. Zudem werden mir die meisten Meldungen von Mitarbeitern dankenwerterweise zugetragen, ich habe gar nicht die Zeit, den ganzen Tag Zeitungsinfos nachzujagen. Ich bin um Aktualität bemüht, die Presseschau soll aber möglichst nicht mehrmals am Tag aktualisiert werden. Ausnahmen sind herausragende, topaktuelle Meldungen von breitem Interesse

Das Sorgenkind ist wieder einmal das Diskussionsforum. Wir haben es versucht, aber es gibt Zündler, die nichts anderes wollen als eben zündeln. Wir diskutieren derzeit intern, das Forum diesmal entweder sehr langfristig oder überhaupt zu schließen. Jene, die für diese Zündeleien verantwortlich sind, mögen mich dann bitte nie mehr kontaktieren, mit Zündlern möchte ich nichts zu tun haben! Wir haben auch Hinweise auf eingeschleuste Provokateure, die unsere Mitarbeiterschaft unterwandern oder gegeneinander aufbringen wollen. Das gelingt nicht, glauben Sie mir! Dafür habe ich viel zu gute Nerven, die sind aus Stahl!

Da werden Sperren verlangt, die so nicht durchführbar sind. Mit einer anderen Mailadresse ist die/der Gesperrte im Handumdrehen wieder drin. Man müsste dann rigoros ständig kontrollieren und löschen, das ist unzumutbar. Dazu haben wir weder Zeit noch Lust.

Mein Apell: Überspannen Sie den Bogen nicht, wenn Ihnen am Online-Merker etwas liegt. Wenn es Ihnen nur um das Zerstören geht, dann beehren Sie uns bitte nie wieder! Auf solche Leser und auch auf deren Meinung verzichten wir gerne!

Eine treue und aufmerksame Leserin meint: Mein Apell an Sie ist, das Forum endgültig zu schließen.  Ich schaue nur gelegentlich hinein und möchte nicht jenen Haufen Rowdies bändigen.  Wehe, jemand postet etwas Vernünftiges, da fallen alle über ihn/sie her – und das meistens mit Blödsinn. Machen Sie bitte Ihr Leben bis zum nächsten Runden oder Halbrunden nicht zur Hölle, indem sie diese Horde überwachen.  Sie haben völlig Recht, dass Ausgeschlossene sich unter einer anderen Adresse anmelden könnten, was bedeuten würde, Sie müssten alle „Frischlinge“ überprüfen.  Das wollen Sie nicht, glauben Sie mir! Ich meine: Schluß damit!  Es reicht!

Schönen Tag, schöne Woche und baldige Befreiung vom Blödsinn!

München/ Bayerische Staatsoper: „Lear“ – Fiasko im Naturkundemuseum

Hanna Elisabeth Müller, Christian Gerhaher. Foto: Wilfried Hösl.

Habe ich richtig gehört (ich muss arbeiten, höre daher nur am Rande zu), aber stammt das Bühnenbild zu Lear aus einem Fundus, wurde schon für ein anderes Werk verwendet? Das wäre ein neue Facette in Zeiten der wieder aufgewärmten Inszenierungen. Wenn es Ersparnis für die Steuerzahler brächte, hätte ich sogar Verständnis dafür, aber ich fürchte, dass der Reibach anderswie aufgeteilt wird!

Alexander Walther sah gestern „Lear“: Es ist eine Wiederbegegnung der besonderen Art. In der eher statischen Inszenierung von Christoph Marthaler (Bühne: Anna Viebrock; Kostüme: Dorothee Curio) wird die Szenerie von Shakespeares „Lear“ in ein imaginäres Naturkundemuseum verwandelt. Der Bühnenraum erfährt zwar kaum visuelle Veränderungen, doch werden die seelischen Prozesse  immer wieder suggestiv beleuchtet.

