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3. SEPTEMBER 2021 – Freitag

03.09.2021 | Tageskommentar

HEUTE „TOSCA“ ALS SAISONSTART  IN WIEN – mit Carmen Giannattasio

Die Wiener Staatsoper eröffnet heute die Saison 2021/22 mit Puccini’s Tosca. In der Titelrolle die italienische Sopranistin Carmen Giannattasio, die man auch schon als „Madonna der Oper“ bezeichnet hat. Denn genauso wie die Pop-Ikone verändert auch die modebewusste, glamouröse Italienerin gerne immer wieder mal ihre optische Erscheinung. Sie freut sich besonders auf ihre Rückkehr an die WSO, was sie vor der Staatsoper stehend und mit Tosca-Libretto im Arm auf einem Foto ihres Instagram-Accounts demonstriert.

Giannattasio steht als Tosca-Interpretin hoch im Kurs. Erst im vergangenen Monat stand sie  – mit Startenor Joseph Calleja als Cavaradossi – für eine neue CD-Gesamtaufnahme der Puccini-Oper im Studio.

https://www.instagram.com/p/CTPiFwalIXU/

„Lukas Link“

WIENER STAATSOPER: HEUTE UMBESETZUNG IN  „TOSCA“

Besetzungsänderung in „Tosca“ an der Wiener Staatsoper

In der heutigen, 3. September 2021, Vorstellung von „Tosca“ übernimmt Ludovic Tézier dankenswerterweise kurzfristig die Partie des Scarpia für den erkrankten Erwin Schrott. Ludovic Tézier wird die Rolle erstmals am Haus verkörpern und steht dann ab 5. September als Giorgio Germont in „La traviata“ wieder auf der Staatsopernbühne.

DIE WIENER STAATSOPER: AUFTAKT ZUR SPIELZEIT 2021/22
 
Foto: Peter Mayr
Während junge Künstlerinnen und Künstler des Hauses noch bis 8. September 2021 am Tourbus des Donauinselfestes in ganz Wien zu erleben sind (Details hier), laufen im Haus am Ring die Proben für den Start in die neue Spielzeit 2021/22. Hiermit möchten wir Ihnen einen Überblick über den ersten Monat dieser Saison geben.

Den Auftakt zur Spielzeit macht am Freitag, 3. September 2021, ein Klassiker des Wiener Repertoires: Puccinis Tosca in der Inszenierung von Margarethe Wallmann, dirigiert von Axel Kober. Erstmals verkörpert Carmen Giannattasio die Titelpartie an der Wiener Staatsoper, an ihrer Seite sind Fabio Sartori als Cavaradossi und Ludovic Tezier an Stelle von Erwin Schrott als Baron Scarpia zu erleben.

Reprisen am 6., 9., 11. September, weitere Details hier.

Wir werden auf die weiteren Vorstellungen hinweisen. Samstag steht FALSTAFF auf dem Programm, es gibt noch Karten (!)

Wien
Jelinek, Operette und Shakespeare 2.0: Womit die Theatersaison startet
Diese Woche startet die Theatersaison in Wiens großen Häusern wieder, die Bundesländer lassen sich noch etwas Zeit
Der Standard.at

ZUM TOD VON MIKIS THEODORAKIS !

Cover zur aktuellsten Biografiebei kurz & bündig verlag

Mikis Theodorakis ist tot. Wir, seine Freunde, wussten seit Wochen, das es zu Ende geht, sind aber trotzdem überrascht. Mikis, wie er von allen nur beim Vornamen genannt wird, ordnete seinen Nachlass. Er erkundigte sich über laufende künstlerische Projekte seines langjährigen Freundes, Begleiters, Übersetzers und Managers Asteris Kutulas und gab diesem Vollmachten. Bis zuletzt kommunizierte er mit wachem, lebhaftem und kreativem Geist im schwer kranken Körper. „Komm jetzt und nicht erst Mitte September, denn dann bin ich vielleicht nicht mehr da“, das hatte er Kutulas vor Kurzem mitgeteilt und ihn so von Berlin nach Athen geholt…

Weiterlesen in unseren „Infos des Tages“

Griechenland
Komponist Mikis Theodorakis ist tot. Widerstandskämpfer und „Stimme des Volkes“
Für viele Griechen ist der 1925 geborene Theodorakis bis heute die „Stimme des Volkes“. Er war während des Zweiten Weltkriegs Widerstandskämpfer und kämpfte im anschließenden Bürgerkrieg (1946 bis 1949) mit den Linken, weshalb er später in einem Lager interniert und schwer gefoltert wurde. Auch gegen die Militärdiktatur ging er in den Widerstand und wurde festgenommen und gefoltert. Anschließend durfte er auf internationalen Druck hin ausreisen und lebte bis 1974 in Paris im Exil.
https://orf.at/stories/3227075/

