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31. JÄNNER 2022 – Montag

31.01.2022 | Tageskommentar

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Brian Jagde bereitet sich auf den Des Grieux in Puccini’s Manon Lescaut an der Wiener Staatsoper vor.

Mit ihm tun das auch Asmik Grigorian in der Titelrolle und Dirigent Francesco Ivan Ciampa. Die Vorstellungen finden am 01./04./07./10. und 13. Februar statt.

Getting ready for our #ManonLescaut opening night on February 1 @wienerstaatsoper! It’s great to reunite with Maestro @francescoivanciampa after working on this opera together last fall @staatsoperhamburg & I’m happy to be on stage for the first time with @asmikgrigorianopera in this incredible theater. We hope you can join us!!! Tickets 🎫 #linkinbio

https://www.instagram.com/p/CZT7HQ-ofZi/

Oper ist „das Coolste“, das es gibt (Bezahlartikel)
Brian Jagde singt an den führenden Bühnen der Welt. Demnächst ist der US-amerikanische Tenor auch wieder in Wien zu hören, wo er sich besonders geliebt fühlt.
https://www.diepresse.com/6092361/oper-ist-das-coolste-das-es-gibt

Seit gestern hat der Vorverkauf der Wiener Staatsopernkarten enorm angezogen, seit der Wegfall des PCR-Tests bekannt wurde. Die WSO wird von der Vereinfachung deutlich profitieren!

Wiener Staatsoper: „Peter Grimes“

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Jonas Kaufmann. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Die Mielitz-Inszenierung von Benjamin Brittens erfolgreichster Oper, seit einem Vierteljahrhundert verfügbar, hat es bisher nur auf 43 Aufführungen gebracht. Das ist erstaunlich wenig, denn dieser Peter Grimes hat das Zeug zu einem fesselnder Psychothriller. Wie hier ein ehrgeiziger Einzelgänger und gesellschaftlicher Außenseiter an seinen eigenen Ansprüchen scheitert und von einer bigotten Dorfgemeinschaft – im Sinne einer self fulfilling prophecy – in den Selbstmord getrieben wird, zerrt an den Nerven des Publikums und läuft – in seiner unaufhaltsamen Zwanghaftigkeit – wie eine griechische Tragödie ab. Das liegt nicht zuletzt auch an Christine Mielitz, die – wie heute auch schon jedes bessere Fischrestaurant – auf jegliche Anbiederung an idyllische Fischerdorfromantik mit Netzen, Ankern und dergleichen verzichtet und stattdessen alles in einem weiter nicht lokalisierbaren, nüchtern-modernistischen Umfeld mit grellen Neonstreifen am Boden und an den Wände, stattfinden lässt. Nichts lenkt von den sich zuspitzenden Konflikten ab, die, aus Gerüchten und Spekulationen genährt, schließlich in einer Katastrophe münden. So kann sich Christine Mielitz voll auf die handelnden Protagonisten konzentrieren, deren Charaktere sichtbar machen sowie die von selbstgerechten Aufwieglern gesteuerten Massen und deren bedrohlich werdenden „Volkszorn“ in Aktion treten lassen...

...Wieder einmal bewahrheitet sich, was eine Oper ausmacht: Sie ist dramma per musica. Nicht m i t Musik, sondern d u r c h die Musik!

Begeisterter Applaus.

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

München/ Bayerische Staatsoper
Mit Flitter und Glitter: „Das Schlaue Füchslein“ in München

Das Füchslein beim Hendl-Verzehr
Panik im Hühnerstall.
Foto: Wilfried Hösl/ Bayerische Staatsoper

In der Waldeinsamkeit lauschte Komponist Leoš Janáček gern der Natur ihre Geräusche ab, wurde darüber aber weder zum Vegetarier, noch zum Romantiker. An der Bayerischen Staatsoper wurde die Premiere von Lametta und Zivilisationskritik dominiert.

https://www.br.de/nachrichten/kultur/mit-flitter-und-glitter-das-schlaue-fuechslein-in-muenchen,Sw0fpgf

Lise Davidsen: Die Sängerin, die am Himmelstor klopft
https://www.news.at/a/lise-davidsen

