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30. JULI 2021 – Freitag

30.07.2021 | Tageskommentar

Buhrufe für das Farbspektakel des Hermann Nitsch in Bayreuth (und für den Dirigenten gleich noch dazu). Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspele

Auszug aus „Puls24.at“: …Dabei hält sich Hermann Nitsch über weite Strecken des Abends ganz geziemt an das Konzept einer reinen Mal-Schütt-Aktion mit symbolistischen Farben hinter dem an der Rampe stehenden Ensemble. Nur in wenigen Momenten macht er mit Gekreuzigten den Sängerinnen und Sängern Konkurrenz.

Der zweite Akteur des Abends, der sich an dessen Ende mit einer virulenten Anzahl an Unmutsäußerungen aus dem Publikum konfrontiert sah, war Pietari Inkinen als Herr des Grabens. Mit einem über weite Strecken schleppenden, bei der Farbmischung immer wieder unausgewogenen Dirigat machte der Finne wenig Lust auf seinen Einsatz beim szenischen „Ring“ kommendes Jahr. Wesentlich überzeugender agierte da die Riege der Sängerinnen und Sänger…

Hermann Nitschs Bayreuther „Walküre“-Farbspektakel ausgebuht
Am Ende standen viele Buhs und einige Standing Ovations für Hermann Nitschs performative „Walküre“ bei den Bayreuther Festspielen. Nachdem die vor der Pandemie vorgesehene Neuinszenierung des gesamten „Rings“ durch den österreichischen Jungregisseur Valentin Schwarz auf 2022 verschoben werden musste, soll der semiszenische Teil 2 der Tetralogie in Deutung des legendären Aktionskünstlers die Wartezeit verkürzen. Der Farbrausch kam am Donnerstag allerdings nicht bei allen an.
Puls24.at

Der Klang der Farbe
Für Skandale ist „Blutkünstler“ Hermann Nitsch längst nicht mehr zuständig. Das war damals, in den 70er Jahren, als er mit seinem „Orgien-Mysterien-Theater“ für Aufsehen sorgte. Opern hat der Altmeister der Wiener Aktionskunst schon öfter ausgestattet. Nun durfte er in Bayreuth eine Malaktion zu Wagners „Walküre“ gestalten. Musikalisch bot der Abend einen Vorgeschmack auf den kompletten „Ring“, den Pietari Inkinen nächstes Jahr dirigieren wird.
BR-Klassik.de

Im Rausch der Farben
Sehr bunt: Den kompletten „Ring des Nibelungen“ wird es erst im nächsten Jahr geben. In diesem Sommer bieten die Bayreuther Festspiele mit dem multimedialen Projekt „Ring 20.21“ eine Art Vorgeschmack auf das, was sich im Jahr 2022 im Idealfall zu einem harmonischen Ganzen fügen soll. Am Donnerstag konnten die Besucher auf dem Grünen Hügel Fragmente eines mehrfach aufgebrochenen „Rings“ erleben, was am Abend im Festspielhaus in einem Farbspektakel des österreichischen Aktionskünstlers Hermann Nitsch gipfelte.
Kurier.de

Wagner und Nitsch: Die „Walküre“ der Bayreuther Festspiele fährt zweispurig
Augburger Allgemeine

Zwei Zeitungen berichten über die Generalprobe, die von einer Woche für Aufregung und einer Absage geführt hat – und geben das auch offen zu. Beim „Online-Merker“ gilt: Von Generalproben soll tunlichst nicht berichtet werden, es sei denn, diese wurden zum Vollpreis verkauft. Wer aber Sängerleistungen bei Generalproben kritisiert, fliegt bei mir „ungspitzter“ raus. So etwas tut man nicht, Herr Brug.

 Ja – und noch etwas, aber das betrifft nun mich ganz persönlich. Ich bin ein Instinktmensch, rät mir mein Instinkt von etwas ab, mache ich es nicht, selbst wenn sich mein Umfeld auf den Kopf stellt. Was hat das mit der „Walküre“ zu tun? Natürlich nichts! Wer dennoch Paralellen findet, den kann ich nicht daran hindern!

Zu dieser „Willküre“ gibt es übrigens einen bemerkenswerten Forumseintrag bei uns.