Bildband über Mikis Theodorakis
„Wir müssen keine Angst haben“
Komponist, Widerständler, Politiker: Zum 85. Geburtstag von Mikis Theodorakis gibt ein Fotoband Einblicke in das bewegte Leben der griechischen Symbolfigur.
Sueddeutsche Zeitung

Nachruf
Musiker und Volksheld: Mikis Theodorakis ist tot
https://www.dw.com/de/mikis-theodorakis-gestorben/a-59058243

Mikis Theodorakis ist tot: Der Lead-Sänger Griechenlands
Frankfurter Allgemeine

Mikis Theodorakis mit 96 Jahren gestorben
Wiener Zeitung

Salzburg
Salzburger Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler tritt ab. Die Ermöglicherin
BR-Klassik.de

Interview Helga Rabl-Stadler
Ende einer Ära bei den Salzburger Festspielen
Ein Video
BR-Klassik.de

Markus Hinterhäuser: „Haben eine Verpflichtung zur Menschlichkeit“
Der Chef der Salzburger Festspiele über den Ziegenbock in „Don Giovanni“, herausragende Produktionen und den Appell von Luigi Nono
Kurier.at

Nikolaus Bachler im Gespräch: Oper und Regie – Feinde oder Freunde?
Nikolaus Bachler ist der neue Intendant der Osterfestspiele Salzburg. Soeben hat er seine Leitung der Bayerischen Staatsoper beendet und sein Buch „Sprachen des Musiktheaters“ über Opernregisseure herausgebracht. SN-Kulturressort-Leiterin Hedwig Kainberger spricht mit ihm über seine Erfahrungen und Pläne.

Braucht Salzburg neben den großen Sommerfestspielen auch eigenständige Osterfestspiele? Zwei Institutionen für eine Art Festspiel? Er sei in der Kunst immer gegen Konzerne, erwidert Nikolaus Bachler im Kulturgespräch der SN-Reihe „Live & Direkt“, die am Donnerstagabend gesendet worden ist. „Die Kunst lebt von der individuellen Idee und der individuellen Fantasie.“ Daher sei es viel lebendiger, wenn in einer Stadt „unterschiedliche Kräfte unterschiedlich arbeiten“. In diesem Sinne sei es gut, „wenn jeder für sich steht“ – also Salzburger Festspiele im Sommer und zu Pfingsten sowie Osterfestspiele. So wie er nie der Forderung zugestimmt habe, man sollte Wiener Staatsoper und Theater an der Wien zusammenlegen, so würden auch Salzburger Festspiele und Osterfestspiele weiterhin zeigen, „wie man das sehr vernünftig und ökonomisch machen kann“…
Salzburger Nachrichten

15 Jahre Mozarthaus Vienna
Open House anlässlich des Jubiläums am 11. und 12. September 2021
OTS.Presseaussendung

HEUTE AUF DER DONAUBÜHNE IN TULLN

Günther Groissböck hat seinen Auftritt für den 03.09.2021 auf der Donaubühne in Tulln abgesagt, an seiner Stelle singt Thomas Weinhappel. Auch der Dirigent wurde umbesetzt. Es dirigiert Michael Güttler

SALZBURGER LANDESTHEATER: PREMIERE „ARIADNE AUF NAXOS“

Oper oder Commedia dell’arte? In „Ariadne auf Naxos“, einem Spiel der „Bühne auf der Bühne“, prallen zwei Welten aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: die heroische Oper und das komödiantische Tanzstück.

Musikalische Leitung Leslie Suganandarajah Inszenierung Alexandra Liedtke Bühne Simeon Meier Kostüme Su Bühler Choreographie Kate Watson

Mit Olivia Cosío, Anat Czarny, Betsy Horne, Laura Incko, Victoria Leshkevich, Sissi Qi Wang, Alina Wunderlin; Manuel Günther, Matthias Hermann, George Humphreys, Raimundas Juzuitis, Jakob Katzlberger, Andrew Munn, Samuel Pantcheff, Luke Sinclair, Ks. Franz Supper, Valentin Thalmayr, Željko Zaplatić

Mozarteumorchester Salzburg
Premiere: Sa, 18.09.2020, 19.00 Uhr
Termine: 22.09. / 24.09. / 03.10. / 07.10. / 13.10. / 16.10. / 24.10. / 10.11. / 16.11. / 23.11. / 09.12.2021 u. w.
Karten: +43 (0)662 / 87 15 12-222; service@salzburger-landestheater.at, www.salzburger-landestheater.at