Gelegentlich könnten diese vielschichtigen Veränderungsprozesse auch noch mehr mit der Musik zusammenwachsen. Der greise König Lear ist hier eher ein hochdekorierter Mann mittleren Alters, der sein Königreich an seine drei Töchter Goneril, Regan und Cordelia aufteilen möchte. Dietrich Fischer-Dieskau setzte bei der Uraufführung im Jahre 1978 ganz andere Akzente. Die Protagonisten befinden sich hier in Glaskästen, die sie erst ganz allmählich verlassen. Dann füllt sich die komplexe Handlung plötzlich mit Leben. Im Hintergrund sieht man eine seltsame Vitrine mit ausgetrockneten Insekten, die von dem verwirrten König Lear fast zwanghaft begutachtet werden. ..

Zum Bericht von Alexander Walther

STREAM-ANGEBOT DER METROPOLITAN OPERA  (31.5. bis 13.6. 2021 -kostenlos)

 

Week 64
Aria Code: The Operas Behind the Podcast

Monday, May 31
Puccini’s Turandot
Starring Christine Goerke, Eleonora Buratto, Yusif Eyvazov, and James Morris, conducted by Yannick Nézet-Séguin. Production by Franco Zeffirelli. From October 12, 2019.

Tuesday, June 1
Saint-Saëns’s Samson et Dalila
Starring Elīna Garanča, Roberto Alagna, Laurent Naouri, Elchin Azizov, and Dmitry Belosselskiy, conducted by Sir Mark Elder. Production by Darko Tresnjak. From October 20, 2018.

Wednesday, June 2
Bizet’s Carmen
Starring Aleksandra Kurzak, Clémentine Margaine, Roberto Alagna, and Alexander Vinogradov, conducted by Louis Langrée. Production by Sir Richard Eyre. From February 2, 2019.

Das Programm für die beiden nächsten Wochen finden Sie in unseren Infos des Tages

STREAMS DER MÜNCHNER PHILHARMONIKER IM JUNI

Stream mit Manfred Honeck und Iveta Apkalna (Aufnahme vom 06.05.2021)
Veröffentlichung: 5. Juni (19 Uhr) – 10. Juni (24 Uhr)

Das vollständige Programm finden Sie in unseren „Infos des Tages“

HOMO DEUS, die Hörspielproduktion des Jugendklubs der Staatsoper Unter den Linden, ist im Rahmen der diesjährigen digitalen Ausgabe des Theatertreffens der Jugend zu erleben

HOMO DEUS, die 2020 entstandene Hörspielproduktion des Jugendklubs der Staatsoper Unter den Linden, wurde aus 104 bundesweiten Bewerbungen als eines von elf Projekten für die diesjährige digitale Ausgabe des Theatertreffens der Jugend ausgewählt und ist im Rahmen des Festivals am 31. Mai online zu erleben.
Darüber hinaus ist das Stück bis auf Weiteres auf dem Youtube-Kanal der Staatsoper Unter den Linden abrufbar.

Warum lieben wir Oper? Weil Bild und Musik und Text und Bewegung zusammenkommen. Schön ist das.
Wenn aber Bild und Musik und Text und Bewegung und dann auch noch ironischer Unsinn fein abgestimmt zusammenkommen, ist Perfektion erreicht. So bei Patricia Kopatchinskajas „Phantasmagorien“, die im Rahmen des Internationalen Musikfests Hamburg Digital am 28. Mai 2021 zum ersten Mal aus dem heimischen Monitor schauten (nachzusehen auf https://youtu.be/4H4_Zf1I0hs ). Ein Fest wahrhaftig, das sich da um Kurt Schwitters „Ursonate“ lautmalt. Laut malt. So wunderbarsamgroßunartig, dass ich es gleich noch einmal anschauen musste. MUSSTE! Denn dies war das Intelligenteste, was ich im Angebot dieser an Digitalem nicht eben armen Monate wahrgenommen habe. Ich bin verliebt! Warum nur?
https://klassik-begeistert.de/internationales-musikfests-hamburg-digital-28-mai-2021/

Langenlois/ NÖ: Operette – das ist Lebensfreude und Spaß, sinnliches Vergnügen für Auge und Ohr. Und das ist nun endlich wieder möglich!

