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3. MÄRZ 2022 – Donnerstag

03.03.2022 | Tageskommentar

Mailänder Scala: LA DAMA DI PICCHE – M° TIMUR ZANGIEV dirigiert

Gergiew: Er hat nicht nur „parte delle prove“, sondern alle, einschließlich Generalprobe, geleitet. Gergiew dirigierte nur die Premiere

NEU betreffend Adriana Lecouvreur: Freddie de Tomaso ist Covid positiv getestet, Yusif  Eyvazov wird alle Maurizio’s an der Scala übernehmen, Maria Agresta alle Adriana’s von Anna Netrebko.

Milano, 2 marzo – Nella serata di ieri il Sovrintendente Dominique Meyer ha scritto una lettera al Maestro Valery Gergiev comunicandogli che il Teatro alla Scala affiderà a un nuovo direttore le rappresentazioni dell’opera La dama di picche di Pëtr Il’ič Čajkovskij in programma da sabato 5 marzo.

Nella mattinata del 24 febbraio, in seguito all’invasione del territorio ucraino da parte dell’esercito russo avvenuta nella notte, il Sovrintendente, d’intesa con il Sindaco e Presidente della Fondazione, aveva scritto al Maestro una lettera invitandolo a pronunciarsi in favore della risoluzione pacifica delle controversie, in linea con il dettato della nostra Costituzione. Non avendo ricevuto risposta a sei giorni di distanza, e a tre dalla prossima rappresentazione, risulta inevitabile una diversa soluzione.

Le prossime recite de La dama di picche saranno dirette dal Maestro Timur Zangiev, che ha già diretto parte delle prove ottenendo un forte apprezzamento da parte dell’Orchestra.

Il Teatro alla Scala ribadisce la sua vicinanza ai cittadini ucraini vittime dell’aggressione e ai tanti cittadini russi che in questi giorni hanno coraggiosamente espresso la loro condanna della guerra.Il nostro Teatro resterà sempre un luogo di confronto e di dibattito tra diverse tradizioni e culture.

Thielemann beklagt im Fall Gergijew „zu viel Häme“
Der Dirigentenkollege sprach seine Bewunderung für den Russen aus.
DerStandard.at

Scala-Chef sieht Fake News als Grund für Netrebko-Absage
Dominique Meyer ersetzt Anna Netrebko mit Maria Agresta für alle Vorstellungen an der Mailänder Scala
DerStandard.at

Die Welt ohne Anna Netrebko
WienerZeitung.at

Russische Künstler unter Verdacht: Eine moralisch saubere Kulturwelt ist eine Illusion
Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine wächst im Westen der Argwohn gegen russische Künstler. Betroffen sind längst nicht mehr nur Valery Gergiev und Anna Netrebko, die für ihre Putin-Nähe bestraft werden. Wohin soll das führen?
Neue ZürcherZeitung

Mit Künstler-Bashing wird man das Ukraine-Problem wohl nicht lösen. Die Künstler sind entweder als „nützliche Idioten“ missbraucht worden oder haben sich als solche selbst in den Vordergrund gedrängt. Gergiev und Netrebko sind weder Täter noch Opfer, sie sind Profiteure, die nun dafür die Rechnung zu bezahlen haben.

Der Hass, der ihnen aber nun entgegenschlägt, ist auch nicht von dieser Welt. Ich bekomme Hasspostings zwecks Veröffentlichung, für deren Absender ich mich schäme – von so genannten Kulturmenschen! Ganz schlimm dabei: Diese Menschen fühlen sich als moralische Instanz auf der richtigen Seite, befeuert von einer Medienlandschaft, der es um die in Journalistenkreisen so geschätzten „Bad News“ geht.  Besserung ist also nicht in Sicht

Deutsche Oper am Rhein sagt Premiere „Andrea Chénier“ in der Regie des Intendanten der Moskauer Helikon-Oper, Dmitry Bertman, ab

 Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine sagt die Deutsche Oper am Rhein ihre für den 14. Mai 2022 im Opernhaus Düsseldorf geplante Premiere und die Folgevorstellungen von Umberto Giordanos Oper „Andrea Chénier“ in der Inszenierung des Intendanten der Moskauer Helikon-Oper, Dmitry Bertman, ab. Die Proben mit Bertman und seinem Team waren für Anfang April geplant. Die Entscheidung, die Zusammenarbeit zu unterbrechen, traf Generalintendant Prof. Christoph Meyer in Abstimmung mit den Oberbürgermeistern der Städte Düsseldorf und Duisburg, Dr. Stephan Keller und Sören Link.

