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3. JÄNNER 2021 – Sonntag

03.01.2021 | Tageskommentar

Trotz Corona: Was bringt das Kulturjahr 2021?

Wie wir leben wollen, wollen wir weitgehend selbst bestimmen. Mit den Vorschriften ist es nun bald genug, sehr viele Menschen sind deren bereits überdrüssig. Ein vernünftiger Mensch versucht sich selbst weitgehend zu schützen und erwartet, dass ihm das ermöglicht wird.

Wie geht es im kulturellen Bereich weiter? Die Situation wird gerade hier nicht einfach werden. Aus Gesprächen (natürlich Telefonaten) weiß ich, dass gerade „unserer Klientel“ die Angst in den Nacken gesetzt wurde. Diese wieder aus den Köpfen rauszubekommen wird eine der wichtigsten Aufgaben des Jahres sein. Ob das aber gerade den Angstmachern gelingen kann?

Aus einem deutschen Medium, das sich mit einem breiten Spektrum des Kulturangebots befasst (nicht nur mit diesem) und in dem natürlich der 2021 arg amputierte Karneval eine Rolle spielt. Wir Österreicher haben uns vom diesjährigen Opernball bereits verabschiedet. Schweren Herzens? Das ist wohl eine individuelle Frage, denn mir geht der Ball nicht ab.

Ausfall, Ersatz, Verlängerung – die Corona-Pandemie überschattete auch den Jahreswechsel. Was bringt 2021? Hier eine Auswahl der kulturellen Höhepunkte.

Einem deutschen Medium entnommen, daher aus deutscher Sicht: Das Beethovenjahr wurde in Deutschland bis September 2021 verlängert. Viele für 2020 geplanten Projekte mussten coronabedingt ausfallen oder verschoben werden. So wird zum Beispiel auch eine mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zu Ende komponierte Version der 10. Sinfonie erst 2021 zu hören sein…

Alaaf und Helau gibt es auch 2021, allerdings macht die Pandemie vor Deutschlands Karnevalshochburgen nicht Halt. Viele Höhepunkte der kommenden Session wie der Rosenmontagszug können nicht wie geplant stattfinden. In Köln und Düsseldorf sollen dafür die designierten Dreigestirne aus Prinz, Bauer und Jungfrau ihr närrisches Volk zwei Sessionen lang regieren – also 2021 und 2022. In Düsseldorf heißt das Karnevalsmotto: „Wir feiern das Leben“…

Trotz Corona: Was bringt das Kulturjahr 2021?
https://www.dw.com/de/trotz-corona-was-bringt-das-kulturjahr-2021/a-56046083

Überwältigendes Publikumsfeedback beim Neujahrskonzert 2021

Daniel Froschauer. Foto: Wiener Philharmoniker/ Nagel

Der Vorstand der Wiener Philharmoniker Daniel Froschauer bedankt sich für das überwältigende Feedback des Publikums zum Neujahrskonzert 2021:

„Schon während des Konzertes erreichte uns eine Flut an Emails mit Sympathiebekundungen, Dankesworten und Glückwünschen zum Neujahrskonzert. Auch weiterhin bekommen wir tausende von Nachrichten, über die wir uns besonders freuen. Diese Dankbarkeit der ZuseherInnen und HörerInnen aus aller Welt ist unser größter Lohn, insbesondere nach dieser anstrengenden Vorbereitungszeit.“

Ein Dankeschön auch an unsere Partner: den ORF, die Stadtgärten Wien, den Musikverein Wien und das SARS-COV-2 Ag Schnelltest Abstrich Team der Medizinischen Universität Wien.“

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker: Im Superflauschgang
TV-Kritik: Riccardo Muti dirigiert im Musikverein live das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker.
Münchner Abendzeitung

New Years Concert / Vienna Musikverein
Zum Bericht von Iwona Karpinska

 Neujahrskonzert: 1,157 Millionen verfolgten ORF-„Pausenfilm“ zum 100-Jahr-Jubiläum des Burgenlands

Wien (OTS) – Jedes Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ist außergewöhnlich, das heurige am Freitag, dem 1. Jänner 2021 war es ganz besonders: Das Pandemie-bedingte Fehlen des Saalpublikums tat der Leistung des Spitzenorchesters – zum sechsten Mal unter der Leitung von Maestro Riccardo Muti – sowie der Begeisterung des heimischen TV-Publikums keinen Abbruch. Im Gegenteil: Live in ORF 2 verfolgten bis zu 1,265 Millionen Zuseherinnen und Zuseher die 63. ORF-Übertragung des weltweit meistausgestrahlten Klassikevents, das in diesem Jahr in insgesamt 92 Ländern gezeigt wurde und das von einem vielbeachteten, interaktiven Live-Applaus getragen wurde.

