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30. SEPTEMBER 2021 – Donnerstag

30.09.2021 | Tageskommentar

 Wiener Kammerorchester: Nationalratspräsident dirigiert am Sonntag im Wiener Konzerthaus  Haydn, Mozart, Grieg. Wolfgang Sobotka. Foto: Gerald Lechner

Aufführung
So, 03. Oktober 2021
10:30 – 12:30
Konzert
Dirigent Wolfgang Sobotka
Solist Rino Yoshimoto
Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses
Programm
Joseph Haydn: Symphonie D-Dur, Hob. I/6
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur, KV 216
Pause
Edvard Grieg: Aus Holbergs Zeit, Op. 40

Wiener Staatsoper: Kritiken des „Barbiere“ größtenteils online

Vier Kritiken hat der Online-Merker bereits am ersten Tag nach der Premiere online gestellt. Gemeinsam mit den Kritiken aus den Kulturredaktionen der Tageszeitungen bilden sie ein umfassendes Bild. Nein, ein Flop war die Premiere sicher nicht, „Rossini-Fieber“ stellt sich aber auch nicht ein. Die Herausforderung wird sich einstellen, wenn die Premierenbesetzung im Repertoire nicht zu Verfügung steht, wenn die Fritsch-Gags mit der Zeit zwangsläufig immer mehr verflachen. Was bleibt dann über? Gewiss, die Kostüme sind ein Pluspunkt. Reicht das aber?

Etienne Dupuis. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Online-Merker-Kritiken

WIEN / Staatsoper: Gioachino Rossinis IL BARBIERE DI SIVIGLIA. Premiere am 28. September 2021′
Von Manfred A. Schmid
Wem seine 2015 am Burgtheater herausgebrachte Inszenierung von Molieres Der eingebildete Kranke nicht gefallen hat, dem wird auch sein Barbiere an der Staatsoper wenig Freude bereiten. Wer aber an den überdrehten, bunten, turbulenten, abwechslungsreich choreographierten und mit bühnentechnischen Raffinessen ausgestatteten Versionen der Commedia dell’arte von Herbert Fritsch, mit der er seit Jahren die Theater- und Opernwelt beliefert, Gefallen findet, wird hier bestens bedient…
https://onlinemerker.com/wien-staatsoper-gioachino-rossinis-il-barbiere-di-siviglia/

Wien
„Halb- oder ganz lustig?! Neuer Barbier an der Staatsoper“
Die Wiener Staatsoper eröffnete mit einem neuen „Barbier“ den Premierenreigen der Saison 2020/21. Die alte, aber immer noch brauchbare Inszenierung von Günther Rennert wurde durch eine quasi „semi-konzertante“ Produktion unter der Regie von Herbert Fritsch ersetzt, die – zumindest am Premierenabend – bei mir einen mehr „halblustigen“ als „überzeugenden“ Eindruck hinterließ.
http://www.operinwien.at/werkverz/rossini/abarbier9.htm (Dominik Troger)

„Barbiere-Rezensionen aus den Tageszeitungen:

Wien kippt ins Rossini-Fieber
200 Jahre ist es her, dass Wien wegen der Anreise von Giachino Rossini im „Rossini-Fieber“ lag. 2021 will man sich wenn an der mitreißenden Oper infizieren. Die Premiere des „Barbiere di Siviglia“ in der musikalischen Lesart von Michele Mariotti und in der sehr bunten Regie von Herbert Fritsch wurde am Dienstag an der Staatsoper ein Abend mit Tifosi-Faktor.
https://orf.at/stories/3230275/

Wiener Staatsoper: Rossinis „Barbiere“ als buntes „Verstelldichein“
Regisseur Herbert Fritsch setzt in seiner Regie auf Slapstick und karge, aber farbenreiche Ausstattung
DerStandard.at

„Il barbiere di Siviglia“: Der Vorhang zappelt am meisten
Szenisch zäh, musikalisch mäßig: Die erste Saison-Premiere der Wiener Staatsoper.
Wiener Zeitung

„Barbiere di Siviglia“ in Wien: Aus Oper wird eine Kasperliade (Bezahlartikel)
Zu bunt: Der neue „Barbiere di Siviglia“ erntete in der Wiener Staatsoper nicht nur Begeisterung.
SalzburgerNachrichten

