Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

3. JULI 2021- Samstag

03.07.2021 | Tageskommentar

 

„Der Gicker und der Gackerich betrachten und fixieren sich“ (Wilhelm Busch). Die Situation der Festspielszene im Burgenland

Lange konnte es mit Mörbisch nicht gutgehen. „Seine Oberintriganz“ Dosko der I., regierender Fürst des Burgenlands, setzte „Seine Intriganz“ Alfons, den wohl Allerletzten“ als Kommissarius für Festspiele ein – und der nützt auch diese Chance. No na, blöd wird er sein? Die Schönheit verblüht von Tag zu Tag immer deutlicher  – und es ist auch ein Leben danach geplant und somit zu finanzieren.

Dass Peter Edelmann in Mörbisch (noch) für zwei Jahre das Sagen hat, nahm Alfons Haider vorerst mit Achselzucken zur Kenntnis. Dass „Der König von Siam“/ The King And I“ , ein Musical mit des „Oberwuzzi“s Paraderolle, alsbald auf der Seebühne auftauchen würde, hat meine Kollegin Dr. Renate Wagner sofort prophezeit – aber sie meinte, dass dies wohl erst im ersten Jahr des Interregnums „Seiner Intriganz“ geschehen würde.

Aber so lange konnte und wollte Alfons Haider nicht warten. Wie gesagt, Schönheit verblüht – und ein König von Siam, der sich mit Gehstock auf die Bühne schleppt, schaut auch irgendwie blöd aus. Eile ist geboten, die Zeit verfliegt

Also wurde flugs dem Edelmann die für 2022 von ihm geplante „Lustige Witwe“  gestrichen und statt derer „Der König von Siam“ unter Duldung „Seiner Oberintriganz“ (angeblich ein Musicalfan) angesetzt. Dass die Vorbereitung für das Edelmann-Projekt bereits weit gediehen war, sei auch erwähnt. „Verlorenes Geld“?  – „Lächerlich, wir haben’s ja“. Notfalls wäre sogar Geld vorhanden, den Edelmann auszuzahlen!

Vorher wird freilich versucht werden, den Intendanten solange zu sekkieren, bis dieser selbst das Handtuch wirft. Na, so dünnhäutig wird der hoffentlich nicht sein!

Mörbisch
Entmachtung in Mörbisch
Der amtierende Leiter Peter Edelmann muss seine Pläne für 2022 wohl begraben – für ein Projekt des neuen Generalintendanten Alfons Haider. Heuer zeigt Edelmann noch die „West Side Story“.

…Tatsächlich steht Mörbisch wohl eine ästhetische Kehrtwende bevor. Die für 2022 geplante „Lustige Witwe“ dürfte dem Rodgers/Hammerstein-Musical „The King And I“ zum Opfer fallen. Haiders Büro bestätigt dies bisher nicht, Edelmann aber dementiert nicht: „Wahrscheinlich wird das so stattfinden“, sagt er – und das, obwohl die Vorarbeiten für die „Witwe“ schon begonnen hätten. Ob Edelmanns Vertrag vorzeitig ausgezahlt werde, wisse er noch nicht. Dafür kann er seine Abwesenheit bei der Presse-Bootsfahrt erklären. Man habe ihn nicht nur „nicht eingeladen, sondern dezidiert gebeten, nicht zu kommen. Es ist grotesk.“
Wiener Zeitung

Musical statt Operette: Machtkampf bei den Seefestspielen Mörbisch
Die für 2022 geplante „Lustige Witwe“ dürfte laut „Wiener Zeitung“ dem Musical „The King And I“ zum Opfer fallen.
Kurier.at

Peter Edelmann wird es wohl zu Kenntnis nehmen müssen, offenbar vertritt er nicht die für das Burgenland erforderliche politische Parteifarbe – und „Seine Intriganz“ vertritt (auch) diese. Edelmann hat mit den abgetretenen Landesrat Bieler (dessen „Erfindung“ er war) den politischen Rückhalt verloren und der Landeshauptmann erweist sich als Musicalfan, demnach als echter Kulturmensch. Dieses Beispiel zeigt, wie machtlos auch Intendanten sein können!