Heute vor 225 Jahren wurde Franz Schubert geboren

Franz Schubert – Wikipedia

31.1. Franz SCHUBERT: 225. Geburtstag

Er wurde als dreizehntes von zwanzig Kindern geboren. Von diesen erreichten nur neun das Erwachsenenalter. Schuberts Vater Franz Theodor (* 1763 in Neudorf in Nordmähren, heute Vysoká; † 9. Juli 1830) war Lehrer und Schulleiter. Seine Mutter Elisabeth Vietz (* 1756 in Zuckmantel, Österreichisch-Schlesien, heute Zlaté Hory; † 28. Mai 1812) war vor der Hochzeit Köchin in einer Wiener Familie. Im Alter von fünf Jahren erhielt Schubert den ersten regelmäßigen musikalischen Unterricht: Sein Vater lehrte ihn, Violine zu spielen. Mit sechs Jahren ging er in der Wiener Vorstadt Lichtental in die Schule. Mit sieben Jahren bekam er von Michael Holzer, dem Kapellmeister der Lichtentaler Pfarrkirche, bereits Orgelunterricht. Wegen seiner schönen Stimme wurde er im Oktober 1808 als Sängerknabe in die Wiener Hofmusikkapelle und in das kaiserliche Konvikt aufgenommen…

Weiterlesen in unseren Jubiläen/ in memoriam-Geburtstagen Jänner 2022

…Er litt noch unter der nicht geheilten Syphillis, doch dürfte die Todesursache eine akute Infektionskrankheit gewesen sein, wahrscheinlich Typhus. Diese Krankheit wurde damals „Nervenfieber“ genannt. Schubert wurde auf dem Währinger Friedhof in der Nähe von Ludwig van Beethovens Grab bestattet. 1888 wurden seine Gebeine in ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof überführt (Gruppe 32 A, Nummer 28).

Wer war Franz Schubert?
Eine Umkreisung zum nicht ganz so runden 225. Geburtstag des Komponisten am 31. Jänner.
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/reflexionen/vermessungen/2135625-Wer-war-Franz-Schubert.html

Augsburg
Gounods „Faust – Margarethe“ in Augsburg: Frauenpower statt Verdammnis
Das Schicksal von Margarethe spielt in der Faust-Vertonung von Charles Gounod eine große Rolle. Darum wurde die 1859 in Paris uraufgeführte Oper in Deutschland auch zunächst unter dem Titel „Margarethe“ gespielt. Trotz der Abweichungen von Goethes Dichtung wurde Gounods „Faust“ auch in Deutschland ein Publikumserfolg und reißt bis heute das Publikum durch seine romantische Tonsprache mit. Am Staatstheater Augsburg ist eine Neuproduktion der Oper herausgekommen, und zwar ganz bewusst unter dem Titel „Faust- Margarethe“.
BR-Klassik.de

Elektra an der Oper Genf vom 29.01.2022 (zweite Vorstellung nach der Premiere)

Ulrich Rasche inszeniert Elektra von Richard Strauss in Genf
Foto:  Grand Théâtre de Genève

…Um die Geschichte zu erzählen, hat der Regisseur Ulrich Rasche eine aussergewöhnliches Inszenierung geschaffen: einen eisernen Riesen, einen Palast, der halb Gefängnisturm, halb Hinrichtungsmaschine ist und sich ständig bewegt. Nach seiner brillanten Produktion der Elektra von Hugo von Hofmannsthal in München, inszeniert er nun das gleiche Thema in Richard Strauss lyrischem Werk.

Es ist das erste Mal, dass der Regisseur ein Opernwerk inszeniert. Das spürt man dann doch, denn man bekommt den Eindruck nicht los, dass das Imposante Bühnenbild wichtiger ist als das Werk des Richard Strauss. Auf allen verschiedenen Ebenen wird gesungen und gestampft. Es gibt keinen Moment der Zweisamkeit, die Figuren wirken wie gesetzte Personen in einem Baukasten. Übermächtig ist das Bühnenbild…

