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30. DEZEMBER 2019 – Montag

30.12.2019 | Tageskommentar

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Das TV-Ereignis der Wiener Philharmoniker feiert 2020 Beethovens Wiegenfest, Andris Nelsons debütiert am Dirigentenpult.

Auszug aus „Wiener Zeitung“: Mangelnde Vorbereitung kann man ihm nicht vorwerfen. Nachdem Andris Nelsons zugesagt hatte, das Wiener Neujahrskonzert zu dirigieren, machte er sich mit der Arbeit seiner illustren Vorgänger vertraut – auch jener, die das Ereignis lange vor seiner Zeit geleitet hatten. Da hatte der bärtige Lette mehr aufzuholen, als man vielleicht denken mag. „Ich sehe zwar alt aus, bin aber noch recht jung“, scherzte der 41-Jährige am Freitag vor Pressevertretern. Er habe sich jedenfalls alle Neujahrskonzert-DVDs angesehen, die er in die Finger bekommen konnte. Hat Nelsons, will ein Journalist wissen, ein Vorbild für sein Debüt am 1. Jänner? Der Pultstar antwortet diplomatisch: „Jeder Dirigent war anders und speziell, jeder hat viel eingebracht.“ Dann hebt er aber doch einen hervor: Carlos Kleiber, der Neujahrsdirigent der Jänner 1989 und 1992, sei schon ein „Supergenie“ gewesen, irgendwie „jenseits dieser Welt“…

Neujahrskonzert: Diesen Walzer der ganzen Welt
Das TV-Ereignis der Wiener Philharmoniker feiert 2020 Beethovens Wiegenfest, Andris Nelsons debütiert am Dirigentenpult.
Wiener Zeitung

Das Programm muss im Beethoven-Gedenkjahr natürlich Beethoven aufweisen, der für die Philharmoniker ganz wichtig ist. Ansonsten werden beim Konzert im Goldenen Saal des Musikvereins unter Andris Nelsons insgesamt neun Neujahrskonzertpremieren erklingen. Bei der Zusammenstellung sei es jedenfalls wichtig gewesen, sowohl Johann Strauß Vater als auch alle drei Söhne vertreten zu wissen, so Froschauer. Und mit Nelsons „nicht alles über Whatsapp zu klären. Bei manchen Entscheidungen musste ich ihm in die Augen schauen, um zu wissen, was er davon hält“…

Programm fürs Neujahrskonzert: Neun Premieren und Beethoven
Die Wiener Philharmoniker präsentierten die Walzer und Polkas für den 1. Jänner
Der Standard

Silvester-Fledermaus mit Stargast Jonas Kaufmann an der Wiener Staatsoper

Die Wiener Staatsoper und der Silvesterpfad 2019


Foto: Wiener Staatsoper

Sehr viele Touristen bevölkern Wien. Meine Wiener Wohnung ist nahe Schönbrunn, wenn ich die Westeinfahrt benutze, gerate ich zwar nicht in einen Stau, aber doch in eine brisante Verkehrssituation. Dabei ist der riesige Parkplatz gegenüber Schönbrunn bereits seit einigen Wochen in Betrieb.
Neben Schönbrunn ist natürlich die Staatsoper ein Fixtermin auf der „Abhakliste“, egal was auf dem Spielplatz steht. Das kann durchaus auch Ballett sein. In unserem Forum beklagt sich „Chenier“ über das Publikum: Ich war gestern beim Corsair in der WSO und habe noch nie ein so schreckliches Publikum, sehr, sehr viele Touristen, dort erlebt. Auch einige Kinder, aber die waren abgesehen von einer Ausnahme nicht das Problem. Ungenierte Gespräche von Erwachsenen in voller Lautstärke während der Vorstellung, angezogen tw. wie bei einer Wanderung im Wienerwald und als absoluter Tiefpunkt eine herausgerissene Handtuchrolle im WC, die dann auf dem Boden lag und den Zugang zu den Waschmuscheln blockierte…
Nun ja, die Leute lassen ihr Geld bei uns – also sollen wir nicht so pingelig sein. „Der Kunde ist König“, wer in der Privatwirtschaft tätig ist/war, weiß ein Lied davon zu singen. Beamte sehen das natürlich anders.
 
