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3. JUNI 2021 – Donnerstag (kirchlicher Feiertag Fronleichnam)

03.06.2021 | Tageskommentar

 

HEUTE/ WIENER STAATSOPER: Die Spielzeitpräsentation 2021/22 im Livestream sowie in ORF III

Die Premieren der Saison 2021/22 stehen in unseren INFOS DES TAGES/ Aktuelles bereits online:

Il Barbiere di Siviglia
Don Giovanni
Tristan und Isolde
Wozzeck
L’Orfeo

Am Donnerstag, 3. Juni 2021, werden Bogdan Roščić, Philippe Jordan und Martin Schläpfer auf der Bühne der Wiener Staatsoper die Spielzeit 2021/22 vorstellen. Foto: Peter Mayr

Im Mittelpunkt der Präsentation, die vor Publikum, sowie vor Sponsoren und Förderern des Hauses am Ring stattfindet, stehen neben dem Programm Gespräche mit Regisseuren und Künstlerinnen und Künstlern der kommenden Saison sowie Darbietungen von Nicole Car, Diana Damrau, Kate Lindsey, Patricia Nolz, Martina Serafin, Slávka Zámečníková und Erwin Schrott, des Staatsopernorchesters, des Concentus Musicus Wien sowie des Wiener Staatsballetts.

Die Spielzeitpräsentation beginnt um 11.30 Uhr (Dauer: ca. 100 Minuten ohne Pause).
Alle Opern- und Ballettinteressierte, die nicht an der Präsentation in der Oper teilnehmen können, haben die Möglichkeit, die Präsentation ab 11.30 Uhr im Livestream auf play.wiener-staatsoper.at und auf dem Wiener Staatsopern-Youtube-Kanal sowie ab 11.45 Uhr live zeitversetzt auf ORF III zu erleben.

Das Saisonbuch für die Spielzeit 2021/22 mit mehr als 200 Seiten Information über die neue Spielzeit und einer Vielzahl an beeindruckenden Bildern, die Fotograf Peter Mayr im Rahmen unzähliger Besuche im Haus am Ring für die Saisonvorschau fotografiert hat, ist ab 3. Juni 2021 im Shop im Opernfoyer, beim Publikumsdienst der Wiener Staatsoper oder im Onlineshop um 6,90€ zu erwerben.

Der offizielle Kartenvorverkauf für die Spielzeit 2021/22 startet am 8. Juni um 14.00 Uhr. Im Vorverkauf sind dann alle Termine für September und Oktober, für alle Vorstellungen ab 1. November werden Vorbestellungen entgegengenommen.

 

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

WIEN/ MACBETH: KOSKY, NETREBKO UND JORDAN POSIEREN GAR GRIMMIG

 

ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos

Neuigkeiten rund um die Münchner Opernfestspiele 2021

 

Die Bayerische Staatsoper befindet sich bereits in den Vorbereitungen für die Opernfestspiele 2021. Zum Start am 24. Juni eröffnet die Ausstellung Sphinx Opera von Alexander Kluge. Kluge nutzt die Räumlichkeiten der Bayerischen Staatsoper um bedeutende Inszenierungen, Gesichter und Stimmen zu vergegenwärtigen, die die Intendanz von Nikolaus Bachler geprägt haben.
Der Repertoire-Spielplan der Festspiele musste aufgrund der langen Schließung neu geplant werden.

Bereits am 5. Juni um 19 Uhr kommt die neue Oper Singularity im Cuvilliés-Theater zur Uraufführung. Die Vorstellung am 7. Juni wird live auf STAATSOPER.TV übertragen und ist ab 9. Juni für 30 Tage kostenlos als Video-on-Demand erhältlich.

Die Premieren

Keinerlei Änderungen gibt es bei den drei Premieren der Festspiele: Das Bayerische Staatsballett gibt mit der Premiere der Neukreation Heute ist Morgen am 24. Juni den Auftakt. Die Premiere von Richard Wagners Oper Tristan und Isolde am 29. Juni steht unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko. In den Hauptrollen sind Jonas Kaufmann und Anja Harteros zu erleben. Am 19. Juli 2021 feiert Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Idomeneo Premiere. Es dirigiert Constantinos Carydis. Regisseur Antú Romero Nunes inszeniert die Produktion in der intimen Atmosphäre des Prinzregententheaters im Bühnenbild von Phyllida Barlow.