 Aus dem Leserkreis werden die 1,157 Millionen Besucher angezweifelt. Weltweit scheint diese Zahl viel zu gering, sie dürfte sich daher allein auf Österreich beziehen. Bitte nächstens präziser sein, lieber ORF. Die Vermutung eines Lesers, dass wohl Milliarden gemeint sind, bezweifle wiederum ich – und zwar ganz stark. Bei 8 Milliarden Erdbevölkerung wird kaum eine Milliarde davon vor der Glotze gesessen sein!

HEUTE: NÖ-Tonkünstler-Neujahrskonzert als TV-Erlebnis
Das niederösterreichische Neujahrskonzert kann heuer CoV-bedingt nicht mit Publikum stattfinden und auch nicht durch das Land touren. Der ORF Niederösterreich zeichnete deshalb das Neujahrskonzert der Tonkünstler auf. Es ist am Sonntag um 11.05 Uhr auf ORF III zu sehen.
https://noe.orf.at/stories/3083206/

Beethoven als Gesamtedition: Zu Tode geliebt und jung erfrischt
Ludwig van Beethovens sämtliche Werke in einer Gesamtedition der Deutschen Grammophon – einschließlich einiger allerletzter Fragmente.
Münchner Abendzeitung

HEUTE AUF WIENER STAATSOPER-STREAMS

Anna Bonitatibus, Ildar Abdrazakov. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Sonntag, 3. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Gioachino Rossini
L’ITALIANA IN ALGERI (Vorstellung vom 30. April 2015)
Dramma giocoso in zwei Akten
Musikalische Leitung: Jesús López Cobos
Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle
Mit u.a.: Anna Bonitatibus, Ildar Abdrazakov, Edgardo Rocha, Aida Garifullina, Paolo Rumetz

und morgen, Montag
Montag, 4. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Piotr I. Tschaikowski
DER NUSSKNACKER (Vorstellung vom 27. Dezember 2018)
Musikalische Leitung: Kevin Rhodes
Choreographie: Rudolf Nurejew

Mit u.a. Natascha Mair, Robert Gabdullin, Solisten und Corps de ballett des Wiener Staatsballetts

Alle unten angeführten Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr  die Übertragungen sind 24 Stunden lang abrufbar.

Hier finden Sie alle häufig gestellten Fragen zum Streaming. 

Wien/ Staatsoper: Die Fledermaus flattert ins Leere
Johann Strauß‘ Operettendauerbrenner unter Cornelius Meister aus der Staatsoper mit vielen Debüts vor leerem Haus, noch zu erleben via ORF-TVthek.
https://www.diepresse.com/5917873/die-fledermaus-flattert-ins-leere

Silvester in Wien ohne “Fledermaus“? Undenkbar!
Man muss der Wiener Staatsoper dankbar sein: Durch den Livestream einer „Fledermaus“ am Nachmittag des 31. Dezembers wendet sie das Undenkbare ab, nämlich an diesem Tag ohne Johann Strauss“ erfolgreichste und beste Operette auskommen zu müssen.
Peter Sommeregger berichtet aus Wien
Klassik-begeistert

Eigentlich alles wie immer: Die Silvester-Fledermaus in Wien
Die staatliche Fensterscheibe, die Polka „Unter Donner und Blitz“, dazu Orchester und Gesang auf Weltklasse-Niveau: Eigentlich alles wie immer bei der Silvester-Fledermaus. Einige Gesangsrollen waren sogar besonders stark besetzt, selbst für Wiener Verhältnisse. Eine Pandemie kann vieles verändern, aber nicht die Silvester-Fledermaus. Nur die Silvestereinlage bei Orlofsky hat gefehlt.
Johannes Fischer berichtet aus Wien
Klassik-begeistert

Venedig
Neujahrskonzert 2021 aus dem Teatro La Fenice in Venedig
Live-Übertragung) Es ist längst zu einer beliebten und vielbeachteten Tradition geworden: die Übertragung des Neujahrskonzertes aus dem Teatro La Fenice in Venedig. Wie in jedem Jahr widmet sich dieses besondere Konzert dem großen Opernrepertoire – und soll trotz der schwierigen Lage durch Corona auch 2021 wieder stattfinden.
Die Sendung ist auch auf ➜ ARTE Concert zu sehen (verfügbar in D / A / CH bis 31.01.2021).
https://www.musik-heute.de/21889/neujahrskonzert-2021-aus-dem-teatro-la