„Ich bedauere diese Absage zutiefst, sie ist jedoch in der aktuellen Situation alternativlos. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass sie sich nicht gegen den Künstler Dmitry Bertman richtet.  Wir legen vielmehr die Zusammenarbeit mit einer offiziellen Kulturinstitution des russischen Staates auf Eis, die mit seinem Namen untrennbar verbunden ist. Eine künstlerische Partnerschaft, die auf institutioneller Ebene ihren symbolhaften Ausdruck findet, kann es angesichts dieses Bruchs des Völkerrechts und aus Solidarität mit der Ukraine und den Opfern dieses Krieges nicht geben.“ (Zitat Ende)

Die Rheinoper meint also nicht Herrn Bertram persönlich, sagt aber ab, weil Bertram Russe ist. Für so eine Handlungsweise wird gerade in Zeiten wie diesen ein anderes Wort stark gebraucht!

rankfurt
Deutsche Oper am Rhein streicht Moskauer Inszenierung
FrankfurterAllgemeine

Wiener Sängerknaben sammeln bei Konzert für die Ukraine
Mit einem Benefizkonzert wollen die Wiener Sängerknaben anlässlich des Kriegs in der Ukraine am 11. März Spenden für „Nachbar in Not“ sammeln. Auf der Bühne des MuTh-Konzertsaals stehen auch die Wiener Chormädchen, der Chorus Juventus und der Elevenchor. Auf dem Programm findet sich Musik zu den Themen Frieden und Gemeinsamkeit, wie es am Mittwoch hieß.
Salzburger Nachrichten

NEU: Lotte de Beer installiert in der Wiener Volksoper ein Opernstudio

zelu
Sechs junge internationale Sänger:innen und ein:e Pianist:in erhalten die Chance, sich zwei Jahre lang im neu gegründeten Opernstudio der Volksoper Wien künstlerisch weiterzuentwickeln. Bewerbungen sind aktuell möglich.

Christian Zeller ist der neue Eigentümer des Südbahnhotels am Semmering

Ausführlicher morgen!

WIEN / Staatsoper: „L’ELISIR D’AMORE“  –   02.03.2022

Misha Kiria (Dulcamara). Wenn er nur etwas mehr Humor zulegen könnte, wäre er eine sehr gute Besetzung. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

 Acht Stunden vor Beginn der Vorstellung habe ich online eine nicht gerade billige Karte für diese Vorstellung gekauft. Nur wenige Minuten später wurde auf der Homepage der Wiener Staatsoper die Umbesetzung von zwei der vier Hauptpartien bekanntgegeben. (Am besten, man kauft seine Karten nur noch eine Stunde vor der Vorstellung!) Krankheitsbedingte Umbesetzungen in Corona-Zeiten kann man der Wiener Staatsoper sicher nicht anlasten, sehr wohl aber, dass der Umbesetzungs-Newsletter schon lange nicht mehr funktioniert. Wenn man nicht zufällig auf der Homepage nachschaut, bekommt man von den Umbesetzungen gar nichts mit und erlebt am Abend eine (manchmal auch unangenehme) Überraschung. Da kann sich die Wiener Staatsoper ein Beispiel an der Bayerischen Staatsoper München nehmen, bei der jede noch so kleine Umbesetzung umgehend mit Newsletter bekanntgegeben wird…

Zum Bericht von Walter Nowotny

Wer wurde umbesetzt? Die Adina (mit Andrea Carroll) und der Belcore mit Clemens Unterreiner, dem dieseRolle aus mehreren Gründen besonders liegt!

In der vorhergehenden Direktionszeit wurden wir von solchen Umbesetzungen umgehend verständigt und konnten an die Opernfreunde „transportieren“, die nunmehrigen (ich schreibe bewusst nicht neuen) Damen und Herren haben uns sogar nahegelegt, aus dem Newsletter nicht zu zitieren. Das ist für uns kein Problem, wir sind drauf und dran, die Zugriffszahlen der Vor-Coronazeit zu toppen (was der Staatsoper schwerlich gelingen wird).

