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Die internationale Kulturplattform

3. AUGUST 2022 – Mittwoch

03.08.2022 | Tageskommentar

BAYREUTH: Erste Fotos aus der Premiere „Siegfried“

Alexandra Steiner (Waldvogel), Andreas Schager (Siegfried), Arnold Bezuyen (Mime) und Branko Buchberger, der Darsteller der dazuerfundenen Rolle des jungen Hagen. Foto. Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

Daniela Köhler als Brünnhilde, stets wehrhaft. Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

Toller zweiter Akt! Unser Autor Peter Huth berichtet eine Woche von den Bayreuther Festspielen. Ein Liveticker für Wagner-Fans – und alle, die es werden wollen. Heute: Der Ring der vorzeitigen Höhepunkte.
Die Welt.de

Herzinfarkt streckt Fafner nieder – Konieczny, Siguardarson und Schager begeistern

 

 

Eine Erkenntnis des Österreichischen Verfassungsgerichtshofs, mit der die Künstler und deren Gefolge aber nur bedingt Freude haben werden – weil sie ihnen monetär nichts bringt

Ich habe zuerst „Kunstausübende geschrieben und damit Künstler wie auch Veranstalter gemeint. Das hat einen mit mir befreundeten Kollegen gestört:

Ich bin z. B. wenn ich meinen Namen in den Schnee pinkele, zwar in gewisser Weise ein „Kunstausübender“ — aber sicherlich kein Künstler. Die BILD (normaler Weise nicht mein Blatt, aber in Zeiten wie diesen ist jeder Kombattant wichtig! ) bringt schöne Beispiele:

„verstorbene Drogengebrauchthabende“ – statt „Drogentote“ – finde ich davon am Besten

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/deutschlands-oberster-sprachlehrer-wolf-schneider-gendern-ist-fuer-wichtigtuer-80889590.bild.html

Aber nun zur Sache:

Kultur-Lockdown: Künstler gewinnen Streit um Öffnung
Verfassungsrichter geben den Künstlern recht: Der Kultur-Lockdown 2021 war gleichheitswidrig.
http://www.sn.at/politik/innenpolitik/kultur-lockdown-kuenstler-gewinnen-streit-um-oeffnung-125105380

Kultur vs. Kirchen: Corona-Ausnahmen waren gesetzwidrig
Vom 22. November bis 11. Dezember war das Betreten des Kundenbereichs von Kultureinrichtungen untersagt. Religiöse Zusammenkünfte waren indes erlaubt. Das missfällt dem VfGH.
http://www.diepresse.com/6172559/kultur-vs-kirchen-corona-ausnahmen-waren-gesetzwidrig

Der VfGH hat entschieden, dass es keine sachliche Rechtfertigung dafür gibt, durch – untechnisch und vereinfacht – Corona-Maßnahmen einerseits Religionsausübung in weitem Umfang auch durch Menschenansammlungen zuzulassen, andererseits aber Menschenansammlungen bei Kulturveranstaltungen weitgehend zu verbieten.

Ein Auszug aus dem Text der Entscheidung, kommentiert von Univ.Prof. Dr. Markus Vasek:

„Angesichts der Schutzzwecke von Art. 9 EMRK [Religionsfreiheit] und von Art. 17a StGG [Kunstfreiheit] vermag der Verfassungsgerichtshof eine sachliche Rechtfertigung für eine derartige kategoriale Ungleichbehandlung nicht zu erkennen. Religion wie Kunst gehören – unabhängig voneinander, vielfach aber auch miteinander verschränkt – zu den Grundbedürfnissen einer zivilisierten Gesellschaft. In beiden Fällen kommt bestimmten Grundrechtsausübungen gemeinsam mit oder vor anderen Menschen wesentliche Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund besteht zwischen dem Zusammenkommen von Personen zu religiösen Zwecken einerseits und zu künstlerischen Zwecken andererseits im Hinblick auf die Zielsetzung der Beschränkungen der 5. COVID-19-NotMV [Notmaßnahmenverordnung], Menschenansammlungen möglichst hintanzuhalten, kein solcher Unterschied, der es rechtfertigen würde, Zusammenkünfte im Schutzbereich des Art. 17a StGG praktisch weitestgehend zu untersagen, während Zusammenkünfte im Schutzbereich des Art. 9 EMRK schlechthin möglich sind.“

Aber: An sich war der Kultur-Lockdown gerechtfertigt, nur muss – wieder untechnisch und vereinfacht – gleiches Recht für vergleichbare Situationen gelten.