Zum Bericht von Marcel Burkhardt

WIEN/ Volksoper: BORIS GODUNOW – konzertant

„Boris Godunow“ ist nach über zwanzig Jahren wieder an die Volksoper zurückgekehrt – und zwar in einer konzertanten Fassung. Die geplante szenische Produktion wurde wegen COVID abgesagt. COVID machte dem Volksopern-Debüt von Peter Konwitschny einen Strich durch die Rechnung. Die Übernahme seiner Produktion aus Nürnberg bzw. Lübeck wurde abgesagt. Was davon übrig geblieben ist, sind drei konzertante Aufführungen. Gespielt wird eine gekürzte, für die Volksoper eingerichtete Version der Urfassung von 1869 ohne die Szene vor der Kathedrale mit dem Gottesnarren. Die Aufführungsdauer betrug pausenlos rund eine Stunde und 45 Minuten. Beim Aufführungsmaterial hat man auf die von Michael Rot revidierte Neuausgabe zurückgegriffen…

http://www.operinwien.at/werkverz/mussorg/aboris3.htm, Dominik Troger/ www.operinwien.at

Wien/ Theater an der Wien: Psyche und Venus von Jean Baptiste Lully – konzertant am 27.1.2022
„Psyché“, konzertant Christophe Rousset und Les Talens Lyriques sind unermüdlich beim Schatzgraben in Jean-Baptiste Lullys Opernschaffen. Mit „Psyché“ kam jetzt eine „Tragédie lyrique“ aus dem Jahr 1678 im Theater an der Wien konzertant zur Aufführung.

http://www.operinwien.at/werkverz/lully/apsyche.htm  Dominik Troger/ www.operinwien.at

Berlin/ Komische Oper: „ORFEO ED EURIDICE“,  Die Liebe überwindet eine Ehekrise, 2. Vorstellung, 29. 01.2022

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Orfeo (Carlo- Vistoli), Euridice (Nadja Mchantaf). Copyright: Iko Freese/drama-berlin.de

Der erste Eindruck verblüfft. Anders als Monteverdi geht schon der Opernreformer Christoph Willibald Gluck an die bekannte Sage von Orfeo und Euridice heran. Bei seiner 1 ½ stündigen, hier leicht gekürzten Wiener Fassung von 1762 stirbt die junge Frau nicht an einem Schlangenbiss. Bei Gluck ist sie nach der Dichtung von Ranieri de’ Calzabigi bereits tot. Orfeo und seine Freunde können nur noch weinen und trauern…

Zum Bericht von Ursula Wiegand

Lübeck: Madama Butterfly“: Verratene Liebe in musikalischer Glanzleistung
Dass dies alles bis zur letzten Note phantastisch umgesetzt wurde, dankte das Lübecker Publikum mit begeistertem Beifall. Zu Castillos Applaus standen bereits viele im Saal, aber als Stefan Vladar und das Orchester gefeiert wurden, hielt es tatsächlich niemanden mehr auf den Sitzen. Das hat man in Lübeck selten erlebt.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Musikgeschichte:
Noten gegen Nöte
In der Wiener Klassik war es für Komponisten schwer, von ihren Werken zu leben – selbst für Ludwig van Beethoven.

Im Wiener Dorotheum wurde Ende 2020 ein 22 x 14 Zentimeter großes Papierfragment angeboten und um 10.000 Euro ersteigert. Der Experte hatte es anhand eines Vergleichsstückes im Beethoven-Haus Bonn als Autograph von Ludwig van Beethoven bestimmen und vervollständigen können: keine Musiknoten, sondern eine Quittung über den Erhalt einer Rente.

Es ist ein wichtiges Zeugnis über die finanziellen Umstände der Komponisten der Wiener Klassik. Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven lebten in unterschiedlichen Rahmenbedingungen zu einer Zeit ohne urheberrechtlichen Schutz; auch das Verlagsrecht war am europäischen Kontinent erst rudimentär vorhanden. Der finanzielle Ertrag aus einer Komposition und ihren Aufführungen konnte kaum gesichert werden. Dazu kam noch die große Bedeutung der Kopisten, die die originären Noten abschrieben, dabei oft Fehler machten oder nicht selten auf eigene Rechnung weitergaben…

WienerZeitung.at

Jubiläum
Düsterer Minimalist – Komponist Philip Glass wird 85

Philip Glass - Wikiwand

Unzählige Nächte saß Philip Glass in den 70er Jahren in einem der berühmten gelben New Yorker Taxis und fuhr seine Gäste durch die Metropole, bevor er zu Hause bis zum Morgengrauen Musik schrieb. Seine Karriere wurde zu einer typisch amerikanischen Aufsteigergeschichte, denn heute ist Glass einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart – und wird chauffiert. Am Montag (31.1.) wird er 85 Jahre alt.
NeueMusikzeitung/nmz.de