Neuer „Barbier“ nach 55 Jahren: Ein szenischer Teilerfolg mit großartigem Ensemble (Bezahlartikel)
Kleine Zeitung.at

Premierenkritik: Rossinis „Barbier von Sevilla“ an der Wiener Staatsoper (Podcast)
BR-Klassik.de

In Sevilla regiert nun der Zappel-Philipp
In Rossinis „Barbiere di Siviglia“ macht Regisseur Herbert Fritsch mit körperbetontem Klamauk aus Menschen wieder Schablonen, die Handlung verflüchtigt sich dabei weitgehend. Juan Diego Flórez kehrt als virtuoser Almaviva glanzvoll in sein altes Fach zurück.
Die Presse.com

DIE WIENER STAATSOPER PRÄSENTIERT IHRE NEUE ARBEITS- UND SPIELSTÄTTE IM FRANZÖSISCHEN SAAL DES KÜNSTLERHAUSES

Hans-Peter Haselsteiner, Dir. Klaus Albrecht Schröder, Staatssekretärin Andrea Mayer, Dir. Bogdan Roscic, Thomas Birtel. Foto: Katharina Schiffl

Die Öffnung der Staatsoper für neue Publikumsgruppen, insbesondere aber für junges Publikum von Kindern bis zu U27jährigen sowie ein Bekenntnis zur intensiveren Förderung des künstlerischen Nachwuchses, sind zentrale Ziele der Direktion. Die limitierte Raumsituation im Gebäude der Wiener Staatsoper, dem möglicherweise am intensivsten genutzten Theatergebäude der Welt, lassen ein ausreichendes Angebot für junges Publikum und ein adäquates Arbeiten mit jungen Künstlerinnen und Künstlern nicht in ausreichendem Umfang zu. Es ist daher der Staatsoper nicht möglich, ihren kulturpolitischen sowie unternehmerischen Auftrag ganz zu erfüllen. Die neue Arbeits- und Spielstätte wird die Umsetzung dieses für die Zukunft der Wiener Staatsoper so zentralen Vorhabens ermöglichen.

Die Planung für den Französischen Saal geht für den Start von rund 100 Veranstaltungen pro Spielzeit aus. Diese umfassen u. a. Kinderopern, Kinderkonzerte, Vorstellungen der Ballettakademie, Konzerte des Opernstudios und der Opernschule, Veranstaltungen für den Offiziellen Freundeskreis, Uraufführungen in Oper wie Ballett, bestehende wie neue Vermittlungsformate sowie partizipative Formate.

Deutsche Oper Berlin: Im Gedenken an Kammersängerin Karan Armstrong

 

Es geschieht zuweilen, dass die Lebensbahn eines Menschen schon früh durch Einflüsse vorgeprägt wird, deren Bedeutung erst im Nachhinein wirklich deutlich wird. Für die junge Sopranistin Karan Armstrong sollten die deutschen Emigranten, die sie während ihrer Ausbildungsjahre in den USA kennenlernte, ein solcher wegbestimmender Einfluss sein: Ihre Lehrerin, die berühmte Lotte Lehmann, der Dirigent Fritz Zweig, der Regisseur und ehemalige Intendant der Deutschen Oper Berlin Carl Ebert, sie alle prägten für die junge Sängerin aus Montana das Bild der Opernstadt Berlin – lange bevor Karan Armstrong selbst zu einem Teil des Berliner Opernlebens werden sollte.

Wie nur wenige Sängerinnen hat Karan Armstrong über fast vier Jahrzehnte die Deutsche Oper Berlin mitbestimmt, war hier von ihrem Hausdebüt 1977 als Salome bis zu ihrem letzten Auftritt als Gutsherrin Larina in Tschaikowskijs EUGEN ONEGIN 2016 in über 400 Abenden und 24 verschiedenen Partien präsent. Dass es dazu kam, lag freilich nicht nur an dem Einfluss ihrer Mentoren, sondern an einer entscheidenden Begegnung: 1978, drei Jahre nach ihrem Europa-Debüt, lernte Karan Armstrong bei einer Inszenierung der SALOME in Stuttgart den Regisseur Götz Friedrich kennen, wurde drei Jahre später seine Ehefrau und folgte ihm nach Berlin und an die Deutsche Oper, an der Friedrich ab 1981 als Intendant amtierte. Fast zwei Jahrzehnte lang, bis zu Friedrichs Tod im Jahr 2000, konnte das Berliner Publikum so die Ergebnisse einer einzigartigen künstlerischen Symbiose erleben, denn mit ihrer Ausstrahlung und ihrer Fähigkeit, den großen Opernpartien ihres Fachs besondere psychologische Glaubwürdigkeit zu geben, war Armstrong die ideale Künstlerin für das Regietheater ihres Mannes. Qualitäten, die umso stärker hervortraten, weil sich das Repertoire Karan Armstrongs nicht nur auf Strauss und Wagner beschränkte, sondern auch Opern von Komponisten wie Berg, Korngold, Poulenc, Schostakowitsch und Kurt Weill umfasste. Ein Einsatz, der ihr in der Presse den Ehrentitel einer „Diva der Moderne“ einbrachte.