Absagen von TURANDOT und MEISTERSINGER

Die Vorstellungen von Die Meistersinger von Nürnberg am 29. Juli und von Turandot am 12. sowie 15. Juli 2021 entfallen. Darüber hinaus können die Uraufführung und die anschließenden Vorstellungen der Kinderoper Spring doch am 26., 27. und 30. Juni sowie am 1., 2., 3. und 4. Juli 2021 nicht stattfinden. Die extra produzierte Filmfassung von Spring doch steht weiterhin als kostenloses Video-on-Demand zur Verfügung.

Münchner Opernfestspiele – Spielplan
https://www.staatsoper.de/festspiele/spielplan/spielplan/festspiele/opernfestspiele.html

Wiener Staatsoper, Solistenkonzert DIANA DAMRAU, HELMUT DEUTSCH, 1.Juni 2021

Diana Damrau. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Nach der letzten Zugabe „Morgen“ von Richard Strauss blieb es zunächst vollkommen still, niemand wagte zu klatschen, bevor dann der Abend mit stürmischem Applaus beendet wurde.

Und mit Recht.

Es war unglaublich beeindruckend, wie Diana Damrau, die gerade vor 2 Wochen mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde und Helmut Deutsch, der schon mit 24 Jahren Professor wurde und 12 Jahre lang in Hunderten von Konzerten der Klavierbegleiter Hermann Preys war,  Lieder wie “ Freundliche Vision“, „Wiegenlied“, „Allerseelen“, „Zueignung“, „Ständchen“ etc. von Richard Strauss gestalteten…

Zum Bericht von Christoph Karner

Wien/ Staatsoper
Diana Damrau: Um uns ward’s Elysium
Wiener Zeitung

Steiermark: Kulturszene zieht erste positive Bilanz
Seit zehn Tagen sind die Bühnen des Landes wieder für Musik oder Theater geöffnet. Zusehen und zuhören kann jeder, der geimpft, genesen oder getestet ist. Die erste Bilanz der steirischen Kulturinstitutionen fällt durchwegs positiv aus.

…Die erste Bilanz nach zehn Tagen Öffnung ist aber durchaus positiv, so Michael Nemeth vom Musikverein für Steiermark: „Die Leute sind sehr diszipliniert, es gibt keinen einzigen Fall, wo jemand nicht getestet ist oder seinen Impfpass zuhause vergessen hat. Das Einzige, was ein bisschen mühsam ist, ist die FFP2-Maske für die Dauer des Konzerts zu tragen, daher verkürzen wir die Konzerte im Moment.“
https://steiermark.orf.at/stories/3106007/

„Verkürzte Konzerte“! Verständlich, ich kenne nunmehr viele Musikfreunde, die mit Maske keine Veranstaltung besuchen. Gerüchten zufolge werden wir ab 1.7. wieder unsere leichten, geringschätzig als wirkungslos und derzeit daher als „ungültig“ bezeichneten Stoff-Fetzen statt der schweren Staubmasken tragen dürfen – dann ist die Gefahr des Erstickungstodes nicht mehr so groß.

Warum diese teils sehr modischen und originellen Stoffmasken dann plötzlich wieder wirkungsvoll sind, wird uns in diesem Kabarettstaat sicher ein Nebenberufs-Kabarettist (derer gibt es derzeit viele in öffentlichen Ämtern) erklären.

Graz
Liebe und Intrige im Märchenschloss: Le nozze di Figaro in Graz
bachtrack.com

Hamburg: „Agrippina“-Premiere: Verlier den Thron, nicht dein Herz

… Einhelliger Jubel für die beste Aufführung der Hamburger Oper seit vielen Jahren.
Frankfurter Allgemeine

Dresden
Das Frühlingshafte und Heitere bleibt zunächst verborgen
Am Beginn der diesjährigen, 44. Dresdner Musikfestspiele steht eine digitale Begegnung mit dem sinfonischen Œuvre Robert Schumanns. Der Romantiker, der ab dem Herbst 1844 bis 1850 mit seiner Familie in Dresden lebte, verblasst allzu oft im musikalischen Gedächtnis der Elbestadt. Umso bedeutungsvoller ist es, dass die Musiker*innen des Dresdner Festspielorchesters und der italienische Dirigent Daniele Gatti nun alle vier Sinfonien von Robert Schumann erklingen lassen und damit den Komponisten für Dresden quasi wiederentdecken.
Pauline Lehmann berichtet von der Dresdner Musikfestspielen
Klassik-begeistert.de