Univ.Prof. Dr. Markus Vasek

Zitat Ende

Das bedeutet in meiner simplen Denkungsart, dass der Verfassungsgerichtshof lediglich die Ungleichbehandlung, jedoch nicht den „Kulturlockdown“ an sich für nicht dem Recht entsprechend befunden hat. Die Religionsausübenden haben eine stärkere Lobby als die Kulturkonsumenten. Wer nun glaubt, dass die Regierung mit diesem Gesetzesmurks unserer Staatsreligion entgegenkommen wollten, ist reichlich naiv. Andere Religionsgemeinschaften haben in Österreich stärkere Lobbies!

Aber das Wichtigste für die Kulturausübenden: Schadenersatzansprüche kann ich als juridischer Laie aus dieser Erkenntnis nicht ableiten, Geld gibt es also keines!

Bayreuther Festspiele : Tomasz Konieczny scheint wieder fit zu sein!

Nach dem Bühnenunfall befindet sich Tomasz Konieczny auf dem Wege der Besserung und wird zur Premiere „Siegfried“ am Mittwoch, 3. August wie geplant den Wanderer singen. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bei Michael Kupfer-Radecky, der die  Vorstellung bravourös gerettet hat.

Mit freundlichen Grüßen
Hubertus Herrmann (Pressesprecher)

Die Liege dürfte ganz links zu sehen sein. Billigmöbel ist das sicher keines, demnach dürfte es auch nicht unter der Belastung des normal gebauten Sängers zusammenkrachen. Auf dem Foto sehen Sie neben Tomasz Konieczny (links) Georg Zeppenfeld und Christa Mayer. Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

Die Walküre“ in Bayreuth: Schöne Stimmen, wirre Regie (von Jörn Florian Fuchs)
Der Rezensent hat im Laufe seines Rezensentenlebens wohl über 30 Ringe gesehen, aber noch nie solch ein konfuses Wirrwarr erlebt.

Der unvergessene Theatermacher George Tabori war vor Jahren mal auf einer Pressekonferenz zu erleben, in der er sehr langatmig und ausführlichst das Konzept einer Schauspielarbeit vorstellte. Am Ende hielt er kurz inne und sagte: Nun, vielleicht sei alles auch ganz anders zu verstehen. Aber was mache das schon für einen Unterschied: Es sei halt so oder so oder auch so.
In Bayreuth hat sich Regisseur Valentin Schwarz diese Maxime wirklich zu Herzen genommen und nach seinem ziemlich wirr-assoziativen Rheingold kräftig nachgelegt. Der Rezensent hat im Laufe seines Rezensentenlebens wohl über 30 Ringe gesehen, aber noch nie solch ein konfuses Wirrwarr erlebt.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/bayreuth-walkuere-valentin-schwarz-100.html

Vom Hort in die Schönheitsklinik
Der neue Bayreuther „Ring“ hat kein Glück mit „Wotan“: Bei der Premiere der „Walküre“ verletzt Sänger Tomasz Konieczny sich am Montagabend in der Rolle des Göttervaters so schwer, dass er nicht weitersingen konnte. Zum Glück gab es Ersatz. Davon einmal abgesehen: Regisseur Valentin Schwarz bleibt in seiner Deutung des Geschehens weiterhin ziemlich rätselhaft.
http://www.wn.de/muensterland/kultur-regional/vom-hort-in-die-schonheitsklinik-2607824

Vom Stuhl gehauen – In Bayreuth wird der Ring mit einer teils turbulenten Walküre fortgesetzt
NeueMusikzeitung/nmz.de

„Die Walküre“ bei den Bayreuther Festspielen: Ein Gott dankt ab
… und Regisseur Valentin Schwarz verweigert auf der Bühne Walkürenritt, Feuerzauber und andere Wagner-Hits: der zweite Abend des neuen Bayreuther „Rings“.
Tagesspiegel.de

