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30. APRIL 2021 – Freitag

30.04.2021 | Tageskommentar

„Faust“ in der Castorf-Deutung als Livestream-Premiere an der Wiener Staatsoper. Nicole Car und Juan Diego Florez. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Renate Wagner schreibt in ihrer Premierenkritik: Mit Bogdan Roscic ist, der Beweis wurde längst erbracht, endgültig das modische Regietheater in die Wiener Oper eingezogen, die „bezugslose Inszenierung“, die den Beifall aller findet, die sich panisch davor fürchten, als „gestrig“ abgetan zu werden. Als ob Frank Castorf je etwas Neues zu bieten hätte – und nicht immer wieder dasselbe, das er mantra-artig wiederholt. Ob in einem ewig unverzeihlichen, verschaukelten Bayreuther „Ring“, ob in Gounods „Faust“, den die Wiener Staatsoper aus Stuttgart eingekauft hat, wo die Inszenierung 2016 heraus kam.

Man kann es „anreichern“ nennen, was Castorf vollbringt, Plunder, Trash ist seine szenische Weltanschauung Großstadtdschungel mit Video, permanentes Chaos, mutwilliger Wirbel, der entsetzlich pubertär wirkt. Seine grundsätzliche Haltung besagt, alles in die in die Schäbigkeit hinunter zu interpretieren…

...Castorf inszeniert für Leute, die sich nichts aus Oper machen, aber so sehr gewohnt sind, wahllos von Eindrücken überschüttet zu werden, dass sie diese gar nicht hinterfragen und als ihr übliches Entertainment hinnehmen. Und das ist dann Zeitgeist und „zeitgemäß“. Wie sagte doch Goethe? „Was ihr den Geist der Zeiten heißt, Das ist im Grund der Herren eigner Geist, In dem die Zeiten sich bespiegeln…“

Und wer zu all dem den Kopf schüttelt, wird in die Dinosaurier-Regionen verwiesen: Pfui, weg mit Euch altmodischem Gesindel! Und die Selbstzufriedenen finden sicher noch Zeit, während dieser „Faust“-Aufführung ein bisschen am Smartphone zu chatten, „Bin gerade in der Oper, ist ganz lustig…“.

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Juan Diego Florez, Adam Palka. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Heinrich Schramm-Schiessl kann sich mit Castorf auch nicht anfreunden. Lassen wir ihn über den musikalischen Teil zu Wort kommen: Zufriedener konnte man mit dem musikalischen Teil des Abends sein. Juan Diego Florez ist im Zuge seiner Facherweiterung bei der französischen Oper wesentlich besser aufgehoben. Diese Werke kommen seiner Stimme viel mehr entgegen. Sein Faust war stimmlich von Beginn an ausgezeichnet, die Spitzentöne kamen alle sicher und auch sonst sang er wunderschöne Phrasen und zeigte grosse Präsenz. Ein guter Schauspieler wird er zwar nicht mehr werden, aber seine Rollengestaltung war zufriedenstellend. Nicole Car hat für die Margarethe fast schon eine zu dramatische Stimme, der vor allen Dingen in der Gartenszene, die hier natürlich nicht in einem Garten spielt, etwas die jugendliche Leichtigkeit fehlte. Dafür konnte sie dann in den dramatischen Momenten des vierten und fünften Aktes, speziell in der Kirchen- und der Schlusszene auftrumpfen. Die Höhen kamen sicher und waren nur manchmal etwas scharf. Adam Palka, mit der Inszenierung quasi aus Stuttgart mitgekommen, sang den Mephisto durchaus eindrucksvoll, auch wenn ihm leider die notwenige schwarze Dämonie fehlte. An frühere Interpreten dieser Rolle durfte man allerdings nicht denken. Etienne Dupuis liess als Valentin einen schönen Bariton hören, sang ein schönes Gebet und war durchaus eindrucksvoll in der Todesszene. Kate Lindsey sang eine(n) gute(n) Siebel und war darstellerisch bemüht. Monica Bohinec (Marthe) und Martin Häßler (Wagner) waren zufriedenstellend. Ausgezeichnet der von Thomas Lang einstudierte Chor

P.S.: In einer Fernsehserie spielte einmal eine Szene in der Oper und am Ende gibt es ein massives Buhkonzert für den Regisseur. Bei der Garderobe sieht man dann ein junges Paar, das von der Regie begeistert war und sagte. „Weisst Du, was mich eigentlich wirklich gestört hat war die Musik“. An diese Szene musste ich gestern öfter denken.