Kirchstetten/NÖ: Oper, Orchester, Konzerte
Gioachino Rossinis Opernrarität heuer im herrlichen Freiluft-Ambiente des Schlossparks Kirchstetten.
Niederösterreichische Nachrichten

CD: BIRGIT MINICHMAYR „
As An Unperfect Actor – Nine SHAKESPEARE Sonnets“
Mit BERND LHOTZKY & QUADRO NUEVO
ACT MUSIC

 

Die Pandemie hat ein Loch in viele Karrieren gerissen – Schauspielerinnen von der Größenordnung der Birgit Minichmayr werden erst wieder dort sein, wo sie hingehören, wenn sie bei den Salzburger Festspielen 2021 als Maria Stuart auf der Bühne stehen wird. Aber wie so viele andere hat auch sie die Zwangspause genützt. Das Ergebnis liegt auf CD vor und erweist sich als Projekt, wie es ungewöhnlicher nicht sein kann. Nachdem sie schon früher mit dem Musiker und Komponisten Bernd Lhotzky zusammen gearbeitet hat, haben sie nun gemeinsam neun Shakespeare-Sonette, vertont von Lhotzky, begleitet von der Formation QUADRO NUEVO (die Musiker Mulo Francel, Andreas Hinterseher, Philipp Schlepek und D.D. Lowka) aufgenommen…

Zur Besprechung (Renate Wagner)

Venezuela
Sexueller Missbrauch in Venezuela
Opfer berichten über Missbrauch bei El Sistema
BR-Klassik.de

El Sistema wurde bei uns viele Jahre lang als beispielgebend bezeichnet. Für Gustavo Dudamel  war es ein entscheidendes Sprungbrett. Offenbar hat er die „Nebengeräusche“ des Programms unbeschadet überstanden. Das Glück wurde nicht allen Absolventen zuteil!

Klassik auf dem Müll
Ein Tagebuch des Beethoven-Freundes Anton Reicha fand sich in einer Pariser Mülltonne.
https://www.diepresse.com/5988045/klassik-auf-dem-mull

Podcast über Bach: Hinter dem Horizont hört man weiter
Frankfurter Allgemeine

Hamburg
Mit Mozart zurück in die neue Normalität … ein Abend voller Leben und Leidenschaft in der schönsten deutschen Stadt
Die leider verfallenen Karten des Barenboim-Konzerts vom letzten Jahr hingen bis gestern noch an meiner Pinwand und erinnerten mich wehmütig daran, auf was wir alle in den letzten Monaten haben verzichten müssen – jetzt konnte ich mich endlich von ihnen trennen: Hamburgs Konzerthäuser öffnen und der erste Weg führte in die Laeiszhalle – Hamburgs traditionsreichem Konzerthaus und Paradebeispiel des bürgerlich-hanseatischen Mäzenatentums der alten Stadtrepublik, zu dem wir, meine Co-Autorin und ich – uns eng verbunden fühlen.
Von Dr. Heide Niesalla und Sonja Kraschin
Klassik-begeistert.de

WIEN / Volkstheater: ENDSPIEL von Samuel Beckett
Wiener Premiere der Produktion aus Dortmund:
2. Juni 2021

 

Vor kurzem erst hätte man im Akademietheater gerne einen Regisseur in den Orkus geschickt, der Oscar Wilde und das Publikum mit dauernden sinnlosen Wiederholungen quälte. Doch er ist gegen Kay Voges und seine Wiederholungs-Manie (von der man auch schon betreffs seiner „Theatermacher“-Inszenierung gehört hat) geradezu unbedeutend. Becketts „Endspiel“ im Volkstheater hat noch gar nicht begonnen, da rufen die Herren auf der Bühne einander in Endlosschleife zu: „Ich werde dich verlassen!“ „Du kannst mich nicht verlassen.“ „Dann werde ich dich nicht verlassen.“ Und dies zu so starken Brummgeräuschen, dass die Darsteller brüllen müssen und das Publikum sich nur fragen kann, wann das eigene Kopfweh einsetzt. Zumal, wenn das Stück dann losgeht, diese Passage immer und immer wiederkehrt, bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit eingeschoben.