 

Am 28. Juli startet die Operette Langenlois unter ihrem Intendanten Christoph Wagner-Trenkwitz in die 25. Saison, und zwar mit der „Königin“ des Genres, Johann Strauss‘ „Die Fledermaus“.

Das Publikum kann sich dabei am Verwirrspiel um die nächtlichen Eskapaden der Ballgäste des Prinzen Orlofsky ergötzen und an der darauf folgenden Versöhnung, die ausgerechnet im Gefängnis stattfindet. Der Erzkomödiant Christoph Wagner-Trenkwitz steht auch selbst auf der Bühne: Er gibt den (stets berauschten) „Frosch“.

Mehr Infos und alle Termine  auf www.operettelangenlois.at.

Paris veranstaltete Test-Konzert mit 5.000 Besuchern
Bei Auftritt der Band Indochine mussten Masken getragen werden. Die Ergebnisse werden für Ende Juni in Aussicht gestellt
Der Standard.de

MÜNCHEN/ Bayerische Staatsoper: Kein Fake, stimmt wirklich, Bis zu 700 Besucher

 

Sprechtheater: In Wien uraufgeführtes Stück erhielt Mülheimer Dramatikpreis
Der Mülheimer Dramatikpreis geht heuer an die Autorin Ewelina Benbenek für ihr Theaterdebüt „Tragödienbastard“ in seiner Uraufführungs-Inszenierung am Schauspielhaus Wien.
https://www.puls24.at/news/entertainment/in-wien-uraufgefuehrtes-stueck

Frankfurt
Marlis Petersen in Frankfurt: Von den Nuancen der Nacht
Frankfurter Rundschau

Würzburg
100 Jahre Mozartfest in Würzburg
https://www.dw.com/de/steinmeier-er%C3%B6ffnet-100-jahre-mozartfest

NESTROY-SPIELE SCHWECHAT: CHARIWARI

©Bernadette Dewald.

Das Nestroy-Ensemble ist beglückt, dieses Jahr wieder ein Stück des österreichischen Theatergenies auf die Bühne bringen zu können.

Die Wahl des Intendanten und Nestroy-Preisträgers Peter Gruber fiel diesmal auf eine hochinteressante Rarität namens „Chariwari“, in der ein völlig Mittelloser, ein gescheitertes Überbleibsel der revoltierenden 1848er-Generation, in einer Art Rachefeldzug einen skrupellosen Repräsentanten des selbstgerechten, neureichen Großbürgertums bekämpft.

Wie so oft in Schwechat wird also auch hier wieder die zeitlose Aktualität Nestroys bewiesen.

Premiere ist am 26. Juni, Vorstellungen gibt es bis einschließlich 31. Juli.

Kabarett
Kabarettistin Marion Petric ist tot
Mit ihren tausenden Stimmen und überraschenden Pointen hat sie unzählige Menschen zum Lachen gebracht; ihre Liebenswürdigkeit versprühte sie nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne. Mit 54 Jahren ist Marion Petric jetzt ihrer schweren Erkrankung erlegen.
https://steiermark.orf.at/stories/3106119/

„kulturMontag“ am 31. Mai: Ibiza-Doku bei „Crossing Europe“-Festival, Revolution in der Küche, Araki-Kunst in Wien

 Außerdem: Doku „Klimawandel in der Kunst – Muss der Kulturbetrieb umweltfreundlicher werden?“

Der von Clarissa Stadler präsentierte „kulturMontag“ am 31. Mai 2021 um 22.30 Uhr in ORF 2 stellt u. a. den Dokumentarfilm „Hinter den Schlagzeilen“ über die Ibiza-Affäre vor, der beim diesjährigen Filmfestival „Crossing Europe“ Österreich-Premiere feiert und ein Plädoyer für seriösen Journalismus in Zeiten von Populismus und Fake News ist. Darüber hinaus befasst sich die Sendung weiters mit dem durch die Corona-Pandemie beschleunigten Wandel im Konsumverhalten der Menschen speziell im Bezug auf die Ernährung, ebenso wie mit dem kontroversen Werk des japanischen Künstlers Nobuyoshi Araki, dem derzeit in Wien drei Ausstellungen gewidmet sind. Anschließend steht die Dokumentation „Klimawandel in der Kunst – Muss der Kulturbetrieb umweltfreundlicher werden?“ (23.20 Uhr) im Rahmen des ORF/MUTTER ERDE-Programmschwerpunkts „Klima schützen, Arten schützen.“ (25. Mai bis 6. Juni) auf dem Programm.