Grazer Oper: Neujahrskonzert mit italienischem Lebensgefühl
https://www.krone.at/2310080

Die „JUBILÄEN“ im Online-Merker für Jänner 2021 sind weitgehend fertig

Um Missverständnissen vorzubeugen: Berücksichtigt werden runde und halbrunde Geburtstage ab dem 60er. Es hat daher keinen Sinn, Geburtage von Jonas Kaufmann, Anna Netrebko, Elina Garanca  oder Günther Groissböck zu reklamieren, die Herrschaften sind vom Limit noch ein gutes Stück entfernt!

Zu den Geburtstagen Jänner 2021

Zu den in memoriam-Geburtstagen im Jänner 2021

Auf ganz spezielle Geburtstage werden wir aufmerksam machen (soferne wir daran denken)

Sirene-Operntheater
Aus Musiktheater wurde eine Film-Oper
„Ihr macht ja den Mund nicht auf … ihr habt Euch abgefunden …“ Eine Familie im bedrückenden Milieu der DDR. Sohn Gustav schwingt eine Fahne, auf die er das Wort Freiheit geschrieben hat. Die Oper Die Verwechslung mit dem oenm.

…Komponist des Stücks ist der 1967 in Bludenz geborene Thomas Cornelius Desi, der Text stammt von Helga Utz. Am Pult des oenm steht Francois-Pierre Descamps. Die Verwechslung ist Teil einer sieben Kammeropern umfassenden Serie von Auftragswerken zum Stichwort Barmherzigkeit. „Eines Morgens nach der, wie meist frustrierenden, Zeitungslektüre, dachten wir uns: Vielleicht ist die Welt gar nicht so, wie sie aus den Medien quillt?
DrehpunktKultur

Berlin/ Staatsballett, gestreamte NEUJAHRSGALA 2021 „From Berlin with love“, 01. Jan. 2020

Staatsballett Berlin, Zero, Von Und Mit Ross Martinson, Foto Yan Revazov
Staatsballett Berlin: ZERO von und mit Ross Martinson. Foto: Yan Revazov

Die gute Nachricht zuerst: Sie können noch tanzen, die Damen und Herren vom Staatsballett Berlin. Doch zum zweiten Mal sind sie durch einen verschärften Shutdown gezwungen, ihre Fitness und Eleganz den Zuschauern/innen per Stream zu beweisen.

Da alle Opernhäuser und Säle mindestens bis zu 10. Januar geschlossen sind, musste auch die zum Jahreswechsel geplante Ballett-Gala auf der großen Bühne der Deutschen Oper Berlin abgesagt werden.

Voraussehbar war dieser striktere Lockdown durchaus, doch sehr spät scheint sich das Staatsballett Berlin entschlossen zu haben, ein schlichteres streambares Ersatzprogramm zu erstellen. Erst am 29.12.2020 kam eine entsprechende Pressemeldung. „Das Staatsballett Berlin…. tanzt auf der großen Bühne einige der schönsten Programmpunkte seines Repertoires, klassisch und zeitgenössisch, leidenschaftlich und virtuos.“..

Zum Bericht von Ursula Wiegand

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Günther Groissböck studiert den „La Roche“

Grui

ZU INSTAGRAM mit Videos

 

Lieses Klassikwelt 68: Kavaliere oder die perfekte Abendgarderobe
Die Bamberger Symphoniker haben sich gerade neu eingekleidet. In den alten schwarzen Fräcken aus Schurwolle gerieten die männlichen Orchestermitglieder zu stark ins Schwitzen, zudem fühlten sie sich durch den steifen Stoff in ihren Bewegungsabläufen eingeschränkt. In den neuen Anzügen reguliert ein speziell entwickeltes Material die Temperatur, auf die Weise werde ein Hitzestau vermieden, berichtet die Zeitschrift Das Orchester in seiner aktuellen Ausgabe über dieses erfolgreiche Pilotprojekt, zudem steigern seitliche, hoch elastische Einsätze in den Jacketts und Hosen die Bequemlichkeit.
Kirsten Liese berichtet aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert

Ausstellungen/ Kunst

Kulturvorschau 2021: Museen holen 2021 Ausstellungen nach
Mit Beginn des dritten Lockdowns musste die gesamte Kulturbranche erneut schließen. Die Wiedereröffnung ist im Jänner geplant. Viele Museen wollen dann nachholen, was im Vorjahr versäumt werden musste.
https://wien.orf.at/stories/3082991/

Monika Grubers Jahresrückblick – Servus TV

Ihre Voraussagen für 2021: Markus Söder wird deutscher Bundeskanzler,

Mitra – Wikipedia
Sebastian Kurz erster Papst aus Österreich!