New York
NY City Opera returns with world premiere of Gordon’s moving “Finzi-Continis”


Anthony Ciaramitaro and Rachel Blaustein in the world premiere of Ricky Ian Gordon’s The Garden of the Finzi-Continis at New York City Opera. Photo: Alan Chin

newyorkclassicalreview.com

BWW Review: GARDEN OF FINZI-CONTINIS at City Opera-NYTF
Is Too Much of a Good Thing Gordon and Korie World Premiere, at Jewish Heritage Museum in NYC, Remembers the Holocaust
broadwayworld.com

Landestheater St. Pölten/ Uraufführung
Ziegenflüsterer: Castorf inszeniert „Schwarzes Meer“ in St. Pölten
Regisseur Frank Castorf nimmt St. Pölten im Sturm: Seine Uraufführung von Irina Kastrinidis‘ Stück ist ein Dokument der Erinnerung an die Griechen Kleinasiens
DerStandard.at

Castorf in St. Pölten: Eine seltsame Familienaufstellung
Die Presse.com

Ausstellungen/ Kunst/Österreich: Lichtkünstlerin Brigitte Kowanz 64-jährig gestorben
Die Lichtkünstlerin Brigitte Kowanz ist 64-jährig gestorben. Das berichtet die Tageszeitung „Kurier“ online unter Berufung auf den Sohn der Künstlerin, Adrian Kowanz. Ihm zufolge hat seine Mutter seit längerem mit einer Krebserkrankung gekämpft, sich aber „nie davon unterkriegen lassen“ und bis zuletzt gearbeitet.
Puls24.at

HEUTE kulturMontag“ am 31. Jänner: Dalí trifft Freud, YSL im Dialog mit Picasso & Co., Ukraine-Konflikt aus der Sicht zweier Schriftsteller

Um 22.30 Uhr in ORF 2, danach: „Der Code des Künstlers“ =

Wien (OTS) – Die aktuelle Belvedere-Ausstellung „Dalí trifft Freud“, Yves Saint Laurents Kreationen im Dialog mit den Sammlungen von sechs Pariser Museen und die Ukraine-Krise aus dem Blickwinkel zweier ukrainischer Schriftsteller – Clarissa Stadler präsentiert am 31. Jänner 2022 ab 22.30 Uhr in ORF 2 einen abwechslungsreichen „kulturMontag“. Um 23.15 Uhr steht die Dokumentation „Der Code des Künstlers“ auf dem Programm: Angelika Kellhammer fragt, ob Computer irgendwann genauso kreativ sein werden wie Künstlerinnen und Künstler und wagt einen Blick in die Zukunft.

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Die Nato schliesst einen Kriegseinsatz in der Ukraine aus: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat einen Kriegseinsatz der Nato in der Ukraine im Falle eines russischen Einmarsches klar ausgeschlossen. Dort seien Nato-Militärausbilder im Einsatz, zudem helfe man dabei, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu stärken und liefere militärische Ausrüstung. Da die Ukraine aber kein Nato-Staat sei, gelte die Garantie 100-prozentiger Sicherheit nicht. Derweil geht Russlands Truppenaufmarsch in hohem Tempo weiter. Washington und Kiew sprechen von rund 130 000 Mann, die entlang der Grenzen der Ukraine positioniert seien.
Zu den neusten Entwicklungen