Mit der originalen Dramaturgie des Stücks hat sich Kay Voges nicht wirklich aufgehalten. Er bringt diese und jene Sequenz des Textes. Es wird sowohl die Tatsache ignoriert, dass Becketts „Endspiel“ in einer zerstörten Welt spielt (keine Ahnung davon), wie auch der gnadenlose Machtkampf, der sich zwischen Hamm und Clov abspielt…

Das Publikum applaudierte – wohl auch in Bewunderung für die Leistungen der überbeanspruchten Darsteller – lang und echt und bezog auch den Direktor / Regisseur Voges in den Beifall ein. Er könnte hoffen, sich ein Publikum für das Haus und für seine Art von Theater erobert zu haben. Fest scheint allerdings zu stehen, dass ihm Form entschieden vor Inhalt geht. Und das ist auf die Dauer sicher nicht gut.

Zur Besprechung von Renate Wagner

Salzburg
Der Kaiser und seine Turniere. Maximilian I.
Rennweg 1 und 2: Das ist jetzt die Adresse der Innsbrucker Hofburg und des Tiroler Landestheaters. Beide haben etwas mit Vorspielen zu tun, denn in der Hofburg in der barocken Gestalt, wie sie jetzt etwas protzig dasteht, hat ja kein Habsburger jemals residiert. Sie diente dazu, den Tirolern vorzuführen, wer der Chef ist.
DrehpunktKultur

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

  • Rätsel um «Gain of function»-Experimente: Derzeit wird spekuliert, dass im Wuhan Institute of Virology Coronaviren aus Fledermäusen genetisch verändert worden seien. Dabei sollen gefährliche, für Menschen infektiöse und auch zwischen Menschen leicht übertragbare Viren entstanden sein. Was steckt hinter solchen «Gain of function»-Versuchen?
    Zum Bericht
  • Die Corona-Krise vernichtet in diesem Jahr 100 Millionen Jobs: Millionen von Menschen haben weltweit durch die Pandemie ihre Arbeit verloren. 2021 entspreche dieser Verlust noch 100 Millionen Vollzeitstellen, im kommenden Jahr 26 Millionen, teilte die Weltarbeitsorganisation mit.
    Zu den neusten Entwicklungen weltweit
    • Isaac Herzog löst Reuven Rivlin ab: Inmitten einer politischen Umbruchsituation hat Israels Parlament den früheren Oppositionsführer Isaac Herzog zum Staatspräsidenten gewählt. Er übernimmt am 9. Juli das Amt von Reuven Rivlin.
      Zum Bericht
    • Biden setzt Ölbohrungen in Alaska aus: Zwei Wochen vor dem Ende seiner Amtszeit am 20. Januar hatte Donald Trump Bohrrechte in einem arktischen Naturschutzgebiet in Alaska für zehn Jahre vergeben. Nun lässt Präsident Joe Biden die Massnahme wegen rechtlicher Mängel prüfen.
      Zum Bericht

    In den USA sind die Autos knapp: Nach Monaten der Krise steigt bei vielen Amerikanern die Reiselust – was in der Autobranche bereits zu Engpässen führt. In beliebten Gegenden wie etwa auf Hawaii muss man für drei Wochen Miete unter Umständen eine fünfstellige Summe zahlen, in Alaska sind fast keine Fahrzeuge mehr verfügbar.
    Zum Bericht

«Alles ist gut, bis auf ein paar verrückte Leute in der Welt»: Die «Washington Post» hat den E-Mail-Verkehr des führenden amerikanischen Virologen Anthony Fauci aus der Zeit des Beginns der Pandemie veröffentlicht. Der Mediziner war für Trump und dessen Anhänger zur Zielscheibe bei der Corona-Bekämpfung geworden.
Zum Bericht

Causa Relotius: Falsche Reportagen –  „Dachte, es würde keinen Unterschied machen“
Ein ungewöhnlich langes Interview mit dem früheren „Spiegel“-Reporter Claas Relotius gibt Einblicke. Wie viele seiner Texte waren korrekt? „Wahrscheinlich die allerwenigsten“.
Die Presse.com

Belästigungsvorwürfe gegen Fellner: Zwei Frauen bezweifeln Glaubwürdigkeit Wagners
Die Presse.com

Inwieweit Katia Wagner (nunmehr „Kronen Zeitung“) glaubwürdig ist, weiß ich natürlich nicht. Zumindest schwerst befangen müsste jedoch die aktuelle Sekretärin von Wolfgang Fellner sein. Sie meldet sich zu Wort, obwohl sie nichts gesehen hat, obwohl sie ihren Chef durch die Glaswand beobachtet haben will. Wieso hat sie beobachtet? Hat die Sekretärin nichts zu tun?

