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30. JUNI 2021 – Mittwoch

30.06.2021 | Tageskommentar
Anja Harteros, Jonas Kaufmann. Foto: Bayerische Staatsoper/ Wilfried Hösl
 
„Tristan“ in München: Mit Abstand Begeisterung
Mit großen Ovationen hat das Münchner Premierenpublikum am Dienstag die Neuproduktion von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ als Auftakt der Münchner Opernfestspiele. Gefeiert wurden die Sänger und Kirill Petrenko am Pult des Bayerischen Staatsorchesters, viele Buhs erntete Krzysztof Warlikowski für seine Inszenierung.
http://www.musik-heute.de/22626/tristan-in-muenchen-mit-abstand-begeisterung/
 
Tristan und Isolde feiert Premiere
Nur keine wilde Leidenschaften jenseits der brodelnden und elegant dahingleitenden Musik, die Dirigent Kirill Petrenko hinzaubert: Abstand und Statik sind das Konzept von Regisseur Krzysztof Warlikowski für Richard Wagners todessüchtige Liebesunglückstragödie „Tristan und Isolde“ an der Bayerischen Staatsoper zum Auftakt der Münchner Opernfestspiele
https://www.sueddeutsche.de/kultur/muenchner-opernfestspiele-1.5337605
 
Eine Fotoserie
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/tristan-und-isolde-jonas-kaufmann-anja-harteros-bayerische-staatsoper-100.html
 
Weitere Kritiken werden folgen. Wir bleiben dran!
 
Wiener Staatsoper: Publikumsgespräch, Saisonende
 
Copyright: Peter Mayr

Am 24. Juni fand die Aufzeichnung unseres Publikumsgespräches statt. Atha Athanasiadis, Chefredakteur des Magazins »Bühne«, sprach mit Direktor Bogdan Roscic und der kaufmännischen Geschäftsführerin Petra Bohuslav über die vergangene Spielzeit sowie über die Pläne für die kommende Saison, über die Preispolitik, den Stehplatz, die Nachwuchsarbeit, über Streaming, Vermittlungsarbeit, über das neue Design und über viele Themen mehr, die wir von Ihnen, liebes Publikum, in Form von Fragen und Anregungen in den letzten Wochen übermittelt bekamen. Das Gespräch ist ab Mittwoch, 30. Juni auf dem YouTube Kanal der Wiener Staatsoper zu sehen.

Wir empfehlen, das Pubikumsgespräch erst einmal genau anzuhören, um dann festzustellen, ob diese Form ein gangbarer Weg ist, vor allem, ob es dem entspricht, was damit gemeint ist. Wenn die Opernfreunde der Meinung sind, dass eine direkte Konfrontation auch für die Zukunft verzichtbar ist, so soll es mir recht sein. Ich habe keine Frage an den Direktor, beobachte und bilde mir meine Meinung. Dazu brauche ich kein Publikumsgespräch!

Das Publikumsgespräch steht mittlerweile online! 

WIEN / Theater an der Wien: ARMIDA von Antonio Salieri
Konzertante Aufführung 
29.
Juli 2021

 

„Amadeus“ von Peter Shaffer ist ein so gutes Stück, weil es Wolfgang Amadeus Mozart nicht als Götterjüngling, sondern als schrägen Wildfang darstellt (der er vielleicht gewesen ist). Aber eigentlich befasst sich der britische Autor mit Antonio Salieri (1750-1825), der als italienischer Waisenjunge nach Wien kam und hier eine außerordentliche Karriere machte. Er war so umfassend ausgebildet und so begabt, dass er im „Musikmanagement“ der Stadt eine ebenso große Rolle spielte wie als Komponist in vielen Sparten und als Lehrer einer Unzahl berühmt gewordener Schüler. Wahrscheinlich war er Kaiser Joseph II. sogar lieber als der lästige junge Mozart, und doch… vielleicht war dieser Mozart wirklich, wie Peter Shaffer annimmt, der Stachel im Fleisch des Antonio Salieri. Denn gerade, weil er am allerbesten wusste, was Qualität ist, musste er auch erkennen, dass dem Rivalen aus Salzburg jener Götterfunken zuteil geworden war, der ihm fehlte. Und tatsächlich – was ist von Mozart geblieben? Fast alles. Was ist von Salieri geblieben? Fast nichts. Hielte sich nicht das Gerücht, er habe Mozart ermorden lassen, seit 220 Jahren, was wüsste man von Salieri?