Joana Mallwitz: Ohne gutes Konzert bringt auch Vermittlung nichts

Joana Mallwitz. Foto: Staatstheater Nürnberg
Als Chefdirigentin am Konzerthaus Berlin übernimmt die international gefeierte Joana Mallwitz erstmals die Verantwortung für ein großes Sinfonieorchester. Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin schildert die 34-Jährige ihre Beweggründe. Und wie ihre Liebe zur Oper darunter nicht leiden soll.
Neue Musikzeitung/nmz.de

19. Internationaler Gesangswettbewerb Ada Sari/Polen – Finalrunde | 3. September 2021 – HEUTE

beimXIX. Międzynarodowy Konkurs Sztuki Wokalnej im. Ady Sari in Nowy Sącz [Ada Sari Festival and Competition] sind nun die Teilnehmer des Finales bekannt. Selbiges findet am 3. September 2021 ab 18 Uhr statt und wird wieder live übertragen:

http://adasari.pl/en/new/competition-will-be-available-for-live-streaming

Wien/ Burgtheater
Martin Kušej: „Die goldenen Zeiten sind längst vorbei“
Dritte Saison für Direktor Martin Kušej am Burgtheater: Über die Lernprozesse in der Pandemie, Manöver auf der Kapitänsbrücke und den Kärntner Mief.
Die Presse.com

Elfriede Jelinek wird zur Ehrenbürgerin der Stadt Wien ernannt
Der  österreichischen Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek wird die selten vergebenen Auszeichnung verliehen. Diese ist in kleinem Kreis vorgesehen
Der Standard.at

WIEN / Albertina / Basteihalle: AMERICAN PHOTOGRAPHY
Vom 24. August 2021 bis zum 28. November 2021

 

Mehr Wirklichkeit
als Traum 

Foto von Cindy Sherman

Man kennt die Vorliebe von Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder für Fotografie. Er sorgt dafür, dass sein Haus permanent mindestens eine Ausstellung zu diesem Thema zu bieten hat. Meist finden diese allerdings in den sechs Räumen der Tietze Galleries statt. Diesmal hat er der „American Photography“ allerdings die gesamte Basteihalle gegeben, das heißt, das ganze Untergeschoß des Hauses dafür bereit gestellt. Es ist eine der  umfangreichsten Fotoausstellungen, an die man sich erinnert – aber es ist auch ein ebenso breites wie großes Thema, das hier geradezu überbordend abgehandelt werden kann.

Albertina / Basteihalle: American Photography
Bis zum 28, November 2021, täglich 10 bis 18 Uhr

Zum Ausstellungsbericht von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Polen verhängt Ausnahmezustand an Grenze zu Weissrussland: Mit der Unterzeichnung eines entsprechenden Dekrets reagierte Präsident Andrzej Duda auf die illegale Einreise vieler Migranten aus dem östlichen Nachbarland. Betroffen ist ein drei Kilometer breiter Streifen entlang der Grenze mit insgesamt 183 Ortschaften.
    Zu den neusten Entwicklungen
  • Lücken in Verkaufsregalen sind jetzt Alltag in Grossbritannien: In britischen Supermärkten und Restaurants schwindet die Auswahl. Schuld ist unter anderem der EU-Ausstieg, denn es fehlen Lastwagenfahrer vom Kontinent. Arbeitgeber sollten in heimische Arbeitskräfte investieren, empfiehlt die Regierung. Doch auch in anderen Branchen fehlen die EU-Arbeitskräfte.
    Zum Bericht
  • Mehr als 70 Staaten für weltweites Abkommen gegen Plastikmüll: Der Startschuss dafür soll im Frühjahr 2022 bei einem Treffen der mehr als 190 Mitgliedsländer des Uno-Umweltprogramms (UNEP) in Nairobi fallen. Man will Alternativen zu Plastik fördern und gesundheitsschädliche Plastikkomponenten regulieren. Für ärmere Länder müsse Geld bereit gestellt werden, damit sie ihren Teil zur Reduzierung von Plastik beitragen.
    Zum Bericht
  • 99-Prozent-Initiative will die Reichen stärker zur Kasse bitten: Die Initiative der Jungsozialisten will die Umverteilung von oben nach unten ausbauen. Dabei hat die Schweiz bereits eine stark ausgebaute Umverteilungsmaschinerie. Laut neuen Daten vereinigte das oberste Prozent der Pflichtigen total rund 11 Prozent der deklarierten Reineinkommen und zahlte darauf insgesamt fast einen Viertel aller Einkommenssteuern in der Schweiz.
    Zum Bericht
  • Abba kündigt neues Album und virtuelle Konzerte an: Nach vierzig Jahren Pause hat Abba am Donnerstag ein Comeback verkündet. Das Album, das Anfang November erscheinen soll, trägt den Titel «Voyage». Zudem wird die Band wieder Konzerte geben – allerdings nur in London und nur als digitale Avatare. Man mag sich fragen, ob diese «Abbatare» dem Gusto des Publikums entsprechen werden.
    Zum Bericht