Zum Premierenbericht von Heinrich Schramm-Schiessl

Weil ich nicht ungerecht sein will, veröffentliche ich auch die erste Nachtkritik eines Auserkorenen (mit Zutrittsberechtigung zur kargen Berichterstatterrunde):

Nachtkritik Wiener Staatsoper“Faust“: Letzte Lockdown-Premiere brachte einen Musiktheater-Triumph
Es war – so Corona es zulässt – die letzte der Geisterpremieren ohne Publikum in der Wiener Staatsoper, und zugleich der vorläufige Höhepunkt der Saison. Ausgerechnet Charles Gounods gern geschmähter „Faust“ wurde dank eines Weltklasse-Ensembles und einer eigenwilligen wie starken szenischen Umsetzung von Frank Castorf zum Musiktheaterereignis.
http://www.kleinezeitung.at/kultur/festspiele/5973305/Nachtkritik-Wiener-Staatsoper_Letzte-LockdownPremiere-brachte

Manchmal frage ich mich, wie lange die Herrschaften das durchhalten. Ich meine, das sind doch auch untereinander Konkurrenten. Ich halte an meinen „Dinosauriern“ (Zitat Dr. Wagner) fest, erstens weil es mutiger ist, statt Geschleime eine eigene Meinung zu vertreten (dazu gehört allerdings auch der hierfür passende Chefredakteur) und zweitens, weil ich in einer unbeeinflussten Berichterstattung eine große Chance für das Medium erkenne. Wirkliche Unabhängigkeit muss man sich auch leisten können und wollen!

Übrigens, zumindest ein Ehepaar stand gestern auf der Bühne. Nicole Car ist mit ihrem Bühnenbruder Valentin (Etienne Dupuis) im echten Leben verheiratet, beide leben mit ihrem gemeinsamen Sohn in Paris!

Wen hat „Die Presse“ ( für die „Faust“-Premiere als Berichterstatter besetzt?  Meine Hoffnung Walter Weidringer , den ich in seiner Merker-Zeit aus aufrichtigen Rezensenten kennenlerner durfte? Auch er hat sich bisher elegant durchmanövriert. Trotzdem bleibt er ein Risiko – weil er berichtet, was er sieht und empfindet!

Walter Gürtelschmied durfte bislang noch nicht in die Runde der Auserkorenen. Er gilt in der Branche als sehr schwer auszurechnen.  Also vorerst ab nach Prag:

Gschnas für Don Giovanni in Prag
Das Ständetheater spielt nicht mehr wie bisher die Prager Fassung von Mozarts Oper. Ein derber Missgriff, garniert mit plattem Amüsiertheater.
https://www.diepresse.com/5970961/gschnas-fur-don-giovanni-in-prag

Wiener Festwochen heuer in zwei Etappen, Eröffnung ohne Publikum
In mehreren Etappen gibt es Tanz, Oper und Theater, im Mai nur virtuell, bis November dann auch real mit Tests. Ticketverkauf ab 14. Mai.
Kurier.at

Festwochen-Intendant Christoph Slagmuylder: Ausnahmezustand garantiert
Ein Gespräch über die Zukunft internationaler Kunstfestivals und wie Planung in der Krise funktioniert.
Wiener Zeitung

Das gesamte Programm der Wiener Festwochen 2021 finden Sie jetzt online auf www.festwochen.at. Das Festival startet ab Mai mit dem traditionellen Eröffnungskonzert am Rathausplatz – live übertragen auf ORF 2 und 3sat – sowie zwei Ausstellungsprojekten. Im Frühsommer, von Anfang Juni bis Mitte Juli, entfaltet sich das Programm mit zahlreichen neuen Werken von altbekannten, sowie für Wien neu entdeckten Künstler*innen. Nach einer kurzen Unterbrechung tritt das Festival im Spätsommer, von Ende August bis Ende September, ein weiteres Mal in Erscheinung. 

Der Kartenverkauf für die Produktionen, die im Juni und Juli stattfinden, startet am 14. Mai, 10 Uhr. Tickets sind erhältlich auf www.festwochen.at, in der Festwochen Tageskasse im MuseumsQuartier und telefonisch mit Kreditkarte.