München: Premiere von »Jonny spielt auf« im Gärtnerplatztheater

 

Ab dem 11. März 2022 wird Ernst Kreneks Oper »Jonny spielt auf« im Staatstheater am Gärtnerplatz zu sehen sein. Regisseur Peter Lund inszeniert die erfolgreichste Opern-Uraufführung ihrer Zeit im historischen Kontext der späten 1920er Jahre.
Der Jazzbandgeiger Jonny hat es auf die Geige des berühmten Violinvirtuosen Daniello abgesehen. Gerade als er derer in einem Pariser Hotel habhaft werden kann, kommt ihm Opernsängerin Anita in die Quere, die mit Daniello eine Liebesnacht verbringt, obwohl sie noch taufrisch mit dem Komponisten Max liiert ist. Kurzerhand versteckt Jonny das Instrument in Anitas Banjokasten und reist ihr zu Max hinterher, wo der Dieb die Geige endlich in seinen Besitz nehmen kann. In den Hochalpen treffen daraufhin alle Beteiligten ganz wie zufällig erneut aufeinander – und Jonny spielt auf!

In der Weimarer Republik das vielleicht erfolgreichste Bühnenstück nach der »Dreigroschenoper«, wurde diese rasante Gangsterkomödie ab 1933 von den Nazis gebrandmarkt und verboten. Der erst 27-jährige Ernst Krenek bildete in seiner »Zeitoper« die seinerzeitige Moderne ab und protestierte gleichzeitig gegen sie. Dafür nutzte er Jazz, Foxtrott und Tango, temporeiche Szenenwechsel und spektakuläre Schauplätze.

Regisseur Peter Lund verknüpft in seiner Neuinszenierung die »expressionistische« Kunstwelt mit der amerikanischen Unterhaltungskultur, die in den späten 1920er Jahren Einzug ins europäische Kulturleben hielt, und der konkreten politischen Situation zum Zeitpunkt der skandalumtosten Münchner Erstaufführung von 1928 im Gärtnerplatztheater.

Neue TOSCA in Triest (gefunden von Fritz Krammer)

Al Teatro Verdi di #Trieste torna un classico molto amato, Tosca, capolavoro di Giacomo Puccini, in scena dal 4 marzo, con un nuovo allestimento, che ha aperto la Stagione dell’Opera 2022 al Teatro Comunale di Bologna (nella foto). Regia, scene e costumi sono di Hugo de Ana. Maestro Concertatore e Direttore Christopher Franklin. Luci di Valerio Alfieri. Maestro del Coro Paolo Longo. Orchestra, Coro e Tecnici della Fondazione Teatro Lirico Giuseppe Verdi di Trieste. Con la partecipazione de “I Piccoli cantori della Città di Trieste”, diretti dal Maestro Cristina Semeraro.
 
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DRESDEN/ Semperoper: AIDA mit Krassimira Stoyanova und Francesco Meli

The internationally acclaimed soprano Krassimira Stoyanova sings the title role in our new production of Verdi’s »Aida«. Krassimira Stoyanova has previously appeared with us as Ariadne – then also conducted by Christian Thielemann.

 

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Zerstört die Regie die Oper?
In der Staatsoper tobt der Kampf der Traditionalisten gegen die Avantgardisten, seit Bogdan Roscic das Repertoire in der Neuzeit zu positionieren begann. Wir baten die epochale Sopranistin Ileana Cotrubas und den Regie-Pionier Peter Konwitschny zum Duell auf Distanz.

Auszug aus dem „NEWS“-Artikel, der das ureigenste Thema vieler Opernfreunde ist:

…Bemerkenswertes, ja verblüffendes Resultat einer Serie von Interviews, die in dieser Zeitschrift während der vergangenen Wochen erschienen sind: Die Staatsoper prunkt mit vergleichslosen Besetzungen, aber die mitwirkenden Weltgrößen zeigen sich unglücklich. Nicht mit der Staatsoper und schon gar nicht mit dem Faktum, endlich wieder auftreten zu können. Sondern mit der Situation im Allgemeinen, die wesentlich mit der Überschätzung der Regie zu tun habe.