Offenbar sichern diese Touristen auch den Markt für Events abseits der ganz großen Häuser
 
„Die Fledermaus“ in der Krypta der Peterskirche
 
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In der Krypta der Wiener Peterskirche finden nicht nur Opernvorstellungen als „Oper am Klavier“ statt, sondern auch Operettenaufführungen, wie „Die Fledermaus“ von Johann Strauß. Damit hat Wien neben der Staatsoper und der Volksoper noch einen dritten Aufführungsort für die Fledermaus zu Silvester.

Dorothee Stanglmayr, die Leiterin der Organisation In höchsten Tönen, die für die Aufführungen in der Krypta verantwortlich zeichnet, sprach in ihrer Einführungsrede von der Idee, die Fledermaus in wienerischer Aussprache zu bringen und dazu das Ensemble Oper@Tee verpflichtete. Ein Vorhaben, das man als gelungen bezeichnen darf…

Die nächsten Vorstellungen der Operette „Die Fledermaus“ finden am 30. und 31. 12. 2019 (jeweils 20 Uhr) sowie am 2. 1. 2020 (19:30 Uhr) statt.

Zum Berichtvon Udo Pacolt

Die Krypta ist im Sommer ein beliebter Zufluchtsort vor der großen Hitze. Die Wintertemperaturen in der kühlen Krypta kenne ich nicht.

Linz/ Brucknerhaus
Ein Hoch auf die höhere Theater-Blödelei
Franzobel schreibt für die konzertante Silvesteraufführung der „Fledermaus“ unter Alexander Joel im Brucknerhaus die neuen, zeitbezogenen Texte für die Auftritte des Frosch. Wolfgang Böck wird die Paraderolle spielen.
https://www.diepresse.com/5744961/ein-hoch-auf-die-hohere-theater-blodelei

Für Linz schreibt also der Oberösterreicher Franzobel den Frosch-Text. Ich kann mir ungefähr ausmalen, wie das wird.

Opern-Shootingstar Asmik Grigorian: „Bin eine Prinzessin der Gefühle“

Von meiner Mutter habe ich Disziplin geerbt und das Wissen, dass ich meinen Intuitionen trauen kann. Mein Vater hat mir etwas anderes mitgegeben, und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich Sängerin geworden bin. Er war ein hervorragender Opernsänger, aber er wusste auch, wie man das Leben genießt. Er sagte: „Du musst auf der Bühne gut sein, Asmik, aber das Wichtigste sind Familie, Freunde, das Leben, die Sonne.“ Wenn er mir nicht gezeigt hätte, wie man ein richtig guter Sänger ist und gleichzeitig das Leben genießt, dann hätte ich diesen Beruf nicht gewählt…

Der Standard

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Gegam Grigorian

Gegam Grigorian habe ich persönlich gekannt, er war kein Kind von Traurigkeit. Wahrscheinlich hatte er das beste Tenormaterial seiner Zeit (trotz der „Giganten“, aber ich will nicht übertreiben, Big P. nehme ich da aus)), aber er ging verschwenderisch damit um – und hat auch „gelebt“.  Es ist doch kein Leben, wenn es ausschließlich dem Gesang gewidmet ist!

Klagenfurt: Russisches Gefühlschaos am Stadttheater
https://kaernten.orf.at/stories/3026919/

Aachen: Vergnüglich-hintergründige Familienoper – Uraufführung von Anno Schreiers „Der Zauberer von Oz“ am Theater Aachen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Neujahrskonzerte in Niederösterreich und Wien

Meine Oma ist ne alte Umweltsau… Satire, Belehrung, Indoktrination oder Hetze im WDR ?!?


Peter Bilsing

Kommentar von Peter Bilsing in www.deropernfreund.de

Zeljo Davutovic heißt der Chorleiter des WDR- Kinderchores Dortmund, der seine Schüler zu einer politischen Hasstirade gegen ältere Mitmenschen unter dem Deckmantel der Satire instrumentalisierte. Wie ernst es tatsächlich gemeint war, kann jeder dem Statement Davutovics auf der Seite des Chores entnehmen…

Den Kommentar können Sie unseren Infos des Tages entnehmen?