Zubin Mehta ist 85: Indischer Stardirigent will von Pension nichts wissen

Zubin Mehta. Foto: Wikipedia

Kleine Zeitung

Zubin Mehta zum 85er: Immer Courage bewiesen
Kann ein Dirigent Autorität ausstrahlen – und gleichzeitig liebenswürdig sein? Seit Jahrzehnten macht es Zubin Mehta vor. Bereits mit 16 Jahren hat Mehta das Bombay Symphony Orchestra dirigiert. Und als einer der Jüngsten, die je am Pult von Weltklasse-Orchestern standen, gab Mehta zwischen seinem 24. und 30. Lebensjahr Debüts bei Institutionen, nach denen sich andere in diesem Alter die Finger lecken würden: von Montreal bis Mailand. Am 29. April feiert der Weltstar seinen 85. Geburtstag.
BR-Klassik.de

Zubin Mehta: „Musik ist für mich Liebe“
Eigentlich wollte Zubin Mehta seinen 85. Geburtstag mit einem großen Konzert in Berlin feiern.
Münchner Abendzeitung

Bregenzer Festspiele hoffen auf Normalität
170.000 von 225.000 Karten sind gebucht – großteils abgesagtes Programm aus dem Vorjahr.
Wiener Zeitung

Gmunden/OÖ: Mit Franz Welser-Möst auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2024
Einer Idee Franz Welser-Mösts folgend, starten wir bereits 2021 ein Projekt, das in der gesamten Region lustvolles Musizieren zu neuem Leben erwecken soll. Das Projekt „Hausmusik Roas“ soll die reichhaltige und wertvolle Musiklandschaft des Salzkammerguts ins Zentrum stellen und dabei den Bogen zu klassischer Musik spannen.
https://www.salzkammergut.at/oesterreich-veranstaltung/detail/430223211/hausmusik

München
Gärtnerplatztheater: Auf Landpartie mit Franz Schubert Schuberts Reise nach Atzenbrugg
Stream live aus dem Gärtnerplatztheater am Freitag, 30. April, 19.30 Uhr, unter gaertnerplatztheater.de
Sueddeutsche Zeitung

Atzenbrugg – das kommt mir doch bekannt vor. Richtig, dort trieb ich einmal mein Unwesen als Fußballer des SC. Mauerbach – was ich besser bleiben lassen hätte sollen. Atzenbrugg gehört noch zum Bezirk Tulln, ist von Wien-Mitte etwa 59 km (53 Autominuten) entfernt.  Dort wohnen heute knapp mehr als 3000 Menschen, dagegen ist Mauerbach zwar keine Welt- aber immerhin eine Stadt. Zu Schuberts Zeiten war der Weg dorthin sicher eine kleine Weltreise und hat sich für ihn offensichtlich nicht wirklich ausgezahlt. Für mich auch nicht, da habe ich mit Schubert eine Gemeinsamkeit!

Das Münchner  Gärtnerplatztheater streamt heute die Premiere der Doderer-Oper. Empfehlung!

Gerade heute gibt es jede Menge interessanter Streams, aber viele davon kann man sich ja später aus der jeweiligen Mediathek holen. Wir werden verwöhnt und sollten das auch würdigen.

OPER GRAZ: „Wünsch‘ dir was!“ am Freitag im Livestream

 

Noch müssen die Türen der Oper Graz geschlossen bleiben, doch wenn das Publikum nicht in die Oper Graz kommen kann, kommt die Oper eben zum Publikum. Um in der Zeit bis zur Wiedereröffnung Musik in die Wohnzimmer bringen zu können, bieten die Grazer Philharmoniker unter der Leitung des Chefdirigenten Roland Kluttig gemeinsam mit dem Chor und dem Ensemble der Oper Graz ein kostenloses „Wunschkonzert“ im Livestream.
Eine Woche lang durfte das Publikum aus zahlreichen Arien, Ouverturen, Duetten, Ensembles, Chorstücken und instrumentalen Werken seine Lieblingsstücke wählen. Welche Titel die Wahl letztlich für sich entscheiden konnten, wird am 30. April um 19.30 Uhr via Livestream auf oper-graz.com präsentiert.
Freuen Sie sich auf den Chor der Oper Graz und die Solistinnen und Solisten Anna Brull, Neven Crnić, Sieglinde Feldhofer, Mareike Jankowski, Daeho Kim, Mario Lerchenberger, Tetiana Miyus, Dariusz Perczak, Pavel Petrov und Wilfried Zelinka.

