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3. JÄNNER 2020 – Freitag

03.01.2020 | Tageskommentar

SILVESTER-TREFFPUNKT NEW YORK: AUCH DIE ALAGNAS WAREN DORT
Die Alagnas in der Met. Foto: Instagram.

Weitere Fotos auf Instagram

THEATER AN DER WIEN: ZU SILVESTER LETZTE HALKA-VORSTELLUNG – UND NACHHER AUSGELASSENE SILVESTERPARTY

Tomasz Konieczny, Piotr Beczala. Foto Instagram

Mit Video von ausgelassener Silvesterparty

Tomasz Konieczny tanzt (er die Dame ist, weiß ich nicht, vielleicht die „Halka“?)

ZU INSTAGRAM mit Fotos und zwei VIDEOS

Bei der Party ging es recht ausgelassen zu, machen Sie einen Blick hinein.

Sommereggers Klassikwelt 1 / 2020:
Seit Jahren kann man im Internet bereits am Tag des Konzerts das Cover der wenig später erscheinenden CD bewundern – und die Silberscheibe bestellen. Eine Lizenz zum Gelddrucken. Gespannt wartet man in Wien auf die Verkündung des Dirigenten für das Konzert 2021. Nach dem Neujahrskonzert ist vor dem Neujahrskonzert!
Klassik-begeistert

Konzertgänger in Berlin“
Trosthoffend: Berliner Neujahrskonzert in der Philharmonie
In Wien ist bekanntlich alles feiner als in Berlin, vom Dialekt bis zu den Radwegen; allein die Neujahrskonzerte sind, seien wir ehrlich, hierzustadt besser. Dank der seit Jahren bewährten Alliance von RIAS Kammerchor und Akademie für Alte Musik!
https://hundert11.net/trosthoffend

Wien/ Musikverein Die Klassiker von 1870 sind die Klassiker von heute Bezahlartikel
Am 5. und 6. Jänner spielen die Philharmoniker das Programm der Eröffnung von vor 150 Jahren, Semyon Bychkov dirigiert.
Die Presse

WIEN/ Konzerthaus: ERÖFFNUNG DES BEETHOVEN-JUBILÄUMSJAHRS MIT DER „NEUNTEN“

Gianandrea Noseda und sein Orchester. Foto: Helena Ludwig

Es ist schon eine lange Tradition, dass das Wiener Konzerthaus zum Jahreswechsel an drei Tagen Beethovens großartige 9. Symphonie mit den Wiener Symphonikern und der Singakademie auf dem Spielplan hat. Schon bei der Eröffnung dieses Hauses wurde die Neunte Beethovens aufgeführt und bis heute über 200 mal gespielt….

Zum Bericht von Helena Ludwig

Neu: Gestern Donnerstag erstmals Konzertabbruch in der Elbphilharmonie

Eigentlich wollte das St. Pauli Theater mit einem Galaabend in dem Konzerthaus das neue Jahrzehnt begrüßen. Doch schon beim ersten Künstler Volker Lechtenbrink versagte das Mikrofon. Bei seinem zweiten Lied wurde die Verbindung unterbrochen und er war kaum noch zu verstehen. Das Problem konnte zunächst nicht behoben werden, das Publikum wurde in die Pause geschickt…

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Erstmals-Konzertabbruch-in-der-Elbphilharmonie,elbphilharmonie2730.html

Danach war es nicht mehr möglich, die wildgewordenen Mikros unter Kontrolle zu bringen. Ein Ruhmesblatt für die deutsche Technik ist das nicht!

Heute Stream aus der Wiener Staatsoper: : Freitag 3. Jänner 2020 | 19:00* Manuel Legris nach Marius Petipa u.a.

Le Corsaire

Seit seiner Uraufführung am 23. Jänner 1856 in der Pariser Opéra zählt das Werk zu den eindrucksvollsten Handlungsballetten des 19. Jahrhunderts. Besondere Popularität gewann das Opus durch die Fassungen von Jules Perrot (1858) und Marius Petipa (1863) sowie durch Dame Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew, welche dem so genannten „Le Corsaire – Pas de deux“ zur weltweiten Bekanntheit verhalfen. An der Wiener Staatsoper wurde es bislang noch nicht zur Gänze gezeigt. Auf Basis der mehr als 150 Jahre umspannenden Tradition des Balletts erarbeitete Manuel Legris, der Ballettdirektor des Wiener Staatsballetts, eine spezielle Fassung für sein Ensemble.

* Die Live-Übertragungen aus der Wiener Staatsoper stehen für 72 Stunden zur Verfügung.