Übrigens: Schade um die Farbe. Hunderte Liter gehen da pro Vorstellung drauf. Es entspricht der Nitsch-Praxis, die Schüttbilder handlich zu verkleinern und zu verkaufen. Ich habe sogar eines in meiner Wohnung, kein Schmäh!

Wem gehören nun die beschütteten Vorhänge? Verkauft Katharina Wagner oder Rita Nitsch? Rechtlich ist das eine interessante Frage. Das Material (Vorhänge, Farbe) wurden sicher von den Festspielen eingekauft, Hermann Nitsch brachte die Künstlerische Arbeit ein!
Wenn diese Frage geklärt ist, bitte ich um ein Angebot!

MÜNCHEN: Absagen für heute

Anna Netrebko musste ihre Mitwirkung am heutigen Konzert wegen der erschwerten Reisebedingungen kurzfristig absagen.

Anstelle des erkrankten Bryn Terfel wird Simon Keenlyside singen. Richard Wagner Tannhäuser Lied des Wolfram von Eschenbach aus dem 3. Aufzug: „O du, mein holder Abendstern“ Simon Keenlyside. Musikalische Leitung Asher Fisch

BAYERISCHE STAATSOPER: Marlis Petersen & Wolfgang Ablinger-Sperrhacke werden Bayerische Kammersänger // Ehrenmitglieder Nikolaus Bachler und Kirill Petrenko

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Marlis Petersen, Kirill Petrenko. Foto: Bayerische Staatsoper/ Hösl

Im Rahmen der vorgestrigen Vorstellung von Salome wurden Marlis Petersen und Wolfgang Ablinger-Sperrhacke von Minister Bernd Sibler zu Bayerischen Kammersängern ernannt. Nikolaus Bachler und Kirill Petrenko wurden zu Ehrenmitgliedern des Hauses.
Bereits am 25. Juli wurde Kirill Petrenko nach der Vorstellung von Salome im Nationaltheater zum Ehrendirigent der Musikalischen Akademie des Bayerischen Staatsorchesters ernannt.

In dieser Saison war Marlis Petersen bereits als Feldmarschallin in der Neuinszenierung von Richard Strauss‘ Der Rosenkavalier zu erleben. Ihr Hausdebüt gab sie 2003 in der Zauberflöte als Königin der Nacht. In den darauffolgenden Jahren sang sie Zdenka (Arabella), Sophie (Der Rosenkavalier) oder Adele (Die Fledermaus). 2015 folgte eine der Paraderollen der Sopranistin aus Sindelfingen: Lulu in der Neuinszenierung von Dmitri Tcherniakov unter der Leitung von Kirill Petrenko. Auch die beiden folgenden Rollendebüts erarbeitete Petersen 2019 mit Kirill Petrenko: Marietta/Marie in Die tote Stadt und die Titelpartie von Salome.

Als Mime in Richard Wagners Siegfried gab Wolfgang Ablinger-Sperrhacke 2012 sein Hausdebüt. Seitdem sang er Partien wie den Hauptmann in Wozzeck, die Knusperhexe in Hänsel und Gretel, Monostatos (Die Zauberflöte) oder den Rheingold-Mime. Der Tenor war an mehreren Premieren beteiligt: neben Siegfried waren das Lulu (2015), Die verkaufte Braut (2018), Karl V. (2019) und Salome (2019). Wie Petersen trat Ablinger-Sperrhacke im März 2021 im neuen Rosenkavalier unter der Leitung von Vladimir Jurowski auf und sag den Valzacchi.

Nikolaus Bachler und Kirill Petrenko zu Ehrenmitgliedern der Bayerischen Staatsoper ernannt

Nikolaus Bachler. Foto: Markus Jans

Ebenfalls nach der Vorstellung von Salome wurden Nikolaus Bachler und Kirill Petrenko „für hervorragende Leistungen und herausragende Verdienste“ zu Ehrenmitgliedern des Hauses ernannt. Dazu Staatsminister Bernd Sibler: „Mit dem Weggang von Kirill Perenko und dem baldigen Ausscheiden von Nikolaus Bachler geht eine außergewöhnliche Ära in der Geschichte der Bayerischen Staatsoper zu Ende. Kirill Petrenko hat mit seiner Musik jede Aufführung zu einem Fest der Sinne gemacht.