Überraschend bleibt es bis zum Schluss: Über die Zugabe entscheidet das Publikum!
Wird es ABBAs „Thank You For The Music“ oder doch „You’ll Never Walk Alone“ aus dem Musical „Carousel“?

Abgestimmt werden kann ab sofort per E-Mail an presse@oper-graz.com und im Livestream am 30. April.

Stream-Entwicklung

Als ehemaliger Gewerbetreibender, der auf den Kassenreport zu achten hatte,  mache ich mir aber auch Sorgen ob dieser Entwicklung. Die Bezahlstreams kommen ganz sicher, werden auch finanziell günstiger als ein Theaterbesuch sein. Auch das Bier aus dem eigenen Kühlschrank ist preisgünstiger und sie müssen nicht einmal auf eine Pause warten. Das Gemeinschaftserlebnis im Theater müssen Sie sich halt dazudenken.

ORF-III-Reihe „Wir spielen für Österreich“ präsentiert Premiere von „Der böse Geist Lumpazivagabundus“ aus dem Landestheater Linz

 Am 30. April um 22.35 Uhr in ORF III

Bayerische Staatsoper gründet eigenes Label BSOrec
https://www.nmz.de/kiz/nachrichten/bayerische-staatsoper-gruendet-eigenes-label-bsorec

Bayerische Staatsoper gründet eigenes Label
https://www.musik-heute.de/22303/bayerische-staatsoper-gruendet-eigenes-label/

Mailand
Maximal 500 Zuschauer: Mailänder Scala öffnet am 10. Mai

Mit einem Orchesterkonzert auf Abstand will Italiens berühmtestes Opernhaus wieder den Betrieb aufnehmen. Nur die Logen und die Galerie werden geöffnet sein, die Musiker nehmen das gesamte Parkett ein. Und Oper gibt´s weiterhin nur als Live-Stream.

Noch sind sie an der Mailänder Scala mit einer Plattenaufnahme beschäftigt: Star-Sopranistin Anna Netrebko nimmt für die „Deutsche Grammophon“ gerade deutsche und italienische Arien auf, begleitet von Dirigent Riccardo Chailly. Doch schon am 10. Mai sollen erstmals wieder Zuschauer ins Haus gelassen werden, so eine Pressemitteilung der Scala.

Demnach wird das gesamte Parkett zur Stellfläche für das Orchester, so dass die Musiker gebührenden Abstand zueinander halten können. Das Publikum wird in den Logen und in der Galerie Platz nehmen dürfen, maximal 500 der sonst möglichen 2.030 Karten werden verkauft. Auf dem Programm des Eröffnungskonzerts steht das Chorstück „Patria Oppressa“ aus Giuseppe Verdis Oper „Macbeth“, ein großer Klagegesang über die Nöte des Volkes in düsteren Zeiten. Aber auch das Vorspiel aus Richard Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ und dessen „Tannhäuser“-Ouvertüre erwarten die „Debütanten“.

BR-Klassik.de

Spielbetrieb des Landestheaters Detmold bleibt bis 20. Mai 2021 eingestellt
Theaterkasse bis auf Weiteres geschlossen
Das Landestheater Detmold wird seinen Spielbetrieb bis einschließlich 20. Mai 2021 an allen Spielstätten und an allen Gastspielorten weiterhin einstellen. Die Theaterkasse bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

WIEN / Albertina / Propter Homines Säle: STADT UND LAND – ZWISCHEN TRAUM UND REALITÄT
Von Anfang Mai 2021 bis 22. August 2021

Egon Schiele: Alte Häuser in Krumau. Foto: Albertina

Stadt und Land –
ein weites Land

Das schnelle Foto von heute bedeutet im allgemeinen nichts weiter. Wer ein Bild zeichnet, aquarelliert, malt, sagt hingegen unendlich viel aus – über sich selbst als Künstler, über die Zeit, in der er lebt, über die Weltanschauung, die er vertritt (oder der er entgegen tritt). Mit den Genres von „Stadt und Land“, also Stadtansichten und Landschaftsbildern, die die Albertina unter dem Titel „Traum und Realität“ zusammen stellt, überspannt die Ausstellung ein halbes Jahrtausend. Und ist damit vor allem auch die Geschichte einer Entwicklung.