100 Jahre Burgenland: Künstlerfest in der Orangerie läutet den sommerlichen Kulturreigen im Jubiläumsjahr ein

Daniel Serafin, Alfons Haider. Foto: Esterhazy/Katharina Schiffl/

Die burgenländischen Festivals, darunter die Oper im Steinbruch St. Margarethen, das HERBSTGOLD-Festival in Eisenstadt sowie die Festspiele der Kultur-Betriebe Burgenland Seefestspiele Mörbisch, JOPERA, Schloss-Spiele Kobersdorf, Liszt Festival Raiding und Güssinger Kultursommer – luden Donnerstagabend anlässlich 100 Jahre Burgenland gemeinsam zum großen Künstlerfest in die Eisenstädter Orangerie. Gemeinsam wurde die Vielfalt des Kultursommers vom Norden bis in den Süden des Landes mit zahlreichen musikalischen und kulinarischen Highlights in den Mittelpunkt gestellt.

Näheres in unseren „Infos des Tages“.

Nur zum Regelwerk für Hahnenkämpfe: Den Daniel Serafin kann der großmächtige Alfons nicht rauswerfen, denn der ist nicht sein Leibeigener. Der „gehört“ der Esterhazy-Stiftung und der wiederum gehört fast das halbe Burgenland.

KITTSEE / Schloss Kittsee:  Open Air Operettengala eröffnet sommerlichen Festspielreigen 1. Juli 2021 Premiere

Nach Wiener Blut im Vorjahr haben sich Sommer Festival Kittsee Intendant Christian Buchmann und sein Chefdirigent Joji Hattori für heuer etwas Besonderes einfallen lassen: Eine hochkarätig besetzte Operettengala mit einem Querschnitt aus Werken von Johann und Eduard Strauß, Franz Lehár, Emmerich Kálmán, Paul Abraham, Jacques Offenbach und Robert Stolz. Es werden aber nicht nur die zu erwartenden Standards dargeboten, dazu kommen noch zwei aus der Feder von Überraschungsgästen stammende Gustostückerl, die – gerade weil sie etwas aus der Reihe tanzen – der Sopranistin Juliette Kalil ideale Gelegenheit bieten, ihr umwerfendes komödiantisches Talent und ihr gesangliches Können unter Beweis zu stellen…

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

WIEN: Überreichung der Ehrenmitgliedschaft des Richard Wagner Verbandes Wien an Maestro Ádám Fischer

Dkfm. Liane Bermann, Ádám Fischer. Foto: Klaus Billand

 Es war ein ganz besonderes Treffen der Mitglieder des Richard Wagner Verbandes Wien im vollbesetzten Versammlungsraum des Café Museum an diesem Nachmittag! Man merkte, dass es anlassgerecht große Erwartungen und angeregte Gespräche schon lange vor Beginn des offiziellen Teils durch die Vorsitzende des Verbandes, Dkfm. Liane Bermann gab. Kein geringerer als der ungarische weltbekannte Maestro Ádám Fischer, allen Anwesenden aus häufigen Auftritten an der Wiener Staatsoper, der Staatsoper Budapest sowie am dortigen MÜPA durch die alljährlichen Wagner-Tage bekannt, sollte heute endlich die Ehrenmitgliedschaft des ältesten Wagner Verbandes der Welt bekommen. Und es wurde ein wunderbarer Nachmittag, voller Emotionen, inhaltsvoller Rückblicke auf eine große und weiter anhaltende künstlerische Karriere mit sehr menschlichem Einschlag. Der ehemalige Vorstand der Wiener Philharmoniker, Prof. Dr. Clemens Hellsberg, nun Künstlerischer Leiter von SWISS ALPS Classics, gab die Laudatio – eine Laudatio, die meines Erachtens den Menschen und Künstler Ádám Fischer gleichgewichtig in einer äußerst treffenden und auch bisweilen humorvollen Weise würdigte…

Mehr darüber in unseren „Infos des Tages“

Wien/ Festwochen
Artemis Vakianis wird kaufmännische Geschäftsführerin der Wiener Festwochen

Die Kulturmanagerin setzte sich gegen 42 Mitbewerber durch und war unter anderem kaufmännische Direktorin beim „steirischen herbst“.
Wiener Zeitung

Bayreuth
Bayreuther Festspiele: Katharina Wagner kündigt Reformen an
Einsetzung einer Arbeitsgruppe beschlossen, Richard-Wagner-Stiftung auf dem Prüfstand.
Wiener Zeitung

Katharina Wagner: „Wir hoffen auf das Live-Erlebnis“
Am 4. Juli startet der ersehnte Kartenverkauf für die Bayreuther Festspiele. Festival-Leiterin Katharina Wagner erzählt der DW, was das Publikum erwartet.

Sie konnten für Bayreuth auch Hermann Nitsch gewinnen, einen radikalen Künstler, der von seiner lebenslangen Wagner-Faszination spricht. Warum haben Sie sich für Hermann Nitsch entschieden?