Der Tod ihres Mannes bedeutete für Karan Armstrong zwar eine schmerzliche Zäsur, markierte jedoch glücklicherweise nicht das Ende ihres Bühnenwirkens, das sie immer stärker auch um Lehrtätigkeiten und Initiativen zur Förderung junger Sänger und Sängerinnen erweiterte. Auch an die Deutsche Oper Berlin kehrte Karan Armstrong zurück und hat an der Entwicklung des Hauses immer wieder unterstützend teilgenommen. Die Deutsche Oper Berlin trauert um eine große Sängerdarstellerin und wird Karan Armstrong ein bleibendes Angedenken bewahren.

US-Sopranistin Karan Armstrong gestorben
https://orf.at/stories/3230523/

Opernsängerin Karan Armstrong gestorben
Wiener Zeitung

NEUE INITIATIVE: KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen im Dialog über die Corona-Krise

Für Großes Aufsehen sorgte vor einigen Monaten eine Videoserie, in der sich Künstler – manche damals auch mit einem Quentchen Ironie, die nicht alle Botschaftsempfänger verstehen  – über die Corona-Maßnahmen geäußert haben. Viele der Künstler wurden unter Druck gesetzt, mit Arbeitsverboten (Engagement-Stornos) bedroht und damit indirekt gezwungen, ihr Video zurückzuziehen bzw. sich vom Selbst-Gesagtem zu distanzieren.  Ein derartiger „Zwang“ ist menschenunwürdig.

Ich habe vermutet, dass dies das Ende solcher Aktionen ist! Darin habe ich mich getäuscht, denn Unentwegte ließen sich nicht einschüchtern und brachten nun heute ein neues, umfangreicheres Video heraus, in dem die Künstler in etwa 25 Minuten langen Beiträgen jeweils einen Wissenschaftler um dessen Einschätzung der Situation bitten. Das Ergebnis liegt ab heute 10 h vor

www.allesaufdentisch.tv

GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 30. SEPTEMBER – 6. OKTOBER 2021

 

30.9. IL BARBIERE DI SIVIGLIA (Live aus Mailand( RAI 3-20 Uhr
2.10. RIGOLETTO (Livec aus Venedig) RAI 3-19 Uhr
BARUCHS SCHWEIGEN (aus Fürth, Aufnahme v. 13.6.2015) Bayern 4-19.05 Uhr
DIE WALKÜRE (aus Paris, Aufnahme v. 24.11.2020) ORF Ö1-19.30 Uhr
DER FREISCHÜTZ (aus München, Aufnahme v. 13.2.) HR 2-20 Uhr
3.10. LUCIA DI LAMMERMOOR (aus Zürich, Aufnahme v. 20.6.) SWR 2-20.03 Uhr
6.10. BORIS GODUNOW (Live aus New York) MET-Stream-0.55 Uhr
HERZOG BLAUBARTS BURG (aus Bologna,Aufnahme v.18.6.) RAI 3-22.30 Uhr

Vera Karner gewinnt Probespiel der Staatskapelle Dresden
Die Klarinettistin und Absolventin aus der Klasse von Alexander Neubauer hat das Probespiel für die Orchesterakademie an der Sächsischen Staatskapelle Dresden gewonnen. Wir wünschen (weiterhin) viel Erfolg!

Vera Karner

https://muk.ac.at/artikel/vera-karner-gewinnt-probespiel-der-staatskapelle-dresden.html

Unser Mitarbeiter Christoph Karner hat berechtigten Grund zum Jubel!