Eine tragisch verkorkste Familie

 

Der Walkürenfels als Wartezimmer einer Schönheitsklinik – in der Mitte Grane (Igor Schwab) mit dem Siegfried-Baby. Vorn liegend Lise Davidsen als Sieglinde, links neben Grane Iréne Theorin (Brünnhilde). Foto: Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele

Der Boss hat einen Unfall: Neues von der „Ring“-Mafiaserie der Bayreuther Festspiele, die bei der „Walküre“ angekommen ist
Münchner Abendzeitung

Bayreuther Festspiele: Gestern war „Ring-Pause mit dem zweiten Open Air im Festspielpark (Konzert unter Constantin Trinks

Foto: Adrian Altinger/ Bayreuther Festspiele

Unter dem Titel „Glaube, Liebe, Hoffnung“ wurde in sommerlicher Picknick-Atmosphäre an zwei Abenden Musik von Richard Wagner und Komponisten aus aller Welt den Festspielpark zum Klingen geboten. Das etwas 2-stündige Konzertprogramm stellte Wagners Bearbeitung der Themen von „Glaube, Liebe, Hoffnung“ den Bearbeitungen von Komponisten aus den USA, Russland und Europa gegenüber. „Glaube, Liebe, Hoffnung“ beschäftigte Bernstein, Verdi, Bruckner und Tschaikowsky gleichermaßen!

Gestern fand das zweite dieser Konzerte statt. Heute geht es mit „Siegfried“ weiterhin rätselhaft weiter. Gerade diese Rätselhaftigkeit verleiht aber auch Spannung, ich kann das an der Quote des Online-Merkers gut ablesen: Rekord-Zugriffe, besser als bei den Salzburger Festspielen, kein Vergleich mit der Berichterstattung über die Wiener Staatsoper.

Die Spannung resultiert aus dem Gefühl, dass der Regisseur die Handlung bei Bedarf je nach Stimmungslage ändert, also tatsächlich für Überraschungen sorgt. Das war tatsächlich noch nie da. Die Kritiker rätseln gr0ßteils noch herum, es gibt jedoch bereits einige „Schwarz-Versteher“. Wo ordne ich mich ein? Bei „Gelobt sei, was Quote bringt“! Übrigens, dass der Regisseur „wagnerfern“ ist, stimmt meinen Recherchen nach nicht. Der kennt seinen Wagner ganz genau!

Kommentar
Neun Fragen für den Klassik-Sommer
Die verheerende Bilanz des Deutschen Bühnenvereins, die künstlerisch ausgebrannten Salzburger Festspiele, die neuen Namen bei den Bayreuther Festspielen.

Axel Brüggemann zum Bayreuther „Skandälchen“: Auch in dieser Spiel­zeit gab es aller­hand Skan­dale, manche (etwa die Causa Sieg­fried Mauser) waren so groß, so allge­gen­wärtig und system­im­ma­nent, dass sie uns immer wieder begleitet haben. Andere Skan­dale entpuppten sich dagegen als Stroh­feuer. Vom „Bayreu­ther-Skandal-Tripel“ der letzten Woche ist auf jeden Fall nur wenig geblieben: Die beiden Frauen, die sich bei einer Regio­nal­zei­tung über sexu­elle Über­griffe beklagt haben, meldeten sich weder anonym noch öffent­lich im Theater oder bei der Polizei, dass Chris­tian Thie­le­manns Schnodder-Mail über Musi­ke­rinnen im Orchester eher eine kleine Dumm­heit war, scheint inzwi­schen jedem aufge­fallen zu sein, und was betrifft – sie hat ihren Fall längst selber geklärt. Zitat Ende