Gelegentlich, ausnahmsweise wird er aufgeführt. Im Theater an der Wien nun konzertant mit seinem Frühwerk „Armida“, das 1771 (sein Schöpfer war 21 Jahre alt) im Burgtheater erstmals gespielt wurde. Noch einmal die berühmte Zauberin aus Tassos „Befreitem Jerusalem“, aber der Schritt aus der Opera Seria der Barockzeit heraus war schon getan. Man meint geradezu zu hören, wie Salieri die Erkenntnisse seines Lehrers und Kollegen Gluck (der sechs Jahre später auch eine „Armide“ schrieb) verinnerlicht hatte. Das ist Musik, die zwar noch von Zeit zu Zeit (aber nicht mehr überbordend) die Virtuosität der vergangenen Epoche bedient, aber quasi romantischer ist, weniger schematisch, stimmungsstark (wobei Salieri in Orchesterpassagen, wenn er die düstere Welt der Zauberin malt, in unseren Ohren besonders reüssiert)…

Zum Berichtvon Renate Wagner

Berlin
Komische-Oper-Intendant Barrie Kosky hört auf
Von „Baby-Barrie“ zum Weltstar
rbb24.de

DIE FREILUFTSAISON STARTET

operklosterneuburg
Oper Klosterneuburg: „Wir lassen es krachen“
Filmregisseur Julian Pölsler inszeniert Verdis „Die Macht des Schicksals“, Karina Flores singt die Hauptrolle. Ein Gespräch über Unglücksbringer auf der Bühne, Kriegsszenen, die die Feuerpolizei genehmigen muss, Liebe und Politik.
https://www.diepresse.com/6000759/oper-klosterneuburg-wir-lassen-es-krachen

Die Burg Gars wird zum märchenhaften Palast

 

Liebe Opernfreundinnen und Opernfreunde
Mozarts geniale Oper „Die Entführung aus dem Serail“ feiert in einer ebenfalls genialen Fassung des großartigen Komponisten und Musikers Tristan Schulze Premiere in der OPER BURG GARS.

Dafür, dass die Burg ab 15. Juli als schillernder, orientalischer Palast erstrahlt, sorgt die aufstrebende Regisseurin Lisa Padouvas mit einer eindrucksvollen Inszenierung. Die 1993 geborene Wienerin mit griechischen Wurzeln studierte Musik- sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien und sammelte vielfältige Erfahrungen an großen und kleinen Opernbühnen. Seit 2018 ist sie als Regieassistentin und Spielleiterin an der Wiener Staatsoper tätig. In der OPER BURG GARS trug sie unter anderem bereits als Co-Regisseurin maßgeblich zum Erfolg der „Fidelio“-Produktion 2019 bei.
Sichern Sie sich jetzt Ihre Karten für eine noch nie dagewesene Fassung von Mozarts „Entführung“. Von 15. Juli bis 7. August 2021 im „Opernhaus des Waldviertels“ unter der Intendanz von Dr. Johannes Wildner.

Sommerfestival Kittsee startet morgen:

Das Sommerfestival Kittsee bringt im Jahr 2021 ein Operetten-Sonderprogramm. Die Highlights der schönsten Operetten werden Sie begeistern. Unser Solistenensemble singt an den festlichen Abenden unter Sternen begleitet vom Orchester auf der Bühne und eingerahmt vom Ballett die berührenden und wunderbaren Meisterwerke aus der Operettenwelt. Mit diesem Konzept sollte es uns auch heuer wieder möglich sein, für Sie zu spielen. Den traditionellen Kittseer Humor wollen wir dabei auch nicht zu kurz kommen lassen!

  • 02.07.2021, 20:00
  • 03.07.2021, 20:00
  • 09.07.2021, 20:00
  • 10.07.2021, 20:00
  • 16.07.2021, 20:00
  • 17.07.2021, 20:00

 

2421Kittsee
Mail: sommerfestival@buchmann.at

Bei Outdoor-Veranstaltungen ist ab 10. Juni kein Mund-Nasenschutz zwingend vorgeschrieben!