Hermann Nitsch ist weit über Österreich hinaus als bildender Künstler eine Koryphäe, uns war bekannt, dass er seinen Lebenstraum erfüllt sieht, wenn er in Bayreuth tätig wird. Auf der Bühne wird es Raum für Malerei, Aktionen und Prozessionen geben…

https://www.dw.com/de/bayreuther-festspiele-leiterin-katharina-wagner-im-interview/a-58078286

Na denn, wenn das keine ausreichende Begründung für ein Engagement ist, was dann?

München
Rheingold in der Staatsoper: Er kam sah und siegte
Opernfestspiele: Erik Nielsen springt für Valery Gergiev beim „Rheingold“ im Nationaltheater ein.

Schon mal eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen? Eine solche hätte im aktuellen Fall nicht etwa die Familie gebraucht, deren Kleinkind zwischen gepackten Koffern komisch zu husten beginnt, sondern Valery Gergiev.

Sein berüchtigt knapper Reiseplan hat schon in der Vergangenheit bisweilen Ausfälle und Verspätungen herbeigeführt. Aus verschiedenen Gründen, so hört man, schaffte es der Dirigent nicht zur ersten Probe von Richard Wagners „Rheingold“ im Nationaltheater. Dann trat eine Quarantänepflicht für die Einreise aus Russland ein, und nun konnte Gergiev überhaupt nicht mehr kommen. Auch sein Auftritt bei „Klassik am Odeonsplatz“ (9. Juli) ist fraglich.

Münchner Abendzeitung

Wiesbaden: „Rheingold“ im Staatstheater: Klavier statt Magie
Am Wiesbadener Staatstheater markiert Richard Wagners „Rheingold“ den „Ring“-Auftakt. Das Hessische Staatsorchester wirkt dabei nicht mit – und die Aufführung erweist sich als musikalisch unvertretbar

Die Wiederaufnahme des „Rings“, der nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs vor Publikum in Wiesbaden in zwei Aufführungszyklen gezeigt wird, muss jedoch einen großen Kompromiss mit den Pandemiebedingungen schließen. Denn das Hessische Staatsorchester wirkt an den Aufführungen nicht mit.

Keine Frage: Allein die physische Leistung, die zweieinhalb pausenlosen Stunden des „Rheingolds“ auf einem Klavier durchzuspielen, verdient höchsten Respekt. Pianistin Alexandra Goloubitskaia, die sich den Orchestergraben mit Wiesbadens Generalmusikdirektor Patrick Lange teilte, bewältigte diese Mammutaufgabe mit dem Höchstmaß an Anpassungsfähigkeit und Gestaltungswillen…

Frankfurter Allgemeine

Smart Subtitles mit opera.guru beim „Rheingold im Hafen“ Regensburg

An diesem Wochenende finden in Regensburg zwei ganz besondere Open-Air-Aufführungen von Wagners „Rheingold“ im Westhafen statt (https://www.theater-regensburg.de/spielplan/details/das-rheingold-im-hafen-1/).
Dabei bietet die App opera.guru den Besucherinnen und Besuchern als besonderen Service Untertitel auf ihren Smartphones an (https://www.theater-regensburg.de/service/news/details/uebertitel-auf-ihrem-smartphone/).

opera.guru ist ein Forschungsprojekt der Universität Wien, bei dem wir mobile Kommunikationsmöglichkeiten nutzen, um insbesondere bei Open-Air-Veranstaltungen direkt mit dem Publikum in Verbindung zu treten und auf diese Weise während der Vorstellung verschiedenste Informationen live aufs Handy übertragen zu können. Nähere Details dazu auf der Webseite http://www.opera.guru.
(Univ.Prof. Dr. Peter Reichl)

Jekaterinenburg: Deutsch-russisches „Rheingold“: Goldsucher in der Panzerschmiede

Mit dem Segen von Bayreuth wird Richard Wagners Oper „Rheingold“ in den russischen Bergbaumetropolen Jekaterinburg und Nischni Tagil herausgebracht. Deutsche Wagner-Spezialisten und russische Musiker erforschen dort auch Umweltprobleme und Industriegeschichte.
Frankfurter Allgemeine

Halle
Ostdeutsche Sexwirtschaft: „Im Stein“ von Sara Glojnarić und Clemens Meyer an der Oper Halle digital uraufgeführt

Mit diesem hoch ambitionierten Projekt rundet sich die überregional mit Neugier beobachtete und 2016 begonnene Stückmaterial- und Personalschlacht an der Oper Halle. Zweifellos war die Ägide unter Operndirektor Michael von zur Mühlen und dem 2020 vorzeitig ausgeschiedenen Intendanten Florian Lutz bunt, schrill und überraschungsgesättigt – auf der Bühne und im Berufsleben.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Niederländischer Komponist Louis Andriessen gestorben
Er galt als bedeutendster zeitgenössischer Komponist seines Landes und arbeitete mit Peter Greenaway zusammen.