Haben sich die Salzburger Festspiele für Sie glohnt, Herr Brüggemann?: Das kann ich persön­lich nicht beant­worten, da ich diesen Sommer nicht da war, die Lektüre der Kritiken gibt aller­dings auch künst­le­risch ein eher ernüch­terndes Bild ab. Die immer glei­chen Künst­le­rinnen und Künstler mit Varia­tionen von Ideen, die wir schon seit Jahren kennen: Romeo Castel­lucci, , Chris­toph Loy, , , , – die Namen lesen sich wie eine Endlos­schleife aus den letzten Jahren, die Zauber­flöte wäre maximal eine Reper­toire-Vorstel­lung an der Wiener Staats­oper, alles scheint ein wenig ausge­brannt in , und die wich­tige Debatte über russi­sches Spon­so­ring hat leider eine ebenso drin­gende Debatte über die künst­le­ri­sche Inspi­ra­tion an der Salzach über­schattet (die Curr­entzis-Treue hat selbst den seit Jahren hinter den Kulissen gegen wetternden zum dubiosen Hinter­häuser-Fan und zur operet­ten­haften, nicht mehr ernst zu nehmenden Witz­figur gemacht). 
https://crescendo.de/klassikwoche31-2022-asmik-grigorian-markus-poschner/

„Wusch“, das ist stark! Ob sich Holender das gefallen lässt? Immerhin ist es immer noch eine größere Nummer in der Branche als sein in seiner Eitelkeit gekränkter Kritiker, der es offensichtlich nicht verwinden kann, dass sich seine Meinung in der Personalpolitik der Salzburger Festspiele nicht manifestiert hat!

Lech am Arlberg: Lech Classic Festival: Eröffnungskonzert am 1.8.2022

Violinist u. Konzertmeister Fedor Rudin, Cellist Milan Karanovic. FOTOGRAPH: Dietmar Biasio-Hurnaus/Lech-Zürs Tourismus

 Schon bereits zum 10. Mal findet – umgeben von einem atemberaubendem Bergpanorama – das Lech Classic Festival auf allerhöchstem künstlerischem Niveau statt. Nach der Eröffnung vom Lecher Bürgermeister und der engagierten Veranstalterin Marlies Wagner zieht das Lech Festival Orchester unter dem Dirigenten Tetsuro Ban im fast vollbesetzte Lecher Konzertsaal ein. Der Japaner ist nach seinem Studium in Wien und Engagements u.a. in Frankreich, Berlin und an der Wiener Volksoper, Generalmusikdirektor am Theater Regensburg und bereits zum vierten Mal mit viel Einsatz und Routine am Pult des Lech Classic Festivals…

...Die fantastischen Solisten sind auch am 2. und 3.8. mit einem abwechslungsreichen Programm (Bach, Vivaldi, Mozart, Paganini, Mendelssohn-Bartholdy, Brahms) zu erleben. Am 5.8. kann mit Ausschnitten aus „Un ballo in maschera“ und „Cavalleria rusticana“ in die Opernwelt eingetaucht werden und am Wochenende begibt man sich auf „Romantische Spurensuche“ und wird mit einem „Amerikanischen Abend“ begeistert. Ein Besuch wird ausdrücklich empfohlen!

Zum Bericht von Susanne Lukas

DIE ZUSCHAUER FINDEN WIEDER DEN WEG IN DIE KONZERTSÄLE, DAS VERBIER FESTIVAL HÄLT SEIN VERSPRECHEN

Auch in diesem Sommer war das Verbier Festival der Aufenthaltsort von drei vollständigen Orchestern: dem Verbier Festival Orchestra, dem Verbier Festival Chamber Orchestra und dem Verbier Festival Junior Orchestra. Dies beweist die Fähigkeit des Verbier Festivals, stets Ausbildung und künstlerisches Schaffen bei einem der führenden Festivals für klassische Musik in Europa zu vereinen.

Während der 17 Tage bekräftigte das Verbier Festival auch sein Engagement durch die Einbeziehung von Musikern aus allen sozialen und kulturellen Hintergründen. Somit wurde entschieden den Eröffnungsabend am Freitag, den 15. Juli 2022, zu einem Konzert für den Frieden zu machen. Neben dem Auftritt des italienischen Dirigenten Gianandrea Noseda mit dem Verbier Festival Orchestra (VFO) konnte das Publikum auch das Klavierspiel einer Alumna der Academy (2012 und 2017) genießen, der jungen Ukrainerin Anna Fedorova. Bei diesem Eröffnungskonzert waren zahlreiche Vertreter der Partnerkörperschaften anwesend, darunter zum ersten Mal auch Herr Alain Berset, Conseiller Fédéral en charge du Département Fédéral de l’Intérieur (Vizepräsident des Bundesrates.)