Ich brauche keine „Schwarze Liste“, ich merke sofort, wenn mich jemand missionieren will – und zappe gleich weiter.

Dass die Zerstörung der Familien den staatlichen Umgang mit Jugendlichen leichter macht, wissen die Politmissionare schon sehr, sehr lange. So dumm wie der WDR hat sich allerdings so bald niemand angestellt.

Aber diese Aussage in der „Presse“ ist auch „nicht ohne“:

Die Jugend verliert die Geduld
Die Schüler streiken für das Klima, doch Fridays for Future war erst der Anfang. Die Jungen sehen sich im demokratischen Prozess nämlich ausgebootet: Es gibt einfach zu viele wahlberechtigte Alte.
https://www.diepresse.com/5744326/die-jugend-verliert-die-geduld

Wie lösen wir nun dieses Problem? Das Gesundheitswesen radikal zurückfahren? Das hätte auch finanzielle Vorteile, es bliebe mehr Geld für den Klimaschutz.. Die Alten umbringen erregt wohl zuviel Aufsehen! Vorschlag für eine Gesetzesnovelle: Ab 60 darf man bei Rot über die Kreuzung gehen, ab 65 muss man! Scherz beiseite: Älteren Menschen so ab Siebzig sollte man das Wahlrecht entziehen! Über wessen Zukunft stimmen die eigentlich ab?

Unfassbar was da von sich gegeben wird!

Wenn man schon gar kein Gesprächsthema mehr fand, hat man früher über das Wetter geredet. Selbst das ist heute mit Gefahren verbunden. So lese ich zwei völlig unterschiedliche Prognosen für die nächsten Tage. Eine besagt, dass es viel zu warm für die Zeit des Jahreswechsels sein wir. Die zweite Prognose verheißt arktische Kälte. Ist es nun politisch unkorrekt, wenn ich an die Kälte glaube? Dabei käme mir die Kälte ungelegen, meine Autobatterie ist sechs Jahre alt. Da der Kübel meist in der Garage steht, habe ich dort keine Startprobleme. Ob die Batterie in der Silvesternacht in Mauerbach, wo die Garage von anderen Familienmitgliedern benützt wird, aber minus 15 Grad übersteht, die uns „Hoch Wiltrud“ androht, bezweifle ich stark. Also bleibe ich politisch korrekt und glaube an die hohen Temperaturen.

Minus 15 Grad: „Wiltrud“ bringt arktische Kälte
Arktischer Frost und sonnige Tage: Mitteleuropa gerät zum Jahresende unter den Einfluss von Hoch „Wiltrud“.
https://www.msn.com/de-at/nachrichten/inland/minus-15-grad-wiltrud-bringt

Nostradamus: Das kommt 2020 auf uns zu
Die Weissagungen des im 16. Jahrhundert in Frankreich lebenden Nostradamus sind legendär. Seine prophetischen Gedichte, die aus Gruppen von je 100 zusammengefassten Vierzeilern bestehen, machten ihn bereits zu seinen Lebzeiten berühmt. Mit diesen Versen soll Nostradamus zahlreiche Ereignisse, die weit in der Zukunft lagen, vorhergesagt haben. So soll der Astrologe unter anderem Napoleon, Hitler und sogar den 11. September prophezeit haben.
https://www.oe24.at/welt/Nostradamus-Das-kommt-2020-auf-uns-zu/410433882

Da sind eige „No na – Prophezeiungen“ dabei. Die wahrscheinlichste zu benennen verbietet mir die Pietät.

Fußball: Für Dortmund ist Erling Haaland ein Schnäppchen
Das 19-jährige Stürmer-Juwel verlässt mit sofortiger Wirkung Salzburg und wechselt um 20 Millionen Euro.
Oberösterreichische Nachrichten

Ich wünsche dem jungen Mann alles Gute. Ob er tatsächlich der erhoffte Karriere macht oder zur Sternschnuppe wird, zeigt uns die Zukunft. Vereinswechsel haben sich auch schon negativ ausgewirkt.

Aber vom Geld her ist der Wechsel natürlich eine Selbstverständlichkeit. In Salzburg leiden die Kicker auch nicht Hunger, aber der Dortmund-Vertrag ist besser dotiert!

Einen schönen Tag wünscht

A.C.

 

 

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