Andriessen galt als wichtigster zeitgenössischer Komponist seines Landes. In seiner Musik mischten sich Einflüsse Igor Strawinskis, des Jazz sowie serielle und minimalistische Techniken. Seine Oper „La Commedia“ wird als Meilenstein des neuen Musiktheaters angesehen.
Wiener Zeitung

Louis Andriessen: six of the best
The Dutch composer, whose death was announced yesterday, wrote propulsive scores inspired not just by jazz and pop – but film, literature and art
The Guardian

New York
Metropolitan Opera Announces Mandatory COVID-19 Vaccination Policy for Employees

https://operawire.com/metropolitan-opera-announces-mandatory-covid-19-

Ailyn Pérez, Leo Nucci, Jessica Pratt, Lise Davidsen, Thomas Hampson Headline Maggio Musicale Fiorentino’s 2021-22 Season
https://operawire.com/ailyn-perez-leo-nucci-jessica-pratt-lise-davidsen-thomas

London
Star soprano Danielle de Niese sang through pain of miscarriage
Exclusive: De Niese reveals she was in hospital hours before acclaimed performance in La Bohème at Royal Opera House
The Guardian

Sydney
Opera Australia 2021 Review: Aida
Leah Crocetto Leads a Superb Revival of Davide Livermore’s Staging
https://operawire.com/opera-australia-2021-review-aida/

Wien
Vienna’s “Lohengrin in Lederhosen” redeemed by musical performances
bachtrack.com

   ENDLICH WIEDER MUSIK IM KINO!

Das große Konzertereignis zu feiern, dass wir endlich wieder mit Freunden und der Familie zusammen sein können!

ANDRÉ RIEU: TOGETHER AGAIN. VON WIEN BIS MEXIKO-STADT, VON NEW YORK BIS NACH SYDNEY . NUR AM 28. & 29. AUGUST IM KINO

Alle teilnehmenden Kinos finden Sie hier: www.andreincinemas.com

Wien
Wiener Popfest feiert heuer mit Line-up in der Arena die Diversität
Das heurige Popfest Wien ab 22. Juli findet primär nicht am Karlsplatz, sondern in der Arena statt, wo die Hygienevorgaben leichter umsetzbar sind. Das Line-up steht nun fest.
Die Presse.com

Perchtoldsdorf/NÖ
Hallervorden trifft Kleist in Perchtoldsdorf
Bizarre Optik, ulkige Komik: „Der zerbrochne Krug“ bei den Sommerspielen vor der Burg.
Wiener Zeitung

Kleists „Zerbrochner Krug“ als Arenatheater in Perchtoldsdorf
Regisseurin Veronika Glatzner konzentriert sich bei Heinrich von Kleists „Zerbrochnem Krug“ auf die Spielfreude ihrer Schauspieler
Der Standard.at

Aktuelles aus der „Neuen Zürcher Zeitung“

Der Halbfinal-Traum ist geplatzt: Die Schweiz unterliegt Spanien mit 1:3 im Penaltyschiessen
Alles zur Fussball-Europameisterschaft lesen Sie hier:
Zur Übersicht
Das ist passiert: Im Penaltyschiessen waren die Schweizer in den Viertelfinal gekommen, im Penaltyschiessen verabschiedeten sie sich aus dem Turnier. Dass es überhaupt so weit gekommen war, lag an einer generösen Leistung der Schweizer, die ab der 78. Minute in Unterzahl spielten. Und an der Glanzleistung des Schweizer Goalie Yann Sommer. Am Ende aber waren nur Tränen.
Zum Bericht
Anklage gegen Libanons Premier wegen Beiruter Explosionskatastrophe: Die libanesischen Strafverfolgungsbehörden ermitteln gegen Regierungschef Hassan Diab und weitere Politiker. Ihnen wird demnach eine mögliche Mordabsicht sowie Fahrlässigkeit vorgeworfen.
Zum Bericht
Die EU schaut bei der Korruption in Bulgarien weg: Die Milliarden aus dem EU-Aufbaufonds werfen ein neues Schlaglicht auf das Korruptionsproblem in Bulgarien. Anders als in Sofia und in Washington schenkt man in Brüssel dem Problem aber keine grosse Aufmerksamkeit. Zum Bericht
Brasiliens Präsident Bolsonaro soll von Impfstoff-Korruption gewusst haben: Bei dem Kauf von 20 Millionen Impfdosen aus Indien soll es zu Korruption gekommen sein. Die Generalstaatsanwaltschaft leitet nun Ermittlungen gegen Präsident Bolsonaro ein. Er soll von dem Korruptionsschema gewusst, jedoch nichts unternommen haben.
Zum Bericht
Der süsse Deal um die Freilassung von TV-Star Bill Cosby: Eigentlich war Cosby 2018 wegen sexueller Nötigung zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Grund für seine plötzliche und vorzeitige Entlassung ist ein Deal aus dem Jahr 2005, in dem ihm der damalige Staatsanwalt strafrechtliche Immunität zusicherte, wenn er dafür im Zivilprozess aussage.
Zum Bericht
So speichert unser Hirn Zeit ab: Menschliches Erleben ist undenkbar ohne die zeitliche Dimension. Nun belegen Untersuchungen, dass nicht nur die räumliche, sondern auch die zeitliche Struktur einer Erinnerung durch spezifische neuronale Aktivität repräsentiert wird.
Zum Bericht