  • Sozialisten triumphieren bei Wahlen in Portugal: Die regierende Sozialistische Partei (PS) von Ministerpräsident António Costa hat die Parlamentsneuwahl mit gut 42 Prozent gewonnen. Im Parlament haben die Sozialisten damit die absolute Mehrheit. Die grösste Oppositionspartei, die konservative PSD, kam nach den vorläufigen Ergebnissen nur auf knapp 30 Prozent.
    Zum Bericht
  • Spotify geht gegen Fehlinformationen zu Corona vor: Der Streamingdienst will alle Beiträge zu Covid-19 künftig mit einem Hinweis versehen, der Nutzer zu wissenschaftlich fundierten Informationen aus verlässlichen Quellen führen soll. Zuvor hatten mehrere Künstler wie Neil Young und Joni Mitchell angekündigt, ihre Musik von Spotify abzuziehen.
    Zu den neusten Kulturmeldungen
  • Unklarheit um Karriereende von NFL-Star Tom Brady: Nach 22 Profi-Saisons tritt der beste Quarterback der Geschichte zurück, hiess es am Samstagabend. Dann tauchten plötzlich Meldungen auf, wonach der 44-Jährige seinen Entscheid zum Rücktritt noch gar nicht getroffen habe. Bradys Vater Tom Senior bezeichnete die Berichte über einen Rücktritt sogar als «totale Vermutung».
    Zum Bericht
  • Mohamed Salah bringt Ägypten in den Halbfinal des Afrika-Cups: Zum 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen Marokko trug der Starstürmer das 1:1 und den entscheidenden Pass zum 2:1 in der Verlängerung bei. Die Rekordsieger aus Ägypten könnten zum achten Mal Afrikameister werden. In den Halbfinals treffen sie auf Gastgeber Kamerun.
    Zu den neusten Sportmeldungen
  • Rafael Nadal gewinnt als erster Tennisspieler einen 21. Major-Titel: Der Spanier bezwingt den Russen Daniil Medwedew spektakulär nach einem 0:2-Satzrückstand. Damit hat er nun einen Grand-Slam-Titel mehr auf dem Konto als Roger Federer und Novak Djokovic. Noch vor wenigen Monaten sah es so aus, als ob Nadal aufgrund einer Krankheit seine Laufbahn beenden müsste. Nun ist er am Ziel seiner Träume.
    Zum Bericht

 

Konflikt um die Ukraine: Amerikas Angebot zur Vernunft
Sueddeutsche Zeitung.de

Deutschland
Vertrauliche Gespräche, anonyme Deals: Schwesigs Russland-Geheimnis
Um US-Sanktionen zu umgehen, verbündet sich die SPD-Ministerpräsidentin mit Putins Staatskonzern Gazprom. Öffentlichkeit vermeidet sie dabei systematisch. Recherchen von t-online gewähren nun erstmals einen Einblick.
T-online.de

Österreich
Grüne vermuten die „alte Kurz-Partie“ hinter der Aufdeckung ihrer Peinlichkeit
Parteiführung Kogler und Maurer hatten brisante Koalitionsvereinbarungen mit der ÖVP dem eigenen Bundeskongress vorenthalten.
Kurier.at

Diese Aufregung verstehe ich nicht, denn eine Koalition ist das Ergebnis von Vereinbarungen. Das war immer so, wird immer so sein und geht gar nicht anders. Keine Partei kann von sich sagen, keine Kompromisse eingegangen zu sein. Die Neos waren zwar noch in keiner Bundesregierung, aber in Wien haben sie auch riesige Zugeständnisse als Eintrittspreis für die Koalition gemacht!

Niederösterreich
Impfgegner kippen absolute Mehrheit der ÖVP in Waidhofen
Die Impfgegner-Partei MFG sorgt bei erstem Antreten außerhalb von Oberösterreich für politischen Umbruch.
Kurier.at

Waidhofen/Ybbs
MFG zieht souverän in den Gemeinderat ein
https://noe.orf.at/stories/3140962/

Waidhofen an der Ybbs ist insoferne interessant, als dort der augenscheinlich allseits beliebte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka wohnt (auch Opernstar Günther Groissböck ist von dort, den wollen wir aber aus dieser Geschichte rauslassen). Die mit absoluter Mehrheit ausgestattete ÖVP hat dort eine „kräftige Watschn gefangen“ und die Absolute ist weg. Die „Impfgegnerpartei“ hat dort auf Anhieb mehr als 17 % erreicht – eine Sensation!

Als Dreifach-Geimpfter betrachte ich die Entwicklung mit Interesse: Die „Impfgegner“ darf man nicht auf diese Bezeichnung reduzieren, sie kämpfen für die Grundrechte und Freiheit, die derzeit arg strapaziert werden.  Wenn sie den Schwung bis zur Nationalratswahl durchhalten, könnte es auch dort eine Sensation geben, obwohl Impfen dann wohl kein großes Thema mehr sein wird. Aber Politik ist eine Momentaufnahme, was heute ist, gilt morgen nicht mehr!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

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