Als Erste wurde die Sopranistin Lise Davidsen deutlich: Sie bereue, manches nicht abgesagt zu haben. Eine Berliner „Walküre“ in der Regie von Stefan Herheim, der im Herbst das Theater an der Wien übernimmt, habe ihr zu schaffen gemacht: Sie habe in der Rolle der Sieglinde einem von Wagner nicht ersonnenen Kind die Kehle durchschneiden müssen und das als sinnwidrig empfunden. Jonas Kaufmann und Bryn Terfel folgten, und der Welttenor wurde am deutlichsten von allen: „Wenn man durchgewatscht und für blöd verkauft wird, weil man nicht mehr versteht, was da auf der Bühne passiert, dann ist das nicht das, was man möchte.“…

https://www.news.at/a/zerstoert-regie-oper-12444774

Heute in der Tagesschau, das Buch zu den Cotrubas Kommentaren ist nach wie vor im Buchhandel erhältlich.

https://www.amazon.de/Die-manipulierte-Oper-Ileana-Cotrubas/dp/3854501188

Heute im Wiener Konzerthaus

Wien/Konzerthaus
Opernsängerin Nadine Sierra: „Musik erfüllt mein Leben und meine Seele“

Nadine Serra. Foto: Wikipedia

Die amerikanische Sopranistin gastiert am Donnerstag im Konzerthaus.
Kurier.at

Nadine Sierra: „Ich bin eine erdige Opernsängerin“
Die US-Sopranistin über Einsamkeit auf Tour, Instagram und ihren Wien-Auftritt am Donnerstag.
WienerZeitung.at

Leipzig
Umbesetzungen und Friedensappell bei Wagners komplettem Ring an der Oper Leipzig
LVZ.de

Warschau: Polish National Opera Cancels “Boris Godunov’
The Polish National Opera has canceled its upcoming production of “Boris Godunov.” The company noted that due to the war it was unable to present the production.
https://operawire.com/polish-national-opera-cancels-boris-godunov/

Philharmonische Ersatzmänner
Die Wiener Philharmoniker mussten nach dem Rausschmiss Valery Gergievs nun bei ihrem US-Gastspiel Ersatz suchen: gestern Abend erschient der Amerikaner David Robertson und dirigiert – ein durch und durch russisches Programm!
https://www.diepresse.com/6106159/philharmonische-ersatzmaenner

Begleittext zu TTT – Vinylschätze 11 am 6. März 2022
George Szell, Dirigent: „Mit dem Herzen denken, mit dem Gehirn fühlen! Der Komponist hat immer recht!“
https://onlinemerker.com/begleittext-zu-ttt-vinylschaetze-11-am-6-maerz-2022/

LEIPZIG: Meisterklasse für Gesang mit KS. BERND WEIKL – 14.-19. Mai 2022

Der Richard-Wagner-Verband Leipzig e.V. mit Unterstützung der Kulturstiftung Leipzig bietet vom 14. bis 19. Mai 2022, in der Wagner-Aula der Alten Nikolaischule einen

Meisterkurs für Gesang unter der Leitung von KS. Professor Dr. Bernd Weikl an.

Kursthema ist das italienische Fach

Mehr darüber in unseren „Infos des Tages

Filme der Woche


Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Filmstart: 4. März 2022 
DREI ETAGEN/ Tre Piani  / Italien  /  2020
Regie: Gianni Moretti
Mit: Margherita Buy, Gianni Moretti, Alba Rohrwacher u.a.

Es beginnt mit einem schweren Unfall, der auf fahrlässige Tötung hinaus läuft, und schon das schlägt den Ton für den jüngsten Film von Nanni Moretti an. Der im nächsten Jahr auch schon Siebzigjährige, der noch immer als „zorniger junger Mann“ des italienischen Films in Erinnerung ist,  lässt hier seine politischen Aussagen fast ganz beiseite (eine lautstarke Demo läuft da nur am Rande), In „Drei Etagen“ geht es ihm um – Familiengeschichten und -tragödien, am Beispiel von Menschen, die in einem dreistöckigen Haus in Rom nebeneinander leben.

Ungeachtet dessen, dass Moretti hier einen Roman des israelischen Autors Eshkol Nevo verfilmt, hat er die Ereignisse ganz in die italienische Welt und Mentalität versetzt. Daneben geht es sicher auch darum, vom Baby bis zu den alten Leuten sowohl durch die Generationen wie auch durch die sozialen Schichten zu wandern. Dabei wird klar, dass jene, denen es besser geht, es nicht wirklich besser  haben. Was macht ein wohl bestalltes Richter-Ehepaar (Nanni Moretti selbst spielt Vittorio, Margherita Buy seine Frau Dora), wenn es ihr Sohn ist (Alessandro Sperduti als Andrea), der nächtlich besoffen den schweren Unfall mit allen möglichen Folgen (u.a. eine tote Frau) verursacht hat, wobei er ins Parterre des eigenen Hauses hinein gekracht ist? Das kann eine Familie schon einer schweren Zerreißprobe aussetzen…