Frankfurt: Lucia Ronchetti „Inferno“: Lasst aber auf keinen Fall alle Hoffnung fahren
Frankfurter Rundschau

Liederabend Mauro Peter, Opernhaus Zürich, 28.06.2021

Ein Weltklasse-Liederabend!

Zu den Höhepunkt des Saisonabschlusses am Opernhaus Zürich gehört der Liederabend des Schweizer Tenors Mauro Peter. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Peter, der Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München studierte, Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Vor dem zweiten Lockdown war Mauro Peter im Herbst 2020 am Opernhaus als Narraboth («Salome») und Nemorino («L’elisir d’amore») am Opernhaus zu erleben…

Zum Bericht von Jan Krobot

SALZBURGER LANDESTHEATER: Rückblick und Ausblick

Das Salzburger Landestheater blickt auf eine außergewöhnliche Spielzeit zurück. Einem starken Auftakt von August bis Ende Oktober mit 10 Produktionen folgten über sechs Monate, in denen aufgrund des Lockdowns kein normaler Spielbetrieb stattfinden konnte.

Seit Jänner 2021 hat das Landestheater Premieren und Produktionen auf digitalem Weg präsentiert. Über die eigene Streaming-Plattform, die Plattform der Salzburger Nachrichten sowie die Ausstrahlung von Thomas Bernhards „Heldenplatz“ in der Inszenierung von Alexandra Liedtke auf ORF III konnten zusätzlich über 37.000 Menschen erreicht werden. Die Zahl der digitalen Zugriffe übertraf damit die Zahl der Besucher*innen, die Theater live im Zuschauerraum erlebten.

Insgesamt wurden genau 134 Vorstellungen vor Publikum gespielt, die von rund 23.000 Menschen besucht wurden. Alleine 12 Premieren fielen dabei auf den Zeitraum zwischen 19. Mai und 27. Juni – die Spielzeit wurde um eine Woche verlängert…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

Wiener Festwochen 2021: Der Cross-Over-Sound des zersplitterten Festivals  

Dies ist kein Spiel, welches leicht gewonnen werden kann: Die Wiener Festwochen, nun ins siebzigste Jahr gewachsen, damals als soziale Player erdacht – generell wie auch heute im Krisenjahr 2021. Gesteckt in der Pandemie und dabei versteckt und zersplittert vermag die derzeitige Netzwerke-Kultur keinen wahren Glanz auszustrahlen. Noch dazu da es schwer, so ganz besonders schwer ist, Bezugspersonen im heurigen Einkaufsangebot zu finden. Namen wie Tiago Rodrigues, Begüm Erciyas, Michikazu Matsune oder Phia Ménard purzeln im festwöchentlichen Eventangebot nur so herum. Für welchen Besuch sollen wir uns entscheiden, wer wäre ein Favorit, wer wäre es wert? Fällt dem Insider die Auswahl schon nicht leicht, so ist es für ein breiteres Publikum nicht zu schaffen. Auch einigermaßen Eingeweihte raten herum, und die alten Kulturbürger der Stadt scheinen den derzeitigen Festwochen – vor allem nach dem Totaldebakel des vorigen Intendanten – nicht mehr besonders gewogen zu sein…

Mehr darüber in den „Infos des Tages“

ZÜRICH: Galakonzert Internationales Opernstudio, Opernhaus Zürich, Vorstellung: 27.06.2021

(2. Vorstellung • Premiere am 25.06.2021)

Es lebe die Jugend, die Jugend lebe hoch!

Copyright: Oper Zürich

Zum Berichtvon Jan Krobot

Zu den Filmen der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 1. Juli 2021
CATWEAZL – Deutschland / 2020
Regie: Sven Unterwaldt
Darsteller: Otto Waalkes, Julius Weckauf, Katja Reimann, Henning Baum u.a.