Bonner Oper versetzt Beethovens „Fidelio“ in die Türkei
Beethoven als Klangkulisse zu Straßenprotesten, Folter und Blutvergießen: In der ersten Inszenierung seiner Oper „Fidelio“ im Beethoven-Jubiläumsjahr schlägt die Bonner Oper einen radikalen Kurs ein.
https://www.dw.com/de/bonner-oper-versetzt-beethovens-fidelio-in-die-t%C3%BCrkei/a-51860260

Beethoven spielt hier nur eine Nebenrolle
Bernhard Doppler im Gespräch mit Eckhard Roelcke
https://www.deutschlandfunkkultur.de/volker-loesch-inszeniert

 

Mahnwache zur Premiere von Beethovens Fidelio
https://anfdeutsch.com/kultur/mahnwache-zur-premiere-von-beethovens-fidelio-16403

OPER FRANKFURT: Premiere TRISTAN UND ISOLDE am 19. Jänner

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Regie: Katharina Thoma
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Irina Bartels
Licht: Olaf Winter
Herrenchor: Tilman Michael
Dramaturgie: Mareike Wink

Vincent Wolfsteiner. Foto: Barbara Aumüller

Tristan: Vincent Wolfsteiner


Isolde: Rachel Nicholls
. Foto: David Shoukry

König Marke: Andreas Bauer Kanabas / Falk Struckmann (Juni, Juli 2020)
Brangäne: Claudia Mahnke / Tanja Ariane Baumgartner (Juni, Juli 2020)
Kurwenal: Christoph Pohl / Simon Bailey (Juni, Juli 2020)
Melot: Iain MacNeil
Ein Hirte: Tianji Lin
Ein Steuermann: Liviu Holender
Stimme eines jungen Seemanns: Michael Porter / Michael Petruccelli (14., 23. Februar 2020)

Kommentar
Eine Greta Thumberg der Kultur
Vielleicht findet sich ein anderer Wochentag als der Freitag für regelmäßige Demonstrationen. Der ist ja schon von Greta Thumberg belegt. Die Komponistin Alma Deutscher ist noch zwei Jahre jünger als die Schwedin. Sie hätte – wir hörten es mit Staunen am Silvesterabend – wohl das Zeug dazu, die Tonkunst von all dem Hässlichen dieser Welt zu reinigen…

Das Mädchen muss einem sagenhaft leid tun. Dass sie hochbegabt ist, steht gewiss außer Zweifel. Was in dieser Altersstufe Not täte, wäre Ruhe, ein verantwortungsvoll begleitetes Reifen. Und vielleicht Schnurspringen ohne die Erwartung, dass dabei Melodien für eine Oper herauskommen.
Drehpunkt Kultur

TERMIN BITTE VORMERKEN

 

 

BADEN bei Wien: GESCHICHTSSSTUNDE VOM DIRIGENTENPULT

LEhár und LEnin, Hauptsache LE!

Wladimir Iljitsch Lenin

Ich bin empört und möchte mich beschweren“. Mails, die so beginnen, sind das tägliche Brot in einer Redaktion, die sich mit kritischen Berichten über Theater befasst. Nur diesmal war nicht die Kritik selbst gemeint – und somit sind wir als Beschwerdestelle wenig geeignet. Ich war bei besagten Vorfall nicht dabei, kann aus eigener Wahrnehmung daher nichts berichten. Ich kann nur „Zeugen“ befragen, was nun tatsächlich war.

Lesen Sie in unseren heutigen „Infos des Tages“ eine Schilderung der Vorkommnisse beim Silvester/ Neujahrskonzert der Bühne Baden. Ob es so war, weiß ich nicht, zu Neujahrskonzerten mit Walzerseligkeit bringen mich keine zehn Rösser. Mich würde aber auch eine zweite oder gar dritte Meinung interessieren.

Was ich im konkreten Fall nicht verstehe, ist die Haltung des „Beschuldigers“ (Name und Adresse der Redaktion bekannt, bleiben aber Redaktionsgeheimnis). Wenn ich mich empöre, dann stehe ich demonstrativ auf und gehe. Wenn die Möglichkeit besteht, eine Türe zuzuknallen, würde ich auch diese nicht auslassen. Aber dort bleiben und sich nachher beschweren, ist zumindest mit meiner Mentalität nicht vereinbar. Womöglich hat der „Beschuldiger“ dem Objekt seiner Empörung bei Konzertende noch Applaus gezollt.

Die Sache ist mir etwas zu kompliziert!

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

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