Kerzenlicht-KonzerteSaisonstart 2021

Gespräch mit dem Intendanten Robert Pobitschka

Kerzenlichtkonzerte auf Schloss Greillenstein: Robert Pobitschka, Yoko Saotome Huber, Wolfgang Panhofer.  Foto: Kerzenlicht-Konzerte

Online-Merker: Wie haben die Kerzenlicht-Konzerte das Vorjahr überstanden?

Pobitschka: Eigentlich einigermaßen gut. Es gab zahlreiche Verschiebungen und Änderungen im Programm, die Anzahl der Konzerte – insgesamt sechs – konnte aber gehalten werden. Natürlich waren weniger Zuschauer erlaubt, wir haben die Corona-Vorgaben  mit Abständen etc. genau eingehalten.

Online-Merker: Und wie sieht das heuer bei den bisherigen Konzerten aus mit den Besucherzahlen?

Pobitschka: Beim Eröffnungskonzert – einem Orgelabend, den ich selbst am 22. Mai in der Gertrudskirche in Gars am Kamp gespielt habe, und der den Titel „In memoriam Gerhard Baurucker“ trug, das ist Ihr im Vorjahr verstorbener Kollege von den Niederösterreichischen Nachrichten, der uns jahrzehntelang begleitet hat – war die erlaubte Besucherzahl mit 50 beschränkt. Die Stimmung in der mittelalterlichen Kirche war trotzdem sehr ergreifend.

Mehr daüber in den „Infos des Tages“

Robert Pobitschka, in St.Petersburg ausgebildeter Pianist (eigentlich ist er fertiger Jurist, nur die Liebe zur Musik ist stärker), setze sich nach dem Interview an meinen „Lauberger“ und war vom Instrument begeistert. Dort möchte der Komponist und Pianist seine „Lieder an die Nacht“ mit einem Baß-Bariton (der erst zu finden sein wird) proben.

Grüne Schummelliese Baerbock.“ – Hat Annalena Baerbock bei anderen abgeschrieben oder war es in Wahrheit der Ghostwriter? Was um Gottes willen hat die UEFA gegen die Bundesregierung in der Hand? Und: Wie der ZDF begründet warum Olaf Scholz noch immer im Kanzlerduell ist

Untenstehenden Link anklicken

ZUM YOUTUBE-VIDEO

Warum unter den Coronatoten immer mehr Geimpfte sind
Etwa ein Drittel der Menschen, die derzeit in Großbritannien an der Delta-Variante sterben, ist zweifach geimpft. Das hat wohl nichts damit zu tun, dass die Impfungen nicht wirken. Sondern viel eher mit Statistik, erklärt Lars Fischer.
https://www.spektrum.de/kolumne/delta-variante-warum-unter-den-coronatote

Impfkampagne in Deutschland – Rund 200 Millionen Dosen für 2022 eingeplant
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-spahn-impfstoffe-2022-100.html

Talk Spezial mit Prof. John Ioannidis: Die große Corona-Abrechnung | Kurzfassung
https://youtu.be/qBA1msumn94

Österreich
77 Krankenhäuser nutzten Kurzarbeit. 7000 Beschäftigte betroffen
77 Krankenhäuser nutzten seit Corona Kurzarbeit. Davon waren 7.001 Beschäftigte betroffen. Auf Antworten aus Ministerien wartet man aber vergebens.
https://zackzack.at/2021/07/02/77-krankenhaeuser-nutzten-kurzarbeit-7000-beschaeftigte-betroffen/

Starten Sie gut in ein schönes Wochenende

A.C.

 

 

 

Diese Seite drucken