Wenn das BBC-Catweazle- Original, das es nur Anfang der siebziger Jahre gab, an einem vorbei gegangen ist, mag man nicht berufen zu sein, zwischen der einstigen Legende und der deutschen Umformung zu befinden. Man kann also nur über den derzeitigen „Catweazle“-Film befinden – der erste „Otto“-Film, seit er 2014 seine „7 Zwerge“-Trilogie beendet hat. Dass er mittlerweile aus dem Gedächtnis des Publikums gefallen sei, war nicht zu befürchten, dazu war und ist „Otto“ eine zu starke Marke. Allerdings auch eine unverwechselbare – und wenn man diese in dem neuen Film vermisst, wird man ihn nicht unbedingt für gelungen halten können…

„Catweazle“ ist eine Zauberei- und Zeitreise-Geschichte, in der ein kleiner Magier aus dem Jahre 1020 in die Gegenwart plumpst. (2020 hätte der Film starten sollen, das fiktive „1000 Jahre Wiederkehr“-Jubiläum ist von der Pandemie gekippt worden und jetzt in der Werbung nicht mehr zu verwenden.) Aus dem britischen Original wurde nun ein ganz, ganz deutscher Film, der ziemlich holprig und plump mit dem Thema umgeht, das entschieden mehr Esprit vertragen würde…

Zur Filmbesprechungvon Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher-Zeitung“

G-20-Aussenminister diskutieren über Klimapolitik und Impfkampagnen in Afrika: Das G-20-Treffen in Süditalien hat mit der Erklärung geendet, bis 2030 den Hunger aus der Welt zu schaffen und bis 2050 die Klimaerwärmung zu stoppen. Russlands Aussenminister Sergei Lawrow verkündet derweil aus dem Off das Ende der westlichen Vormacht.
Zum Bericht
Die Tötung einer 13-Jährigen erschüttert Österreich: Die Polizei verdächtigt zwei Afghanen, eine Jugendliche vergewaltigt und umgebracht zu haben. Darauf folgen fast instinktiv Forderungen nach einer härteren Gangart bei Abschiebungen. Die Diskussion dreht sich mehr um Asylpolitik als um Frauenmorde.
Zum Bericht
Frankreichs Parlament billigt Ausweitung künstlicher Befruchtung: Die französische Nationalversammlung hat die Legalisierung der künstlichen Befruchtung auch für lesbische Paare und unverheiratete Frauen endgültig gebilligt. Damit wird ein Wahlversprechen von Staatschef Emmanuel Macron aus dem Jahr 2017 eingelöst.
Zum Bericht
Roger Federer profitiert in Wimbledon von einer Verletzung seines Gegners: Beim Stand von 6:4, 6:7, 3:6, 6:2 aus Sicht des Schweizers wirft Adrian Mannarino das Handtuch. Trotz dem Sieg zeigt das Spiel: Federer ist vom Tennis-Olymp heruntergestiegen und angreifbar geworden.
Zum Bericht
Nach 182 Jahren hat die alte Zürcher Tonhalle nun definitiv ausgedient: Auf dem Areal der Kibag Marina in Bäch ist eine Lagerhalle abgebrochen worden, die aus Teilen der alten Zürcher Tonhalle von 1839 bestand. Der Bau hat in fast 200 Jahren für ganz Unterschiedliches herhalten müssen.
Zum Bericht

Zitat Ende!

So nebenbei höre ich das Frühstücksfernsehen. Der Standard-Journalist Konrad Seidl sprach dreimal im Zusammenhang mit dem Mädchenmord in Wien von einer „Gaunerei“ eines „mutmaßlichen Täters“.

Zu solchen „Seidls“  hat es der österreichische Journalismus bereits gebracht! Haben wir den verdient?

Klaus Billand zum Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen England

 

Dr. Klaus Billand ist (immer noch) Deutscher – und als solchem tut ihm das, was bei dieser Europameisterschaft (und auch zuvor) beim deutschen Team abgegangen ist, ehrlich weh. Nichts da von Schadenfreude (wie sie bei manchem Ösi herauszuhören ist), sondern der Versuch einer Betrachtung auch von Dingen, die mit Fußball nichts zu tun hatten, nur abgelenkt und zum Scheitern beigetragen haben.

Das Aus der DFB-Mannschaft, die keine war und schon lange keine mehr ist!