Nikolaus Bachler war der Pilot eines langjährigen künstlerischen Höhenflugs der Bayerischen Staatsoper, mit dem sie Sphären erreicht hat, in die nur wenige Häuser vordringen. Ich danke Nikolaus Bachler und Kirill Petrenko von Herzen für diesen außerordentlichen Einsatz und freue mich, diese beiden großen Künstler zu Ehrenmitgliedern der Bayerischen Staatsoper zu ernennen.“

HEUTE AUF STAATSOPER.TV: STREAM

 

Österreich:
Spitzentöne: Kultur kommt, wenn niemand mehr zuhört

Was Alexander Van der Bellen zur Eröffnung der Bregenzer Festspiele nicht alles zu bedenken gab! Kultur war kein Thema. Vielleicht ist sie es dafür bei der Wahl zum ORF-General?

Heinz Sichrovsky lauscht der Rede unseres Staatsoperhauptes bei der Eröffnung der Bregenzer Festspiele:

Und was für eine erhellende Eröffnungsrede ihm nicht entwichen ist! „Van der Bellen warnt vor dem Klimawandel“, suchte sich die Bobo-Presse ihre Herzensmaterie heraus. „Van der Bellen kritisiert Umgang mit der Verfassung“, horchte man anderwärts auf. Ganz zuletzt entschuldigte sich der Präsident verlegen für den Bagatellanlass, der ihn an den See geführt hatte: „Eigentlich“ sei er ja da, um die Festspiele zu eröffnen. Was Van der Bellen unerwähnt gelassen hatte, war die katastrophale Situation der Kunstschaffenden und die skandalöse Theatersperre über Monate gegen alle Erkenntnisse der Präventivmedizin, während es das Virus im Baumarkt und in der Liftgondel krachen ließ.

Den Kulturaspekt, freilich ohne Anfechtung zum selbstkritischen Unterton, erörterte dann die Kunststaatssekretärin, als niemand mehr zuhörte (Anm. der Red.: Eine Praktik, die man unbedingt beibehalten sollte). Gar nicht anwesend war der Kunstvizekanzler, der eventuell noch an den Spätfolgen des Kulturschocks beim Opernbesuch zum „Lockdown“-Ende laboriert…
Abschließend kommt H.S. noch auf den ORF und dessen am 10.8. bevorstehende Intendantwahl (für ihn persönlich auch nich so ganz unwichtig) zu schreiben und gibt ziemlich ungeniert eine Wahlempfehlung ab: …Was ich fraglos weiß, ist das Folgende: Der Amtsinhaber Alexander Wrabetz ist ein Kulturmensch, dem ich öfter im Theater und in der Oper begegnet bin als jedem Kunstminister nach Rudolf Scholten. Der ORF hat in den Monaten des politischen Versagens mit den Salzburger Festspielen, der Staatsoper und den Philharmonikern Wegweisendes geleistet: Über den Sender ORF III, ein Derivat der Ära Wrabetz, wurde die Versorgung mit dem Grundnahrungsmittel Kunst aufrecht erhalten. Ich gebe das formlos zu bedenken, ohne mich in die Gebarung multicolorer Freundeskreise, die ausnahmslos nicht die meinen sind, einmengen zu wollen…

https://www.news.at/a/spitzentoene-kultur-niemand-zuhoert-12182878

Giuseppe Giacomini gestorben

 

Italienischer Tenor Giuseppe Giacomini gestorben
https://www.diepresse.com/6014375/italienischer-tenor-giuseppe-giacomini-gestorben

Giuseppe Giacomini, österreichischer Kammersänger, gestorben
Er erhielt 1992 den Kammersängertitel der Wiener Staatsoper
Der Standard.at

INSTAG (K)RAMEREIEN: VERONA – DIE ALAGNAS REISEN MIT DEN VÖGELN

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Die Alagnas haben einen Vogel, das ist damit dokumentiert!