Zur Filmbesprechung von Renate Wagner

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Abgeordnete erheben neue Vorwürfe gegen Donald Trump: Erstmals wirft die Untersuchungskommission des US-Repräsentantenhauses dem ehemaligen Präsidenten vor, gegen Gesetze verstossen zu haben. So soll ein ehemaliger Trump-Anwalt gezwungen werden, E-Mails offen zu legen, die er im Vorfeld des Sturms auf das Capitol mit seinem Mandanten austauschte.
    Zum Bericht
  • Joe Biden nimmt eine innenpolitische Kurskorrektur vor: In seiner Rede zur Lage der Nation betonte der amerikanische Präsident Vorhaben, gegen die niemand ernsthaft etwas einwenden kann. Es war eine Abkehr von linken Kernanliegen, mit denen Biden in seinem ersten Amtsjahr gescheitert war. Eine Wahlrechtsreform, den Kampf gegen den Klimawandel oder für strengere Waffengesetze streifte er bloss noch.
    Zum Kommentar
  • Südkoreas Wahl steht im Zeichen des Konflikts zwischen China und den USA: Am kommenden Mittwoch wird ein neues Staatsoberhaupt gewählt. Der Ausgang des knappen Rennens kann die geopolitische Weltlage beeinflussen. In konservativen amerikanischen und japanischen Kreisen hält sich die Sorge, das Land könnte unter einem weiteren linken Präsidenten ins «rote» Team, also Richtung China, abdriften.
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  • Die Uno will ein globales Abkommen gegen Plastikmüll aushandeln: Es soll schon 2024 zur Ratifizierung bereit sein. Umweltorganisationen loben den wichtigen Schritt – aber was dieses Abkommen beinhalten wird, welche Länder sich daran beteiligen und welchen Effekt es haben wird, ist noch völlig unklar. Zum Bericht
  • Brasiliens Präsident rechtfertigt die Amazonas-Ausbeutung mit dem Ukraine-Krieg: Jair Bolsonaro hat den Abbau von Kalium für Düngemittel in indigenen Gebieten verteidigt. «Angesichts des Krieges zwischen Russland und der Ukraine besteht heute die Gefahr, dass es zu einer Verknappung des Kaliums oder einem Anstieg seines Preises kommt», schrieb er auf Twitter. Ein Gesetz solle die «Ausbeutung von Mineralien, Wasser und organischen Ressourcen auf indigenem Land» regeln.
    Zum Bericht

Putin hat sich geirrt – der Westen aber auch
Darum geht es: Wie konnte Russlands Präsident seine Erfolgsaussichten in der Ukraine so falsch einschätzen? Und warum dachten die westlichen Staaten ernsthaft, er würde nach ihren Regeln spielen? Diesen Fragen geht der Historiker Herfried Münkler nach.
Deshalb empfehle ich den Artikel: Münkler ist ein hervorragender Analytiker des Zeitgeschehens. Er beschreibt, wie die Welt wahrscheinlich schon bald wieder in zwei Machtblöcke gespalten sein wird – und warum Putin in einer selbstgebauten Falle sitzt.
Lesen Sie hier eine Einordnung, wie diese Tage die Welt verändern werden.

Österreich: Gesundheitsminister Mückstein steht vor dem Rücktritt

Der Nachfolger soll bereits feststehen – ein Umweltlandesrat ersetzt einen Mediziner
Kurier.at

Frühere Familienministerin Sophie Karmasin soll festgenommen worden sein
Ermittlungsergebnisse in der Umfragenaffäre sollen die Meinungsforscherin stärker belastet haben
Der Standard.at

Dass die Belastunszeugin Sabine B. ein „Muatterl“ ist, das bei ersten Windstoß umfällt, habe ich schon vor Monaten geschrieben. Ich habe besten familiären Einblick in die Situation!

Was die österreichische Innenpolitik betrifft, werde ich mich künftig in noch mehr Enthaltsamkeit üben. Vielleicht lasse ich die Webentwicklerin eine neue Spalte erstellen „Es darf gelacht werden“

Aber daran denke ich aus Pietät erst nach dem Ukraine-Krieg.

Ich wünsche einen schönen Tag

A.C.

 

 

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