Salzburger Festspiel-Regisseurin: „Musiker füttern Putins Propagandamaschinerie“
Sie brachte die Causa Solway bei den Salzburger Festspielen ins Rollen: Yana Ross über russische Geldflüsse und den Grund, warum Dirigent Teodor Currentzis kein Opfer ist
DerStandard.at.story

Salzburger Festspiele: Oh, Weltende!
Bartók, Orff, Bruckner, Puccini: In Zeiten, in denen viele Wege ins Nichts führen, bieten die Salzburger Festspiele Grandioses
Freitag.de.

Tiroler Festspiele Erl: Begeistertes Publikum und exzellente Presse

Bianca e Falliero. Copyright: Xiomara Bender/ Tiroler Festspiele

Die Sommerfestspiele in Erl vom 7. bis 31. Juli lockten auch in diesem Jahr mit der „Walküre“ das Wagner-Publikum nach Erl und luden mit Chaussons „König Arthus“ zu einem wagner-inspirierten Opernereignis ein. Mit „Bianca e Falliero“ kamen auch die Rossini-Liebhaber auf ihre Kosten. Abgerundet wurden die inzwischen traditionellen drei Opern des Erler Sommers mit einem ausgeklügelten Programm, bestehend aus Konzerten der Camerata Salzburg, einem Belcanto-Konzert oder auch der überaus beliebten Musicbanda Franui.
https://kulturfreak.de/sommerfestspiele-erl-begeistertes-publikum-und-exzellente-presse

Sommereggers Klassikwelt 147: Gundula Janowitz zum 85. Geburtstag
Ihre glasklare, leuchtende Höhe war so unverwechselbar, dass gleich mehrere Dirigenten der Spitzenklasse sie gleichzeitig entdeckten. Karl Böhm erneuerte 1963 eine alte Tradition, als er zum Auftakt der Festspiele Beethovens 9. Symphonie aufführte, mit der noch weitgehend unbekannten Gundula Janowitz als Sopran-Solistin. Herbert von Karajans erster Beethoven-Zyklus für die Deutsche Grammophon wurde ihre erste Schallplatten-Aufnahme, mit dem Solo in der 9. Symphonie brannte sich die Charakteristik dieser Stimme ins Ohr der Klassik-Szene.
Klassik-begeistert.de

Santa Fe Review: “M. Butterfly’ Metamorphoses Again, as an Opera
David Henry Hwang has returned to his Tony-winning play with a libretto for Huang Ruo’s new work. But can its story change with the times?
https://www.nytimes.com/2022/08/01/arts/music/m-butterfly-santa-fe-opera-review.html

Truth is stranger than fiction
Huang Ruo: M. Butterfly (World Premiere)
https://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=15176

Salzburger Festspiele/ Hallein
„Ingolstadt“ in Hallein: Keiner kommt trocken raus
Effektvolle Wasserspiele, leider vom Untergehen bedroht: Ivo van Hove inszeniert Marieluise Fleißer auf der Perner-Insel in Hallein.
WienerZeitung.at

„Ingolstadt“ in Salzburg: Nach Luft schnappen
Ivo van Hove und Koen Tachelet suchen in „Ingolstadt“ bei den Salzburger Festspielen den Kosmos hinter der Sprache von Marieluise Fleißer. Das geht nur bedingt auf
https://www.derstandard.at/story/2000137972347/ingolstadt-in-salzburg-nach-luft-schnappen

So findet man kein Glück
Bertolt Brecht stürzte sich auf Marieluise Fleißer, weil sie einen Ton hatte, den er nicht hinbekam: Jetzt ist „Ingolstadt“ bei den Salzburger Festspielen zu sehen, eine Adaption zweier Stücke der Schriftstellerin.
SueddeutscheZeitung.de

Salzburger Festspiele
Mavie Hörbiger deaktiviert nach sexistischen Postings Twitter-Account
Poster kritisierten die „Jedermann“-Darstellerin, weil sie auf einen BH verzichtete. Kollegin Verena Altenberger musste Ähnliches im Vorjahr wegen ihrer Frisur erfahren
DerStandard.at.story

Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

Nancy Pelosis Besuch in Taiwan hat Folgen: Nancy Pelosi ist in Taiwan gelandet. Noch ehe die Vorsitzende des amerikanischen Repräsentantenhauses in der Hauptstadt Taipeh eintraf, liess China Kampfflugzeuge aufsteigen. «Amerikas Solidarität mit den 23 Millionen Einwohnern Taiwans ist heute wichtiger denn je», sagte Pelosi nach ihrer Ankunft.
Zum Bericht
Die Briten erleben nach dem Brexit eine neue Phase der Einwanderung: Seit dem EU-Austritt strömen mehr Migranten aus aller Welt nach Grossbritannien. Für Fachkräfte von ausserhalb der EU ist eine Einwanderung vergleichsweise leicht geworden. So kommen statt Polen und Rumänen nun Filipinos und Nigerianer. Bei Brexiteers löst diese neue Phase der Zuwanderung gemischte Gefühle aus.
Zum Bericht
 Südkoreas Bürger dürfen bald nordkoreanische Medien nutzen: Seit Jahrzehnten «schützt» der demokratische Süden seine Bevölkerung vor Propaganda aus dem kommunistischen Norden. Nun will die Regierung die Blockade aufheben. Man wolle das gegenseitige Verständnis fördern, um eine Wiedervereinigung vorzubereiten.
Zum Bericht
Gespaltene Stadt: «Putin ist sein Präsident», sagt Aljona Kordontschuk, als sie auf ihren Vater zu sprechen kommt. In Narwa ist er damit nicht allein. Nur ein Fluss trennt Estlands drittgrösste Stadt von russischen Häusern. Rund ein Drittel aller Einwohner besitzt einen russischen Pass, vor allem in der älteren Generation stehen viele hinter Wladimir Putin. Doch seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges ist die russischsprachige Gemeinschaft in Estland gespalten.
Zur Reportage
Geliftete Metropole: Einst war Barcelona eine verschmutzte Industriestadt, die mit dem Rücken zum Meer lebte. Dann kamen die Olympischen Sommerspiele 1992. Das amerikanische Basketball-Dream-Team sorgte für ungesehenen Glamour, die Stadt erfand sich neu. Wo zuvor Docks, Fabrikhallen und Slums zwischen Meer und Eisenbahngleisen klemmten, entstanden Vila Olímpica und Stadtstrand. Nie zuvor haben Olympische Spiele eine Stadt so nachhaltig positiv geprägt.
Zum Bericht

Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

Drohende Eskalation
Pelosi in Taiwan eingetroffen – China schickt Kampfjets
Nancy Pelosi, die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, ist in Taiwan gelandet. China hatte für den Fall eines Besuchs mit Konsequenzen gedroht. Chinesische Kampfflugzeuge überflogen indes die Taiwanstraße.
KleineZeitung.at

USA
„In diesem kleinen Stück Dreck“: Ivana Trump zum Steuersparen auf Golfplatz beerdigt?
Ex-US-Präsident Donald Trump soll seine Ex-Frau Ivana aus finanziellen Gründen auf seinem Golfplatz beigesetzt haben. Laut Einschätzung einer Professorin soll er damit viel Geld sparen. Es wäre nicht das erste Mal, dass er zu skurrilen Mitteln greift, um den Platz günstig zu unterhalten.
ntv.de

Dass Donald Trump aber selbst auf diesem Golfplatz beerdigt werden will, wird natürlich nicht erwähnt. Was der Mann macht, wird kritisiert!

Geschenk oder Müll? Bußgeld für „Zu verschenken“-Kiste droht
Ab und zu sieht man am Straßenrand prall gefüllte Kartons mit der Aufschrift „zu verschenken“. Doch die gut gemeinten Spenden können richtig teuer werden.
t-online.de

Ich habe auf diesem Weg bereits eine Menge gefunden, zum Beispiel 20 Bände russische Literatur – praktisch neuwertig. Die roten Bände machen sich dekorativ in meinem Wandschrank. Weil ich damit sogar ein gutes Werk tue und den Absteller/ Schenker vor Strafe bewahre, freut mich ganz besonders.

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C.

 

 

 

 

 

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