Liebe (Fußball-) Freunde,

durch den Einsatz des no-flyers Werner, die An-die-Seite-Stellung von Kimmich (gegen dessen immer wieder vorgetragenen Willen) und keine Viererkette in der Verteidigung (stattdessen ein Dreier-Hühnerhaufen) hat Löw wie so oft das Spiel wieder einmal verzockt. 

Und ohne Mittelstürmer, das sah man an der finalen Müller-Szene, kann man sowas eh nicht gewinnen!!

Aber schön gekniet haben sie, die inklusiven Regenbogen-Deppen. Es war ein schönes Manifest, dass eine so einseitig artikuliert vorgetragene politische Meinung bei solchen Fußball-Turnieren nichts zu tun hat, gar nicht im Sport! Erst recht dann nicht, wenn man 2022 die WM in Qatar machen wird und wie die Bayern jeden Winter in Doha ein komfortables Trainigsquartier genau in diesem Land geht, bei dem es mit Knien bei diesen Dingen nicht getan wäre… Und seine Regenbogen-Armbinde wird Neuer dort auch auch im Spind lassen, wenn er sie überhaupt nach Quatar mitnimmt.

Deshalb tut mir dieses Aus auch gar nicht weh, es ist nur konsequent verdient!

Der DFB ist also mit seiner Nibelungentreue zu Löw dort gelandet, wo ich es seit 2019 immer vermutet habe, im ultimativen Aus. So darf ich nochmals meine drei Aufsätze zum Thema Löw und DFB beilegen, die alle an den DFB gingen, selbstredend aber unbeantwortet blieben. Ach dieses mail kopiere ich an den DFB.

Nun hat Hansi Flick nur etwas mehr als ein Jahr Zeit, eine ganz andere neue Mannschaft aufzubauen. Das haben wir nun davon, bzw. der DFB. Hoffentlich wird das nun alles auch von der völlig loyalen und politisch einseitigen Presse einmal zumindest relativ ehrlich aufgearbeitet!

https://www.klaus-billand.com/deutsch/betrachtungen/zu-politischen-themen/zur-zweitklassigkeit-des-deutschen-fussballs-und-warum-eine-verteidigung-des-wm-titers-nahezu-unmoeglich-ist-14-maerz-2019.html

https://www.klaus-billand.com/deutsch/betrachtungen/zu-politischen-themen/warum-joachim-loew-nun-gehen-sollte-20-november-2020.html

https://www.klaus-billand.com/deutsch/betrachtungen/zu-politischen-themen/warum-joachim-loew-nun-als-fussball-bundestrainer-endgueltig-ausgetauscht-werden-sollte-10-april-2021.html

Apropos „Deppen“

Auch Österreich ist out, trotz des „glorreichen“ Sieges gegen die Ukraine. Die Ukraine hingegen ist aufgestiegen und gehört somit der Fußball-Elite an!

Erinnern Sie sich bitte an meinen Kommentar am 21.6. Damals habe ich angesichts des bereits festehenden Gegners (Italien)  unseres Gruppenzweiten geschrieben, dass wohl der dritte Gruppenplatz und ein Remis gegen die Ukraine taktisch klüger wäre. Nun, so ein Remis ist gar nicht leicht zu erzielen, wenn die besseren Strategen beim Gegner angesiedelt sind. Österreich hat 1:0 geführt – und die Ukraine spielte ganz verdächtig schwach – wollte ziemlich offensichtlich gar nicht Italien als Gegner. Was hätte man tun können, um das gewünschte Remis statt des Sieges zu erzwingen? Wohl in der Nachspielzeit zum eigenen Tormann laufen und dem sagen: „Bitte greif daneben oder hau Dir den Ball selbst rein!“ Es hätte ja gar nicht eine derartige Slap-Stick -Aktion sein müssen, wie sie gestern der spanische Tormann (allerdings unfreiwillig) geliefert hat.  Dann wären die Ukrainer ausgetrickst gewesen und Österreich vermutlich noch im Bewerb. Denn diese Schweden hätten wir gestern „geputzt!“

Aber Fußball ist ein Sport, der noch mehr Intelligenz als Schach erfodert.

Aber bevor ich Sie vollends verderbe, höre ich auch schon auf.

Einen schönen Tag wünscht

A.C

 

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