Österreich
Mehrere Parteien boykottieren Medienmacher Fellner weiterhin
Abgeordnete der SPÖ, Grünen und Neos wollen Wolfgang Fellner persönlich keine Interviews geben – Fellner sieht „unwürdige Kampagne“ Maurers
Der Standard.at

Ist Fellner nun reingewaschen? Ich weiß nicht, wie unabhängig diese Kommission ist, ich weiß nur, dass auch sie bezahlt werden muss. Wer zahlt? Herr Fellner! Es ist aber auch verlogen seitens der politischen Parteien, zwar die Reichweite des Fellner-Senders nutzen zu wollen und die Gesichter in die Kamers hängen zu lassen, aber den Chef als Moderator abzulehnen. Wenn schon Boykott, dann total! Aber was geschieht? „Wasch mir den Pelz, aber mach mich dabei nicht nass“!
Aber was will man von Leuten erwarten, die außer Politik nichts gelernt haben!

Österreich
Die ÖVP will ein Scharia-Verbot: Ist das nötig und machbar?
Islamwissenschaftler Rami Ali über die Problematik eines „Scharia-Verbots“ in Österreich.
https://kurier.at/mehr-platz/islamwissenschaftler-rami-ali-interview-scharia/401611605

Misslungene Migrationsstrategie: Österreich findet weiter keine Strategie gegen die irreguläre Zuwanderung gering Qualifizierter und tut sich im Gegenzug bei der Anwerbung von Fachkräften schwer. So lässt sich das drängende Demografieproblem nicht lösen. Mehr dazu [premium]

Der Vorschlag einer Oppositionspolitikerin, zum Beispiel Richterinnen in Österreich Asyl zu gewähren, ist schon etwas blauäugig. Wollen Hochausgebildete überhaut nach österreich? Genügt es „ich bin Richterin“ zu sagen und schwupps ist man in Österreich.? Gegen Einzelfälle, die genau verifizierbar sind, wäre ja nichts einzuwenden – aber wie lässt sich mißbrauch vermeiden?

Moldawien/ Fußball
Nach Wirbel um Drohne vor ÖFB-Spiel in Moldau: „Er hat geweint“
Ein kleiner Junge sorgte für eine halbstündige Spielverzögerung. Er hat mir ganz leidgetan“, ist ÖFB-Teamchef Foda dem Übeltäter nicht böse.
Kurier.at

Was ist geschehen? Das Spiel konnte nicht zur angegeben Zeit begonnen werden, weil eine Drohne über dem Spielfeld kreiste. Da gerieten auch die TV-Termine ins Wanken und das Spiel wurde nann erst nach Mitternacht (Ortszeit) beendet. Der Drohnenpilot war ein Halbwüchsiger, der nach Ausforschung nur zu weinen brauchte und unser Teamchef „ist ihm nicht böse“. Ob  der Herr Foda dem aufgeweckten Knaben böse ist oder nicht, interessiert wohl niemand, dem durch diese Aktion Zeit geraubt wurde!

Dieser Tage sprang mir eine Schlagzeile ins Auge: „Autobesitzer will Neunjährigen klagen“! Pfui, wie garstig und kinderfeindlich, der Neunjährige hatdoch nur  eine Reihe Autos mutwillig zerkratzt (ist ja so lustig) und dabei 30.000 Euro Schaden angerichtet. Ich bin nicht betroffen, hätte aber die Eltern des Buben auch geklagt! Mein Enkel Raffael hat leider auch sehr blöde Ideen, deshalb hat seine Mutte eine horrend hohe Versicherung für so einen Fall abgeschlossen! Beim Besuch in der Wohnung eines Kindergartenfreundes hat er mit einem Schwert auf eine Kommode eingedroschen. Seither hat er dort Hausverbot und die Eltern sind zerstritten. Da die bald dreijährige Enkelin Leonie-Marie auf dem besten Weg ist, den sechsjährigen Bruder zu toppen, zahlt sich eine Versicherung sicher aus. Die Versicherung wird noch viel Freude haben!

Montag hat Raffael den ersten Schultag. Gestern hat er mich überredet, ihm eine Sackerl mit täuschend echt aussehenden Stoffmäusen zu kaufen. Was er damit wohl vor hat?  Zumindest materellen Schaden kann er nicht anrichten, vermutlich will er Mitschülerinnen schrecken!

Haben Sie einen schönen Start in das Wochenende!

A.C.

 

 

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