London
The Royal Opera’s Jenufa — heartbreakingly painful
https://www.ft.com/content/84881bf8-92f7-4aa9-8c6d-acbd0fc22d73

Jenůfa, Royal Opera House, review: Asmik Grigorian carries the force of Greek myth in this flawless staging
https://inews.co.uk/culture/arts/jenufa-royal-opera-house-review-asmik-grigorian

OPER FRANKFURT: KURZFILM ZUR PREMIERE „L’ITALIANA IN LONDRA“ von Domenico Cimarosa freigeschaltet

Foto: Monika Rittershaus

Der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Premiere von Domenico Cimarosas L’italiana in Londra (Musikalische Leitung: Leo Hussain; Regie: R.B. Schlather) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet:

https://oper-frankfurt.de/de/mediathek/?id_media=293

New York
Metropolitan Opera 2021-22 Review: Fire Shut Up in My Bones
operawire.com

Fire Shut Up in My Bones: a new beginning for The Metropolitan Opera
bachtrack.com

VIENNA ROYAL ORCHESTRA IM AKADEMISCHEN GYMNASIUM BEETHOVENPLATZ 1010 Wien – Imperialsaal

30 % Rabatt auf sämtliche Preiskategorien, denn Sie beim Kauf „Merker“ oder „Online-Merker“ sagen!

 

Das Programm wechselt von Termin zu Termin!

Erster Termin im Akademischen Gymnasium:

30.9 HEUTE

Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: ab 19:15 Uhr

www.royal-classic.at

WIEN / Volkstheater:  EINSAME MENSCHEN von Gerhart Hauptmann
Premiere: 29. September 2021

Foto: Volkstheater

Man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Nachdem die ersten drei Premieren der Ära Kay Voges am Volkstheater nur ziellose „Regietheater“-Spielereien geboten haben, erweckte die vierte Premiere erstmals den Eindruck, dass sich alle Beteiligten hier ehrlich für das Stück interessiert hatten, um das es ging.

Und dieses ist ausgerechnet von Gerhart Hauptmann (1862-1946), der als Dramatiker einst mit den „Webern“ berühmt wurde und 1912 den Literatur-Nobelpreis erhielt. Und heute kann man bestenfalls alle heiligen Zeiten seinen „Ratten“ auf der Bühne begegnen, der Rest seines umfangreichen dramatischen Werks fiel buchstäblich der Vergessenheit anheim.

Nun hat das Volkstheater „Einsame Menschen“ hervorgeholt, sein drittes Stück, 1891 in Berlin uraufgeführt, also gut 130 Jahre alt, eine Geschichte, der man schon der gestrigen Sprache wegen kaum Chancen eingeräumt hätte. Und siehe da – wenn man sich auf das Stück einlässt, wie es das sechsköpfige Ensemble tat, dann funktioniert es. Wie wirr die Entstehungsgeschichte der Produktion war, kann man nicht einmal spekulieren, wenn außer Jan Friedrich noch Direktor Kay Voges und das Ensemble selbst unter „Regie“ angeführt wird und niemand für das Bühnenbild verantwortlich zeichnet, das links und rechts von einer riesigen, greifenden Hand begrenzt wird, undefinierbare Haufen von irgendetwas zeigt und mit viel Nebel arbeitet. Und dabei beweist, dass man auch für einen an sich im bürgerlichen Milieu spielenden Fünfakter keine Tische und Sessel braucht, sondern nur die Intensität der Darsteller…

Es ist ein bemerkenswertes Zusammenspiel, das die Darsteller liefern, ein psychologisches Mosaik, das sie bauen, wobei sie letztlich nicht nur einen interessanten Theaterabend liefern, sondern auch einiges für die Reputation dieses vergessenen Hauptmann-Stücks tun.

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart:  30. September 2021 
KEINE ZEIT ZU STERBEN
No Time to Die  /  USA, GB  /  2021 
Regie: Cary Joji Fukunaga
Mit: Daniel Craig, Léa Seydoux, Rami Malek, Christoph Waltz, Ralph Fiennes, Ben Whishaw u.a.

Eigentlich wartet die Welt – ja, auf einen neuen „James Bond“-Film hat immer die ganze Welt gewartet – seit gut zwei Jahren darauf, dass „No Time to Die“ endlich anläuft. Der fünfte und, wie es hieß, definitiv letzte Film, in dem Daniel Craig die Titelrolle spielen wollte, aber man weiß ja (nicht zuletzt von Sean Connery) Sag niemals nie!