KlassikFestival Schloss Kirchstetten 2021 8ab morgen)

Sicherer Opern- und Konzertgenuss ab 31. Juli im weitläufigen Areal von Schloss Kirchstetten im nördlichen Weinviertel.

Belcanto-Oper in ihrer unmittelbarsten Form und unvergessliche Open Air Konzerterlebnisse – dafür steht das KlassikFestival Schloss Kirchstetten im nördlichen Weinviertel! Für den Sommer 2021 hat Intendant Stephan Gartner ein umfangreiches und musikalisch äußerst vielseitiges Programm zusammengestellt. Für einen sicheren Kulturgenuss wurde eigens ein flexibler Sitzplan mit reichlich Abstand kreiert. Ausnahmsweise gesellt sich heuer auch das „kleinste Opernhaus Österreichs“ zu den Sommerklang-Konzerten in den weitläufigen Ehrenhof und bietet Oper unter Sternen in einem unvergleichlichen Ambiente.

Das „kleinste Opernhaus Österreichs“ wird zur kleinsten Opern-Freiluftbühne

Das Gesamterlebnis der Kirchstetter Opernaufführungen geht weit über die Bühne hinaus. Das gesamte Schloss ist hier Teil der Inszenierung, die nicht erst bei der Ouvertüre beginnt. Maximal 160 Besucher können in Kirchstetten einer Vorstellung beiwohnen. Das bleibt laut Intendant Gartner auch so, wenn die Oper heuer aus Sicherheitsgründen in den Ehrenhof wandert.

Regisseur Richard Panzenböck setzt unter der musikalischen Leitung von Hooman Khalatbari heuer die 1813 uraufgeführte und selten gespielte Nummernoper „Il signor Bruschino“ von Gioachino Rossini in Szene. Belcanto-Fans erwartet dabei ein Stück Rossinischer Lebensfreude, in dem die Liebe ein heiteres Intrigen- und Verwechslungsspiel entfacht, das am Ende doch zum Happy End führt. „Von 29. Juli bis 14. August wird das Stück gezeigt und verspricht Oper in ihrer unmittelbarsten und ursprünglichsten Form, nur in diesem Jahr ausnahmsweise outdoor!“, wie der Intendant betont…

Mehr darüber in unseren „Infos des Tages“

Gelungene Feuertaufe: Glitzernde „Fledermaus“ in Langenlois
Zum 25. Jubiläum gab Christoph Wagner-Trenkwitz seinen Einstand als neuer Intendant und sorgte mit Strauß’ Klassiker für (fast) ungetrübtes Theatervergnügen
Der Standard.at

Filme der Woche

Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart:  30. Juli 2021  
MALMKROG
Rumänien (u.a.)  /  2020
Drehbuch und Regie:  Cristi Puiu

Cristi Puiu ist ein Name für Fachleute. Ein rumänischer Regisseur, bei Festivals vertreten, mit großen Worten angekündigt, mit Preisen überschüttet, von den Kritikern enthusiastisch gefeiert. Nicht unbedingt ein Mann, der Filme für ein Publikum macht, das sich nicht intellektuell verbiegen möchte. Sein jüngstes Werk „Malmkrog“ dauert gestrichene dreieinviertel Stunden und wird als „einer der großen Glücksfälle im neueren Kino“ gefeiert. Ist das gerechtfertigt?

Wenige werden die Vorlage kennen, nach welcher der rumänische Regisseur sein Drehbuch ausgerichtet hat: „Trirasgowora“ von Wladimir Sergejewitsch Solowjow, zu Deutsch Erzählungen vom Antichrist, philosophische Überlegungen  zu Religion, Christentum, zu Gott und der Welt. Diese Texte sind als Gespräche die Grundlage des cineastischen Epos „Malmkrog“