Gru
Kabarettistin und Publikumsliebling Monika Gruber schaut auf das verrückteste Jahr zurück, das sie erlebt hat: ein Pandemie-Jahr, in dem sie beinahe einen Italienisch-Kurs machte, sich fast eine Leberzirrhose zugezogen hätte und plötzlich mehr Einwegmasken als Schuhe im Schrank hatte.

ZUM VIDEO

Der frugale Minister Anschober: Die „breite Masse“ bekommt den billigen Impfstoff
Bei der Covid-Impfung beharren der Minister und sein Team auf dem billigen Impfstoff. Wieso diese falsch verstandene Sparsamkeit?
Die breite Bevölkerung bekommt Astra Zeneca. Basta. Einziger Wermutstropfen: Die alternative Billigsdorfer-Impfung hat keine Zulassung. Macht aber nichts, sagt Anschober. Wir impfen die Bevölkerung sowieso erst in Monaten…
https://www.diepresse.com/5917797/der-frugale-minister-anschober

Bisher dachte ich, dass wir es mit der Impfung besonders eilig haben! Das dürfte ein Trugschluss sein, denn der Gesundheitsminister-Darsteller, dessen Lieblingssatz in der Vergangenheit „Die beiden nächsten Wochen werden entscheidend sein“ war, spricht jetzt von mehreren Monaten!

Mediziner dämpfen Hoffnung auf rasche Entspannung
Die deutsche Ärztevertreterin Susanne Joha rechnet in den ersten drei Monaten des neuen Jahres trotz der hoffnungsvoll erwarteten Corona-Impfung mit „kaum Entlastung“. Erst im Sommer sei mit einer wesentlichen Entspannung auf den Intensivstationen zu rechnen. Der deutsche Bundesärztepräsident warnt gar davor, dass Impfärzte ein gewisses Risiko für Pflegeheim-Bewohner mit sich bringen.
https://www.krone.at/2309807

Psychologin: „Wenn sich Gabalier nicht impfen lässt, haben wir ein Problem“
Die Psychologin Ulrike Schiesser über Verschwörungstheoretiker, irrationale Ängste und die Vorbildwirkung von Prominenten.
Kurier

Jetzt wissen wir, wer wirklich prominent ist! Dominik Thiem (der lässt sich voraussichtlich impfen), Marcel Hirscher (immer noch) und eben Andreas Gabalier. Ob sich Anna Netrebko impfen lässt, ist den Leuten wurscht, das gilt auch für alle anderen Opernstars. Politiker brauchen auch gar nicht erst als Vorbilder zum Nadelstich anzutreten, das wirkt eher sogar kontraproduktiv.

Deutschland: Zweifel und Desinteresse an Corona-Warn-App
Die Corona-Warn-App bringt nicht den erhofften Erfolg. Woran das liegt, zeigt jetzt eine bundesweite Umfrage.
Frankfurter Allgemeine

Ich verrate jetzt ein Geheimnis: Ich besitze gar kein Smartphon. Wenn mir die Regierung eines schenkt, können wir über die Warn-App gerne reden.

Wien
Christoph Wiederkehr: Strafe für „unwillige Eltern“
Stadtrat Christoph Wiederkehr will Sanktionen für Integrationsverweigerer und Eltern, die den Elternsprechtag schwänzen.
Die Presse

Was ist denn das für eine Majestätsbeleidigung seitens der „Presse“. Herr Wiederkehr ist nicht bloß Stadtrat, er ist Vizebürgermeister! Und der Bürgermeister ist schlauer, als Politiker gemeinhin sein sollten. Der schickt den parteifremden Vize mit undurchführbaren Plänen voran – und putzt sich dann ab! Michael Ludwig ist die Politentdeckung des Jahres. Wie fühlt sich ein Vorgänger, der sich für den „Meister aller Klassen“ gehalten hat, mit dieser Erkenntnis?

Herr Vizebürgermeister, ich wünsche Ihnen viel Glück und schau mir Ihre Aktion erste Reihe fußfrei an!

Zuerst schaue ich aber, was der Tag so für mich bringt!

Ihnen alles Gute

A.C.

 

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