Wie man unverschämt reich & berühmt wird – Buchpräsentation von Robert Sommer und Christian W. Mucha

Müde Mucha-Beispiele: „Der legendäre Schriftsteller Peter Turrini hat ja gestanden, dass er in seiner Jugend Tannenzapfen in seine Hose gesteckt hat, um Mädchen zu imponieren – der Trick flog allerdings auf, als er zwei Zapfen nahm“, erzählte Robert Sommer lächelnd. „Mittlerweile gibt es für solche Fälle elektronische Unterstützung. Man kann zum Beispiel auf einer Party vortäuschen, dass man auf seinem Handy vom Bundeskanzler angerufen wird. Da steht man bei der Damenwelt gleich im Mittelpunkt. Allerdings muss man aufpassen, dass der echte Regierungschef nicht zufällig anwesend ist, das wäre peinlich. Zwei Kanzler sind eindeutig zu viel für guten Sex.“
http://wienerbezirksblatt.at/wie-man-unverschaemt-reich-und-beruehmt-wird/

Lauter sattsam bekannte Medienprofis waren im Marchfelderhof bei der Buchvorstellung, darunter auch „Richi Rich“ Lugner. Ich investiere keine 20 Euro in die Gebrauchsanweisung zum Reichwerden,  das zahlt sich nicht mehr aus! Außerdem kann mich Herr Mucha mit seinem Rat so gar nicht beeindrucken: 40 Jahre täglich 14 Stunden arbeiten, das ist schwach! Ich arbeite seit fast 60 Jahren täglich 18 Stunden – und bin zufrieden!

Lago Maggiore
Bilder zeigen: Bremse der Seilbahn am Lago Maggiore wohl schon seit Jahren blockiert

Auch ein Seilbahnexperte aus Zürich hält die Theorie, dass die Bremsen an der Seilbahn bereits seit Jahren blockiert waren, für plausibel. Bisher haben die angeklagten Techniker nur zugegeben, dass die Bremsen am Tag des Unglücks außer Betrieb waren. 14 Menschen aus Italien und Israel kamen dabei ums Leben, ein 5-Jähriger überlebte schwer verletzt.
https://www.vienna.at/bilder-zeigen-bremse-der-seilbahn-am-lago-maggiore-wohl-schon-seit-jahren-blockiert/7008808

Fußball/ Thomas Tuchel
Low-Carb-Karajan aus der Jugend­her­berge
In nicht mal sechs Monaten, sagt Thiago Silva, hat Thomas Tuchel beim FC Chelsea alles ver­än­dert. Ob er mit sich selbst begonnen hat?

Vor vierzig Wochen stand Thomas Tuchel nur einen Schritt vom Cham­pions-League-Pokal ent­fernt, damals auf zwei Krü­cken. Er nahm sie beide in die linke Hand, um den rechten Arm frei zu haben. Denn damit umarmte er Thiago Silva, den Kapitän von Paris St. Ger­main. Einen Moment ver­harrten die Männer in dieser Hal­tung. Dann legte Thiago seine rechte Hand trös­tend auf den Hin­ter­kopf des Trai­ners, und Tuchel ließ das Haupt sinken. Es wirkte, als wollte sich der schmale Deut­sche an der kräf­tigen Schulter seines bra­si­lia­ni­schen Abwehr­chefs aus­heulen.

Samstag Abend spielte sich nahezu exakt die­selbe Szene wieder ab. Aller­dings musste sich Tuchel nun nicht auf Krü­cken stützen. Er brei­tete die Arme aus, und Thiago fiel mit einem strah­lenden Lächeln hinein. Dann standen sie wieder einige Sekunden still auf dem Rasen, und ganz sicher dachten beide daran, wie ver­rückt und unwahr­schein­lich es war, dass sie nicht einmal ein Jahr nach der Final­nie­der­lage gegen die Bayern wieder im End­spiel gewesen waren – diesmal mit anderem Aus­gang…
https://11freunde.de/artikel/tuchels-triumph/3943300?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Thomas Tuchel ist als Trainer im Olymp angekommen. Mit Chelsea gewann er das Endspiel in der Fußball-Königsklasse gegen Manchester City mit 1:0.

0:1 unterlag Österreichs Team gestern gegen England. Das ist kein schlechtes Ergebnis. Deutschland und Dänemark trennten sich 1:1. Auch das ist kein schlechtes Ergebnis – wohl für beide Teams.

Am 11. Juni beginnt die Europameisterschaft – und dauert bis 11. Juli

Ich wünsche einen schönen Feiertag

A.C

 

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