Es beginnt mit einer verschneiten Landschaft, im Hintergrund ein schlossartiges Gebäude (nur noch einmal wird die Außenaufnahme wiederholt, da hört man – man sieht sie nicht – eine Eisenbahn pfauchen). Man befindet sich im Jahre 1900 an einer Außenstelle des Zarenreichs, dem Schloß Malmkrog in Siebenbürgen (das gibt es wirklich, gehörte einst einer ungarischen Magnatenfamilie). Dort treffen sich eine Handvoll Aristokraten und Intellektueller, über die man nichts Genaues erfährt…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Japan schwankt zwischen pandemischer Sorge und sportlichem Stolz: Die Olympischen Spiele laufen seit einer Woche und zeigen ein gespaltenes Land. Sie waren als Triumph über die Pandemie geplant, aber dann mussten wegen des neuen Corona-Notstands die Zuschauer ausgesperrt werden. Nun hebt der Medaillensegen der japanischen Sportler die Stimmung wieder.
Zum Bericht
Zwischenfall beim Andocken an die ISS: Die Triebwerke eines russischen Forschungsmoduls seien «versehentlich und unerwartet» angefeuert worden, so die Nasa. Die Internationale Raumstation sei dabei um 45 Grad aus ihrer regulären Flugbahn verschoben worden. Die Besatzung sei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen, alle Systeme funktionierten normal.
Zum Bericht
Premierminister Draghi presst seine Justizreform durchs Parlament: Prozesse in Italien sollen nicht mehr ewig dauern. Mario Draghi verband deshalb die von der EU geforderten Veränderungen mit der Vertrauensfrage. Jahrzehntelang verschleppt, kam die Reform so innert weniger Monate zustande.
Zum Bericht
Scarlett Johansson verklagt Disney wegen Vertragsbruchs: Die Schauspielerin argumentiert, für ihren neuen Marvel-Film «Black Widow» sei ihr ein exklusiver Start im Kino zugesagt worden. Ihr Verdienst basiere auf den Kinoeinnahmen. Doch der Film wurde gleichzeitig in Kinos und auf der Streamingplattform Disney+ veröffentlicht. Immer mehr Studios schlagen diese Vermarktungsstrategie ein. Früher dauerte es Monate, bis ein Kinofilm auch auf heimischen Bildschirmen zu sehen war.
Zu den neusten Entwicklungen in der Kultur

Tokio/ Olympische Spiele

Historischer Erfolg für San Marino: Erste Olympiamedaille
Mein Heimatbezirk Meidling ist gleichzeitig auch Wohnstätte (mit dem Begriff Heimat gehe ich vorsichtig um) für 94 000 Mitbürger. In San Marino leben 34 000 Menschen. Dennoch darf San Marino bei Olympischen Spielen eine eigene Mannschaft stellen (mit Hymne, Fahne und allem, was dazugehört), Meidling aber nicht. Ich vermute, wir hätten auch keine Hymne, Fahnen gibt es bei uns genug, die wanken aus den Wirtshäusern heraus)!

San Marino gewann gestern eine Olympische Medaille: Bronze für eine Sportlerin beim Tontaubenschießen

Kärntnerin Magdalena Lobnig holt Bronze im olympischen Ruder-Einer
Es ist vollbracht: Magdalena Lobnig wurde für den Ruder-Einer im olympischen Bewerb in Tokio als Medaillenkandidatin gehandelt, sie selbst brachte sich sogar offensiv immer wieder ins Spiel. Um 2.40 MESZ wurde der Traum nun wahr, die Kärnterin konnte sich Edelmetall sichern und strahlt über das ganze Gesicht…

Nach Zitterpartie: Diskuswerfer Weißhaidinger im Olympia-Finale
Im letzten Versuch kam Weißhaidinger auf 64,77 Meter und sichert sich so die Finalteilnahme im Diskus.
https://kurier.at/sport/diskus-weisshaidinger-im-finale/401458375

Wieder eine Medaille für Österreich (beim Diskuswerfer bestehen auch gute Chancen)! Gestern tat mir der Schwimmer Auböck aufrichtig leid. Er war in seinen Schwimm-Langstreckenbewerb  im Finale und wurde dort Siebenter. Man stelle sich vor: Siebentbester der Welt! Dennoch war der Sportler traurig und verdrückte Tränen. Fast hätte ich mitgeheult.

Diese für ihn Enttäuschung war keine für uns, denn es gab Zeiten, in denen wir über österreichische Schwimmer bei Olympischen Titelkämpfen folgende Jubelmeldung gesetzt hätten: „Hurra, großartiger Erfolg der österreichischen Schwimmer! Alle gerettet, keiner ist ertrunken!“

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

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