Nun ist man aber überzeugt, dass Craig Bond hinter sich lässt und (wie Connery) vermutlich eine reiche und vielfältige Alterskarriere ansteuert.

 Denn der Bond passt ihm nicht mehr so richtig. Als Craig 2012, damals misstrauisch beäugt, die Figur erstmals verkörperte, war er 44. Mittlerweile sind knapp zehn Jahre ins Land gegangen, und obwohl er körperlich trimm und fit wirkt, scheint er doch optisch früh gealtert. Das Drehbuch seines letzten Bond-Films trägt dem Rechnung (und auch dem Zeitgeist, der Hollywood wieder „familienfreundlicher“ machen will). Diesmal gibt es nicht das klassische Finale, wo er nach getaner Arbeit in den Armen einer sehr hübschen Frau das Leben genießen möchte – diesmal gibt es nur eine einzige Liebe, den ganzen Film hindurch, und das sagt er auch immer wieder mit umflortem Blick (und nur die kurze Zeit, die er von ihr getrennt ist, würde er etwas Sex mit Agentin Paloma (Ana de Armas), erwägen… wenn sie es schon selbst vorschlägt). Ja, er darf sogar sentimental werden angesichts des entzückenden Töchterchens der Geliebten (ist sie sein Kind, ist sie es nicht, es gibt widersprechende Aussagen) – wer hätte das je gedacht. Und wenn er auch seine Action durchführt wie eh und je, ein Hauch von Müdigkeit und Resignation scheint ihn zu umschweben…

Der letzte Craig-Bond ist einer wie alle in der Reihe, kein besonderer, aber doch ein würdiger Abschied, der in zweidreiviertel Stunden zelebriert wird. Während er seine projektierten Millionengewinne einspielen darf, wird man das Bond-Fieber mit der Suche nach dem Nachfolger am Köcheln halten.

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Gernegroß im Breitwandformat
Im Oktober werden zahlreiche Kinos in München und Bayern zum Opernsaal. Zum Auftakt ist „Boris Godunow“ zu sehen, eine Übertragung aus der Metropolitan Opera in New York.
SueddeutscheZeitung.de

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Gespräche zwischen amerikanischen und chinesischen Militärvertretern: Beide Seiten haben diese Woche miteinander «freimütig und tiefgehend» über eine Reihe von Verteidigungsfragen gesprochen, teilte das Pentagon am Mittwoch mit. Die Gespräche fanden zwei Wochen nach der Ankündigung des neuen Aukus-Sicherheitspaktes zwischen den USA, Grossbritannien und Australien statt.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • EU-Bürger brauchen Reisepass für Einreise nach Grossbritannien: Bis auf wenige Ausnahmen reicht von diesem Freitag (1. Oktober) an ein Personalausweis nicht mehr aus, um ins Land zu kommen, wie den offiziellen Einreiseregeln zu entnehmen ist. Seit dem Brexit galt bisher eine Übergangsphase, in der man noch mit einem solchen Ausweis über die Grenze kam.
    Zum Bericht
  • Über 100 Tote bei Banden-Kämpfen in Gefängnis in Ecuador: Weitere 52 Gefangene und zwei Polizisten seien bei den Kämpfen in der Haftanstalt Guayas N1 in der Nähe der Wirtschaftsmetropole Guayaquil im Westen des Landes verletzt worden. 400 Polizisten haben die Situation in dem Gefängnis mittlerweile wieder unter Kontrolle gebracht.
    Zum Bericht
  • Britney Spears‘ Vater vorläufig als Vormund abgesetzt: Eine Richterin in Los Angeles hat stattdessen am Mittwoch vorübergehend einen Buchhalter als Vormund für die Finanzen des Pop-Stars eingesetzt. Die Entscheidung über eine endgültige Aufhebung der Vormundschaft soll am 12. November fallen.
    Zum Bericht

Österreich
Über 300 Polizisten mit Razzia bei Hygiene Austria
https://www.heute.at/s/ueber-300-polizisten-mit-razzia-bei-hygiene-austria-100165839

Deutschland
Was hinter dem Königsmacher-Selfie von FDP und Grünen steckt
Gemeinsamkeiten und Differenzen der bei jungen Deutschen beliebten Parteien Grüne und FDP.
Kurier.at

Nach Tod einer Frau (20). Slowenien impft nicht mehr mit Johnson & Johnson
https://www.krone.at/2519387

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

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