Alfred Kubin: Schlachthausruine. Foto: Albertina

Zum Ausstellungsbericht von Heiner Wesemann

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Viele Tote bei Massenpanik auf einem Fest in Nord-Israel: Tausende Ultraorthodoxe hatten in Meron den jüdischen Feiertag Lag Ba’Omer begangen. Dabei sollen mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen sein, rund 100 wurden verletzt.
Zum Bericht
Russische Spione sollen auch in Bulgarien Waffendepots zerstört haben: Die Affäre um Sabotageaktionen russischer Geheimdienstmitarbeiter hat nach Tschechien auch Bulgarien erreicht. Die dortige Generalstaatsanwaltschaft hat gegen sechs russische Staatsbürger Ermittlungen wegen Verstrickungen in eine Reihe von Unfällen in der bulgarischen Rüstungsindustrie aufgenommen.
Zum Bericht
Iran begrüsst Versöhnungssignale aus Saudiarabien: Das sunnitische Saudiarabien betrachtet den schiitischen Iran als Erzfeind. Nachdem Saudiarabiens Kronprinz diese Woche versöhnliche Töne angeschlagen hatte, zieht der Iran nach. Die beiden Staaten tragen derzeit Stellvertreterkriege unter anderem in Jemen und in Syrien aus.
Zum Bericht
Libyens Einheitsregierung erweist sich als Etikettenschwindel: Die von den Konfliktparteien gebildete «Regierung der nationalen Einheit» hat die Zerrissenheit des Landes nicht beenden können. Denn das eigentliche Sagen im Land haben immer noch bewaffnete Warlords wie General Khalifa Haftar, der den Osten des Landes kontrolliert.
Zum Bericht
Dubai plant ein gigantisches Oktoberfest: Von Oktober bis März soll in dem schwerreichen Emirat das «grösste Volksfest der Welt» stattfinden. Mit der dann längsten Biertheke, dem grössten Maibaum und dem grössten Bierglas sollen Rekorde geknackt werden. Die Veranstalter rechnen mit vier Millionen Gästen pro Monat.
Zum Bericht

Eine gigantische Geschäftsidee! Ich dachte immer, in diesen Breiten herrscht Alkoholverbot!

In meinem Verein spielte einmal ein junger Kicker aus diesen Breiten. Meist begleitete ihn sein Vater zu den Fußballspielen. Als er einmal nicht dabei war, wollte ich wissen, ob denn der Vater krank sei. Darauf der Jüngling: Wissen Sie, mein Vater säuft heimlich – dafür aber unheimlich„.

Österreicher geben für den Muttertag im Schnitt 46 Euro aus
Der Muttertag, der heuer auf den 9. Mai fällt, ist schon immer ein wichtiger Umsatzbringer für den Handel gewesen, in Krisenzeiten umso mehr. Laut einer von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Auftrag gegebenen Umfrage wollen die Österreicherinnen und Österreicher im Schnitt 46 Euro für Geschenke ausgeben, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Am häufigsten werden dabei Blumen, Süßigkeiten und Parfums ausgewählt.
Salzburger Nachrichten

„Austria for Life“: Keszler organisiert Charity für in Not geratene Menschen
Der ehemalige Life-Ball-Organisator Gery Keszler macht sich nun auch für in der Coronakrise in Not geratene Menschen stark. Sein Verein „Life+“ hat die Initiative „Austria for Life“ ins Leben gerufen.
Vienna.at

Und wieder die gleiche Masche. Ich halte mich mit einem Kommentar zurück, ansonsten wäre ich nämlich klagsgefährdet!

Österreich
TV-Moderatorin entlassen: Klage beim Arbeitsgericht
Der von der Moderatorin Raphaela Scharf erhobene Vorwurf der sexuellen Belästigung wird im Rahmen des Verfahrens geprüft.
https://www.diepresse.com/5972498/tv-moderatorin-entlassen-klage-beim-arbeitsgericht

Ex-Boss Fellner vor Gericht
Prozess um Moderatorin und sexuelle Belästigung
https://www.krone.at/2401255

Wolfgang Fellner, das ist der Dicke mit dem Dauergrinsen. Er hat in dieser Zeit leicht lachen, weil seine Mediengruppe bei der Pandemie durch Subventionitis  (das ist eigentlich auch eine Krankheit, die wir alle finanzieren müssen) nicht schlecht aussteigt. Auch hier wird es heikel. Also besser schweigen!

Haben Sie einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

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