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Dänemark half US-Geheimdienst bei Bespitzelung europäischer Spitzenpolitiker: Unter den Opfern der Bespitzelung sollen auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der ehemalige deutsche Aussenminister Steinmeier als auch der damalige deutsche SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück sein. Die nun veröffentlichte Untersuchung deckt die Jahre 2012 bis 2014 ab.
    Zum Bericht
  • Bis zu 200 Kinder in Nigeria entführt: Erneut kommt es im bevölkerungsreichsten Land Afrikas zu Entführungen. Im Norden Nigerias haben Bewaffnete mehrere Hundert Kinder aus einer Schule entführt. In der Region hatten erst im Februar Bewaffnete 27 Schüler verschleppt und einen getötet.
  • Zum Bericht
  • Französische Polizei sucht schwer bewaffneten Mann: Mit einem umfangreichen Aufgebot sucht die Polizei in der Dordogne im Südwesten Frankreichs nach einem schwer bewaffneten Mann. Ein 29-jähriger ehemaliger Soldat hatte am Sonntagmorgen in Lardin-Saint-Lazare, einem Dorf rund 30 Kilometer von Sarlat entfernt, auf Sicherheitskräfte geschossen.
    Zum Bericht
  • Überlebendem Jungen des Seilbahnunglücks geht es besser: Der Zustand des fünfjährigen israelischen Knaben, der als Einziger das Seilbahnunglück am Lago Maggiore überlebt hat, bessert sich weiter. Er habe zum ersten Mal leichte Nahrung zu sich genommen, teilte das Kinderspital in Turin am Sonntagabend mit.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • Stadtpolizei Zürich löst am Wochenende zwei illegale Partys auf: Die mehreren hundert Feiernden reagierten dabei aggressiv gegenüber den anrückenden Polizisten, die mit Flaschen, aber auch mit Steinen und Feuerwerk angegriffen wurden. In beiden Fällen wurde jeweils eine Person festgenommen. Ein Polizist wurde verletzt. Zum Bericht
  • Schweizer Eishockeyaner planen nach 6:0 gegen Weissrussland für die Viertelfinals: Die Schweizer konnten teilweise für die Galerie spielen, ihnen gelangen einige prächtige Passstafetten. Sie wahrten sich zudem die Chance auf den Gruppensieg, auch wenn Russland diesbezüglich in der Pole-Position steht.
  • Zum Bericht

Dr.? Oh no!. Promotion
Ein Kommentar von Anna-Lena Scholz
Die Plagiatsaffären haben den Doktortitel beschädigt. Daran sind vor allem die Universitäten schuld.

…Eine weitere Plagiatsaffäre ist überstanden, fast jedenfalls, das Land hat bald eine Promovierte weniger. So richtig zu interessieren scheint das kaum mehr jemanden. Die Familienministerin ist zwar weg, aber als Kandidatin fürs Berliner Bürgermeisteramt gleich schon wieder da. Denn um Politikerin oder einfach ein guter Mensch zu sein, so die Botschaft, braucht es nun wirklich keinen Doktortitel. Ist doch sympathisch, wie Franziska Giffey um die politische Sache kämpft, so ganz ohne akademisches „Jodeldiplom“ (Spiegel) und Fußnoten-Klein-Klein…
Die Zeit.de

Britischer Premierminister Boris Johnson hat heimlich geheiratet
Es sei eine kleine Zeremonie gewesen, heißt es aus der Downing Street. Feiern will das Paar nächsten Sommer, wenn die Pandemie unter Kontrolle ist
Der Standard.at

Ich wünsche einen schönen Start in eine eher kurze Arbeitswoche (wenn Sie den Fenstertag nützen)

A.C.

 

 

 

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